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	<title>Kloster Ehrenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Ehrenstein&amp;diff=777636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-07-26T11:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirche und Kloster Ehrenstein, Neustadt (Wied) 2004-06-19.04.jpg|mini|hochkant=1.3|Kloster Ehrenstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Ehrenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kloster]]anlage im Tal der [[Wied (Fluss)|Wied]] im [[Naturpark Rhein-Westerwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Kloster liegt an der [[Wied (Fluss)|Wied]] im Ortsteil [[Ehrenstein (Asbach)|Ehrenstein]] der [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] [[Asbach (Westerwald)|Asbach]] (mit Postanschrift von [[Neustadt (Wied)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gastlandschaften.de/urlaubsregionen/westerwald/infosystem-westerwald/infrastruktur/Kloster-Ehrenstein_Waldbreitbach/deskline-details.html |titel=Kloster Ehrenstein |abruf=2019-05-31 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190531081954/https://www.gastlandschaften.de/urlaubsregionen/westerwald/infosystem-westerwald/infrastruktur/Kloster-Ehrenstein_Waldbreitbach/deskline-details.html |archiv-datum=2019-05-31 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-09 22:47:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.neustadt-wied.de/tourismus/sehenswürdigkeiten/ |titel=Neustadt (Wied) - Sehenswürdigkeiten |abruf=2019-05-31 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) im [[Landkreis Neuwied]]. Der direkt am Kloster vorbeifließende [[Mehrbach]] bildet die Grenze zum [[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)]]. Das von bewaldeten Bergrücken umgeben in einem Seitental der Wied gelegene Kloster befindet sich auf einer Höhe von etwa 145 Meter über [[Normalnull|NN]]. Der Hauptort Neustadt der gleichnamigen Ortsgemeinde befindet sich zwei Kilometer westlich. In unmittelbarer Nähe des Klosters liegt die Ruine der [[Burg Ehrenstein (Westerwald)|Burg Ehrenstein]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Ehrenstein.jpg|mini|hochkant=1.3|Burg Ehrenstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Asbach Ehrenstein, Kloster u. Burg Ehrenstein 009-.jpg|mini|hochkant=1.3|Gesamtansicht von Kloster und Burg Ehrenstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Asbach Ehrenstein, Kloster u. Burg Ehrenstein 022-.jpg|mini|hochkant=1.3|Burg Ehrenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ursprünglich zur [[Burg Ehrenstein (Westerwald)|Burg Ehrenstein]] gehörende und in der Unterburg gelegene Burgkapelle wurde 1477 durch den Ritter [[Bertram von Nesselrode]] ausgebaut und zu einer [[Pfarrkirche]] erhoben. Im Jahre 1486 ließ er neben der Kirche das Kloster „Liebfrauenthal“ errichten, das 1488 fertiggestellt und fortan von [[Chorherren]] des [[Orden vom Heiligen Kreuz|Kreuzherrenordens]] bewohnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wirren des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] wurde die Burg Ehrenstein von schwedischen Truppen zerstört. Die Klostergebäude wurden zwar geplündert, blieben aber weitestgehend erhalten. Das Kloster wurde 1812 als eines der letzten Kreuzherrenklöster in Deutschland auf Bitten des [[Konvent (Kloster)|Konventes]] durch die Regierung des [[Herzogtum Nassau|Herzogtums Nassau]] [[Säkularisation|säkularisiert]]. Die Aufhebung des Klosters erfolgte zu Gunsten des [[Mediatisierung|mediatisierten]] Fürsten zu Wied-Runkel. Die Pfarrei blieb erhalten und der letzte [[Prior]] der Kreuzherren wirkte weiter als Pfarrer am Ort (gestorben 1824). Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Klosteranlage wegen Baufälligkeit abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1893 wurde das Kloster von [[Franziskaner (OFM)|Franziskanern]] der [[Sächsische Franziskanerprovinz|Sächsischen Franziskanerprovinz]] (&amp;#039;&amp;#039;Saxonia&amp;#039;&amp;#039;) wieder besiedelt. Die Franziskaner betreuten die Pfarrei und ein sogenanntes [[Demeritenhaus]], eine Korrektionsanstalt für straffällig gewordene Geistliche. Dazu wurde an die erhaltenen Klostergebäude angebaut. 1929 ging die Niederlassung an die wiedererrichtete [[Kölnische Franziskanerprovinz]] (&amp;#039;&amp;#039;Colonia&amp;#039;&amp;#039;) über. Zum Kloster gehörten gewöhnlich drei Patres und drei [[Laienbruder|Laienbrüder]], hinzu kamen zeitweise ältere oder erholungsbedürftige Patres, die von der Ordensprovinz hierhin versetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Fleckenstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Franziskaner im Rheinland 1875–1918.&amp;#039;&amp;#039; (= Franziskanische Forschungen, Heft 38) Dietrich-Coelde-Verlag, Werl 1992, S.&amp;amp;nbsp;136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 übergab das [[Erzbistum Köln]] das Kloster Ehrenstein wieder den [[Orden vom Heiligen Kreuz|Kreuzherren]]. 