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	<title>Kloster Georgenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-02T08:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Kloster Georgenthal&lt;br /&gt;
 | Bild = Ruinen Kloster Georgenthal.JPG&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Blick über die Ruinen des Klosters&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = Deutschland&amp;lt;br /&amp;gt;[[Thüringen]]&lt;br /&gt;
 | Bistum = ehem. Mainz&lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 50/49/44/N&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 10/39/33/E&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
 | Nummer = 166&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = Hl. [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]]&amp;lt;br /&amp;gt; und Hl. [[Georg (Heiliger)|Georg]]&lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1142&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = &lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1528&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Morimond]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation =&lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = Kloster [[Georgenzell]]&amp;lt;br /&amp;gt; (Priorat)&amp;lt;br /&amp;gt; 1315–1531&amp;lt;br /&amp;gt; [[Johanniskloster (Eisenach)|Kloster Johannistal]]&amp;lt;br /&amp;gt; bei [[Eisenach]]&amp;lt;br /&amp;gt; (1256–1526; von Georgenthal abhängig)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kornhaus Georgenthal.JPG|mini|Vorderansicht des Kornhauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kornhaus Georgenthal2.JPG|mini|Rückansicht des Kornhauses]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Georgenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Abbatia Vallis Sancti Georgii&amp;#039;&amp;#039;) ist eine ehemalige [[Zisterzienser]][[abtei]] in [[Georgenthal]] 16 km südlich von [[Gotha]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde um 1152 durch den Grafen [[Sizzo III. (Schwarzburg-Käfernburg)|Sizzo III. von Käfernburg]] auf dem Georgenberg bei Altenbergen in der verlassenen Burganlage Asolveroth als Familienkloster gestiftet und 1143 mit dem ersten Abt und [[Zisterzienser]]mönchen direkt aus dem französischen Mutterkloster [[Kloster Morimond|Morimond]] besetzt. Unter ihnen war auch [[Everhard von Berg]], der Sohn des Grafen [[Adolf I. (Berg)|Adolf I. von Berg]]. Zwischen 1186 und 1192 soll das ursprüngliche Bergkloster Asolveroth in das Tal verlegt worden sein. Das Kloster gelangte zu großem Einfluss und Grundbesitz. Schutzvögte des Klosters waren bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1385 die Grafen von Kevernburg. Danach übernahmen die Landgrafen von Thüringen aus dem [[Haus Wettin]] diese Aufgabe. Seine Blütezeit erreichte es zu Anfang des 16. Jahrhunderts. Von 1505 bis 1508 war [[Spalatin]] als Novizenlehrer im Kloster beschäftigt. Während des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriegs]] im Jahr 1525 wurde es geplündert und fast völlig zerstört, die Mitglieder des [[Konvent (Kloster)|Konvents]] flohen ins [[Augustinerkloster]] zu Gotha. 1528 erfolgte die Auflösung des Klosters durch [[Johann der Beständige|Johann den Beständigen]]. Die Anlage diente anschließend als Steinbruch. Die Ruinen der dreischiffigen, kreuzförmigen Basilika mit den Maßen 20 × 70 m mit Stützenwechsel und Staffelchor verdeutlichen die Ausmaße der Klosteranlage. Der Säulenraum an der Nordseite des Chores ist eine Besonderheit der Anlage, es ist der Unterbau der einzigen zweistöckigen [[Abt]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus zehn klösterlichen Orten wurde 1531 das sächsische [[Amt Georgenthal]] gebildet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Georgenthal.JPG|mini|St.-Elisabeth-Kirche, ehemals Kapelle für die Bediensteten des Klosters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage und Bauten ==&lt;br /&gt;
