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	<title>Kloster Fockenfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:11:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ doppelten Link entfernt</title>
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		<updated>2025-10-16T20:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; doppelten Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KlosterFockenfeld.jpg|mini|Kloster Fockenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Fockenfeld.PNG|mini|Schloss Fockenfeld auf der [[Bayerische Uraufnahme|Bayerischen Uraufnahme]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Fockenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kloster]] der [[Oblaten des hl. Franz von Sales]] in [[Fockenfeld (Konnersreuth)|Fockenfeld]], einem Ortsteil von [[Konnersreuth]] im [[Landkreis Tirschenreuth]] in der Oberpfalz, im [[Bistum Regensburg]]. Die Anlage wird als [[Bodendenkmal]] unter der Aktennummer D-3-5939-0032 im [[Liste der Bodendenkmäler in Konnersreuth|Bayernatlas]] als „archäologische Befunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit im Bereich des ehem. Schlosses Fockenfeld“ geführt. Ebenso ist sie unter der Aktennummer D-3-77-131-6 als [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] [[Liste der Baudenkmäler in Konnersreuth|Baudenkmal]] von Fockenfeld verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kloster befand sich die Spätberufenenschule St. Josef ([[humanistisches Gymnasium]]) mit angeschlossenem [[Spätberufenenseminar]]. Am 15. Januar 2018 gaben die Oblaten des hl. Franz von Sales bekannt, dass der Schulbetrieb zum Ende des Schuljahres 2020/21 eingestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Von 1362 bis 1556 gehörte Gut Fockenfeld zum ausgedehnten Grundbesitz des [[Zisterzienser]]-[[Kloster Waldsassen|Klosters Waldsassen]], bis es von Kurfürst [[Ottheinrich]], der sich der evangelischen Konfession angeschlossen hatte, säkularisiert wurde. Teilverkäufe reduzierten den Umfang des dazugehörigen Grundbesitzes. Der Gutshof Fockenfeld wurde von Lienhard Sölch aus einer in Konnersreuth seit 1456 ansässigen Familie Sölch (Seelch, Salich u.&amp;amp;nbsp;ä.) gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sölch aus Zettendorf, Kreis Eger in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsches Geschlechterbuch]] Band 214 (58. Allgemeiner Band), C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 2002, ISBN 3-7980-0214-2, S. 1025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] brachte Verwüstungen, die Gebäude wurden 1645 von schwedisch-evangelischen Truppen geplündert und in Brand gesetzt. Um 1680, zur Zeit der [[Gegenreformation]], kamen der desolate Gebäudekomplex und die brach liegenden Felder wieder in das Eigentum des Klosters Waldsassen. Abt [[Alexander Vogel]] ließ den Mittelteil von Fockenfeld seit 1750 zu einem [[Schloss (Architektur)|Schloss]] als Sommersitz ausbauen, der Gutsbetrieb blieb erhalten. 1768 wurde unter Abt [[Wigand Deltsch]] der Festsaal mit dem von [[Elias Dollhopf]] gestalteten &amp;#039;&amp;#039;Letzten Abendmahl&amp;#039;&amp;#039; vollendet. 1870 wurde die barocke Ausstattung des Schlosses durch einen Brand zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation in Bayern]] wurden Schloss und Gut Fockenfeld 1803 versteigert und kamen in Privatbesitz. 1946 gründeten die [[Oblaten des hl. Franz von Sales]] das Spätberufenenseminar St. Josef in [[Eichstätt]], das von 1948 bis 1955 im [[Schloss Hirschberg am Haarsee|Schloss Hirschberg]] bei [[Weilheim in Oberbayern|Weilheim]] untergebracht war. Auf Initiative und mit finanziellem Beitrag der Mystikerin [[Therese Neumann]] wurden 1951 Schloss und Gut Fockenfeld von den Fabrikanten Karl und Louis Bahner aus [[Oberlungwitz]] in Sachsen gekauft. P. Paul Lackner OSFS (1909–2013) verantwortete den Kauf und die Etablierung des Spätberufenenseminars und Gymnasiums St. Josef in Fockenfeld als [[Provinzial]] der Oblaten des hl. Franz von Sales. Die Sales-Oblaten enließ die Kartoffelfelder und Gemüsegärten des Gutsbetriebes in Grünflächen, die Stallungen für die Viehbestände und die Reitpferde als Wohnräume umgestalten, den Schlossteil mit dem Festsaal renovieren und umfangreiche Nebengebäude mit einem Kirchenraum anbauen. 1955 errichtete er ein privates humanistisches [[Gymnasium]] für Jungen mit Internat und eine Spätberufenenschule für den [[Priester (Katholizismus)|Priesterberuf]] und gründete das Kloster Fockenfeld. 