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	<title>Kloster Friedenweiler - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Roland1950: HC: Entferne Kategorie:Friedenweiler</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Friedenweiler&quot; title=&quot;Kategorie:Friedenweiler&quot;&gt;Kategorie:Friedenweiler&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| Name = Ehemaliges Kloster Friedenweiler&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Friedenweiler Klosteranlage 2.jpg|280px]]&lt;br /&gt;
| Bildbreite = &lt;br /&gt;
| Bildtext = Ehemaliges Kloster Friedenweiler&lt;br /&gt;
| Stil = 2&lt;br /&gt;
| Style = width:300px&lt;br /&gt;
| Titelfarbe = 8&lt;br /&gt;
| Abschnittsfarbe = 5&lt;br /&gt;
| Feldstyle = &lt;br /&gt;
|Orden&lt;br /&gt;
|[[Benediktiner]]innen,&amp;lt;br /&amp;gt; [[Zisterzienserinnen]] (ab 1570)&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr&lt;br /&gt;
|vor 1139&lt;br /&gt;
|Aufhebung/Jahr&lt;br /&gt;
|1802&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedenweiler Klosterkirche 2.jpg|mini|Klosterkirche Friedenweiler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Friedenweiler monastery (view from the southwest).jpg|mini|Kloster Friedenweiler von Südwesten aus der Luft gesehen]]&lt;br /&gt;
Das Nonnenkloster in [[Friedenweiler]] auf der Baar, gegründet (nach) 1123, aufgelöst 1802/08, war bis zum 16. Jahrhundert ein [[Prior]]at der [[Benediktinerabtei]] [[Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald|St. Georgen im Schwarzwald]], ab der Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte es dem Zisterzienserorden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am Beginn der Geschichte des Frauenklosters Friedenweiler auf der [[Baar (Landschaft)|Baar]] steht eine Zusammenkunft von geistlichen und weltlichen Großen. Gemeint ist der &amp;#039;&amp;#039;magnus conventus&amp;#039;&amp;#039; bei der [[Erheben der Gebeine|Erhebung der Gebeine]] des heiligen Bischofs [[Konrad von Konstanz|Konrad]] (I., 935–975) in [[Konstanz]] (26. November 1123). Hier trafen Herzöge und Grafen, Äbte und Bischöfe aufeinander. Und so war der festlich-politische Rahmen gegeben für einen Gütertausch zwischen den Klöstern St. Georgen und [[Kloster Reichenau|Reichenau]]. St. Georgen unter seinem Abt Werner I. (1119–1134) erhielt im Rahmen dieses Tausches, den im Übrigen viele Große bezeugten, den Ort Friedenweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1123, also nach dem Gütertausch, und noch vor 14. April 1139, dem Ausstellungsdatum der Papsturkunde [[Innozenz II.|Innozenz’ II.]] (1130–1143) für St. Georgen, muss in Friedenweiler ein Frauenkloster errichtet worden sein. Denn in dem Papstprivileg wird im Zuge der Besitzbestätigungen für St. Georgen die Klosterzelle Friedenweiler erwähnt. Offensichtlich muss es sich bei der Zelle um ein St. Georgen unterstelltes Kloster gehandelt haben, und wirklich wird in der Folgezeit, d.&amp;amp;nbsp;h. hauptsächlich und zuerst im [[13. Jahrhundert|13.]] und 14. Jahrhundert, eine dem St. Georgener Abt unterstellte Gemeinschaft von [[Benediktinerinnen]] unter der Leitung einer &amp;#039;&amp;#039;magistra&amp;#039;&amp;#039; („Meisterin“) sichtbar. Priorat und geistlicher Schirm lagen also beim Schwarzwaldkloster und dessen Abt. Daran änderte auch nichts der Wechsel in der Friedenweiler [[Vogt]]ei, die bis 1218 die [[Zähringer]] innehatten, spätestens seit 1270 die [[Fürstenhaus Fürstenberg|Grafen von Fürstenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng verbunden war das Priorat Friedenweiler  mit den mittelalterlichen [[Rodung]]svorgängen im südöstlichen [[Schwarzwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1570 zogen auf Wunsch des Grafen Heinrich VII. von Fürstenberg [[Zisterzienser]]innen des [[Kloster Lichtenthal|Klosters Lichtenthal]] in das leerstehende Kloster. 1578 waren die Ansprüche der St. Georgener Mönchsgemeinschaft an der Kommunität auf der Baar erloschen. Es entstanden Verbindungen zum [[Kloster Tennenbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;J. Alzog: &amp;#039;&amp;#039;Reisbüchlein des Conrad Burger (Itinerarium oder Raisbüchlein des Paters Conrad Burger, Conventual des Cistercienser-Klosters Thennenbach und Beichtiger im Frauenkloster Wonnenthal 1641–1678)&amp;#039;&amp;#039; Zur Geschichte des Klosters Tennenbach im Dreißigjährigen Krieg&amp;lt;/ref&amp;gt; 1591 wurde mit Amalia Rennerin eine Nonne des Klosters zur Äbtissin des [[Kloster Neudingen|&amp;#039;&amp;#039;Klosters Maria Hof&amp;#039;&amp;#039; in Neudingen]] bestellt,&amp;lt;ref&amp;gt;s. Pia Maria Schindele: &amp;#039;&amp;#039;Die Abtei Lichtenthal. Ihr Verhältnis zum Cistercienserorden, zu Päpsten und Bischöfen und zum badischen Landesherrn im Laufe der Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Freiburger Diözesan-Archiv]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 105 (1985), S. 103–104 [https://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5617/ online bei der Universitätsbibliothek Freiburg].&amp;lt;/ref&amp;gt; das ebenso wie Friedenweiler durch Nonnen des Klosters Lichtenthal neu belebt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 wurde Friedenweiler [[Säkularisation|säkularisiert]] und kam an die Fürstenberger, die es als Schloss Friedenweiler nutzten. Von 1922 bis 1983 war hier die [[Kinderheilstätte Schloss Friedenweiler]]. Seit 1989 wird es als Alten- und Pflegeheim genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Die im 16. Jahrhundert erbaute und nach dem Großbrand am 27. März 1725 von [[Peter Thumb]] im Innern im Stil des [[Barock]] neu gestaltete Klosterkirche St. Johannes Baptist ist heute Pfarrkirche. Sie gehört zur Seelsorgeeinheit Friedenweiler-Eisenbach im [[Dekanat Neustadt]] der [[Erzdiözese Freiburg]]. Beachtenswert der Hochaltar, ein Geschenk der bis 1810 bestehenden Abtei St. Georgen in [[Villingen-Schwenningen|Villingen]], mit dem Mittelbild der Mariä Himmelfahrt von [[Georg Samuel Schilling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
