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	<title>Kloster Amorbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-10090-73: /* Geschichte */ Redundanz entfernt</title>
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		<updated>2026-03-17T16:59:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Redundanz entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
| Titel = Kloster Amorbach&lt;br /&gt;
| Bild = Amorbach-abteikirche.jpg&lt;br /&gt;
| Beschreibung = Die [[Klosterkirche]] Gesamtansicht &lt;br /&gt;
| Bildbreite =&lt;br /&gt;
| Lage = Kloster Amorbach, Schloßpl. 1, 63916 Amorbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Bistum = [[Bistum Würzburg]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 49/38/34.39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 9/13/12.41/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
| Nummer =&lt;br /&gt;
| Patrozinium =  [[Maria (Mutter Jesu)|St. Maria]]; Nebenpatrone: [[Simplicius, Faustinus und Beatrix|Simplicius, Faustinus, Beatrix.]] &lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 734&lt;br /&gt;
| Ursprungsorden =  [[Benediktiner]] &lt;br /&gt;
| Auflösung = 1803 im Zuge der [[Säkularisation]] in Bayern. &lt;br /&gt;
| Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
| Wiederauflösung =&lt;br /&gt;
| Mutterkloster = &lt;br /&gt;
| Primarabtei =&lt;br /&gt;
| Kongregation =&lt;br /&gt;
| Tochterklöster =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Amorbach Abbey.jpg|mini|Luftbild des Klosters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Amorbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Monasterium vel Abbatia Amerbacensis&amp;#039;&amp;#039;; [[Patrozinium]]: [[Beatae Mariae Virginis|B.M.V.]]) im [[Odenwald]] ist eine ehemalige [[Benediktiner]]abtei und eine der frühesten Klostergründungen im [[Mainfranken|mainfränkischen]] Raum. Amorbach liegt 9 km südlich von Miltenberg. Die [[Abtei]] lag in [[Amorbach]] und wurde 1803 im Rahmen der [[Säkularisation]] aufgehoben. Seit 1803 gehören die Gebäude und Ländereien den [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Fürsten zu Leiningen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Amorbach Klosterkirche Fassade 1.jpg|miniatur|hochkant|Abteikirche und Teile der Klosteranlage]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amorbach-tuerme.jpg|miniatur|hochkant|Die Türme der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
Vier Benediktinerklöstern war von der fränkischen Zentralgewalt der [[Karolinger]] die Aufgabe zugewiesen, das unbesiedelte Waldgebiet des Odenwaldes zu erschließen: das [[Kloster Lorsch]], gegründet 764, von Westen her&amp;lt;ref&amp;gt;Vergl. Geschichte von [[Groß-Umstadt]] oder [[Lengfeld (Odenwald)]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, das [[Kloster Fulda]], gegründet 744, von Norden, das Kloster Amorbach von Osten und das [[Kloster Mosbach]], 825 erstmals urkundlich erwähnt, von Süden. Das Kloster Amorbach hatte die größte Bedeutung für die kirchliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung im östlichen Odenwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patrozinium: [[Maria (Mutter Jesu)|St. Maria]]; Nebenpatrone: [[Simplicius von Rom|Simplicius]], [[Faustinus von Rom|Faustinus]], [[Beatrix von Rom|Beatrix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Klosters liegen im Dunkeln. Als gesichert kann laut Heinrich Wagner nicht gelten, dass es sich bei Amorbach um eine vorbonifatianische Gründung handelt, die von dem Humanisten und Abt [[Johannes Trithemius]] dem heiligen [[Pirminius|Pirmin]] zugeschrieben wurde. Die jüngere Forschung geht eher davon aus, dass das Kloster durch [[Iroschottische Mission|iro-schottische]] oder iro-fränkische Mönche gegründet worden ist. Die klösterliche Haustradition, von Ignatius Gropp von 1736, datierte die Gründung auf das Jahr 734.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hdbg.eu/kloster/index.php/detail/geschichte?id=KS0008 Haus der Bayerischen Geschichte: &amp;#039;&amp;#039; Klöster in Bayern: Amorbach – Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Werner Eichhorn hat 1969 ein [[Nekrologium]] (von 767 bis 1838) der Abtei Amorbach in den [[Würzburger Diözesangeschichtsblätter]]n 31  veröffentlicht. Das lässt darauf schließen, dass das Kloster Amorbach 767 gegründet wurde. Heinrich Wagner datierte 1992 die Abtei Amorbach auf 747 bis 800.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1734 feierte man acht Tage lang das tausendjährige Bestehen. Das Kloster liegt an der Kreuzung des uralten Fernverkehrsweges vom [[Main]]knie beim heutigen [[Miltenberg]] nach [[Bad Wimpfen]] am [[Neckar]] mit der Straße, die von [[Worms]] am Rhein durch den Odenwald nach [[Würzburg]] führt. Die Aufgabe der Mönche bestand über Jahrhunderte in der Rodung und Besiedlung eines riesigen Waldgebiets, der Vertiefung des Christentums im ostfränkischen Raum und der Förderung des fränkischen [[Reichsidee|Reichsgedankens]]. Der durch Schenkung erworbene Grundbesitz und vielfältige Rechte in zahlreichen Dörfern im altbesiedelten Bauland sicherten zunächst die wirtschaftliche Grundlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor dem Jahr 800 begab sich Kloster Amorbach in den unmittelbaren Schutz [[Karl der Große|Karls des Großen]], es wurde Königskloster. Im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war Amorbach an der karolingische