1969 musste das Kloster wegen starker [[Baufälligkeit]] aufgegeben werden. Auf Betreiben des Kreuzherrenpaters Werner Kettner wurden ab 1973 Teile des Klosters abgetragen und neu aufgebaut. Die Anbauten des 19. Jahrhunderts wurden gänzlich abgerissen und die gotischen Gebäudeteile des Klosters ([[Kreuzgang]], [[Kapitelsaal]], [[Calefactorium]]) umfassend saniert. Der Kreuzherrenkonvent wurde im selben Jahr wieder errichtet. Die Kreuzherren betreuten die Pfarrei, das Kloster nahm Gäste für Einkehrtage auf. Zu Beginn der 1980er-Jahre diente Kloster Ehrenstein als [[Novize|Noviziatskloster]] der deutschen Ordensprovinz. Allerdings blieb der Konvent stets klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Dezember 1998 verließen die Kreuzherren Ehrenstein. Der Konvent wurde seitens der Ordensleitung aufgehoben. Die Pfarrgemeinde Ehrenstein wollte das Kloster aber wieder bewohnt wissen. Von 1999 bis 2007 betreuten Patres des Ordens der [[Montfortaner]] Pfarrei und Kloster Ehrenstein. 2008 übernahmen die [[Franziskanerinnen von der allerseligsten Jungfrau Maria von den Engeln|Franziskanerinnen aus Waldbreitbach]] die Klostergebäude und erweiterten sie als Tagungsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Die Kreuzherrenkirche ist täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr frei zugänglich. Hier befinden sich die wichtigsten kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die aus der Erbauungszeit stammenden [[Bleiglasfenster]] mit Glasmalereien (siehe [[Anbetung der Könige (Ehrenstein)]]), die sowohl geistliche wie auch weltliche Szenen ([[Veduten]]) darstellen und zu den hervorragenden Leistungen der rheinischen Kunst aus der Zeit um 1470 bis 1480 gerechnet werden. Daneben sind das spätgotische Figurenensemble und die barocke [[Kanzel]] erwähnenswert. Heute ist Ehrenstein mit seiner Kirche, dem Kloster und der Burgruine ein Ausflugsziel im nördlichen Westerwald. Die Klostergebäude können nur nach Voranmeldung besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottesdienste finden in der Klosterkirche jeden Samstag um 17:00 Uhr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leonie von Nesselrode: &amp;#039;&amp;#039;Die Chorfenster von Ehrenstein. Bertram von Nesselrode und Margarethe von Burscheid. Stifter an der Schwelle zur Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 153). Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, ISBN 3-412-20235-5.&lt;br /&gt;
* Stefan Bringer: &amp;#039;&amp;#039;Ehrenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: Lexikon für Theologie und Kirche Bd. 3, Spalte 511, Freiburg im Breisgau 1993.&lt;br /&gt;
* Stefan Bringer: &amp;#039;&amp;#039;Kreuzherren&amp;#039;&amp;#039;. In: Orden und Klöster im Zeitalter von Reformation und katholischer Reform 1500–1700. Band 2 (= Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung. Band 66). Münster 2006, S. 175–192.&lt;br /&gt;
* [[Robert Haaß]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzherren in den Rheinlanden&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1932. (Kapitel Ehrenstein auf den Seiten 183–192).&lt;br /&gt;
* Jo Op de Kamp: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Liebfrauenthal Ehrenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: 50 Jahre Kreuzherren in Deutschland 1953–2003. Bonn 2004.&lt;br /&gt;
* Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kreuzherrenkirche und Kloster Liebfrauenthal in Ehrenstein an der Wied&amp;#039;&amp;#039;. Rheinische Kunststätten Heft 26, 2., veränderte und erweiterte Auflage. Text nach Hans Kisky, überarbeitet und erweitert von Werner Kettner und Bernhard Leisenheimer (Kreuzherren). Köln-Deutz 1979.&lt;br /&gt;
* Henri van Rooijen: &amp;#039;&amp;#039;Liebfrauenthal zu Ehrenstein&amp;#039;&amp;#039;. Siegburg 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Ehrenstein (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-ehrenstein.de/ Homepage des Klosters]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/37/2.7948/N|EW=7/27/18.025/E|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1083295357|VIAF=45145602490501361943}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franziskanerinnenkloster in Rheinland-Pfalz|Ehrenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzherrenstift|Ehrenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Rheinland-Pfalz|Ehrenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Asbach (Westerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung Schöneberg (Asbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sächsische Franziskanerprovinz|Ehrenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kölnische Franziskanerprovinz|Ehrenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Neuwied)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1486|Ehrenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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