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	<title>Kloster Doksany - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:54:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-01T20:16:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KLG 0473 Kloster Doksany.jpg|mini|Kloster Doksany, Luftaufnahme (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doksany Convent CZ general view from NE 113.jpg|mini|Kloster in Doksany]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doksany Convent CZ first courtyard 126.jpg|mini|Kloster Doksany (2008)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Doksany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Doxan&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliges [[Prämonstratenserinnen]]-[[Stift (Kirche)|Stift]] im westlichen Teil des Dorfes [[Doksany]] an einem Arm des Flusses [[Eger (Elbe)|Ohře]] &amp;#039;&amp;#039;(Eger)&amp;#039;&amp;#039; im Mündungsgebiet in die [[Elbe]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster der [[Prämonstratenserinnen]] wurde 1144 vom böhmischen  Herzog [[Vladislav II.]], und seiner Ehefrau Gertrud, einer Tochter des [[Leopold III. (Österreich)|Leopold III.]] aus dem Hause der [[Babenberger]], auf Anregung des Olmützer Bischofs [[Heinrich Zdik]] gegründet. Eine Nonne Ida war eine der ersten Ordensschwestern, die 1143 von [[St. Nikolaus (Köln-Dünnwald)|Kloster Dünnwald]] aus nach Doxan kamen, um hier eine neue Ordensgemeinschaft aufzubauen. Dieses Kloster in Doxan war dem [[Kloster Strahov]] unterstellt. Die Klosterschule für Töchter des Adels besuchte unter anderem auch [[Agnes von Böhmen|Agnes]], Tochter König [[Ottokar I. Přemysl|Ottokars&amp;amp;nbsp;I.]] Kloster und Schule überdauerten die [[Hussiten]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;zeit, den Dreißigjährigen Krieg und bestanden etwa 600 Jahre bis zum Jahr 1782.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Doksany krypta.JPG|mini|Romanische Krypta]]&lt;br /&gt;
Das Kloster Doxan und die Stiftskirche &amp;#039;&amp;#039;Geburt der Jungfrau Maria&amp;#039;&amp;#039; wurde im 12. Jahrhundert im Stil der [[Romanik]] erbaut, von welchem sich kaum etwas erhalten hat, nur die Krypta und das Nordportal der Stiftskirche. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begann der große, umfassende [[Barock]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;umbau des Klosters,  der dem Architekten [[Kilian Ignaz Dientzenhofer]] zugeschrieben wird. Bauherr in Doxan war nach 1709 der kunstsinnige und prachtliebende Propst Josef Mika (1669–1733), 1707 Vizeprior des Klosters Strahov (Strachow). Kirche, Provisoriat, [[Refektorium]], [[Sala terrena]] und die meisten alten Wirtschaftsgebäude und der große Doxaner Park haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aufhebung des Klosters Doxan im Jahr 1782, als darin noch 49 Schwestern lebten, durch Kaiser [[Joseph II.|Josef&amp;amp;nbsp;II.]] zugunsten eines Religionsfonds, wurden die Gebäude zunächst als Militär-[[Hospital]] und [[Kaserne]] genutzt. Um 1790 pachtete die verwitwete Marie Therese Fürstin [[Poniatowski]], geborene [[Kinsky]] von Wchinitz und Tettau (1740–1806)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stammfolge Poniatowski (vom Wappen Ciolek).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Roman von Procházka]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch erloschener Herrenstandsfamilien.&amp;#039;&amp;#039; Ergänzungsband. Herausgegeben vom Vorstand des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]], Forschungsstelle für die böhmischen Länder. Degener, Neustadt an der Aisch 1990, ISBN 3-486-54051-3, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Gebäudekomplex und begann mit dem Umbau zu einem Schloss, welches 1806 der Bauleiter der nahegelegenen Festungsanlage und Garnisonstadt Theresienstadt ([[Terezín]]) k.k. Oberst im Armeestande Jakob Freiherr von Wimmer mit dem umgebenden Großgrundbesitz käuflich erwarb. Von ihm kamen wieder durch Kauf Schloss und Herrschaft Doxan an die Freiherren und Grafen Lexa von Aehrenthal.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Abtheilung 9: &amp;#039;&amp;#039;Der Böhmische Adel.&amp;#039;&amp;#039; Neue vollständig geordnete und reich vermehrte Auflage. Bauer &amp;amp; Raspe, Nürnberg 1886 (Reprografischer Nachdruck als: &amp;#039;&amp;#039;J. Siebmacher’s großes Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 30: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen des böhmischen Adels.&amp;#039;&amp;#039; Bauer &amp;amp; Raspe, Neustadt an der Aisch 1979, ISBN 3-87947-030-8, S. 51, Wappen auf Tafel 38).