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	<title>Kloster Gerode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T09:36:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Gerode&amp;diff=1035010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: aufgrund der Verlinkung zum Lemma hier entbehrlicher Zusatz</title>
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		<updated>2025-09-08T12:07:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aufgrund der Verlinkung zum Lemma hier entbehrlicher Zusatz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Gerode 01.jpg|mini|250px|Ruine der Abteikirche Gerode]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Gerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Abbatia Sancti Michaelis et Beatae Mariae Virginis Gerodensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine ehemalige [[Benediktinerkloster|Benediktinerabtei]] im [[Eichsfeld]] in [[Thüringen]], etwa einen Kilometer südlich von [[Weißenborn-Lüderode]]. Es wurde um 1100 als erstes Kloster des [[kurmainz]]ischen Eichsfeldes –&amp;amp;nbsp;nach dem damals schon über ein Jahrhundert bestehenden St.-Martins-Stift in [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]]&amp;amp;nbsp;– gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Kloster Gerode liegt an der Kreisstraße 203 südlich von Weißenborn-Lüderode ungefähr 12 Kilometer nordöstlich von [[Leinefelde-Worbis]] im Nordosten des Eichsfeldes. Das Kloster und der dazugehörige Ort [[Gerode]] befinden sich in einem Tal unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Winkelberges&amp;#039;&amp;#039; (415 m), etwas südlich entspringt die Geroder [[Eller (Rhume)|Eller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Als Stifter des Klosters wird der Graf [[Wigger II.|Widelo]] und dessen Sohn Rüdiger genannt, welche es mit Gütern aus ihrem eigenen Besitz ausstatteten. Die meisten der übertragenen Güter lagen in der Nähe des Klosters und gewährten ihm aufgrund des Umfangs einen frühen Wohlstand: unter anderem das Dorf Gerode, dazu Güter (in [[Fuhrbach (Duderstadt)|Fuhrbach]], Widelrode, Kißenrode) sowie den Zehnten und einige Hufen in weiteren Orten. In einem Nekrologium in Gerode war der Name &amp;#039;&amp;#039;Rudegerus comes&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeldische Kirchengeschichte : mit Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1816, S.&amp;amp;nbsp;73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da beim Tod der beiden Grafen das Kloster noch nicht vollendet war, wurde der Bau von [[Hartwig I. von Stade|Richardis]] und ihren Söhnen fortgeführt. Richardis war die Witwe des Markgrafen Rudolf [[Grafschaft Stade|von Stade]], wobei es jedoch ungewiss ist, wie die Grafen von Stade zu Besitz im Eichsfeld gelangten. Sie übertrug dem Kloster einen Hof in Budstedt mit Ministerialen und Höfe in Hildenhagen, Immental und Jützenbach. Als Gründerin, beziehungsweise Vollenderin des Klosters übergab Richardis dasselbe mit Bewilligung ihrer Kinder 1124 in [[Erfurt]] dem Erzbischof [[Adalbert I. von Saarbrücken|Adalbert von Mainz]] als Eigentum und behielt für sich selbst lediglich das Schutzrecht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Duval |Titel=Das Eichsfeld oder historisch-romantische Beschreibung aller Städte, Burgen, Schlösser, Klöster, Dörfer und sonstiger beachtenswerter Punkte des Eichsfeldes |Verlag=Eupel |Ort=Sondershausen |Datum=1845 |Seiten=244}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich übertrug sie dem Erzbischof die Burg [[Harburg (Eichsfeld)|Harburg]]. Als Zeichen der Unterwerfung unter den erzbischöflichen Stuhl sollte das Kloster jedes Jahr zum [[Martinstag]] einen goldenen Bizanz, oder ein Vierding Silber zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Spätmittelalter]] wurden das Kloster und seine Besitzungen durch Kriege und [[Fehde]]n sowie die [[Schwarzer Tod|Pest]] stark in Mitleidenschaft gezogen. 1467 trat die [[Abtei]] der [[Bursfelder Kongregation|Reformkongregation von Bursfelde]] bei. Der [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 und der hier ab 1622 wütende [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] hatten verheerende Folgen. Nachdem sich die [[Kurmainz|Mainzer Regierung]] bereits 1790 mit dem Gedanken beschäftigt hatte, die Benediktinerabtei aufzuheben, erfolgte 1803 die [[Säkularisation]] durch das [[Königreich Preußen]], zu dem das Eichsfeld seit 1802 gehörte. Die Wertgegenstände wurden an andere Klöster und Kirchen verteilt. Die ehemaligen Klostergebäude wurden nun eine [[Staatsdomäne]]. Der Landbesitz bestand zu diesem Zeitpunkt aus 960 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Ackerland, 144 Morgen Wiesen, 33 Morgen Garten, 2400 Morgen Wald und 234 Morgen Land beim Vorwerk Fuhrbach und 300 Morgen Land beim Ohlenroder Hof in Gieboldehausen.