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	<title>Kloster Andechs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni am 20. April 2026 um 12:02 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-20T12:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Andechs-2.jpg|alternativtext=Kloster Andechs|mini|Kloster Andechs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Andechs5.jpg|mini|[[Klosterkirche Andechs|Kloster- und Wallfahrtskirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Andechs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Benediktinerkloster]] in der oberbayerischen Gemeinde [[Andechs]]. Es ist ein [[Abtei#Priorate|Priorat]] der [[Abtei St. Bonifaz (München)|Benediktinerabtei Sankt Bonifaz]] in München, befindet sich jedoch im [[Bistum Augsburg]]. Die Benediktinermönche auf dem „Heiligen Berg Bayerns“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.andechs.de/kloster.html?no_cache=1/geschichte/gruendung-des-klosters-1455/ |titel=Die Gründung des Benediktinerklosters 1455 |werk=andechs.de |datum=2015-03-16 |offline=1 |abruf=2016-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; betreuen eine der ältesten Wallfahrten in Bayern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://andechs.de/die-andechser-wallfahrt/ |titel=Die Andechser Wallfahrt |werk=andechs.de |datum=2015-04-28 |abruf=2016-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und finanzieren mit ihren Wirtschaftsbetrieben das wissenschaftliche, kulturelle und soziale Engagement der Abtei München und Andechs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.andechs.de/kloster.html?no_cache=1/ |titel=Kloster Andechs – Geistliches Zentrum |werk=andechs.de |datum=2015-04-28 |abruf=2016-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Größter Wirtschaftsbetrieb der Abtei ist [[Klosterbrauerei Andechs|die Brauerei]]. Sie ist heute in Deutschland die größte von nur noch wenigen authentischen Klosterbrauereien, die durch eine existierende Ordensgemeinschaft konzernunabhängig geführt werden. Gebraut und abgefüllt wird nur vor Ort in Andechs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://andechs.de/die-klosterbrauerei/ |titel=Die Klosterbrauerei |werk=andechs.de |datum=2016-10-27 |abruf=2016-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bräustüberl des Klosters&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://andechs.de/gastronomie/braeustueberl/ |titel=Bräustüberl |werk=andechs.de |datum=2016-11-21 |abruf=2016-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist dank seiner Küche und des Bieres &amp;#039;&amp;#039;([[Klosterbrauerei Andechs|Andechser]])&amp;#039;&amp;#039; aus der Klosterbrauerei ein Magnet für Touristen und Einheimische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster entstand am Ort der [[Burg Andechs]], des Stammsitzes der [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Grafen von Andechs]], die in direkter Linie 1248 ausstarben. Die 1423 bis 1427 erbaute und ab 1751 von [[Johann Baptist Zimmermann]] im Rokokostil umgestaltete Kirche war als [[Wallfahrt]]skirche errichtet worden, um einen 1388 hier wieder aufgefundenen bedeutenden Reliquienschatz aufzunehmen. 1455 wurde hier durch Herzog [[Albrecht III. (Bayern)|Albrecht III. von Bayern-München]] ein Benediktinerkloster gegründet. Der „Heilige Berg“ Andechs ist nach [[Gnadenkapelle (Altötting)|Altötting]] der zweitgrößte Wallfahrtsort Bayerns.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Klosterkirche Andechs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andechs (Merian).jpg|mini|Ansicht des Klosters bei Merian 1665 im Zustand vor dem Brand 1669]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ertl Andechs.png|mini|Ansicht des Klosters nach dem Brand aus dem „Churbaierischen Atlas“ des Anton Wilhelm Ertl 1687]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reliquienfund und Anfänge der Wallfahrt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Andechs Auschnitt.jpg|mini|Kloster Andechs. Blick auf die 1670–1674 errichtete Klausur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Andechs Altar 2021-05-16.jpg|alternativtext=Innenraum der 1751–1755 umgestalteten Wallfahrtskirche|mini|Innenraum der 1751–1755 umgestalteten Wallfahrts[[Klosterkirche Andechs|kirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Kloster-Andechs-Modell-1-zu-200-Ausschnitt-mit-Legende.jpg|mini|Modell