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	<title>Kloster Germerode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:24:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Kulturdenkmal im Werra-Meißner-Kreis; + Kategorie:Kulturdenkmal in Meißner (Gemeinde)</title>
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		<updated>2025-11-16T16:34:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kulturdenkmal_im_Werra-Mei%C3%9Fner-Kreis&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal im Werra-Meißner-Kreis&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal im Werra-Meißner-Kreis&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kulturdenkmal_in_Mei%C3%9Fner_(Gemeinde)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal in Meißner (Gemeinde) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal in Meißner (Gemeinde)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KlosterGermerodeKonvent.JPG|mini|Refektorium und Klosterkirche von Germerode (Ansicht von Westen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Germerode mit Torhaus von NO.JPG|mini|Ehemalige Klosterkirche mit Torhaus (Ansicht von Nordosten)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Germerode Altarraum.jpg|mini|hochkant|Erhöhter Chorraum über der Krypta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Germerodekrypta.JPG|mini|Krypta der Grafen von Bilstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Germerode-wiki.jpg|mini|hochkant|Die Orgel auf der Westempore]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Germerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Prämonstratenser]]-[[Prämonstratenserinnen|Chorfrauenstift]] im Ortsteil [[Germerode]] der Gemeinde [[Meißner (Gemeinde)|Meißner]] im [[Werra-Meißner-Kreis]] in Nordhessen am Fuße des [[Hoher Meißner|Hohen Meißners]], 13&amp;amp;nbsp;km von [[Eschwege]] entfernt. Mit seiner [[Romanik|romanischen]] Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert, die dem Vorbild der [[Kloster Lippoldsberg|Klosterkirche Lippoldsberg]] folgt, gilt es als ein bedeutendes Beispiele spätromanischer Ordensarchitektur in der näheren Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Hauskloster der Grafen von [[Herrschaft Bilstein|Bilstein]] angelegt, wurde Kloster Germerode 1144/45 von Graf [[Rugger II. (Bilstein)|Rugger II.]] von Bilstein als [[Regularkanoniker|reguliertes]] Doppelstift für Chorherren und Chorfrauen aus dem niederen Adel gegründet und dem neu entstandenen Prämonstratenserorden übertragen. Die Kirche wurde 1150–1170 während der Herrschaft des Grafen [[Otto I.(Bilstein)|Otto I.]] von Bilstein erbaut. Das [[Doppelkloster]] bestand etwa 100 Jahre; danach wurde Germerode als reines Nonnenkloster weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1220 wurde das [[Refektorium]] fertiggestellt, in dem sich im Erdgeschoss Verwaltungs- und Speiseräume und im Obergeschoss der Schlafsaal der Nonnen, das Dormitorium, befanden. Vom Dormitorium bestand eine direkte Verbindung zur Kirche, über die man zum nächtlichen Gebet gehen konnte. Außer dem Refektorium und der Kirche sind heute keine weiteren Klostergebäude erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütezeit des Klosters erreichte ihren Höhepunkt um 1350. Danach begann ein allmählicher Verfall: das Kloster war gezwungen, Land zu verkaufen und auch die strenge Klosterzucht erlahmte. Mit der Einführung der [[Reformation]] in Hessen durch Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp]] wurde das Kloster 1527 aufgelöst und in eine landgräfliche Vogtei umgewandelt. Letzte [[Prior]]in war Mechtilde von [[Keudell (Adelsgeschlecht)|Keudell]]. Mit Ausnahme der Kirche wurden alle Klostergebäude für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Im Jahre 1930 wurde das Gut aufgelöst und das Land an Bauern verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute betreibt die „Gesellschaft zur Erhaltung der Klosteranlage Germerode e. V.“ im ehemaligen Domänenpächterhaus (Torhaus) die Tagungsstätte Kloster Germerode, und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck unterhält eine Pfarrstelle für „Meditation und geistliches Leben“ im ehemaligen Kloster Germerode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Maria und Walpurga ist eine dreischiffige gewölbte romanische [[Basilika (Bautyp)|Pfeilerbasilika]] mit [[Stützenwechsel]] in vier Jochen, ohne Querschiff, mit einem dreischiffigen hochgelegten Chor und darunterliegender [[Krypta|Hallenkrypta]] in vier Schiffen. Der Chor wird von drei halbkreisförmigen Apsiden geschlossen. Das Langhaus ist von Kreuzgratgewölben überspannt, die jochweise von breiten Gurtbögen getrennt werden. Da die Kirche ursprünglich für Chorherren und Chorfrauen bestimmt war, gab es getrennte Kirchenräume. Langhaus und Chorquadrat waren den Chorherren vorbehalten, während für die Nonnen die Nonnenempore im zweigeschossigen [[Westwerk]] der Kirche vorgesehen war, die durch eine Arkadenbrüstung gegen Einsicht von der Kirche abgeschirmt war. Unter der Empore befindet sich mit vier Säulenpaaren ausgestattet die Erdgeschosshalle (auch Westkrypta oder Nonnenkrypta genannt). Die eigentliche unter dem Chor Krypta, ehemals die Grabkapelle der Bilsteiner Grafen, ist vierschiffig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Klosters wurde die Klosterkirche evangelische Pfarrkirche von Germerode. Wegen Baufälligkeit wurden 1533 das nördliche Seitenschiff ganz, das südliche zur Hälfte abgebrochen. Der Haupteingang wurde nach Süden verlagert, und nach 1600 wurden die barocken geschnitzten Emporen eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Orgelbauer Altstetter aus [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] 1700 geschaffene Barockorgel mit ihrem siebenteiligen Prospekt und den reichgeschnitzten Schleiern und Flügeln stand ursprünglich im Chorraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Schilling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Germerode. Geschichte Baugeschichte Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monographia Hassiae.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16). Verlag Evangelischer Medienverband, Kassel 1994, ISBN 3-89477-969-1.&lt;br /&gt;
* Julius Schmincke: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Germerode&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde. Supplement.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 1, H. 1, {{ZDB|200295-4}}). Freyschmidt, Kassel 1866 [https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10482312 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* W. Thalmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Klosterkirche Germerode im Regierungsbezirk Kassel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, 11. Jahrgang, Nr. 15 (24. November 1909), S. 120–123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://kloster-germerode.de/ Website des Klosters Germerode]&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-meissner.de/index.php?modul=page&amp;amp;page=1021 Germerode auf der Website der Gemeinde Meißner]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.1936 |EW=09.9024 |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Germerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserkloster in Hessen|Germerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserinnenkloster in Hessen|Germerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doppelkloster|Germerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Werra-Meißner-Kreis|Germerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Meißner (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Meißner (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Werra-Meißner|Germerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Meißner, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Germerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Werra-Meißner-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Werra-Meißner-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilstein (fränkisch-thüringisches Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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