Mission in Sachsen beteiligt und drei Äbte des Klosters wurden zugleich Bischöfe: So wurden die Äbte von Amorbach und der [[Benediktinerabtei Neustadt am Main]] in das erst 804 unterworfene und gewaltsam christianisierte Sachsen als Bischöfe in [[Bistum Verden|Verden]] an der Aller entsandt (bis um 831). Spatto war Bischof in Verden (Fest: 16. Dezember) und gleichzeitig in Personalunion Benediktinerabt der Klöster Amorbach und Neustadt am Main (Abt von 810 bis 823). Etwa 882 verlieh wohl Kaiser [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karl]] dem Kloster Amorbach zudem die [[Kirchliche Immunität|Immunität]]. Dennoch wurde es gut einhundert Jahre später Würzburgisches Eigenkloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 950 nahm das Amorbacher Kloster, die ihm vom [[Kloster Lorsch]] vermittelte [[Gorzer Reform]] an. Dem [[Bistum Würzburg|Würzburger Bischof]] gelang es im Jahr 993 durch Vorlage gefälschter Urkunden, dass König [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] Amorbach (zusammen mit vier weiteren Klöstern in [[Franken (Region)|Franken]]) seiner Oberhoheit unterstellte. Das Amorbacher Kloster musste umfangreichen Besitz im [[Bauland (Landschaft)|Bauland]] an die Würzburger Bischöfe abtreten, die ihre [[Ministerialen]]familien mit dem [[Klostergut]] belehnten. Das Kloster Amorbach gründete die ersten selbständigen Pfarreien: [[Buchen (Odenwald)|Buchen]], [[Walldürn]] und [[Bödigheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1000 erhielt das Kloster wahrscheinlich Grundbesitz vom Kloster Lorsch. Etwa 1010 wirkte der Mönch Theoderich von Fleury in Amorbach, dessen Schrift &amp;#039;&amp;#039;libelli de consuetudinibus et statutis monasterii Floriacensis&amp;#039;&amp;#039; den bedeutenden Abt [[Richard (Abt)|Richard]] (1012–1039) inspirierte seinerseits den &amp;#039;&amp;#039;Ordo Amerbacensis&amp;#039;&amp;#039; zu schaffen, den er mit nach Fulda brachte und der als Vorbild des erneuerten mönchischen Lebens galt.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe zu diesem Richard: {{NDB|21|506||Richard|Gereon Becht-Jördens|12861823X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Richard war ab 1018 gleichzeitig Abt im [[Kloster Fulda]]. Dem Kloster Amorbach wurde die königliche Waldmark, die spätere [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]] Amorbach, verliehen. Die Amorbacher Abtei stellte auch die ersten Mönche für das 1015 gegründete Benediktinerkloster auf dem [[Kloster Michelsberg|Bamberger Michaelsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt Ezzelin (1039–1091) erwarb in seiner langen Amtszeit nach 1050&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die abweichenden Angaben zur Amtszeit dieses Abtes in Max Wilbergs Regententabellen unter &amp;#039;&amp;#039;Liste der Äbte von Amorbach&amp;#039;&amp;#039;- s.&amp;amp;nbsp;u.&amp;lt;/ref&amp;gt;, den Mudauer Odenwald (ca. 100&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;) das Waldland zwischen dem Rande des besiedelten Landes im Osten und der [[Itter (Neckar)|Itter]] im Westen. Veräußert musste diesen &amp;#039;&amp;#039;silva Otinwalt&amp;#039;&amp;#039; der Inhaber der Burg [[Lohrbach]] haben, dessen Rechte auf das Reich zurückgingen. Der Wald wurde später (1271) zur Zent [[Mudau]] zusammengefasst. Unter Führung des Klosters in Zusammenarbeit – oft auch in Konkurrenz – mit dem benachbarten Adel wurde durch planmäßig angelegte Rodungen das menschenleere Gebiet besiedelt (Hufensiedlungen).&lt;br /&gt;
[[Datei:Watterbacher Tragaltar c1020.jpg|miniatur|hochkant|Watterbacher Tragaltar, um 1020]]&lt;br /&gt;
Im [[11. Jahrhundert]] entstand der Watterbacher [[Tragaltar]], eine bedeutende Goldschmiedearbeit des frühen 11. Jahrhunderts, heute im Bayerischen Nationalmuseum, ursprünglich wohl für Amorbach geschaffen. Im 11.–12. Jahrhundert wurde der Klosterbesitz durch Schenkungen und Ankäufe erweitert. Die Amorbacher Traditionsnotizen entstanden um 1100. Sie sind eine der wichtigsten Quellen zur hochmittelalterlichen Geschichte des hinteren Odenwalds und das älteste Besitzverzeichnis des Klosters Amorbach. Güter in 52 Orten der Region sind hier aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im frühen [[12. Jahrhundert]] wurde eine romanische Turmfront an die karolingische Amorbacher Basilika angebaut. Ab etwa 1130 schloss sich die Abtei dann der [[Hirsauer Reform]]bewegung an. Damals war der Würzburger Hochstiftsvogt [[Henneberg (Adelsgeschlecht)|Graf Gotebold II. von Henneberg]] Obervogt des Klosters. Sein Sohn war höchstwahrscheinlich jener Amorbacher Abt Gotebold, der 1138 eine dem [[Godehard von Hildesheim|Heiligen Godehard von Hildesheim]] gewidmete Kirche auf dem nahen Frankenberg/[[Gotthardsberg (Odenwald)|Gotthardsberg]] durch den Würzburger Bischof weihen ließ. 1144 besuchte [[Konrad III. (HRR)|König Konrad III.]] die Abtei, deren Obervogtei er von dem verstorbenen Henneberger Graf Gotebold übernahm. Wie weiter erschlossen werden konnte, ließ der Stauferkönig auf Klosterbesitz am nahen [[Main]] zur Verkehrsbeherrschung durch Angehörige der edelfreien [[Herren von Weinsberg]] zwei Burgen errichten. Ihre Namen Frohburg (Vorgängerin der [[Burg Freudenberg (Freudenberg)|Freudenburg]]) und [[Mildenburg (Miltenberg)|Mildenburg]] bringen offensichtlich die Dankbarkeit der beiden Weinsberger gegenüber König Konrad zum Ausdruck und rühmen seine Milde, die sie 1140 bei der Kapitulation der [[Burgruine Weibertreu|Burg Weinsberg]] im Zusammenhang mit der weltberühmten [[Burgruine Weibertreu|Weibertreu-Begebenheit]] erfahren hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenrätsel Miltenberg - Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig, passim.