der Klosteranlage Andechs (Ausschnitt mit Legende)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Modell des Klosters im Maßstab 1:200 steht im Innenhof zur Klosterpforte&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Andechs Schmerzhafte Kapelle 2021-05-16.jpg|alternativtext=Schmerzhafte Kapelle in der Andechser Wallfahrtskirche|mini|&amp;#039;&amp;#039;Schmerzhafte Kapelle&amp;#039;&amp;#039; in der [[Klosterkirche Andechs|Andechser Wallfahrtskirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Orff Grab Schmerzhafte Kapelle Kloster Andechs.JPG|mini|Wandtafel beim Grab von Carl Orff in der [[Klosterkirche Andechs|Andechser Klosterkirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 1388 wurde ein bedeutender Reliquienschatz in einem Versteck unter dem Altar der ehemaligen Burgkapelle der 1248 zerstörten [[Burg Andechs]] entdeckt und als ehemaliger Schatz der [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Andechser Grafen]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die ältere Geschichte dieses Reliquienschatzes ist immer noch sehr umstritten. Offen ist vor allem die Frage, ob Teile davon bereits zur Zeit der Andechser Grafen/Herzöge angelegt worden sind. Einen ausgewogenen Überblick bietet Kühne 2000, hier S. 348ff. zur Quellen- und Literaturlage.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zunächst nach München in die herzogliche Hofkapelle gebracht. 1394 kamen zunächst die &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Drei Hostien&amp;#039;&amp;#039; nach Andechs zurück, später weitere Teile. Bald setzte eine rege [[Wallfahrt]] auf den Berg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals wurde auch die &amp;#039;&amp;#039;Andechser Apothekenliste&amp;#039;&amp;#039; erstellt. Sie ist ein historisches Verzeichnis von [[Arzneimittel]]n und gibt einen Überblick über die Arzneimittel des ausgehenden [[Mittelalter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1416 wurde die alte Burgkapelle, die nun der Wallfahrt diente, dem [[Kloster Dießen|Dießener Chorherrenstift]] unterstellt.&lt;br /&gt;
1423 bis 1427 ließen die Chorherren für die zahlreichen Wallfahrer eine dreischiffige [[Gotik|spätgotische]] [[Hallenkirche]] erbauen. Bis 1425 kamen auch die noch fehlenden Reliquien nach Andechs zurück. Damals entstand auch der heute noch gebräuchliche Name &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Berg&amp;#039;&amp;#039;. 1438 begründete Herzog [[Ernst (Bayern)|Ernst]] zur Betreuung der Reliquien und der Pilger ein [[Kollegiatstift|Chorherrenstift]] für Weltpriester und drängte so langsam den Dießener Einfluss zurück. Damals wurde auch der erste Gasthof am Heiligen Berg Andechs urkundlich erwähnt und begründete so eine lange Tradition auf Kloster Andechs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benediktinerkloster 1455–1803 ===&lt;br /&gt;
[[Tippelskirch (Adelsgeschlecht)|Wilhelm Dieperskircher]], der damalige Abt des Klosters Benediktbeuern, wandelte kraft seines päpstlichen Auftrags im Beisein Herzog [[Albrecht III. (Bayern)|Albrechts III. von Bayern]], der Äbte von Tegernsee, Ebersberg, Scheyern und Wessobrunn sowie der Pröpste von Ruttenbuch, Dießen und Pollling am 17. März 1455 das Chorherrenstift Andechs in ein Benediktinerkloster um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Hemmerle |Titel=Das Bistum Augsburg |TitelErg=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Walter de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=1991 |Reihe=Germania Sacra |NummerReihe=28 |ISBN=978-3-11-012927-4 |ISSN=0435-5857 |DOI=10.26015/adwdocs-95 |Seiten=480}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Herzog ließ im Norden der Kirche die notwendigen Klausurbauten errichten. 1458 erhielt Kloster Andechs seinen ersten Abt, Eberhard Stöcklin, und wurde damit unabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 1669 wurden fast das gesamte Kloster und die Kirche durch Feuer infolge eines Blitzschlages zerstört. Besonders betroffen waren neben der Kirche die Klausurbauten nördlich der Kirche und die Brauerei und Bäckerei östlich der Kirche. Weitgehend unbeschädigt blieb der Langbau von 1613 im Südosten der Gesamtanlage. Der Wiederaufbau begann sofort und war bis 1674 abgeschlossen. Dabei wurden nach Aussage der Rechnungen die Fundamente der alten Klausur aus dem 15. Jahrhundert und ihr Südflügel im Erdgeschoss weiterverwendet. Der