&amp;lt;ref&amp;gt;Monika und Gerd Leuckefeld: &amp;#039;&amp;#039;Über einige Domänen im Eichsfeld zwischen 1807 und 1814.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeld-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|1610-6741}}, Jg. 17, 2009, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der klösterlichen Zeit bestand zum [[Kloster Zella|Benediktiner-Nonnenkloster Zella]] – genannt &amp;#039;&amp;#039;Friedenspring&amp;#039;&amp;#039; – im [[Unstrut-Hainich-Kreis]] am Südrand des Eichsfeldes eine enge organisatorische Bindung; das Kloster Gerode stellte die Pröpste des Klosters Zella.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vögte ===&lt;br /&gt;
Die Aufgabe von [[Vogt|Schutzvögten]] bestand in der Absicherung weltlicher Interessen des Klosters gegenüber der Außenwelt, der rechtlichen Vertretung vor Gericht und auch dem bewaffneten Schutz selbst. Als Gegenleistung der Mönche wurden Messen gehalten und für die Schutzherren gebetet. Die Schutzvogtei über das neu gegründete Kloster übernahm zunächst die Stifterfamilie. Danach waren es im 12. Jahrhundert die [[Grafen von Gleichen]], im 13. Jahrhundert die [[Beichlingen (Adelsgeschlechter)|Grafen von Beichlingen]], nach 1300 die [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Hohnstein]] und im 14. bis 15. Jahrhundert die [[Fürstentum Grubenhagen|Herzöge von Braunschweig]].&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Kohlstedt: &amp;#039;&amp;#039;Die unterschiedliche Rolle des Adels gegenüber den Klöstern.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimatzeitschrift. 49. Jg. 2005, S. 247&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Gerode 02.jpg|mini|Tor zum Klosterareal Gerode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Säkularisation 1802 ===&lt;br /&gt;
Erster Generalpächter der preußischen [[Staatsdomäne|Domäne]] mit dem [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] [[Fuhrbach (Duderstadt)|Fuhrbach]] von insgesamt 931 ha wurde 1805 der Oberamtmann Konrad Heinrich Goldmann.&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod folgten ihm als Pächter:&lt;br /&gt;
* von 1837 bis 1868: Amtsrat Gustav Wilhelm Felber auf [[Kloster Teistungenburg|Teistungenburg]] (Schwiegersohn des K. H. Goldmann)&lt;br /&gt;
* von 1868 bis 1871: Ökonom Julius Felber (Sohn des G. W. Felber)&lt;br /&gt;
* von 1871 bis 1898: Oberamtmann Max Jordan (2. Ehemann der Johanna Felber, geb. Gremse auf Teistungenburg)&lt;br /&gt;
* von 1898 bis 1927: Oberamtmann Ernst Lorenz&lt;br /&gt;
* von 1927 bis 1945: Konrad Lorenz (Sohn des E. Lorenz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten auch hier seit 1939 mehr als 20 Frauen und Männer aus [[Polen]] und der [[Ukraine]] im landwirtschaftlichen Betrieb [[Zwangsarbeit]] verrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung in der DDR-Zeit ===&lt;br /&gt;
1946 wurde die Staatsdomäne aufgelöst und im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] analog dem privaten Großgrundbesitz an Kleinbauern aufgeteilt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die nicht zerstörten Gebäude in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zunächst als Kinderheim (1952–1956), als [[Jugendwerkhof]] (1959–1961), als [[Kaserne|Unterkunft]] der [[Nationale Volksarmee|NVA]] (1962–1967) und schließlich als Schulungs- und Ferienzentrum des [[Rundfunk- und Fernmelde-Technik#Radiowerke in Leipzig|RFT Leipzig]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwärtige Situation ===&lt;br /&gt;
Seit 1994 sind die Gebäude und der Park im Eigentum eines gemeinnützigen Vereins.&lt;br /&gt;
Der als [[Naturdenkmal]] ausgewiesene Park enthält in seiner Holzartenzusammensetzung und Größe einen einzigartigen Bestand. Man findet 13 [[Eschen (Pflanzengattung)|Eschen]], die vorwiegend in Teichnähe stehen, zwei Trauerweiden, zwei [[Bergahorn]]stämme, vier [[Kastanien]], alle verweisen auf ein Alter von über 200 Jahren. Zur Anlage gehört die noch in Resten erhaltene einst 900 Meter lange Umfassungsmauer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baum&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ewald Heerda |Titel=Die Parkanlage von Gerode |Sammelwerk=Entdeckungen im Eichsfeld. Wissenswertes aus Wald und Flur |Verlag=Selbstverlag des Autors |Ort=Heiligenstadt |Datum=1993 |Seiten=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbte von Gerode ==&lt;br /&gt;
