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	<title>Kloster Asbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Asbach&amp;diff=273269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrAdams: bessere Auflösung</title>
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		<updated>2026-02-26T18:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bessere Auflösung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pfarrkirche St. Matthäus 02 Asbach Rotthalmünster Ansicht von Südosten.png|mini|Kloster und Kirche in Asbach – Ansicht von Südosten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ertl Asbach.png|mini|Ansicht aus dem „Churbaierischen Atlas“ des Anton Wilhelm Ertl, 1687]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening L064 Asbach, Kloster.jpg|mini|Ansicht von [[Michael Wening]], 1701–26]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Asbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Benediktinerabtei]] in [[Asbach (Rotthalmünster)|Asbach]], einem Ortsteil des [[Marktgemeinde|Marktes]] [[Rotthalmünster]] im [[Landkreis Passau]]. In seinen Gebäuden ist heute ein 1984 gegründetes Zweigmuseum des [[Bayerisches Nationalmuseum|Bayerischen Nationalmuseums]] untergebracht, die ehemalige Klosterkirche dient als [[Pfarrkirche Asbach (Rotthalmünster)|Pfarrkirche Asbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das St. [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]] geweihte Kloster wurde vor 1091 durch Christina, die Witwe des Grafen Gerold von Frauenstein und Ering gegründet und zunächst von [[Stift Lambach|Lambach]] aus besiedelt. Ihre Stiftung erwarb 1127 Bischof [[Otto von Bamberg]], der das Kloster zunächst dem [[Kloster Prüfening]] unterstellte und die [[Hirsauer Reform]] einführte. Unter dem Nachfolger des in [[Kloster St. Emmeram|Emmeram]] ausgebildeten ersten Abtes [[Friedrich von Sigenheim]] (1127–1164) wurde von 1170 bis 1176 ein neues Gotteshaus errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. und 13. Jahrhundert wurde das Kloster zweimal zerstört und wieder aufgebaut. 1468 erhielt der Abt des Klosters von Papst [[Paul II.]] das Recht zum Tragen der [[Pontifikalien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch während des [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Bayerischen Erbfolgekriegs]] wurde die Abtei im Jahr 1504 schwer in Mitleidenschaft gezogen. Erst unter Abt Wolfgang II. Faber (Abt von 1584 bis 1604), dem „goldenen Prälaten“, setzte ein nachhaltiger wirtschaftlicher, spiritueller und kultureller Aufschwung der Abtei ein. Nach den Verwüstungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] erfolgte eine abschnittweise Renovierung der teilweise noch mittelalterlichen Klosteranlage im Stil des [[Barock]] insbesondere unter den Äbten Innozenz Moser (1660–1696) und Korbinian Föderl (1707–1739).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt [[Maurus III. Wimmer]] (1752–1773) bestimmte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Geschicke des Klosters. Er ließ die Kirche und die Klostergebäude erneuern. Als Abgeordneter des Prälatenstandes gehörte der Abt von Asbach der [[Bayerische Landstände|Bayerischen Landschaft]] an; Maurus Wimmer war auch Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rotthalmuenster.de/freizeit-kultur/sehenswuerdigkeiten-ausflugsziele/museum-kloster-asbach/ |titel=Museum Kloster Asbach |hrsg=Marktgemeinde Rotthalmünster |abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde 1803 im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] aufgelöst. Der kurfürstliche Landrichter Joseph Andreas Eder aus Eggenfelden wurde zum Lokalkommissar bestellt, der die Inventarisierung des Klosterbesitzes vorzunehmen hatte. Die Klosterkirche machte man zur [[Pfarrkirche]] der 1806 errichteten Pfarrei Asbach, in der [[Prälatur]] wurde eine Schule untergebracht, die übrigen Gebäude gingen in Privatbesitz über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1976 ließ der &amp;#039;&amp;#039;Kulturkreis Kloster Asbach e.V.&amp;#039;&amp;#039; die Klostergebäude restaurieren. Heute befindet sich in ihnen ein 1984 gegründetes Zweigmuseum des [[Bayerisches Nationalmuseum|Bayerischen Nationalmuseums]]. Das Museum Kloster Asbach ist allerdings wegen Bauarbeiten vorübergehend geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Asbach, ehemalige Klosterkirche.jpg|mini|Außenansicht der Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
Die Kirche [[St. Matthäus (Asbach)|St. Matthäus]] entstand 1771 bis 1780 im Stil des [[Frühklassizismus]] nach Plänen des kurfürstlichen Oberbaumeisters [[François de Cuvilliés der Jüngere|François de Cuvilliés d.&amp;amp;nbsp;J.]] Die Ausstattung umfasst Kunstschätze von [[Johann Martin Schmidt]] (Altarbilder), [[Joseph Schöpf]] (Deckenfresken), [[Joseph Deutschmann|Josef Deutschmann]] (Altarfiguren, Kanzel und Tabernakel) und Anton Burchard (Beichtstühle, Altaraufbauten, Kirchengestühl und Orgelemporenbrüstung).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|275143|Rotthalmünster}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche dient seit der [[Säkularisation in Bayern]] als Pfarrkirche der 1806 errichteten Pfarrei Asbach. Diese ist heute Teil des Pfarrverbands Rotthalmünster.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pfarrverband-rotthalmuenster.bistum-passau.de/pfarreien/pfarrei-asbach |titel=Pfarrei Asbach |sprache=de |abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klostergebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Asbach 4.jpg|mini|hochkant|Blick durch den Gewölbegang auf die Innenhöfe]]&lt;br /&gt;