barocke Neubau ist heute noch weitgehend erhalten. Seine Pläne wurden 1670 von dem Münchener Hofbaumeister [[Marx Schinnagl]] (1612–1681) geliefert, die von dem Hofmaurermeister [[Kaspar Zuccalli (Architekt)|Kaspar Zuccalli]] mit einem Bautrupp unverzüglich umgesetzt wurden. Der Kirchturm, dessen zerstörte Glocken vorher in einem Oktogon auf Höhe des Kirchendaches gehangen hatten, wurde erhöht und erhielt die heute vorhandene kugelförmige Haube. Die neue, auf den alten Baulinien errichtete Klausur besaß drei Geschosse, die sich um einen Kreuzhof und [[Kreuzgang]] gruppierten. Im Westen und Norden waren in den beiden Obergeschossen die Zellen der Mönche angeordnet. Im Südflügel lag die Bibliothek. Im Ostflügel erstreckten sich über dem [[Refektorium]] im Erdgeschoss die Raumflucht des Abtes und die Fürstenzimmer für hochrangigen Besuch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriele Dischinger |Titel=Das barocke Kloster auf dem Heiligen Berg. Ein Beitrag zur Baugeschichte |Hrsg=Karl Bosl, Odilo Lechner, Wolfgang Schüle, u.&amp;amp;nbsp;a. |Sammelwerk=Andechs der heilige Berg. Von der Frühzeit bis zur Gegenwart |Ort=München |Datum=1993 |Seiten=190–199}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 300-jährigen Jubiläum von Kirche und Kloster ließ Abt Bernhard Schütz 1751–1755 der Abteikirche durch [[Johann Baptist Zimmermann]] die heutige Rokoko-Ausstattung geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] in ganz Bayern 1803 wurde das Kloster Andechs aufgelöst. Kostbarkeiten wurden nach München verbracht. Auf der Suche danach wurde auch die Särge der [[Wittelsbach]]er aufgebrochen und Münzen, Perlen und sonstiger Schmuck entnommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Hettinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Welt und Kirche. Bilder und Skizzen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg, vierte Aufl. 1897, S. 483–484.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wallfahrtskirche befindet sich seither im Besitz des Freistaates Bayern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Fruth |Titel=Wallfahrtskirche Andechs |Sammelwerk=Staatliche Baupflicht an Kirchen in Oberbayern – eine Ausstellung der Regierung von Oberbayern |Verlag=Regierung von Oberbayern |Datum=2007-09 |Seiten=14 |Online=https://web.archive.org/web/20161222000430/https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/imperia/md/content/regob/internet/dokumente/bereich3/staatlicherhochbau/kirchen_in_ob_fs_a4.pdf |Format=PDF |Abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die privaten Besitzer des Klosters wechselten bis 1846 häufig-&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Seelsorge, Wirtschaftsgut &amp;amp; Sozialengagement |Verlag=Kloster Andechs |Datum=2015-03-26 |Online={{Toter Link |datum=2023-01-08 |url=https://www.andechs.de/kloster.html?no_cache=1/geschichte/19-jh-seelsorge-wirtschaftsgut-sozialengagement/ |text=andechs.de}} |Abruf=2016-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benediktinerkloster seit 1850 ===&lt;br /&gt;
[[Freiherr Friedrich Wilhelm von Jordan]] (1775–1841), königlich bayerischer Kämmerer und Generalleutnant erwarb 1843  das ehemalige Kloster Andechs und verkaufte es schon 1846 für 65.000 Gulden an seinen Dienstherren [[Ludwig I. (Bayern)|König Ludwig I. von Bayern]] weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cornelia Oelwein |Titel=Nicht nur schön … Die Lebensgeschichten der Damen aus der Schönheitengalerie König Ludwigs I. |Verlag=Volk Verlag |Ort=München |Datum=2021 |ISBN=978-3-86222-354-1 |Seiten=187}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser stiftete Gebäude und Güter 1850 der von ihm gegründeten Benediktiner-[[Abtei St. Bonifaz (München)|Abtei St. Bonifaz]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Busch]] kehrte in jungen Jahren gern in Andechs ein und verarbeitete Eindrücke in seiner &amp;#039;&amp;#039;Frommen Helene&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Hoch von gnadenreicher Stelle winkt die Schenke und Kapelle…&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden dem Kloster durch den [[Breslau]]er Kardinal [[Adolf Bertram|Bertram]] die Schädelreliquien der Hl. Hedwig überlassen. Seit 1943 finden Hedwigswallfahrten statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden in Andechs wertvolle Kulturgüter gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurden durch einen Brand in einem Nebengebäude des Klosters, in dem seit 1890 der Klosterladen untergebracht ist, der Dachstuhl und der Deckenstuck aus der Wessobrunner Schule völlig zerstört und das Gebäude stark beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.andechs.de/kloster-andechs-geistliches-zentrum/der-andechser-klosterladen.html |titel=Der Andechser Klosterladen |hrsg=Klosterbrauerei Andechs |offline=1 |abruf=2014-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Bolley |Titel=Feuersbrunst im Klosterladen |Sammelwerk=Andechser Bergecho |Nummer=1 |Datum=2014-04-10 |Seiten=16 |Online=https://issuu.com/andechs/docs/abe_1-2014_final |Abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 richtete das [[Haus Wittelsbach]] in der Nähe der Wallfahrtskirche einen Familienfriedhof ein. Mehrere Angehörige des Hauses sind auch im Inneren der Wallfahrtskirche bestattet, von denen Prinz Heinrich (1922–1958), ein in Argentinien verstorbener Sohn von [[Rupprecht von Bayern|Kronprinz Rupprecht]], der letzte war. Sein Grab befindet sich in der &amp;#039;&amp;#039;Schmerzhaften Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, einer Seitenkapelle der Wallfahrtskirche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Noel S. McFerran |url=http://www.jacobite.ca/gazetteer/Germany/andechs.htm |titel=A Jacobite Gazetteer – Bavaria: Andechs – Klosterkirche and Friedhof |werk=The Jacobite Heritage |datum=2009-08-29 |sprache=en |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dietz-mb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Dietz |url=http://www.mittelbayerische.mobi/mobile/article/681588.html?useformat=webkit |titel=Kloster Andechs: Seelenbalsam auf dem Heiligen Berg |hrsg=Mittelbayerischer Verlag |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130420010341/http://www.mittelbayerische.mobi/mobile/article/681588.html?useformat=webkit |archiv-datum=2013-04-20 |abruf=2019-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde [[Carl Orff]] ebenfalls in der &amp;#039;&amp;#039;Schmerzhaften Kapelle&amp;#039;&amp;#039; bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 550-jährigen Jubiläum pilgerten im Jahre 2005 tausende Wallfahrer auf den Heiligen Berg. In diesem Jubiläumsjahr wurde auch die jahrelange [[Restaurierung]] der [[Klosterkirche Andechs|Wallfahrtskirche]] abgeschlossen und die neue [[Orgel]] der Firma Jann geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kloster Andechs als Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Das Wirtschaftsgut umfasst Klosterbrauerei, Gastronomie, Landwirtschaft und ein Tagungs- und Kulturzentrum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kloster Andechs seit 1455 |TitelErg=Broschüre |Verlag=Kloster Andechs |Datum=&amp;lt;!-- ca. --&amp;gt;2008 |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namens- und Markenrecht ===&lt;br /&gt;
Seit Jahren führt das Kloster Rechtsstreitigkeiten gegen verschiedene konkurrierende Lebensmittelhersteller um die Rechte am Namen „Andechs“. 2008 bestätigte der [[Bundesgerichtshof]] in einem höchstrichterlichen Urteil die Position des Klosters gegen die &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Gastronomie AG&amp;#039;&amp;#039;, exklusive Rechte an der Marke „Der Andechser“ und der Firmierung „Kloster Andechs“ zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{orden|n|2008/11/10|bundesgerichtshof-staerkt-namens-und-markenrechte-des-klosters-andechs|Bundesgerichtshof stärkt Namens- und Markenrechte des Klosters Andechs|}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Andechser Molkerei]]&amp;#039;&amp;#039; trug das Kloster einen siebenjährigen Rechtsstreit um die Exklusivität des Namensgebrauchs aus,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Salch |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/andechs-zwangspause-im-kaesestreit-1.1230316 |titel=Zwangspause im Käsestreit |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2011-12-09 |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christine Setzwein |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/andechs-kein-frieden-in-andechs-1.1284252 |titel=Kein Frieden in Andechs |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2012-02-14 |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wiwo.de/unternehmen/mittelstand/kloster-andechs-bizarrer-markenstreit-spaltet-andechs/6697890.html |titel=Bizarrer Markenstreit spaltet Andechs |werk=[[Wirtschaftswoche]] |datum=2012-06-09 |abruf=2012-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://blog.br.de/quer/protestwallfahrt-bauernaufstand-gegen-kloster-andechs-14112012.html |titel=Bauernaufstand gegen Kloster Andechs |werk=[[quer (BR)|quer]] |hrsg=Bayerischer Rundfunk |datum=2012-11-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130629001132/http://blog.br.de/quer/protestwallfahrt-bauernaufstand-gegen-kloster-andechs-14112012.html |archiv-datum=2013-06-29 |abruf=2012-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den es aber letztlich verlor.