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1168 übertrug [[Friedrich I. (HRR)|Kaiser Friedrich Barbarossa]] die Klostervogtei Rupert II. von Frohburg, der sich ab 1171 nach seinem Amtssitz in Dürn (Walldürn) nannte und zum Stammvater der [[Herren von Dürn]] wurde, die für rund ein Jahrhundert über großen Besitz im Odenwald-Tauber-Neckar-Raum verfügten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei Bödigheim wurde 1256 dem Kloster Amorbach eingegliedert. 1272 verkaufte Ulrich von Dürn die Stadt Amorbach mit der Vogtei über das Kloster an den [[Werner von Eppstein|Erzbischof Werner]] von Mainz. Die weltliche Hoheit ging an das [[Bistum Mainz|Erzstift Mainz]] über, die kirchliche Hoheit blieb beim Bischof von Würzburg. Bischof Bertold von Würzburg verleibte die Pfarrei Hollerbach 1277 mit all ihren Einkünften dem Kloster Amorbach ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abt von Amorbach erlaubte 1286 dem Ritter Weiprecht [[Herren Rüdt von Collenberg|Rüdt von Rüdenau]], auf dem Kalkfelsen über dem Dorf Bödigheim eine Burg zu errichten. Bischof Wolfram von Würzburg unterstellte 1330 die neu gegründete Pfarrei Hausen ([[Waldhausen (Buchen)|Waldhausen]]) mit den beiden Filialen Oberscheringen und [[Einbach (Buchen)|Einbach]] dem Kloster Amorbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt Friedrich Feyser ließ 1395 das [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] der Benediktinerabtei Amorbach (Güter- und Rechtsverzeichnis) anlegen. Das Klosterurbar gibt Einblick in die Rechte des Klosters und die Lasten und Pflichten der abhängigen Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit dem späteren 12. Jahrhundert hatte in Amorbach ein allmählicher Niedergang des klösterlichen Lebens eingesetzt, sodass der Mönchskonvent im [[Spätmittelalter]] zu einem ausschließlichen Adelskloster wurde. Dem im [[14. Jahrhundert]] fortgeschrittenen Verfall des monastischen Lebens in Amorbach begegneten die Äbte in der ersten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s mit wirkungsvollen Reformen, ohne dass sich Amorbach deswegen einer klösterlichen Reformkongregation anschloss. So stellte Abt Dietrich II. von Kuntich (1406–1428) die Klosterzucht wieder her mit einer Rückbesinnung auf die alten [[Benediktinerregel]]n. Von da an stand das Kloster nicht mehr nur Adligen, sondern auch für „arme lute kind“ offen. Abt Heinrich II. (1428–1456), ein Neffe von Dietrich, erreichte in seiner Amtszeit die wirtschaftliche Gesundung der Abtei, womit die Konsolidierung des Klosters erreicht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt Jakob Zweifel (1517–1532) ließ während seines Abbatiates Ausbesserungen an der Kirche vornehmen. Das Kloster bezog von über 100 Orten zwischen Main und Jagst Einkünfte und war dort in 19 Dörfern Vogteiherr. Zahlreiche Pfarreien in einem weiten Umkreis unterstanden dem Kloster und waren die Grundlage seiner reichen [[Zehnt]]einkünfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[16. Jahrhundert]]s erstürmte dann 1525 die Bürgerschaft im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] an der Seite der aufständischen Bauern unter [[Götz von Berlichingen]] die Abtei und plünderte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem für Benediktiner ungewöhnlichen Umfang widmete sich das Kloster neben seiner Grundherrschaft auch der Seelsorge. Zeitweilig betreuten die Patres bis zu 40 Pfarreien. Pfarreien im Einflussbereich des Adels schlossen sich der [[Reformation]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt Theobald Gramlich von Scheringen (1556–1584) sorgte auch mit militärischem Druck dafür, dass Pfarreien in seinem Einflussbereich nach dem [[Augsburger Religionsfrieden]] beim katholischen Bekenntnis und der alten Kirche blieben ([[Gegenreformation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1618 und 1648 ([[Dreißigjähriger Krieg]]) kam es (besonders 1631 durch die Schweden) zu Durchmärschen, Einquartierungen, Plünderungen und Erpressungen. 1632 bis 1634 wurde das Kloster sogar aufgehoben. Der Besitz wurde dem [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Grafen Ludwig I. von Erbach]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von 1639 bis 1674 amtierende Abt Placidius Fleck war nach dem [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] um 1650 mit der Situation konfrontiert, dass viele Dörfer ausgestorben oder dezimiert waren. Durch das Wegbrechen der wirtschaftlichen Grundlage geriet das Kloster in einen desolaten Zustand. Anno 1651 gab es nur noch 11 Mönche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656 kam es zu einem Vertrag zwischen den [[Hochstift Würzburg|Hochstiften Würzburg]] und [[Kurfürstentum Mainz|Mainz]] über Gebietsbereinigungen. Amorbach das bereits weltlich zum [[Erzstift Mainz|Mainzer Kurstaat]] gehörte, geistlich aber dem [[Bistum Würzburg]] zuzählte, kam nun auch kirchlich zum [[Erzbistum Mainz]]. Kurfürst-Erzbischof [[Johann Philipp von Schönborn]] schränkte die Rechte der Klöster [[Kloster Bronnbach|Bronnbach]] und Amorbach zu Gunsten der fürstbischöflichen Gewalt ein ([[Absolutismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1660 bis 1670 wurde der zum Schlossplatz hin liegende Gebäudetrakt mit Abtswohnung, [[Kellerei]] und Gästehaus gebaut. 1674 bis 1713 amtierte erfolgreich Abt Cölestin Mann. Bei seinem Tod anno 1713 gab es wieder 41 Mönche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Amorbach 1735.jpg|miniatur|Die Benediktinerabtei Amorbach 1735]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amorbach2021-07-21-12-55-31.jpg|mini|Amorbach von Südosten nach Nordwesten]]&lt;br /&gt;