Die zweigeschossigen Gebäude gruppieren sich um zwei Höfe. Die Bauten des Osthofes führte um 1680 [[Christoph Zuccalli|Domenico Christoforo Zuccalli]] auf, die des Westhofes entstanden zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Die Fensterrahmungen stuckierte [[Johann Baptist Modler]]. Im Inneren sind von Bedeutung der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Grafensaal&amp;#039;&amp;#039; mit Stuck von Modler und der Speisesaal mit einem Deckengemälde des [[Manna (Himmelsspeise)|Manna]]-Regens von [[Johann Jakob Zeiller]] aus dem Jahr 1771.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbte von Kloster Asbach ==&lt;br /&gt;
Unter den bekannten 46 Asbacher Äbten waren ab 1438 waren alle bürgerlicher oder bäuerlicher Herkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kloster-asbach.de/geschichte/ |titel=Geschichte |werk=Kloster Asbach Reden zur Kultur |datum=2021-10-26 |sprache=de |abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Äbten zählten:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Asbach - ehemalige Benediktiner-Abtei im Bezirksamte Griesbach |Sammelwerk=Kalender für katholische Christen |Verlag=Seidel |Datum=1881 |Online=https://www.google.de/books/edition/Kalender_f%C3%BCr_katholische_Christen/Ku7HwhDcg3kC?hl=de |Abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Friedrich von Sigenheim]] (1127–1164), erster Abt&lt;br /&gt;
# Friedrich II. (1164–1182), in seiner Amtszeit Bau der Klosterkirche&lt;br /&gt;
# Otto I. (1182–1188)&lt;br /&gt;
# Heinrich I. (1188–1215), in seiner Amtszeit erste Zerstörung des Klosters&lt;br /&gt;
# Rapoto I. (1215–1224), ermöglichte den Wiederaufbau&lt;br /&gt;
# Arnold (1224–1226)&lt;br /&gt;
# Wicker I. (1226–1235)&lt;br /&gt;
# Ortholph (1235–1243, resignierte)&lt;br /&gt;
# Wicker II. (1243–1249)&lt;br /&gt;
# Rudlieb (1249)&lt;br /&gt;
# Rapoto II. (1249–1253)&lt;br /&gt;
# Eberhard (1254–1256)&lt;br /&gt;
# Ferand (1256–1257)&lt;br /&gt;
# Ruehwin (1257–1267), in seiner Amtszeit zweite Zerstörung des Klosters&lt;br /&gt;
# Bernhard (1267–1289)&lt;br /&gt;
# Albert (1289)&lt;br /&gt;
# Heinrich II. (1290–1318)&lt;br /&gt;
# Dietmarus (1318–1335), vom Papst zeitweise exkommuniziert&lt;br /&gt;
# Ulrich (1335–1354), vom Papst zeitweise exkommuniziert&lt;br /&gt;
# Jakobus I. (1354–1362), vom Papst zeitweise exkommuniziert&lt;br /&gt;
# Johann I. Stückl (1362–1389)&lt;br /&gt;
# Jakobus II. Auer von Dobel (1389–1428, resignierte)&lt;br /&gt;
# Johann II. Schreibl (1428–1449), erst Administratorm, später Abt&lt;br /&gt;
# Wolfgang I. (1449–1463)&lt;br /&gt;
# Johann III. Rughalm (1464–1501), infuliert&lt;br /&gt;
# Benedikt Ziegler (1502–1508)&lt;br /&gt;
# Adam Steger (1508–1511)&lt;br /&gt;
# Aegidius Reitmayr (1511–1527, resignierte)&lt;br /&gt;
# Christoph Zandt (1527–1539)&lt;br /&gt;
# Markus Stauffer (1539–1566)&lt;br /&gt;
# Gabriel Dorner (1566–1575)&lt;br /&gt;
# Johann Heinrich von Vornbach (1576–1584)&lt;br /&gt;
# Wolfgang II. Faber, der goldene Prälat (1584–1604)&lt;br /&gt;
# Lambert Fischer (1605–1618)&lt;br /&gt;
# Maurus I. Mayer (1618–1637)&lt;br /&gt;
# Maurus II. Rastorfer (1637–1650, resignierte)&lt;br /&gt;
# Matthias Viola, Feigele genannt (1653–1660)&lt;br /&gt;
# Innozenz Moser (1660–1696)&lt;br /&gt;
# Robert Prümiller (1696–1707)&lt;br /&gt;
# Korbinian Föderl (1707–1739)&lt;br /&gt;
# Marianus Rauscher (1739–1742)&lt;br /&gt;
# Roman Zauner (1742–1744, Administrator)&lt;br /&gt;
# Aemilian Holzer (1745–1752)&lt;br /&gt;
# [[Maurus III. Wimmer]] (1752–1773)&lt;br /&gt;
# Rupert II. Viola (1775–1787)&lt;br /&gt;
# Amandus Arnold (1787–1803), letzter Abt, er starb 1834 in Asbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Brix: &amp;#039;&amp;#039;Asbach. Ehem. Benediktinerabtei&amp;#039;&amp;#039;. In: Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bayern II: Niederbayern, Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 1988, ISBN 3-422-03007-7&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Lübbers]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten, Bayern I: Altbayern und Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von [[Hans-Michael Körner]] und [[Alois Schmid (Historiker)|Alois Schmid]] unter Mitarbeit von [[Martin Ott (Historiker)|Martin Ott]] (Kröners Taschenausgabe 324) Stuttgart 2006, S. 36–37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://kloster-asbach.de Website des Klosters Asbach]&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0011||Kloster Asbach – Benediktiner im Rottal|autor=Manfred Knedlik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.3966|EW=13.1778|type=building|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1052594247|VIAF=309596107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Asbach, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rotthalmünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Rotthalmünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rotthalmünster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1091|Asbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1803]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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