&amp;lt;ref&amp;gt;Tillmann Neuscheler: &amp;#039;&amp;#039;[https://blogs.faz.net/bierblog/2016/03/15/wie-kam-der-moench-zum-bier-304/ Wie kam der Mönch zum Bier?]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. März 2016, abgerufen am 20. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauerei ===&lt;br /&gt;
Die [[Klosterbrauerei Andechs]] ist im Besitz der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs. Sie ist eine der wenigen Klosterbrauereien in Deutschland, die eine existierende Ordensgemeinschaft komplett konzernunabhängig führt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.andechs.de/klosterbrauerei.html |titel=Klosterbrauerei |hrsg=Klosterbrauerei Andechs |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der jährliche Bierausstoß beträgt über 100.000 Hektoliter Bier und umfasst inzwischen zehn Sorten, darunter seit 2016 ein alkoholfreies Weißbier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.andechs.de/klosterbrauerei/sortiment.html |titel=Unsere Bierspezialitäten |hrsg=Klosterbrauerei Andechs |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kloster Andechs seit 1455 |TitelErg=Broschüre |Verlag=Kloster Andechs |Datum=&amp;lt;!-- ca. --&amp;gt;2008 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Rund fünf Prozent des Ausstoßes des Andechser Klosterbieres wird auf dem Heiligen Berg im Andechser Bräustüberl, auf der Terrasse und im Klostergasthof ausgeschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kloster Andechs seit 1455 |TitelErg=Broschüre |Verlag=Kloster Andechs |Datum=&amp;lt;!-- ca. --&amp;gt;2008 |Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lizenzgeber ===&lt;br /&gt;
Das Kloster vergibt Lizenzen, so dass Firmen im Rahmen von Produktpartnerschaften mit der Marke &amp;#039;&amp;#039;Kloster Andechs&amp;#039;&amp;#039; werben können. Nach eigener Auskunft steht dahinter immer eine Zusammenarbeit, die auch die Rezeptur der Produkte betrifft. Im Angebot sind neben Brot auch Schnupftabak und Speck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carl Orff-Festspiele Andechs ===&lt;br /&gt;
Die weltweite Bedeutung des Werkes von [[Carl Orff]] und die Tatsache, dass Carl Orff auf eigenen Wunsch hin in der Schmerzhaften Kapelle der Wallfahrtskirche begraben liegt, empfand das Kloster als Verpflichtung, eine Basis für eine langfristige Pflege der Orffschen Werke am Hl. Berg zu legen. Daraus entstanden die [[Carl Orff-Festspiele Andechs]] als ein Musik- und Theaterfestival, das seit 1998 jährlich im Sommer, von Mai bis August, am Heiligen Berg unweit der Grabstätte von Carl Orff stattfand. Als Folge von Differenzen zwischen dem Kloster und der Carl-Orff-Stiftung wurden die Festspiele Ende Juli 2015 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Propst]] des [[Kollegiatstift|Chorherrenstifts]] von 1438: Johann Ettendorfer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Hartig |Titel=Die oberbayerischen Stifte |Band=Band&amp;amp;nbsp;I: Die Benediktiner-, Cisterzienser- und Augustiner-Chorherrenstifte |Verlag=Verlag vorm. G.&amp;amp;nbsp;J. Manz |Ort=München |Datum=1935 |DNB=560552157 |Seiten=82 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äbte und Administratoren von Andechs bis zur Säkularisation ===&lt;br /&gt;
: Benedikt (1455–1458), [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]]&lt;br /&gt;
* Eberhard Stöcklin aus [[Wolfratshausen]] (1458–1462)&lt;br /&gt;
* Johannes I. Hausmann aus Landsberg (1462–1475)&lt;br /&gt;
* [[Andreas Oertl]] aus Tölz (1475–1492)&lt;br /&gt;
* Johann II. [[Schrattenbach (Adelsgeschlecht)|von Schrattenbach]] aus [[Dietmannsried]] (geb. in Kaufbeuren) (1492–1521)&lt;br /&gt;
* Christoph Rieter, Edler von Bocksberg bei Wertingen (1521–1529)&lt;br /&gt;
* Johann III. Wiedemann (1530)&lt;br /&gt;