Im Abbatiat von Abt Engelbert Kinbacher (1728–1753) wurde 1734 die 1000-Jahr-Feier der Klostergründung festlich begangen. Ebenso erfuhr in Kinbachers Regierungszeit in den Jahren 1742 bis 1747 die [[Abteikirche (Amorbach)|Abteikirche]] ihre Umgestaltung im Stil des [[Barock]]/[[Rokoko]]. Bauleiter war der Mainzer Hofarchitekt und General [[Maximilian von Welsch]], Ideengeber [[Anselm Franz Freiherr von Ritter zu Groenesteyn]], die Umsetzung der Pläne wurde durch Ingenieurfähnrich Alexander Jakob Schmitt unter dem Einfluss des Mainzer Architekten [[Johann Valentin Thoman]] vollzogen. Ab 1743 wurde [[Franz Häffele]] die Bauführung für den Umbau übertragen, nachdem den Plänen von Johann Maximilian von Welsch der Vorzug gegeben worden war. Dies ist durch das große [[Fresko]] des Freskenmalers [[Matthäus Günther]] im Langhaus der Abteikirche belegt, das Häffele als Bauführer mit einem Längenmaß und [[Dreispitz]] zeigt. Der Grundriss schloss sich an den der alten Kirche (Kreuzform) an. Das [[dreischiffig]]e [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] war nun breiter als die beiden Türme, die man beibehielt. Die Türme erhielten neue Kuppelhauben. Der Chor wurde verlängert. Der neue Bau wurde höher und erhielt durch größere Fenster mehr Licht. Das [[Querhaus]] erhielt zwei Glockentürme. Künstlerisch wirkten die [[Wessobrunner Schule|Wessobrunner]] Stuckatoren [[Feuchtmayer|Johann Michael Feichtmayr]] und [[Johann Georg Üblhör]] sowie der Peißenberger Freskomaler Matthäus Günther, der die Augsburger katholische Akademie leitete.&lt;br /&gt;
1753 bis 1778 amtierte Abt Hyazint Breuer, 1778–1803 war Abt Benedikt Külsheimer der letzte Abt des Klosters. 1782 erhielt die Kirche eine neue [[Orgel]] mit 45 Registern von den [[Stumm (Orgelbauerfamilie)|Brüdern Stumm]] aus dem Hunsrück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Bösken]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Orgelbauerfamilie Stumm aus Rhaunen-Sulzbach und ihr Werk&amp;#039;&amp;#039;. Mainz, 1981. S. 59, 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1783 bis 1787 entstanden nicht nur ein neuer Konventsbau und eine neue [[Prälatur]], sondern nur wenige Jahre vor dem Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reichs]] bauten die Amorbacher Benediktiner zudem eine neue [[Klosterbibliothek|Bibliothek]] und einen Festsaal (Grüner Saal) im Amorbacher Zopfstil, einer Spielart des [[Frühklassizismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuere Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1803 wurde die Abtei [[Säkularisation in Bayern|säkularisiert]]. Die 24 Benediktinermönche mussten das Kloster verlassen. Die [[Fürstentum Leiningen|Fürsten von Leiningen]] erhielten den Klosterbesitz als Entschädigung für ihre Stammlande in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]], die in den [[Koalitionskriege|Revolutionskriegen]] an Frankreich gefallen waren. Die weiträumigen Gebäude der aufgehobenen Abtei waren der Anlass, dass Amorbach als Residenz des neuen Fürstentums gewählt wurde. Die bis zur Vertreibung der Mönche aus dem Kloster katholische Abteikirche diente dem Fürstenhaus seit 1803 als evangelisch-lutherische Hofkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1803 bis 1806 kam es zu Grenzscharmützeln und Plünderungen im Wechselspiel zwischen den Grafen Erbach und dem Fürstenhaus Leiningen. Der ehemalige [[Klostergarten]] wurde zwischen 1805 und 1817 von [[Friedrich Ludwig Sckell]] zu einem Landschaftspark im englischen Stil, dem so genannten Seegarten, umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das junge Fürstentum Leiningen wurde 1806 durch das [[Großherzogtum Baden]] [[Mediatisierung|mediatisiert]]. 1810 kam das Gebiet um Amorbach an das [[Großherzogtum Hessen]] und 1816 an das [[Königreich Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bibliothek und Festsaal (Grüner Saal) ===&lt;br /&gt;
Die bedeutende Amorbacher Klosterbibliothek wurde 1851 versteigert, [[Handschrift]]en aus ihr gelangten bis nach Kapstadt, Moskau und New York.&lt;br /&gt;
In den Bücherschränken steht heute die ca. 35.000 Bände umfassende Bibliothek der Fürsten zu Leiningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelische Kirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1861 ist die ehemalige Klosterkirche eine [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern|evangelisch-lutherische]] Kirche. [[König Maximilian II.|König Max II.]] erteilte seine Zustimmung. Die heutige Kirche steht unter dem [[Kirchenpatronat|Patronat]] des Fürsten zu Leiningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarreien ==&lt;br /&gt;
Die Abtei Amorbach war [[Patronat]]sherr in folgenden Kirchengemeinden und hatte das Recht der Pfarreibesetzung in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Amorbach]]&lt;br /&gt;
* Bödigheim&lt;br /&gt;
* [[Buchen (Odenwald)|Buchen]]&lt;br /&gt;
