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	<title>Kloster Aroldessen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:30:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Aroldessen&amp;diff=1443120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: /* Fußnoten */</title>
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		<updated>2026-02-12T21:46:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fußnoten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Aroldessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Gebiet des heutigen [[Bad Arolsen]] wurde im Jahre 1131 als [[Augustinerinnen|Augustiner-Chorfrauen]]-[[Stift (Kirche)|Stift]] gegründet, in den Jahren 1492/1493 in ein [[Antoniter-Orden|Antoniter]]-Kloster umgewandelt und 1526/1529 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung als Augustiner-Chorfrauenstift ==&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Urkunde zu diesem Gebiet stammt aus dem Jahre 1030, als ein [[Edler]] namens Kuno oder Khone aus dem Geschlecht der Northeimer dem Bischof [[Meinwerk]] von [[Erzbistum Paderborn|Paderborn]] einen Besitz schenkte: „die Aare, welches jetzt Kunigsburg genannt wird“. Der Name Kunigsburg oder Conigsholt, also Holz oder Wald des Kuno, könnte im heutigen Arolser &amp;#039;&amp;#039;Königsberg&amp;#039;&amp;#039; überdauert haben. Der Name Aroldessen dürfte von *Haroldeshusen (‚Heim des Harold‘, heute Bad Arolsen) herrühren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsches Ortsnamenbuch |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Herausgeber=Manfred Niemeyer |Datum=2012 |ISBN=978-3-11-018908-7 |Seiten=39 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründungsurkunde des Klosters Aroldessen ist auf das Jahr 1131 datiert: [[Gepa von Itter]], die Witwe Gumberts von Warburg – des letzten männlichen Abkömmlings der [[Itter (Adelsgeschlecht)|Herren von Itter]] – stiftete 1131 mit ihren drei Töchtern Lutrud, Mechthild und Bertha das Augustiner-Chorfrauenstift Aroldessen. Bischof [[Bernhard I. von Oesede|Bernhard I.]] von Paderborn bestätigte das Stift noch im gleichen Jahr. Gepas Enkel, Graf [[Volkwin II. (Schwalenberg)|Volkwin II. von Schwalenberg]], Sohn ihrer Tochter Lutrud und des Grafen [[Widekind I. (Schwalenberg)|Widekind I. von Schwalenberg]] und als Volkwin I. Begründer des gräflichen [[Haus Waldeck|Hauses Waldeck]], übernahm die [[Vogt]]ei über das Kloster. Im Dezember 1182 nahm Papst [[Lucius III.]] das Stift in seinen Schutz und bestätigte ihm dessen Besitzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Krumbholtz Hermann Hoogeweg |Titel=Westfälisches Urkunden-Buch: Fortsetzung von Erhards Regesta historiae Westfaliae |Verlag=In Commission der Regensbergschen Buchhandlung |Datum=1888 |Online=http://archive.org/details/westflischesurk00erhagoog |Abruf=2021-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwandlung in ein Antoniter-Kloster ==&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert geriet das Stift in Schwierigkeiten, wohl durch Sittenverfall und Misswirtschaft. Graf [[Otto IV. (Waldeck)|Otto IV. von Waldeck]] ließ es schließen und übertrug es 1492/93 an die [[Antoniter-Orden|Antoniter]] des Klosters [[Antoniterkloster Grünberg|Grünberg]] in [[Grünberg (Hessen)]], unter denen es einen schnellen Aufschwung erlebte. Dennoch sollte das Kloster nicht mehr lange bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösung ==&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der [[Reformation]] in beiden Teilen der Grafschaft [[Waldeck]] zwischen 1525 und 1529 durch die Grafen [[Philipp III. (Waldeck)|Philipp&amp;amp;nbsp;III. von Waldeck-Eisenberg]] und [[Philipp IV. (Waldeck)|Philipp&amp;amp;nbsp;IV. von Waldeck-Wildungen]] kam auch das Ende des Klosters Aroldessen. Bereits im Frühjahr 1526 hatte Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp der Großmütige]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]], Lehnsherr der Grafen von Waldeck, das Kloster dem Grafen Philipp III. von Waldeck-Eisenberg geschenkt, allerdings mit der Maßgabe, dass es erst nach dem Tode des letzten [[Präzeptor#Der Präzeptor als Klostervorsteher|Präzeptors]] (Abts) in Besitz genommen werden sollte. Im November 1526, unmittelbar nach dem Tod des Präzeptors, erfolgte die Besitzergreifung durch die [[Ministeriale]]n des Grafen, die dabei auch eine detaillierte Bestandsaufnahme aller dem Kloster gehörenden festen und beweglichen Güter aufstellten. Das Kloster wurde aufgelöst und [[Säkularisation|säkularisiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbau zum Schloss ==&lt;br /&gt;
Danach wurde es zum gräflichen Residenzschloss mit einem neuen [[Renaissance]]-Flügel umgebaut. Die Klosterbrauerei wurde als gräfliche [[Brauerei]] weiter betrieben. Von 1622 bis 1634, während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]], wurde es zum Schutz gegen Überfälle und Plünderungen zur Festung ausgebaut. Nach einer vollständigen Renovierung des alten Schlosses verlegte der Graf und spätere Fürst [[Georg Friedrich (Waldeck-Eisenberg)|Georg Friedrich]] von Waldeck-Eisenberg seine Residenz im Jahre 1664 von [[Rhoden (Diemelstadt)|Rhoden]] nach Arolsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbruch ==&lt;br /&gt;
Von 1710 an wurden das Schloss und die Reste des Klosters durch den Grafen und späteren Fürsten [[Friedrich Anton Ulrich (Waldeck-Pyrmont)|Friedrich Anton Ulrich]] von Waldeck und Pyrmont abgebrochen. An ihrer Stelle ließ er ab 1713 das neue [[Residenzschloss Arolsen]] nach Plänen des Baudirektors [[Julius Ludwig Rothweil]] d. Ä. errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Konrad Wiederhold: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung des Klosters Aroldessen 1131&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsblätter für Waldeck&amp;#039;&amp;#039; [1. 1901 - 38. 1938:] und Pyrmont 71 (1983)&lt;br /&gt;
* Karl Bösch: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Aroldessen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsblätter für Waldeck&amp;#039;&amp;#039; [1. 1901 - 38. 1938:] und Pyrmont 1 (1901)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bad-arolsen.de/stadtportal/89-0-zeittafel.html Stadtportal Bad Arolsen]&lt;br /&gt;
* http://www.schloss-arolsen.de/geschichte.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/22/51/N|EW=9/1/19/E|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Antoniterkloster in Hessen|Aroldessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustiner-Chorfrauen-Stift in Hessen|Aroldessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Hessen|Aroldessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Aroldessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Arolsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Aroldessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Waldeck-Frankenberg|Aroldessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Waldeck-Frankenberg|Aroldessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Bad Arolsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Waldeck-Frankenberg|Aroldessen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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