: Benedikt Stickl (1530–1540), Administrator&lt;br /&gt;
: Andreas und Eberhard, Chorherren von Polling (1541), Administratoren&lt;br /&gt;
* Johann IV. Seyfried (1561)&lt;br /&gt;
* Leonhard II. Hofmann (1561–1565)&lt;br /&gt;
: Georg Gänsdorfer (1565–1568), Administrator&lt;br /&gt;
: Georg Zimmermann (1568/1569), Administrator&lt;br /&gt;
: Caspar Kübel (1569–1570), Administrator&lt;br /&gt;
: Joachim Kircher (1570–1588), Administrator&lt;br /&gt;
* [[David Aichler]] aus [[Mindelheim]] (1588–1596), aus dem [[Kloster Ottobeuren]] postuliert&lt;br /&gt;
* Alexander Sautter (1596–1600), wurde Abt von Ottobeuren&lt;br /&gt;
* Johann V. Chrysostomus Huttler (1600–1610), gestorben im Alter von 35 Jahren an der Pest&lt;br /&gt;
* Michael Einslin (1610–1640)&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|4|404||Einslin, Michael|[[Hermann Tüchle]]|136187102}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Maurus Friesenegger|Maurus I. Friesenegger]] (1640–1655)&lt;br /&gt;
* Cölestin Probst (1655–1665)&lt;br /&gt;
* Maurus II. Rambeck (1666–1685)&lt;br /&gt;
* Quirin Wessenauer (1685–1704)&lt;br /&gt;
* Maurus III. Braun (1705–1746)&lt;br /&gt;
* Bernhard Schütz aus [[Wessobrunn]] (1746–1759)&lt;br /&gt;
* Meinrad Moosmüller (1759–1767)&lt;br /&gt;
* Joseph Hörl (1767–1775)&lt;br /&gt;
* Johann VI. Baptist Bergmann (1755–1790)&lt;br /&gt;
* Gregor Rauch (1791–1803) († 25. März 1812)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äbte der Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs ===&lt;br /&gt;
* Paul Birker (1850–1854)&lt;br /&gt;
* [[Daniel Bonifaz von Haneberg|Bonifaz von Haneberg]] (1854–1872)&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Zenetti]] (1872–1904)&lt;br /&gt;
* [[Gregor Danner]] (1904–1919)&lt;br /&gt;
* Bonifaz Wöhrmüller (1919–1951)&lt;br /&gt;
* [[Hugo Lang]] (1951–1964)&lt;br /&gt;
* [[Odilo Lechner]] (1964–2003)&lt;br /&gt;
* [[Johannes Eckert (Abt)|Johannes Eckert]] (seit 2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Personen ===&lt;br /&gt;
* P. [[Nonnosius Madlseder]] (1730–1797), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Carl Orff]] (1895–1982), Komponist. Orff wohnte zuletzt in Sichtweite des Heiligen Berges Andechs und wurde auf eigenen Wunsch hin in der &amp;#039;&amp;#039;Schmerzhaften Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, einer Seitenkapelle der Wallfahrtskirche, beigesetzt.&lt;br /&gt;
* P. [[Magnus Sattler]] (Oberer 1858–1873, [[Prior]] 1873–1900, † 1901)&lt;br /&gt;
* P. Augustin Engl (Prior 1900–24)&lt;br /&gt;
* P. Maurus Rath (Prior 1924–52)&lt;br /&gt;
* P. Daniel Gerritzen (Cellerar 1968–86, Prior 1976–82)&lt;br /&gt;
* P. [[Anselm Bilgri]] (Cellerar 1986–2004, Prior 1994–2004)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.orden-online.de/wissen/b/bilgri-anselm/ |titel=Bilgri, Anselm |werk=Orden online |hrsg=Obidos |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andechs als Grablege der Wittelsbacher ==&lt;br /&gt;
Das Kloster Andechs diente den [[Wittelsbach]]ern seit dem Mittelalter als Grabstätte. Eine Reihe von älteren Angehörigen des Hauses ist im Inneren der Wallfahrtskirche bestattet. An diese Tradition anknüpfend richtete das frühere bayerische Königshaus 1977 unter [[Albrecht von Bayern (1905–1996)|Herzog Albrecht]] einen eigenen Familienfriedhof in der Nähe der Wallfahrtskirche ein, der im selben Jahr mit der Überführung mehrerer Särge aus anderen [[Grablege]]n eingeweiht wurde. Die von hohen weißgetünchten Mauern umgebene Friedhofsanlage befindet sich im Süden des Klostergartens und ist heute die Hauptbegräbnisstätte der Wittelsbacher. Der Familienfriedhof ist nicht öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallfahrtskirche ===&lt;br /&gt;
Im Inneren der Wallfahrts[[Klosterkirche Andechs|kirche]] sind bestattet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rall138189&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Rall]] |Titel=Führer durch die Münchner Fürstengrüfte – Wittelsbacher Lebensbilder von Kaiser Ludwig bis zur Gegenwart |Ort=München |Datum=1979 |Seiten=138–139}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Albrecht III. (Bayern)|Albrecht III., Herzog von Bayern-München]] (1401–1460) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Ernst (Bayern)|Herzog Ernst]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Johann IV. (Bayern)|Johann IV., Herzog von Bayern-München]] (1437–1463) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Albrecht III. (Bayern)|Herzog Albrecht III.]