* Eberstadt (von Buchen 1350 abgetrennt)&lt;br /&gt;
* [[Hainstadt (Buchen)|Hainstadt]] (von Buchen 1340 abgetrennt)&lt;br /&gt;
* Hesselbach (Kapelle)&lt;br /&gt;
* Hettingen (von Buchen 1353 abgetrennt)&lt;br /&gt;
* [[Hettigenbeuern]] (von Buchen 1306 abgetrennt)&lt;br /&gt;
* Hollerbach (von Bödigheim 1277 abgetrennt)&lt;br /&gt;
* [[Kirchzell]]&lt;br /&gt;
* [[Limbach (Baden)|Limbach]] (von Hollerbach 1426 abgetrennt)&lt;br /&gt;
* [[Mudau]] (von Hollerbach wahrscheinlich 1426 abgetrennt)&lt;br /&gt;
* Reichartshausen (Kapelle 1263)&lt;br /&gt;
* [[Schneeberg (Unterfranken)|Schneeberg]] (1474 Neubau Kapelle)&lt;br /&gt;
* Steinbach (1407 Kapelle)&lt;br /&gt;
* [[Walldürn]]&lt;br /&gt;
* Watterbach (1429 Kapelle)&lt;br /&gt;
* Weckbach (1485 Kapelle)&lt;br /&gt;
* [[Weilbach (Bayern)|Weilbach]] (Kapelle)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fronhöfe ==&lt;br /&gt;
Dem Kloster unterstanden Fronhöfe in&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |liste=&lt;br /&gt;
* Otterbach&lt;br /&gt;
* [[Boxbrunn im Odenwald|Boxbrunn]] (Neidhof)&lt;br /&gt;
* Schneeberg&lt;br /&gt;
* [[Hesselbach (Hesseneck)|Hesselbach]]&lt;br /&gt;
* Kirchzell&lt;br /&gt;
* Neubrunn (jetzt [[Ernsttal]])&lt;br /&gt;
* Mudau ([[Atzhof (Mudau)|Atzhof]])&lt;br /&gt;
* Buchen&lt;br /&gt;
* Schloßau (Schöllenbacher Hof)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Äbte von Amorbach ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |liste=&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amor&amp;#039;&amp;#039;, um 755–767&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Suitbert&amp;#039;&amp;#039;, 767–775&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Patto&amp;#039;&amp;#039;, 775–785&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tanko von Verden|Danko]]&amp;#039;&amp;#039;, 785–788&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Kortila)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Isinger)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haruch&amp;#039;&amp;#039;, ?–808&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helingand&amp;#039;&amp;#039;, 808–830&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hertulf&amp;#039;&amp;#039;, 830–841&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spatto&amp;#039;&amp;#039;, 841–861&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dietrich I.&amp;#039;&amp;#039;, 861–870&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Godebold&amp;#039;&amp;#039;, 940?–960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Giselher&amp;#039;&amp;#039;, 960–989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto I.&amp;#039;&amp;#039;, 990–1012&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Richard (Abt)|Richard I.]]&amp;#039;&amp;#039;, 1012–1039 (ab 1018 auch Abt des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] und dort 1039 verstorben. Sein Grab befindet sich in der [[Kloster Neuenberg|Klosterkirche am Neuenberg]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Walter&amp;#039;&amp;#039;, 1039&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ezzelin&amp;#039;&amp;#039;, 1039&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruno&amp;#039;&amp;#039;, 1039–1085&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Johannes&amp;#039;&amp;#039;, Usurpator, 1085&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leonhard&amp;#039;&amp;#039;, 1103–1110&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;?&amp;#039;&amp;#039;, ?&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gotebold&amp;#039;&amp;#039;, um 1138&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adelhelm&amp;#039;&amp;#039;, 1140–1150&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto II.&amp;#039;&amp;#039;, 1157, † um 1162&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwig&amp;#039;&amp;#039;, 1162–1168&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Richard II.&amp;#039;&amp;#039;, um 1197&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;?&amp;#039;&amp;#039;, ?&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;?&amp;#039;&amp;#039;, ?–1234&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottfried I.&amp;#039;&amp;#039;, 1234–1256&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wipert&amp;#039;&amp;#039;, 1256–1264?&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich I. von Hepffingen&amp;#039;&amp;#039;, ?–1284&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konrad von Schweinberg&amp;#039;&amp;#039;, 1284–1298&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich I.&amp;#039;&amp;#039;, 1298–1307&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herman&amp;#039;&amp;#039;, 1308–1312&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerhard&amp;#039;&amp;#039;, 1312–1316&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto III.