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	<title>Kloster Banjska - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: überzählige Kategorie</title>
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		<updated>2025-06-27T15:54:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überzählige Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Banjska monastery-2010-1.JPG|miniatur|Die Klosterkirche im Jahr 2010]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Banjska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{srS| Манастир Бањска|Manastir Banjska}}; {{sqS|Manstiri i Banjskës}}) ist ein [[Serbisch-Orthodoxe Kirche|serbisch-orthodoxes]] Kloster im [[Nordkosovo]], das ursprünglich zwischen 1313 und 1317 vom [[Serbien|serbischen]] König [[Stefan Uroš II. Milutin]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster liegt im gleichnamigen Dorf auf dem Gebiet der [[Gemeinde Zvečan]] im [[Kosovo]] am Flüsschen [[Banjska (Fluss)|Banjska]]. Es wurde auf Resten einer noch älteren, wahrscheinlich [[Byzantinisches Reich|byzantinischen]] Kirche, erbaut&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petar Ž Petrović |Titel=Raška: antropogeografska proučavanja |Hrsg=Etnografski institut SANU |Band=26 |Auflage=1 |Ort=Belgrad |Datum=1984 |Sprache=sr |Seiten=148 |Zitat=Манастир Бањска подигнут је почетком XIV века на рушевинама неког старијег храма, вероватно византијског.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sollte als letzte Ruhestätte für den serbischen König Stefan Uroš II. Milutin dienen. Er wurde nach seinem Tod 1321 dort beigesetzt. Als die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] 1389 Serbien angriffen, wurde sein Leichnam umgebettet, zunächst nach Trepča. 1460 wurden seine sterblichen Überreste ins bulgarische [[Sofia]] übertragen. Dort sind sie in der heutigen [[Kathedrale Sweta Nedelja]] in einem [[Reliquienschrein]] aufgebahrt. Das Kloster Banjska hingegen wurde von den Osmanen zerstört. Sie errichteten dort ein Militärlager und eine kleine [[Moschee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1912 wurden die Osmanen vertrieben. 1938 wurde das [[Katholikon]] des Klosters teilweise wiederhergestellt. Weitere konservatorische und archäologische Arbeiten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg durchgeführt. 1990 wurde mit einer Erneuerung des Klosterkomplexes begonnen. Am 15. August 2004 konnte das restaurierte Kloster wieder eingeweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Angriff auf Banjska}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. September 2023 suchte eine Gruppe von 30 bewaffneten serbischen Männern im Kloster Zuflucht und verbarrikadierten sich, nachdem sie zuvor eine Einheit der kosovarischen Polizei in einen Hinterhalt gelockt und einen Beamten getötet hatten. Das Kloster wurde nach einem längeren Schusswechsel von der Polizei gestürmt. Verschiedene der Bewaffneten konnten fliehen, vier andere wurden von der Polizei getötet, sechs weitere verhaftet. Im Kloster wurden große Mengen an Waffen und Munition (Maschinengewehre, Dynamit), militärische Ausrüstung und ein gepanzertes Fahrzeug sichergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Soos |url=https://www.tagesschau.de/ausland/europa/kosovo-serbien-waffen-arsenal-100.html |titel=Nach Gefecht in Banjska: Kosovarische Polizei findet Waffenarsenal |werk=Tagesschau |hrsg=ARD |datum=2023-09-26 |abruf=2023-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als verantwortlich für den Überfall auf die kosovarischen Polizisten bekannte sich hinterher der Geschäftsmann und stellvertretender Präsident der kosovo-serbischen Partei [[Serbische Liste]], [[Milan Radoičić]]. Zugleich erklärte er seinen Rücktritt vom Vizevorsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3332976/ |titel=Kosovo-serbischer Politiker Radoicic bekennt sich zu Überfall|werk=orf.at |datum=2023-09-29 |abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banjska front view.jpg|mini|Die Klosteranlage im Jahr 2007]]&lt;br /&gt;
Obwohl sich unter Milutin die [[Serbisch-byzantinischer Stil#Mazedonische Schule|Mazedonische Schule]] in der Architektur durchsetzte und mit den milutinschen Stiftungen [[Kloster Gračanica|Gračanica]], [[Bogorodica Ljeviška]] und der Königskirche im [[Kloster Studenica]] exemplarische Bauwerke für die weitere architektonische Entwicklung sakraler Bauwerke in Serbien begründet wurden, wählte Milutin für seine Grablage ein Bauwerk im [[Serbisch-byzantinischer Stil#Raška-Schule|Rascischen Stil]]. Die Wahl eines historischen Stils verdeutlicht die starke Traditionsbindung innerhalb der [[Nemanjić|Nemanjiden]], die über 150 Jahre in den Grablagen bis zu [[Stefan Uroš III. Dečanski|Stefan Dečanski]] den architektonischen Entwurf des [[Katholikon]]s des Klosters Studenica und die Grablage des Gründers der Dynastie, [[Stefan Nemanja]] zitieren.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Slobodan Ćurčić|Slobodan Curcic]]: &amp;#039;&amp;#039;Religious Settings of the Late Byzantine Sphere&amp;#039;&amp;#039;. In: Helen C. Evans (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Byzantium. Faith and Power (1261–1557)&amp;#039;&amp;#039;. Yale University Press  u. a., New Haven CT 2004, ISBN 1-58839-114-0, S. 65–77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Besonderheit aller Königs-Grabanlagen der serbischen Herrscher bis ins 15. Jahrhundert findet sich auch im Katholikon von Banjska, die Verkleidung der Außenwände mit Marmor. Eine Marmorverkleidung war Königs-Mausoleen vorbehalten, welche in Banjska durch den Einsatz von verschiedenfarbigen Marmoren besonders heraussticht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der zentralen [[Vierung]]skuppel hatte die Klosterkirche ursprünglich zwei Türme über dem [[Narthex|Exonarthex]]. Von Bedeutung war die Bauplastik des Katholikons die Vorbild für die späteren Plastiken im [[Kloster Visoki Dečani]], [[Erzengelkloster|Sv. Arhangeli]] sowie für den Baudekor der zahlreichen Bauwerke der [[Morava-Schule]] war. Vom ehemals aufwendigen Baudekor hat sich nur eine einzige Plastik erhalten, die Skulptur der Maria mit Kind, die sich einstmals über dem Portal zwischen Narthex und [[Naos (Architektur)|Naos]] befand und im 16. Jahrhundert in das Kloster Sokolica gerettet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Banjska Monastery|Kloster Banjska|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.banjska.org | wayback=20080228145339 | text=Website über das Kloster Banjska}} (serbisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=42/58/18/N|EW=20/46/58/E|type=landmark|region=RS-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serbisch-orthodoxes Kloster im Kosovo|Banjska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Kosovo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Zvečan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1313|Banjska]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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