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Herzogin Anna (1420–1474) – &amp;lt;small&amp;gt;(Gemahlin von [[Albrecht III. (Bayern)|Herzog Albrecht III.]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Wolfgang von Bayern|Wolfgang]] (1451–1514) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Albrecht III. (Bayern)|Herzog Albrecht III.]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Theodor (1526–1534) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Wilhelm IV. (Bayern)|Herzog Wilhelm IV.]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Karl (*/† 1547) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Albrecht V. (Bayern)|Herzog Albrecht V.]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Friedrich (1553–1554) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Albrecht V. (Bayern)|Herzog Albrecht V.]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Christoph (*/† 1570) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Wilhelm V. (Bayern)|Herzog Wilhelm V.]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Christine (1571–1580) – &amp;lt;small&amp;gt;(Tochter von [[Wilhelm V. (Bayern)|Herzog Wilhelm V.]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Karl (1580–1587) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Wilhelm V. (Bayern)|Herzog Wilhelm V.]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Prinz Heinrich (1922–1958) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Rupprecht von Bayern|Kronprinz Rupprecht]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienfriedhof ===&lt;br /&gt;
Auf dem Familienfriedhof sind bestattet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rall138189&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Herzogin Maria, geb. [[Drašković (Adelsgeschlecht)|Gräfin Drašković von Trakošćan]] (1904–1969) – &amp;lt;small&amp;gt;(1. Gemahlin von [[Albrecht von Bayern (1905–1996)|Herzog Albrecht]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Konstantin Prinz von Bayern|Prinz Konstantin]] (1920–1969) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Adalbert von Bayern (1886–1970)|Prinz Adalbert]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Konrad von Bayern (1883–1969)|Prinz Konrad]] (1883–1969) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Leopold von Bayern|Prinz Leopold]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Adalbert von Bayern (1886–1970)|Prinz Adalbert]] (1886–1970) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Ludwig Ferdinand von Bayern|Prinz Ludwig Ferdinand]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Bona Margherita von Savoyen-Genua|Prinzessin Bona]] (1896–1971) – &amp;lt;small&amp;gt;(Gemahlin von [[Konrad Luitpold Franz von Bayern|Prinz Konrad]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Prinzessin Auguste, geb. Gräfin von Seefried auf Buttenheim (1899–1978) – &amp;lt;small&amp;gt;(Gemahlin von [[Adalbert von Bayern (1886–1970)|Prinz Adalbert]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Herzogin Marie Jenke Eugenie, geb. Gräfin Keglevich von Buzin (1921–1983) – &amp;lt;small&amp;gt;(2. Gemahlin von [[Albrecht von Bayern (1905–1996)|Herzog Albrecht]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Maria del Pilar von Bayern|Prinzessin Maria del Pilar]] (1891–1987) – &amp;lt;small&amp;gt;(Tochter von [[Ludwig Ferdinand von Bayern|Prinz Ludwig Ferdinand]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur-grab&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/regionen/koenigliche-grabstaetten-heiligen-berg-145242.html |titel=Königliche Grabstätten auf dem Heiligen Berg |datum=2010-02-28 |sprache=de |abruf=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Albrecht von Bayern (1905–1996)|Herzog Albrecht]] (1905–1996) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Rupprecht von Bayern|Kronprinz Rupprecht]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Prinz Eugen Leopold (1925–1997) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Konrad Luitpold Franz von Bayern|Prinz Konrad]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkur-grab&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Ludwig Karl Maria von Bayern|Prinz Ludwig]] (1913–2008) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Franz Maria Luitpold von Bayern|Prinz