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	<title>Kloster Arenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Arenberg&amp;diff=1809416&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-14T07:36:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mutterhaus Arenberg.JPG|mini|Das Kloster Arenberg – Mutterhaus der Dominikanerinnen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Arenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das [[Mutterhaus]] der Arenberger [[Dominikanerinnen]], Schwestern der heiligen [[Katharina von Siena]] im Orden des heiligen [[Dominikus]]. Nach eigener Aussage wollen die Ordensfrauen ihren „Alltag in der Gemeinschaft aus der Kraft des [[Evangelium (Buch)|Evangeliums]] gestalten“ und offen sein für Menschen, die Ruhe und Stille suchen. Daher gehören zu dem Kloster im [[Koblenz]]er Stadtteil und Wallfahrtsort [[Koblenz-Arenberg|Arenberg]] ein Gästehaus und ein vielfältiges Bildungsangebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 gehören das Kloster Arenberg und der Wallfahrtsort als nördlichster Punkt zum [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dominikanerinnenkloster Arenberg mit Pensionat, um 1910.jpg|mini|Die Klosterbauten um 1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer [[Johann Baptist Kraus (Pfarrer)|Johann Baptist Kraus]], der die später nach ihm benannten Wallfahrtsanlagen, die [[Pfarrer-Kraus-Anlagen]], anlegen ließ, hatte 1864 ein kleines Klostergebäude errichten lassen. Aus der Schweiz holte er 1868 zwei Schwestern nach Arenberg, die dort wohnen, die Anlagen pflegen sowie soziale Aufgaben in der Gemeinde übernehmen sollten, nachdem Papst [[Pius IX.]] die Gründung eines auf Schule und Krankenpflege ausgerichteten Klosters genehmigt hatte. Ebenfalls 1868 kam Anna Maria Josepha Willimann nach Arenberg, die in der Schweiz als Klosterpförtnerin gearbeitet hatte. Wenig später erhielt sie den Ordensnamen Maria Cherubina. Später unterschrieb sie mit „Cherubine“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheinische Geschichte&amp;quot;&amp;gt;Anja Ostrowitzki: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/cherubine-willimann/DE-2086/lido/57c931ce409182.20986779 Cherubine Willimann.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Landschaftsverband Rheinland|rheinische-geschichte.lvr.de]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 1. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Ordens und unter den Arenberger Schwestern kam es zu Spannungen zwischen den Anhängerinnen einer ausschließlich [[Kontemplation|kontemplativen]] Lebensweise und denen, die ihre Aufgabe in erster Linie in sozialer Arbeit sahen. Diese Auseinandersetzungen, an denen das Kloster zu scheitern drohte, führten schließlich dazu, dass Kloster Arenberg selbstständig wurde und der Trierer Bischof [[Michael Felix Korum]] Schwester [[Cherubine Willimann]] als Priorin einsetzte. 1877 schloss sich die Gemeinschaft in Arenberg den Dominikanerinnen an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dana Kim Hansen-Strosche&amp;quot;&amp;gt;Dana Kim Hansen-Strosche: &amp;#039;&amp;#039;Time-Out für die Seele: zu Besuch bei den Dominikanerinnen auf dem Arenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Herder Korrespondenz]] Spezial&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2021, Heft 2: &amp;#039;&amp;#039;Fromm und frei? Spiritualität heute&amp;#039;&amp;#039;, S. 26–28, hier S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Schwester Cherubine wuchs das Kloster und gründete Filialen. Cherubine Willimann starb am 18. Dezember 1914 im Alter von 72 Jahren. Kurze Zeit später hatte das Kloster Arenberg 42 Niederlassungen außer dem Mutterhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheinische Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; 1914 wurde die Kongregation der „Schwestern der heiligen Katharina von Siena im Orden des heiligen Dominikus in Arenberg“ päpstlich anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dana Kim Hansen-Strosche&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Rund 50 Jahre lang betrieben die Schwestern in ihren Gebäuden ein [[Sebastian Kneipp|Kneipp]]-Sanatorium, bevor sie es Anfang der 2000er-Jahre zu einem Ort der religiösen Einkehr, verbunden mit medizinischen Anwendungen und [[Kur]]en, Bildungs- und Erholungsangeboten umgestalteten. Es gibt einen Wellness-Bereich mit Schwimmbad und Sauna, Gruppen für gymnastische Übungen, [[Tautreten]] und [[Aquafitness]]. Man kann an den Gebetsstunden der Dominikanerinnen teilnehmen und mit ihnen bei Bedarf persönliche Gespräche führen. Auch die Klosterbibliothek ist für die Gäste zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer findet alljährlich ein &amp;#039;&amp;#039;Wandelkonzert&amp;#039;&amp;#039; mit Darbietungen von [[Kirchenmusik]] und Chören aus verschiedenen Epochen statt, das die Kirche des Klosters der Arenberger Dominikanerinnen ebenso integriert wie die Wallfahrtskirche [[St. Nikolaus (Koblenz)|St. Nikolaus]]. Die Außenanlagen sind zu diesem Fest illuminiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Mutterhauses der Dominikanerinnen erstrecken sich ein weitläufiger [[Park]] und ein [[Kräutergarten]]. Bei Interesse erklären die Schwestern die Pflanzen und bieten Tee an. Für die von den blühenden Pflanzen angelockten Insekten hat man ein &amp;#039;&amp;#039;Insektenhotel&amp;#039;&amp;#039;, eine Nisthilfen-Konstruktion auf mehreren Ebenen, gebaut. Schaukästen gibt es auch zur [[Bienenkunde]] sowie klostereigenen [[Honig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westgrenze des Parks, der in Obstplantagen hoch über dem [[Rhein]]tal übergeht, ist eine zweite [[Lourdes]]-Grotte mit Rastplatz und Marienstatue nachgebaut, ein Gegenstück zu derjenigen in den Pfarrer-Kraus-Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Klosterkirche wurde 1996 von der Freiburger Orgelbaufirma [[Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth|Hartwig Späth]] (March-Hugstetten) erbaut. Das Instrument hat 25 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur [http://orgelmittelrhein.or.funpic.de/koblenz.htm Orgel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bourdon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blockflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Offenflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwebung || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedacktflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nazard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nachthorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oboe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octavbaß || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Choralflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fagott || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste von Sakralbauten in Koblenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Silvia Maria Busch: &amp;#039;&amp;#039;Graltempelidee und Industrialisierung.&amp;#039;&amp;#039; St. Nikolaus zu Arenberg. Eine Wallfahrtsanlage der katholischen Spätromantik im Rheinland (1845–1892). Diss. Univ. Frankfurt. – Frankfurt a. M.: Kunstgeschichtliches Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität 1984 (=Frankfurter Fundamente der Kunstgeschichte, Band IV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kloster-arenberg.de/ Offizielle Website des Klosters Arenberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.arenberger-dominikanerinnen.de/ Website der Arenberger Dominikanerinnen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/22/10/N |EW=7/39/18/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Koblenz|Arenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Arenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Rheinland-Pfalz|Arenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Koblenz|Arenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Trier|Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikanerinnenkloster in Deutschland|Arenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk am Mittelrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Arenberg, Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1864|Arenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
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