1966 erfolgte die staatliche Anerkennung. Am 26. Oktober 1968 wurde die Seminarkapelle durch Bischof [[Rudolf Graber (Bischof)|Rudolf Graber]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Mai 1994 fand bei einem Treffen des Familienverbandes Sölch aus dem ehemaligen [[Egerland]] im Kloster Fockenfeld für die zahlreichen teilnehmenden Familien und deren Nachkommen ein Gedenkgottesdienst statt. Ebenfalls 1994 feierte [[Alois Grillmeier]] mit den Patres und Seminarschülern seine Kardinalserhebung. Zum Empfang des neuen Kardinals in seiner Heimat läuteten im gesamten Stiftland die Kirchenglocken, in der [[Stiftsbasilika Waldsassen]] wurde ein [[Pontifikalamt]] gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 40-jährigen und 50-jährigen Bestehen gab es ein Pontifikalamt mit Bischof [[Manfred Müller (Bischof)|Manfred Müller]]. und Zur Feier des 60-jährigen Jubiläums der Spätberufenenschule hielt der [[Regensburg]]er Diözesanbischof [[Gerhard Ludwig Müller]] mit den Schülern, Mitarbeitern und Freunden des Hauses am Sonntag, den 2. April 2006 einen Pontifikalgottesdienst. Am Tag darauf feierten ehemalige Schüler zusammen mit Regionaldekan [[Monsignore]] Johann Schober einen weiteren Gottesdienst. Zum 70-jährigen Jubiläum nach der Gründung des Spätberufenenseminars in Eichstätt kam Bischof [[Rudolf Voderholzer]] nach Fockenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Spätberufenenschule sind bis zum 60. Jubiläumstag etwa 350 Priesterberufungen hervorgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Grußwort von Bischof [[Gerhard Ludwig Müller]] in der Jubiläumsbroschüre.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den bekanntesten Absolventen zählen der emeritierte Augsburger Diözesanbischof und ehemalige deutsche Militärbischof, [[Walter Mixa]] (Abitur 1964), der Regensburger Weihbischof [[Reinhard Pappenberger]] (Abitur 1979), der Altöttinger Stiftspropst [[Klaus Metzl]], der Dresdner Generalvikar [[Andreas Kutschke]] (Abitur 1994) sowie der Abt von [[Kloster Metten]], [[Athanasius Berggold]] (Abitur 1979).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016/17 besuchten 23 Schüler die Spätberufenenschule Fockenfeld, die seit der Umstellung auf das achtjährige Gymnasium in vier Klassen von rund zehn Lehrern unterrichtet wurden. Geleitet wurde die Schule seit 2013 von Albert Bauer. Ständiger Stellvertreter des Schulleiters war der langjährige Seminarleiter P. Friedhelm Czinczoll OSFS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernfächer im Schulbetrieb waren katholische Religionslehre und die Sprachen Latein und Altgriechisch. Die schulische Ausbildung bot auch Unterricht der neuen Sprachen und den Naturwissenschaften. Arbeitsgemeinschaften wie Chor, Schola, Theater, Linguistik oder die Schülerzeitung ergänzten das Ausbildungsangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schließung der Schule und des Spätberufenenseminars im Sommer 2020 wurde im März 2021 die Immobilie an die Gemeinden [[Wiesau]], [[Waldsassen]], [[Mitterteich]] und [[Konnersreuth]] verkauft. 2020 verließen die [[Kloster Mallersdorf|Mallersdorfer]] Franziskanerinnen nach 65 Jahren Fockenfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Denkmäler in Bayern|TIR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.fockenfeld.de/ Website des Klosters Fockenfeld und der Spätberufenenschule]&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|5990|Schloss Fockenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49.9989 |EW=12.2370 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7607336-1|VIAF=244326548}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Bayern|Fockenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oblaten des hl. Franz von Sales]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Konnersreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Konnersreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Konnersreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Bayern|Fockenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Tirschenreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Tirschenreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Fockenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Tirschenreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1951|Fockenfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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