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	<title>Kloster Frauensee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Altsprachenfreund am 27. Februar 2025 um 09:47 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-27T09:47:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
| Titel =Kloster Frauensee&lt;br /&gt;
| Bild = &lt;br /&gt;
| Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bildbreite = &lt;br /&gt;
| Lage = &lt;br /&gt;
| Bistum = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50/52/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 10/08/42/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
| Nummer = &lt;br /&gt;
| Patrozinium = &lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = vor 1202&lt;br /&gt;
| Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
| zisterziensisch = &lt;br /&gt;
| Auflösung =  um 1536&lt;br /&gt;
| Wiederbesiedlung =&lt;br /&gt;
| Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
| Mutterkloster = &lt;br /&gt;
| Primarabtei = &lt;br /&gt;
| Kongregation =&lt;br /&gt;
| Tochterklöster = [[Kloster Kölleda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Frauensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Abtei]] der [[Zisterzienserinnen]] in [[Frauensee]], einem Ortsteil der Stadt [[Bad Salzungen]] im thüringischen [[Wartburgkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Kloster befand sich auf einer Insel im Frauensee, die später durch aufgeschütteten Boden mit dem Ufer verbunden wurde. Die ungefähre Lage und Ausdehnung der Klostergebäude ist aus historischen Überlieferungen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK FRNSEE SCHLOSS.jpg|mini|Das Renaissanceschloss Frauensee auf den Grundmauern des Klosters]]&lt;br /&gt;
Das Datum der Gründung des Zisterzienserinnenklosters Frauensee in der [[Dorndorf (Krayenberggemeinde)|Dorndorf]]er Mark ist nicht mehr bekannt, die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus einem Schutzbrief des Thüringer Landgrafen [[Hermann I. (Thüringen)|Hermann I.]] aus dem Jahr 1202. Dieses Dokument setzt ein bereits im Bau befindliches Kloster voraus. Eine [[Erzbistum Mainz|Mainzer Urkunde]] enthält Festlegungen für die Klosterverwaltung, man gestattet dem Konvent von Frauensee auf eine maximale Größe von 66 Ordenspersonen zu wachsen. 1250 ging die Schutzherrschaft von den [[Frankenstein (fränkisches Adelsgeschlecht) |Herren von Frankenstein]] auf den thüringischen Landgrafen [[Heinrich der Erlauchte|Heinrich den Erlauchten]] über. Im Jahr 1266 wird von Frauensee, welches zur [[Abtei Hersfeld]] gehörte, ein [[Kloster Kölleda|Tochterkloster]] in [[Kölleda]] begründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landbesitz des Frauenseer Klosters wuchs beständig und weckte Begehrlichkeiten bei  angrenzenden Adelsfamilien. Hermann Riedesel, ein Burgvogt auf der benachbarten [[Krayenburg]], wurde 1451 des Diebstahls und der Aneignung von Klosterbesitz (Ländereien und Wald) angeklagt. Der Ausbruch des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]] im [[Werra]]tal vertrieb die Frauenseer Nonnen aus dem Kloster. Die Bauern fielen um Ostern 1525 über das nur mit wenigen Verteidigern gesicherte Kloster her, plünderten die Vorräte und die Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederschlagung des Bauernaufstandes wurde das Kloster als Pfandbesitz vom hessischen Landgrafen [[Philipp I. (Hessen)|Philipp der Großmütige]] beschlagnahmt, zugleich bestimmt er den Übertritt seiner neuen Untertanen zum protestantischen Glauben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oertel114&amp;quot;&amp;gt;Manfred Oertel: Vitzeroda und seine Kirche.  S. 114f&amp;lt;/ref&amp;gt; Der eingesetzte Verwalter Michael Flach führt im Auftrag des Landgrafen die [[Säkularisation]] des Klosters durch.  Ein Streit mit den sächsischen Herzögen über den Klosterbesitz wird gütlich geregelt, der Landgraf übernimmt die Ländereien, die Herzöge erhalten Geleitrechte und die letzten, im Lande verbliebenen Nonnen werden mit Geldzahlungen als Altersversorgung abgefunden. Im Jahr 1536 wird das Kloster Frauensee für aufgelöst betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kloster wird in den Folgejahren als landgräflich-hessisches Gut genutzt. 1627 zerstört ein durch Unachtsamkeit entstandenes Großfeuer den Wirtschaftstrakt des Klosters. Ein Wiederaufbau der Anlage wird wegen zu hoher Kosten unterlassen. Im noch stehenden Wohn- und Verwaltungstrakt des Klosters wird das hessische [[Amt Frauensee]] untergebracht, es umfasst die ehemals zum Kloster gehörenden Ländereien, Höfe und Waldungen. 1628 wird aus Bauteilen der Vorgängerkirche ein Neubau auf dem Klostergelände vollendet, er bestand bis 1854.&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude wird zum repräsentativen Schloss im Renaissancestil umgewandelt, es besteht bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2001/2002 fanden im Zusammenhang mit Bauarbeiten im Klostergelände archäologische Untersuchungen statt. Es wurden Mauerzüge von Haupt- und Nebengebäuden dokumentiert und eine Vielzahl von Funden geborgen, die das Leben auf diesem ursprünglich inselartigen Gelände beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= Iris Friedrich et al. |Herausgeber=Gemeindeverwaltung Frauensee |Titel= Festschrift zum Jubiläum 800 Jahre Frauensee |Verlag=Bauer&amp;amp;Malsch |Ort= Bad Salzungen|Jahr=2002  |Seiten=46 }}&lt;br /&gt;
* Manfred Oertel: &amp;#039;&amp;#039;Vitzeroda und seine Kirche. Studien zur Geschichte eines Dorfes in der hessisch-thüringischen Kulturlandschaft im Werrabogen&amp;#039;&amp;#039;, Osnabrück 2007.  ISBN 978-3-939465-31-7&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Frauensee&amp;quot; in &amp;quot;Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands / Thüringen&amp;quot;, Hrsg. H. Patze und P. Aufgebauer, Kröner-Verlag Stuttgart 1989. ISBN 3-520-31302-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4364215-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Thüringen|Frauensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)|Frauensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Bad Salzungen|Frauensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Wartburgkreis|Frauensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bad Salzungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abtei Hersfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Bad Salzungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Frauensee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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