Von der eigentlichen Klosteranlage sind nur noch Ruinen zu sehen; die [[Grundmauer]]n des Klosters wurden jedoch zwischen 1840 und 1906 freigelegt. Einer der bedeutendsten Ausgräber war ab 1892 [[Paul Baethcke]], der zuvor als Pfarrer in [[Schwarzhausen]] gewirkt hatte. Die Kirche, wohl die erste gewölbte Anlage in Thüringen, war eine dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]], ursprünglich mit einer [[Staffelchor]]anlage, später (etwa seit 1250) mit einem großen [[Rechteckchor]] mit [[Kapellenkranz]] nach dem Schema der Kirche von [[Kloster Cîteaux|Cîteaux II]]. Nördlich der Kirche wurden Gebäudereste (wohl des [[Abtshaus]]es) mit zwei durch einen Gang getrennten dreischiffigen Sälen ergraben. Von Klausur und Kreuzgang wurden südlich der Kirche Fundamente (mit einem [[Brunnenhaus (Kloster)|Brunnenhaus]] in Form eines [[Vierpass|Sechspasses]]) gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wiedergefundene untere Teil eines romanischen Klosterbrunnens wurde an der Stelle wieder aufgestellt, an der sich ehedem das Brunnenhaus im Kreuzgang des ehemaligen Klosters befand. Das Sandsteinbecken ist [[Profil (Ornamentik)|profiliert]] und hat einen Durchmesser von 170 cm. Seine Umrisse zeigen die Form eines [[Zwölfpass|Zwölfpasses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Klosteranlage ist das [[Kornhaus]] (wohl ursprünglich die [[Infirmerie]]) westlich der Kirche, ein breitgelagerter Massivbau mit einer Maßwerksrose in der nördlichen Giebelwand (Heimatmuseum), erhalten. Im ehemaligen Klosterbezirk liegt auch das „Schloss“ (Pflegeheim), ein im 16. und 17. Jahrhundert umgebauter Komplex, in dem das frühere Gästehaus vermutet wird. Das kreuzgratgewölbte Pförtnerhaus stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die ehemalige Kapelle für die Bediensteten des Klosters wurde zur St.-Elisabeth-Kirche Georgenthal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.georgenthal.de/scripts/angebote/3915?from=gemeindeportrait |wayback=20160109105945 |text=Gemeindeportrait |archiv-bot=2022-03-09 22:55:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Grabplatte des Grafen Sizzo von Schwarzburg-Käfernburg ===&lt;br /&gt;
Im Gelände der Klosterruine, in der ehemaligen Abteikirche, befindet sich die Grabplatte des Grafen [[Sizzo III. (Schwarzburg-Käfernburg)|Sizzo III. von Käfernburg]] und seiner Frau. Es handelt sich allerdings nicht um die ursprüngliche Platte, sondern um eine, die im Jahre 1895 durch „Ihren Durchlauchten, den regierenden Fürsten von Schwarzburg“ gestiftet wurde. Die lateinische Inschrift erinnert an den Grafen und seine Frau, die Gründer des Klosters. Im Jahre 1995 wurden die Gruft und die Platte durch den Geschichtsverein saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzungen des Klosters ==&lt;br /&gt;
Durch Schenkungen an das Kloster gehörten diesem im 13. Jahrhundert folgende Besitzungen:&lt;br /&gt;
* Güter und Dörfer: [[Catterfeld]], Hohenrieth, die Mühle bei [[Herrenhof]], die [[Castrum Walinvels|Burg Waldenfels]] mit [[Tambach-Dietharz|Tambach und Dietharz]], [[Schönau vor dem Walde]], [[Gräfenhain (Ohrdruf)|Gräfenhain]], [[Cobstädt]] (Exklave), [[Hohenkirchen (Georgenthal)|Hohenkirchen]]    &lt;br /&gt;
* Weiterer Besitz des Klosters: in den Orten [[Neudietendorf|Dietendorf]], [[Friemar]], [[Emleben]], [[Uelleben]], [[Warza]]. Höfe besaß es zu [[Apfelstädt (Nesse-Apfelstädt)|Apfelstädt]], Friemar, [[Grabsleben]], [[Molschleben]], [[Ohrdruf]], [[Pferdingsleben]], [[Siebleben]], [[Seebergen (Drei Gleichen)|Seebergen]], [[Tüttleben]], Uelleben, Warza&lt;br /&gt;
* Häuser in folgenden Orten (Anzahl in Klammern): [[Arnstadt]] (2), [[Erfurt]] (6), [[Eisenach]] (7), [[Gotha]] (18)&lt;br /&gt;