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Johann Baptist Lexa von Aehrenthal|Johann Baptist Freiherr Lexa von Aehrenthal]] (1777–1845), Obersthoflehensrichter in Böhmen, Mähren und Schlesien, Großvater des [[Alois Lexa von Aehrenthal]] (1854–1912), legte als Förderer der Obstbaumzucht in Böhmen die Musterobstgärten und den Park auf Gut Doxan an.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Seibt u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: [[Heribert Sturm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;A – H.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]]. R.&amp;amp;nbsp;Oldenbourg, München u.&amp;amp;nbsp;a. 1979, ISBN 3-486-49491-0, S. 7–8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der Grafen Lexa von Aehrenthal auf Doxan versuchte Anfang des 20. Jahrhunderts der Orden der Prämonstratenserinnen wieder ein Kloster in Doksany aufzubauen, und mehrere junge Frauen begaben sich zu einer [[Formation]] in das bei [[Krakau]] gelegene Kloster Zwierzyniec. Der Orden erkannte jedoch, dass die geplanten Neugründungen aus verschiedenen Gründen keinen Erfolg haben würden. Daher siedelten sich die Prämonstratenserinnen im Jahr 1902 auf dem [[Svatý Kopeček|Heiligenberg]] bei [[Olmütz]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Sitka: &amp;#039;&amp;#039;Die Gnadenorte der Sudetenländer. Der allerseligsten Jungfrau Maria im Marianischen Jahr 1954 in frommer Ehrfurcht gewidmet.&amp;#039;&amp;#039; Heimatverlag M. Renner, Kempten im Allgäu 1954, S. 105–109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1918 nach der Gründung der [[Tschechoslowakei]] fielen die Grafen Lexa von Aehrenthal unter das [[Adelsaufhebungsgesetz]]; sie konnten nach der Bodenreform von ihrem Großgrundbesitz Schloss und Gut Doxan behalten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde die Familie als zu den [[Deutschböhmen und Deutschmährer|Deutsch-Böhmen]] gehörend in der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei]] entschädigungslos enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Doksany-Marienkirche-3.jpg|mini|Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
Danach gehörten der Grundbesitz des Gutes und das Schloss in Doksany dem Staatsgut [[Roudnice nad Labem]], das eine Zuchtstation für Saatgut errichtete. Im Jahr 1997 erwarb die [[Kanonie]] Strahov einen Teil der Gebäude, und seit 1998 besteht nach über 200 Jahren wieder ein Konvent von Prämonstratenserinnen in Doksany, mit Ordensfrauen, die seit 2003 wieder im Kloster wohnen. Teile des Klosters mit seinem Barock-Interieur und der romanischen [[Krypta]] sind öffentlich zugänglich. Ein Garten im Stil des [[Barock]] in einem englischen Landschaftspark umgeben das Bauwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Engel: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Böhmen. Nach alten Vorlagen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser, Herrensitze.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17). 2. Auflage. Wolfgang Weidlich, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-8035-8013-7, S. 99, Abbildung S. 222: &amp;#039;&amp;#039;Doxan&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Joseph Mika: &amp;#039;&amp;#039;Das Ruhmwürdige Doxan, Oder: Des königl: Jungfraülichen Stiffts, Der Schneeweissen und Hochbefreyten Praemonstratenser Jungfrauen zu Doxan.&amp;#039;&amp;#039; Schkrochowsky, Leitmeritz 1726, [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10006783_00009.html Digitalisat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Doksany Convent|Kloster Doksany}}&lt;br /&gt;
* [http://www.klasterdoksany.cz/ Homepage des Klosters] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.radio.cz/de/rubrik/tourist/kloster-doksany Kloster Doksany] Radio Praha vom 2. März 2013, Audio 8:18 min&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/27/19/N|EW=14/9/33/E|type=landmark|region=CZ-42|dim=4000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doksany}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserinnenkloster in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Litoměřice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Litoměřice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Okres Litoměřice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eger (Elbe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1144|Doksany]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1782]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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