&amp;#039;&amp;#039;, 1316–1318&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eberhard [[Rüdt von Collenberg]]&amp;#039;&amp;#039;, 1318–1341&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottfried II. von Lurcz&amp;#039;&amp;#039;, 1341–1373&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich II. Feyser&amp;#039;&amp;#039;, 1373–1397&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Boppo von Allezheim&amp;#039;&amp;#039;, 1397–1406&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dietrich II. von Kunnich&amp;#039;&amp;#039;, 1406–1428&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich II. von Kunnich&amp;#039;&amp;#039;, 1428–1456&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jobst I. von Wilnbach&amp;#039;&amp;#039;, 1456–1466&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann I. von [[Babenhausen (Hessen)|Babenhausen]]&amp;#039;&amp;#039;, 1466–1484&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann II. Schwab&amp;#039;&amp;#039;, 1484–1503&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Winter&amp;#039;&amp;#039;, 1503–1517&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jakob Zweiffel&amp;#039;&amp;#039;, 1517–1532&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Valentin Eschwing&amp;#039;&amp;#039;, 1532–1542&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Matthäus Hamen&amp;#039;&amp;#039;, 1542–1546&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jobst II. Stromenger&amp;#039;&amp;#039;, 1546–1556&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theobald Gamblich&amp;#039;&amp;#039;, 1556–1584&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann III. Baumann&amp;#039;&amp;#039;, 1584–1617&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erhard Leyendecker&amp;#039;&amp;#039;, 1617–1635&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kraft Brucher&amp;#039;&amp;#039;, 1635–1639&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Placidus Fleck&amp;#039;&amp;#039;, 1639–1674&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cölestin Mann&amp;#039;&amp;#039;, 1674–1713&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sanderad Breunig&amp;#039;&amp;#039;, 1713–1725&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joseph Haberkorn&amp;#039;&amp;#039;, 1725–1727&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Engelbert Kinbacher&amp;#039;&amp;#039;, 1727–1753&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hyacinth Breuer&amp;#039;&amp;#039;, 1753–1778, † 1794&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Benedict Külsheimer&amp;#039;&amp;#039;, 1778–1803&lt;br /&gt;
(Quelle: [[Max Wilberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Regententabellen&amp;#039;&amp;#039;, 1906)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Abteikirche ===&lt;br /&gt;
* Barocke Klosterkirche mit [[Rokoko]]-Stuck, geschaffen von den [[Wessobrunner Schule|Wessobrunner]] Stuckateuren [[Johann Michael Feuchtmayer der Jüngere|Johann Michael Feuchtmayer d.&amp;amp;nbsp;J.]] und [[Johann Georg Üblhör]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceiling of church in Amorbach Abbey 2025-07-05 16h25.jpg|miniatur|Teil der Decke der Abteikirche]]&lt;br /&gt;
* Freskenzyklus von [[Matthäus Günther]] mit insgesamt 23 hellen und farbenfrohen Fresken&lt;br /&gt;
* Hochaltar mit sechs Marmorsäulen und Altarbild von Matthäus Günther: &amp;#039;&amp;#039;Aufnahme Mariens in den Himmel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Doppelläufige, blattvergoldete Rokoko-Kanzel von dem Würzburger Holzbildhauer Johann Wolfgang van der Auvera&lt;br /&gt;
* Schmiedeeisernes &amp;#039;&amp;#039;Chorgitter&amp;#039;&amp;#039; im frühen Rokokostil, welches ehemals [[Mönchtum|Mönche]] und [[Laie (Religion)|Laien]] bei der Andacht trennte&lt;br /&gt;
* Achtstimmiges historisches Geläute, darunter zwei Zuckerhutglocken im Nordwestturm, drei gotische Glocken im Südwestturm und drei Barockglocken im südlichen Querhausturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel der Abteikirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abteikirche Amorbach 2017-10-01e.jpg|miniatur|Stumm-Orgel von 1782]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Abteikirche wurde 1782 nach achtjähriger Bauzeit von den Brüdern Johann Phillip und Johann Heinrich [[Stumm (Orgelbauerfamilie)|Stumm]] (Sulzbach bei Rhaunen im Hunsrück) vollendet. Sie besaß ursprünglich 45 [[Register (Orgel)|Register]] auf drei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Bösken: &amp;#039;&amp;#039;Die Orgelbauerfamilie Stumm aus Rhaunen-Sulzbach und ihr Werk.&amp;#039;&amp;#039; Mainz, 1981. S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gehäuse wurde von den Gebrüdern Schäfer (Karlstadt am Main) erbaut. Im Amorbacher Werk, dem größten im 200-jährigen Wirken der Orgelbau-Dynastie Stumm, konnte das stummsche Stil- und Klangideal uneingeschränkt verwirklicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 wurde das Instrument von [[Georg Friedrich Steinmeyer]] aus Oettingen umgebaut. Dabei wurden die Schleifladen entfernt und Kegelladen eingebaut. Bei einer ersten Restaurierung 1936 durch [[G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.]] wurden im Geiste der [[Orgelbewegung]] etliche Register ausgetauscht und erneut historische Substanz zerstört. 1964 erfolgte eine Teilrestaurierung, erneut durch Steinmeyer, 1982 ein Erweiterungsumbau durch Steinmeyer und [[Johannes Klais Orgelbau|Klais]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Fischer/Wohnhaas&amp;quot;&amp;gt;Hermann Fischer und Theodor Wohnhaas: &amp;#039;&amp;#039;Historische Orgeln in Unterfranken.