* Filialklöster: Kloster [[Georgenzell]] in der Vorderrhön und das [[Johanniskloster (Eisenach)|Johanniskloster]] in Eisenach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]] (Begr.), Stephanie Eißing, [[Franz Jäger (Kunsthistoriker)|Franz Jäger]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler – Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1998, S. 438–439 (mit Grundriss der Kirchenruine).&lt;br /&gt;
* Egon Hennig, Roland Scharff: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Bergklosters St. Georgen bei Catterfeld, Kr. Gotha.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Thüringen&amp;#039;&amp;#039; 7 (1964/65). 1965, S. 307–314.&lt;br /&gt;
* [[Alois Holtmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zisterzienserkirchen Thüringens. Ein Beitrag zur Kenntnis der Ordensbauweise&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Kunstgeschichte Thüringens, Bd. 1). Verlag von G. Fischer, Jena 1906, S. 225–250.&lt;br /&gt;
* [[Peter Pfister]]: &amp;#039;&amp;#039;Klosterführer aller Zisterzienserklöster im deutschsprachigen Raum.&amp;#039;&amp;#039; Éditions du Signe, 2. Aufl., Strasbourg 1998, S. 497, ISBN 2-87718-596-6.&lt;br /&gt;
* [[Ambrosius Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikale Übersicht der Männerklöster der Cistercienser im deutschen Sprach- und Kulturraum.&amp;#039;&amp;#039; In: Schneider/Wienand/Bickel/Coester: &amp;#039;&amp;#039;Die Cistercienser, Geschichte – Geist – Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Wienand Verlag, Köln 3. Aufl. 1986, S. 655, ISBN 3-87909-132-3.&lt;br /&gt;
* Heinrich Stiehler: &amp;#039;&amp;#039;Kloster und Ort Georgenthal. Ein Streifzug durch die einzelnen Zeiten. Erster Teil: Das Kloster von seiner Gründung bis zu seinem Untergang.&amp;#039;&amp;#039; Glaeser, Gotha 1891 ([http://digital.slub-dresden.de/id393326292 Digitalisat]) (Reprint Verlag Rockstuhl 2004, ISBN 3-936030-78-2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.thueringen.de/schloesser/l12.htm Detaillierte Beschreibung des Klosters]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Meister Eckhart]] und seine Zeit: [http://www.eckhart.de/index.htm?familie.htm#Gt Familie - Georgenthal]&lt;br /&gt;
* [https://evangelische-zisterzienser-erben.de/georgenthal/ Evangelische Zisterziensererben]&lt;br /&gt;
* [http://www.cistercensi.info/abbazie/abbazie.php?ab=824&amp;amp;lin=it Website der Certosa di Firenze mit einigen Fotos]&lt;br /&gt;
* [http://www.asolveroth.de/ Website zum ursprünglichen Bergkloster Asolveroth auf dem Georgenberg bei Altenbergen]&lt;br /&gt;
* [http://christopher-storch.de/portfolio/echtzeit/umgebung/ Rekonstruktion des Klosters]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=NGkAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA202&amp;amp;lpg=PA202&amp;amp;dq=amt+georgenthal&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=rYiWza6-su&amp;amp;sig=Mw0cPr0W7uSKz5GAI41FBkg7eJM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=m69HU5G_Faa34wTV8IDoDw&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwBTgK#v=onepage&amp;amp;q=amt%20georgenthal&amp;amp;f=false Beschreibung des Amts Georgenthal im Herzogtum Sachsen-Gotha, ab S. 234]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4374609-3|VIAF=248256262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Thüringen|Georgenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa|Georgenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Thüringen|Georgenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik|Georgenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Georgenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage|Georgenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Deutschen Bauernkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1142|Georgenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1528]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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