In einem achteckigen, hölzernen Turmaufsatz, der mittig auf dem First über dem Eingangsgiebel der Kirche steht, hängen in einem Stahlglockenstuhl drei [[Kirchenglocke]]n aus Bronze:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ebfr-glocken.de/glockensuche/?tab=detail&amp;amp;scene=detail&amp;amp;id=939 Glockeninspektion Erzbistum Freiburg: Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Friedenweiler]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Glocke&lt;br /&gt;
! [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
! Durchmesser &lt;br /&gt;
! Gießer, Gussort&lt;br /&gt;
! Gussjahr&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| g′+4&lt;br /&gt;
| 950 mm&lt;br /&gt;
| [[Glockengießerei Rosenlächer|Leonhard Rosenlecher (III)]], Konstanz&lt;br /&gt;
| 1759&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
| b′+4&lt;br /&gt;
| 820 mm&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Meinradt u. Pelagius Grieninger, Villingen&lt;br /&gt;
| 1726&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
| des″+8&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Friedrich Wilhelm Schilling]], Heidelberg&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] auf der [[Empore]] im hinteren Teil der Kirche wurde von [[Wilhelm Schwarz &amp;amp; Sohn|Wilhelm Schwarz]] aus Überlingen im Jahr 1892 erbaut. 2010 wurde das Instrument von der [[Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth]] restauriert; die im Laufe der Jahre vorgenommenen Veränderungen wurden beseitigt und der ursprüngliche Zustand weitgehend wieder hergestellt. Die Orgel verfügt über 20 [[Register (Orgel)|Register]], die auf zwei [[Manual (Musik)|Manuale]] und [[Pedal]] verteilt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiburgerorgelbau.de/orgelwerke/restaurierungen/friedenweiler/ Website der Freiburger Orgelbau], auch mit [[Disposition (Orgel)|Disposition]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Siegfried Bader]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Benediktinerinnenkloster Friedenweiler und die Erschließung des südöstlichen Schwarzwalds&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 91 (1939), S. 25–102.&lt;br /&gt;
* Michael Buhlmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster St. Georgen und der magnus conventus in Konstanz im Jahr 1123&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Vertex Alemanniae&amp;#039;&amp;#039;, Heft 17), St. Georgen 2005.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Wollasch|H.-J. Wollasch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge des Klosters St. Georgen im Schwarzwald. Zur Ausbildung der geschichtlichen Eigenart eines Klosters innerhalb der Hirsauer Reform&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 14), Freiburg i. Br. 1964.&lt;br /&gt;
* H. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Die Säkularisation der Klöster in Baden 1802–1811&amp;#039;&amp;#039;, 2. Teil. &amp;#039;&amp;#039;X. Die Säkularisation im Fürstentum und der späteren Standesherrschaft Fürstenberg&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Freiburger Diözesan-Archiv]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 99 (1979) S. 303–305 [https://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5686/ online bei der Universitätsbibliothek Freiburg Freiburg]&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden]]&amp;#039;&amp;#039;, Sechster Band, Erste Abtheilung: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen, Leipzig 1904, S. 375–377 [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm6bd1/0390 online].&lt;br /&gt;
* [[Anton Birlinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Kronik des Klösterleins Friedenweiler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar und der angrenzenden Landesteile in Donaueschingen.&amp;#039;&amp;#039; 5. Heft 1885, S. 123–128 [http://baarverein.de/schriftenarchiv/1885_5.pdf online]&lt;br /&gt;
* [[Albert Kürzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauenkloster Friedenweiler. I. Im St. Benedictus-Orden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8 (1881), S. 5–36 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1881/0005 online bei UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Joseph L. Wohleb: &amp;#039;&amp;#039;Zur Bau- und Kunstgeschichte des Klosters Friedenweiler im Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 74 (1956), S. 115–140 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1956/0115 online bei UB Freiburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KlosterBW|369|Zisterzienserinnenabtei Friedenweiler}}&lt;br /&gt;
* [https://www.badische-zeitung.de/friedenweiler/unheil-vom-klostersee--80769069.html Liane Schilling: &amp;#039;&amp;#039;Unheil vom Klostersee. Vor 400 Jahren: Durch den Dammbruch ergießt sich die Flut bis nach Rötenbach.&amp;#039;&amp;#039; In: Badische Zeitung vom 15. Februar 2014; abgerufen am 8. Februar 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinate|NS=47.916612|EW=8.257207|type=building|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Baden-Württemberg|Friedenweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Baden-Württemberg|Friedenweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Friedenweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Friedenweiler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland1950</name></author>
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