&amp;#039;&amp;#039; München, 1981. S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem beeindruckenden 16-feldrigen [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] mit seinen 124 klingenden und bis zu fünf Meter langen [[Orgelpfeife|Zinnpfeifen]] befinden sich [[Werk (Orgel)|Hauptwerk]], Positiv und Echo mit der originalen [[Disposition (Orgel)|Disposition]] auf rekonstruierten Schleifladen. Das Pedalwerk steht frei dahinter. Wiederum dahinter ist in drei Etagen das 1982 hinzugefügte [[Schwellwerk]] aufgestellt. Es enthält eine Zusammenstellung von 1868 und danach gefertigten Registern mit einem der französischen Orgelromantik verpflichteten Klangcharakter. Von den 45 Registern von Stumm sind heute nur noch 16 ganz und 6 weitere größtenteils erhalten.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Fischer/Wohnhaas&amp;quot; /&amp;gt; Die Orgel verfügt seit der Erweiterung über 66 Register (5116 Pfeifen) und ein Glockenspiel, verteilt auf vier Manuale und Pedal.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur {{Webarchiv|url=http://www.orgel-information.de/Deutschland/A/ak-ao/Amorbach_Abteikirche.html |wayback=20151220170058 |text=Stumm-Orgel |archiv-bot=2019-04-23 11:34:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Echowerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Hohlpfeife || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Flaut || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Gämsenhorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Oktav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Quint || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Flageolet || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Hautbois Disc. || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Vox humana || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Prinzipal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Bourdon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Oktav || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Quinta Töne || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| Viol di Gamb || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| Super Oktav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.|| Klein Gedackt || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.|| Quint || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.|| Oktav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.|| Cornet V || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.|| Mixtur VI || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.|| Cymbal III || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.|| Trompet || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.|| Vox angelica Bass || 2′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Positiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.|| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.|| Flaut Travers || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.|| Grob Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.|| Solicinal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.|| Oktav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.|| Rohr Flaut || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.|| Quint || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.|| Super Oktav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.|| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.|| Mixtur IV || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35.|| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36.|| Vox humana || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Glockenspiel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IV Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37.|| Bourdon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38.|| Geigenprinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39.|| Flûte harmonique || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40.|| Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41.|| Viola di Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42.|| Vox coelestis || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 43.|| Geigenprinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 44.|| Konzertflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 45.|| Piccolo || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46.|| Sesquialtera II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 47.|| Plein jeu V || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 48.|| Grobmixtur XII-XVI || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 49.|| Basson || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 50.|| Trompette harmonique || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 51.|| Hautbois || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 52.|| Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 53.|| Offener Bass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 54.|| Subbass  || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 55.|| Violonbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 56.|| Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 57.|| Cello || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 58.|| Super Oktavbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 59.|| Flötenbass  || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 60.|| Mixturbass VI || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 61.|| Posaune || 32′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 62.|| Posaunenbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 63.|| Fagottbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 64.|| Basstrompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 65.|| Klarinetbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 66.|| Cornetbass || 2′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/II, III/II, IV/II, IV/I, IV/III, II/P, IV/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konventbau ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grüner Saal&amp;#039;&amp;#039;: [[Klassizismus|klassizistischer]] Konzertsaal mit Stuck von [[Johann Sebastian Barnabas Pfaff]] von 1792 und Andreas Dittmann von 1793&lt;br /&gt;