* Eberhard als erster Abt&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeldische Kirchengeschichte : mit 134 Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1816, S. 13 VIII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1143 Herimann&amp;lt;ref&amp;gt;RIplus Regg. EB Mainz 1 [n. 1777], in: Regesta Imperii Online. ([http://www.regesta-imperii.de/id/df9cdf6f-badd-4b68-8c2b-b1f3585c70d8 regesta-imperii.de], abgerufen am 8. September 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1147, 1154 Eberhard (v. Gunzelin v. Grosus)&amp;lt;ref&amp;gt;RIplus Regg. EB Mainz 1 [n. 1942], in: Regesta Imperii Online. ([http://www.regesta-imperii.de/id/f00c01c4-0d64-435c-a1c1-309a4b37faed regesta-imperii.de], abgerufen am 8. September 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1308 Eckebert&amp;lt;ref&amp;gt;RIplus Regg. EB Mainz 1,1 n. 1183, in: Regesta Imperii Online. ([http://www.regesta-imperii.de/id/e2853731-e3ca-4010-b317-8485c0a8e959 regesta-imperii.de], abgerufen am 8. September 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1372–1429: Heinrich von [[Wintzingerode (Adelsgeschlecht)|Wintzingerode]]&lt;br /&gt;
* 1429–1448: Herwig von [[Wintzingerode (Adelsgeschlecht)|Wintzingerode]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Opfermann: &amp;#039;&amp;#039;Gestalten des Eichsfeldes.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno-Verlag, Leipzig und Verlag F.W. Cordier, Heiligenstadt 1968, S. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1556–1583: Rumpold Collart von Linden&lt;br /&gt;
* 1583–1602: Jodocus Römer&lt;br /&gt;
* 1602–1625: Nikolaus Probst&lt;br /&gt;
* 1625–163?: Johannes Brewer&lt;br /&gt;
* 163?–1642: Nikolaus Dildenius&lt;br /&gt;
* 1642–1655: Johannes Wachelius&lt;br /&gt;
* 1655–1676: Johannes Placidius Fischer&lt;br /&gt;
* 1676–1690: Thomas Weinrich&lt;br /&gt;
* 1690–1704: Nikolaus Richartz&lt;br /&gt;
* 1704–1709: Bonifatius Wachtel&lt;br /&gt;
* 1724–1747: Augustinus Streicher&lt;br /&gt;
* 1748–1759: Antonius Wüstefeld&lt;br /&gt;
* 1759–1787: Anselm Otto&lt;br /&gt;
* 1787–1803: Edmund Otto&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHH79-3a&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Opfermann |Hrsg=Kulturbund der DDR, Kreisleitung Worbis |Titel=Das Totenbuch von Kloster Zella für 1550 –1810 |Sammelwerk=Eichsfelder Heimathefte |Band=Heft 3 |Verlag=Eichsfelddruck Heiligenstadt |Ort=Heiligenstadt |Datum=1979 |Seiten=233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pröpste des Klosters Zella, welche aus Gerode stammen ==&lt;br /&gt;
* 1643–1658: P. Matthias Gries&lt;br /&gt;
* 1682–1704: P. Bonifatius Wachtel&lt;br /&gt;
* 1705–1714: P. Odo Thüne&lt;br /&gt;
* 1722–1744: P. Hieronymus Weiss&lt;br /&gt;
* 1744–1748: P. Antonius Wüstefeld&lt;br /&gt;
* 1748–1762: P. Odo Wegerich&lt;br /&gt;
* 1762–1773: P. Bonifatius Kesting&lt;br /&gt;
* 1777–1804: P. Joseph Klapproth&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHH79-3a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gericht Gerode ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tractus Eichsfeldiae (Stift Gerode).jpg|mini|Das Gericht Gerode auf einer Karte aus dem Jahr 1759]]&lt;br /&gt;
Das Gericht oder Stift Gerode war vermutlich im Frühmittelalter ein Teil des [[Ohmfeldgau]]es und bildete auch nach Inbesitznahme durch Kurmainz einen eigenen Gerichtsbezirk mit folgenden Orten: [[Bischofferode (Am Ohmberg)|Bischofferode]], [[Jützenbach]], [[Holungen]], [[Lüderode]] und [[Weißenborn-Lüderode|Weißenborn]]. Darüber hinaus besaß das Kloster die Hoheit über mehr als 10 wüste Orte (zum Beispiel Ascha, Fischbach, Solebach, Wenigenbischofferode).&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Politische Geschichte des Eichsfeldes mit Urkunden erläutert.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Göttingen 1792, §16 Seite 25, §74 Seiten 116–119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Gerichtsbarkeit mit [[Blutgerichtsbarkeit|Blutbann]] zählte auch eine Richtstätte auf dem &amp;#039;&amp;#039;Galgenberg&amp;#039;&amp;#039; nördlich von Weißenborn-Lüderode. Die Rechtsprechung wurde zunächst von Vögten wahrgenommen, unter anderem waren es die [[Grafen von Gleichen]] Ernst I. (1143), Ernst II. und Erwin II. (1154).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Duval]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld, oder historisch-romantische Beschreibung aller Städte, Burgen, Schlösser, Klöster, Dörfer und sonstiger beachtungswerther Punkte des Eichsfeldes&amp;#039;&amp;#039;. Eupel, Sondershausen 1845; Nachdruck: Harro von Hirschheydt Verlag, Hannover-Dören 1979, ISBN 3-7777-0002-9, S. 242–271.&lt;br /&gt;