Franz]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Irmingard von Bayern|Prinzessin Irmingard]] (1923–2010) – &amp;lt;small&amp;gt;(Gemahlin von [[Ludwig Karl Maria von Bayern|Prinz Ludwig]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dietz-mb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Prinz Rasso (1926–2011) – &amp;lt;small&amp;gt;(Sohn von [[Franz Maria Luitpold von Bayern|Prinz Franz]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.royaltyguide.nl/countries/germany/andechs/klosterfriedhof.htm |text=Andechs Klosterfriedhof |wayback=20170119092206}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen Personen waren Prinz [[Konrad Luitpold Franz von Bayern|Konrad]], Prinz [[Konstantin Prinz von Bayern|Konstantin]], Prinz [[Adalbert von Bayern (1886–1970)|Adalbert]] und Prinzessin [[Bona Margherita von Savoyen-Genua|Bona]] zunächst in [[St. Michael (München)]] bestattet und wurden 1977 hierher überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Grabstätten europäischer Monarchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Andechs: der heilige Berg von der Frühzeit bis zur Gegenwart |Hrsg=[[Karl Bosl]] |Verlag=Prestel |Ort=München |Datum=1993 |ISBN=3-7913-1249-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Herzöge und Heilige. Das Geschlecht der Andechs-Meranier im europäischen Hochmittelalter |TitelErg=Katalog zur [[Bayerische Landesausstellung|Landesausstellung]] im Kloster Andechs |Hrsg=Josef Kirmeier, Evamaria Brockhoff |Ort=München |Datum=1993 |Reihe=Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur |NummerReihe=24 |ISBN=3-79171386-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Toni Aigner |Titel=Das Andechser Heiltum. Religion und Politik im Haus Wittelsbach |Verlag=Kirchheim |Ort=München |Datum=2013 |ISBN=978-3-87410125-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hartmut Kühne |Titel=Ostensio reliquiarum. Untersuchungen über Entstehung, Ausbreitung, Gestalt und Funktion der Heiltumsweisungen im römisch-deutschen Regnum |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] |Datum=2000 |ISBN=978-3-11016569-2 |Kommentar=hier zum Heiltumschatz von Kloster Andechs: S. 348–377}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter T. Lenhart |Titel=Andechs. Ein Reise- und Lesebuch |Verlag=Allitera Verlag |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=978-3-86520-321-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kloster Andechs}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://www.andechs.de/ Kloster Andechs]&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0009|Kloster Andechs|Andechs – Der Heilige Berg|autor=Christian Lankes}}&lt;br /&gt;
* {{orden|w|a|andechs}}&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Andechs |ID= ODB_S00019358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Andechs}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klöster der Bayerischen Benediktinerkongregation}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klöster im Bistum Augsburg}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/58/28/N |EW=11/10/59/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4310732-1|LCCN=n/97/93466|VIAF=122635781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Andechs Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Andechs| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Wessobrunner Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinerkloster in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollegiatstift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Starnberg|Kloster Andechs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Andechs|Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Andechs|Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hedwigskloster|Kloster Andechs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster im Pfaffenwinkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster im Bistum Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Starnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Starnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa|Andechs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Andechs)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1392|Andechs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Jakobsweg (Münchner Jakobsweg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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