* [[Fürstlich Leiningensche Bibliothek Amorbach]]: Klosterbibliothek mit Galerie, beherbergt die Bibliothek des Fürsten zu Leiningen, die 35.000 Bände werden in 100 Bücherschränken aufbewahrt. Beachtenswert ist das Deckenfresko, das [[Allegorie|allegorisch]] die Wissenschaften, die Weisheit und die Tugend in Frauengestalten darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seegarten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sckell-Plan Amorbach.jpg|mini|Friedrich Ludwig Sckell: Plan des Parks von Amorbach]]&lt;br /&gt;
* Ehemaliger barocker Klostergarten, 1803–1804 von [[Friedrich Ludwig von Sckell]] zu einem [[Landschaftsgarten]] umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (nach Erscheinen geordnet) ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Büttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Amorbach und die Pirminlegende&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 5 (1953), S. 102–107.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Abtei Amorbach im Odenwald. Neue Beiträge zur Geschichte und Kultur des Klosters und seines Herrschaftsgebietes&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Friedrich Oswald und [[Wilhelm Störmer]]. Verlag Thorbecke, Sigmaringen 1984, ISBN 3-7995-4065-2.&lt;br /&gt;
* Max Walter: &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Abteikirche in Amorbach.&amp;#039;&amp;#039; Fürstl. Leiningische Domänenverwaltung, Amorbach 12. Aufl. 1990.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wagner (Historiker)|Heinrich Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Äbte von Amorbach im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Würzburger Diözesangeschichtsblätter]]&amp;#039;&amp;#039; 54 (1992), S. 69–107.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Zerstörung der Burg Frankenberg bei Amorbach durch Kaiser Friedrich Barbarossa&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mainfränkisches Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039; 45 (1993), S. 76–91.&lt;br /&gt;
* Heinrich Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Amorbach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Bayern&amp;#039;&amp;#039; (= [[Germania Benedictina]] Bd. II). EOS Verlag, Sankt Ottilien 2014, S. 27–61.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Andermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das älteste Urbar des Klosters Amorbach von 1395/97.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-17-036522-3.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenrätsel Miltenberg – Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig&amp;#039;&amp;#039;. Hg. von Wolfgang Hartmann in Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Miltenberg. Neustadt an der Aisch 2021, ISBN 978-3-9816592-2-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kloster Amorbach}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fuerst-leiningen.de Internet-Auftritt des Fürstenhauses Leiningen]&lt;br /&gt;
* [http://www.hdbg.de/kloester/kloester_detailansicht_basisdaten.php?id=KS0008&amp;amp;templ=relaunch_vorlage_detail_geschichte Klöster in Bayern: Amorbach – Rokoko im Odenwald (Haus der Bayerischen Geschichte)]&lt;br /&gt;
* [http://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2016/1/abteikirche-amorbach.php#.VuKjZuZITj4 Julia Ricker: Sinnestaumel. Amorbachs Abteikirche: ein Musterbeispiel des Rokoko], in: [[Monumente]] 1.2016&lt;br /&gt;
* Video der Abteikirche Amorbach https://www.youtube.com/watch?v=1sYDqqqFEo0&lt;br /&gt;
* Zuckerhutglocken im Nordwestturm: https://www.youtube.com/watch?v=6gZEpuI1ZS0&lt;br /&gt;
* Gotische Glocken im Südwestturm: https://www.youtube.com/watch?v=jMr4h0J2XHE&lt;br /&gt;
* Barockglocken im südlichen Querhausturm: https://www.youtube.com/watch?v=ZGU05yPsHBM&lt;br /&gt;
* Vollgeläute: https://www.youtube.com/watch?v=aI5grl9xb8E&lt;br /&gt;
* Glockenkonzert zur feierlichen Wiedereröffnung der ehemaligen Abteikirche am 19. Juli 2015: https://www.youtube.com/watch?v=R6D6HOEtWkc&lt;br /&gt;
* Die Reichsabtei Amorbach unter den Karolingern 734(?) – 910, Werner Eichhorn, Freiburg i. Ue., 1968: http://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a065932.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5079674-4|LCCN=n/84/189874|VIAF=122710809}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Bayern|Amorbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (8. Jahrhundert)|Amorbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Wessobrunner Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Miltenberg|Amorbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Amorbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Amorbach, Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Amorbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Amorbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Miltenberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
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