* Alois Brümann: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte der Äbte des Klosters Gerode.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Eichsfeld&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 29 (1933), S. 176–185.&lt;br /&gt;
* Christof Montag: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Gerode, eine ehemalige Benediktinerabtei auf dem Eichsfelde&amp;#039;&amp;#039;. Mecke, Duderstadt 1938.&lt;br /&gt;
* Bernhard Opfermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Klöster des Eichsfeldes. Die Ergebnisse der Forschung&amp;#039;&amp;#039;. F.W. Cordier, Heiligenstadt, 3., bearbeitete und erweiterte Aufl. 1998, ISBN 3-929413-46-9, S. 46–75.&lt;br /&gt;
* Norbert Jörg Wiemuth: &amp;#039;&amp;#039;Die Benediktinerabtei „St. Marien und St. Michael“ in Gerode in ihren Anfängen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeld-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 7 (1999), S. 5–45.&lt;br /&gt;
* Reinhard Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;875 Jahre Kloster Gerode&amp;#039;&amp;#039; (Festschrift). Gerode 1999.&lt;br /&gt;
* Josef Keppler: &amp;#039;&amp;#039;Vor 200 Jahren – die Auflösung der eichsfeldischen Männerklöster durch preußische Kabinettsordre&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Das Benediktinerkloster Gerode&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimatzeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 47 (2003), Heft 4, S. 122–124.&lt;br /&gt;
* Paul Lauerwald: &amp;#039;&amp;#039;Die Münztätigkeit der eichsfeldischen Benediktinerabtei Gerode.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeld-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 13 (2005), S. 37–46.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Flachenecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Benediktinerkloster Gerode: Ein altgläubiges Kloster und seine gefährdete innere und äußere Autonomie im 16. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 120 (2009), S. 115–126.&lt;br /&gt;
* Paul Lauerwald: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Gerode und die Reichsstadt Nordhausen. Streit um die Zinsen für ein der Reichsstadt gewährtes Darlehen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeld-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 18 (2010), S. 27–35.&lt;br /&gt;
* Helmut Flachenecker, Georg Kohlstedt: &amp;#039;&amp;#039;Art. Gerode.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christof Römer]], [[Monika Lücke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mönchsklöster der Benediktiner in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Germania Benedictina]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 10). EOS-Verlag, Sankt Ottilien 2012, S. 443–463.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/kirche-kloster-dom/kloster-gerode-sonnenstein-eichsfeld.htm Kloster Gerode] bei „Ausflugsziele im Harz“&lt;br /&gt;
* [http://www.wegdermitte.de/index.php?mid=85&amp;amp;uid=42 Kloster Gerode] bei „Weg der Mitte“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/31/19/N |EW=10/25/12/E |type=city |pop=507 |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4834244-0|VIAF=245863277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)|Gerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Thüringen|Gerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Thüringen|Gerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Sonnenstein (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Gerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster im Eichsfeld|Gerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Eichsfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Eichsfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Sonnenstein (Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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