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	<title>Kloster Amaras - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:17:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Amaras&amp;diff=1106959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WajWohu: link</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Amaras 18.JPG|mini|Kloster Amaras mit Festungsmauern aus dem 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amaras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hyS|Ամարասի վանք|Amarassi wank}}) ist ein [[Kloster]] der [[Armenische Apostolische Kirche|Armenisch-Apostolischen Kirche]] im gleichnamigen Dorf, das faktisch zur Provinz [[Martuni (Provinz)|Martuni]] der [[Republik Bergkarabach]] gehörte und seit September 2023 von Aserbaidschan kontrolliert wird. &lt;br /&gt;
Die erste Kirche soll nach der Überlieferung Anfang des 4. Jahrhunderts von [[Gregor der Erleuchter|Gregor dem Erleuchter]] gegründet worden sein, das heutige Kirchengebäude stammt aus dem Jahr 1858. Aufgrund von Stilvergleichen kann die [[Krypta]] in das 4. bis 6. Jahrhundert datiert werden. Es ist damit das älteste armenische Kloster in Bergkarabach und das einzige mit architektonischen Elementen, die aus der [[Spätantike]] erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die historische Überlieferung stützt sich auf das als [[Buzandaran Patmutiwnk|Buzandaran Patmut’iwnk’]] („Epische Geschichte“) bezeichnete Werk eines [[Faustus von Byzanz]] genannten, mutmaßlich spätantiken Geschichtsschreibers, dessen Lebensdaten unbekannt sind, und auf den armenischen Geschichtsschreiber des 5. Jahrhunderts, [[Moses von Choren]], dessen Schriften wahrscheinlich im 9. Jahrhundert kompiliert wurden. Demnach soll die Kirche im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vom legendären Gregor dem Erleuchter gegründet worden sein, der den armenischen König [[Trdat III.]] im Jahr 301 taufte und das armenische Königreich zum ersten christlichen Staat in der Geschichte machte. Hundert Jahre später wurde das Kloster von persischen Eroberern zerstört, die den heidnischen Glauben zurück nach Armenien bringen wollten. Im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Amaras vom König Watschagan II. dem Frommen von [[Albania]] restauriert. Der Erfinder des [[Armenisches Alphabet|armenischen Alphabetes]], [[Mesrop Maschtoz]], soll hier eine Schule gründet haben, in der die neu erfundene Schrift zum ersten Mal zu Unterrichtszwecken erprobt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krypta ist mit derjenigen in der Grabkirche von [[Oschakan]] (5. Jahrhundert) und der Kirche des Propheten Elias in [[Madaba]] (595/596) vergleichbar. Annegret Plontke-Lüning schlägt daher eine vorsichtige Datierung der Krypta des Grigoris, dem Enkel Gregors, in das 4. bis 6. Jahrhundert vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Amaras1.jpg|mini|Außenansicht der Befestigung mit [[Bastei (Festung)|Basteien]]]]&lt;br /&gt;
Als die Araber im Jahre 640 Armenien überfielen, wurde Amaras erneut geplündert. Im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde es unter dem Patronat von Yesai, [[Fünf Fürstentümer von Karabach|Fürst von Disak]], wiedererbaut. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert restaurierte der Melik Schahnasar, Fürst von Waranda, die Bauten von Amaras und zog eine massive Festungsmauer um das Kloster. Ein neuzeitlicher armenischer Text in der Krypta lautet: {{Zitat|Grab von St. Grigoris, Katholikos von Aghwank, Enkel von St. Gregor. Geboren im Jahre 322,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
geweiht im Jahre 340, gemartert im Jahre 348 in Derbend durch König Sanesan von Maskuz.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine heiligen Überreste wurden von seinen Schülern, Diakonen von Arzach, nach Amaras gebracht.}} Das Kloster Amaras war zudem der früheste Sitz des [[Katholikat von Albanien|Katholikats von Albanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt erlitt das Kloster Beschädigungen, als es 1992 im Zuge der [[Bergkarabachkonflikt|Kämpfe um Bergkarabach]] kurz in die Hände [[aserbaidschan]]ischer Truppen fiel. Amaras liegt südwestlich des Ortes [[Martuni]] in der Nähe des Dorfes Maçkalaşen (Rayon [[Xocavənd (Rayon)|Xocavənd]], Aserbaidschan, bzw. [[Martuni (Provinz)|Martuni]], Bergkarabach). Nach dem [[Krieg um Bergkarabach 2020|Bergkarabachkrieg 2020]] befand es sich seit dem 10. November 2020 sehr nahe an der [[Waffenstillstandsabkommen im Bergkarabachkrieg 2020|Waffenstillstandslinie]], wurde aber weiter von der [[Republik Arzach]] und russischen Friedenstruppen kontrolliert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://twitter.com/Zinvor/status/1330654955192131587 SKyNews-Bericht in einem Tweet vom 23. November 2020] zur Lage des Klosters nach dem Waffenstillstand&amp;lt;/ref&amp;gt; Armenische Pilger konnten unter Schutz der Friedenstruppen das Kloster besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eng.kavkaz-uzel.eu/articles/55024/ |titel=Pilgrims visit Dadivank and Amaras monasteries with support of peacekeepers |werk=Kawkasski Usel |datum=2021-03-22 |abruf=2021-03-28 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2023 geriet das Kloster im Zuge einer [[Offensive Aserbaidschans gegen Arzach (September 2023)|Offensive Aserbaidschans gegen Arzach]] zusammen mit dem gesamten bis dahin armenisch verwalteten Gebiet [[Bergkarabach|Bergkarabachs]] unter die Kontrolle [[Baku]]s. Die russischen Friedenstruppen verhielten sich dabei neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aserbaidschan]] leugnet das [[Armenische Apostolische Kirche|Armenisch Apostolische]] Erbe des Klosters und bezeichnet es stattdessen als &amp;quot;[[Kaukasisches Albanien|Kaukasisches Albanisch]]&amp;quot; (siehe [[Albania in der aserbaidschanischen Geschichtsschreibung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annegret Plontke-Lüning: &amp;#039;&amp;#039;Frühchristliche Architektur in Kaukasien. Die Entwicklung des christlichen Sakralbaus in Lazika, Iberien, Armenien, Albanien und den Grenzregionen vom 4. bis zum 7. Jh.&amp;#039;&amp;#039; (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse, 359. Band. Veröffentlichungen zur Byzanzforschung, Band XIII) Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2007, beiliegende CD-ROM: &amp;#039;&amp;#039;Katalog der erhaltenen Kirchenbauten,&amp;#039;&amp;#039; S. 16–19, ISBN 978-3-7001-3682-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Amaras}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Armenische Klöster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=39/41/1.51/N |EW=47/3/26.11/E |type=landmark |region=AZ|dim=100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amaras}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armenisch-apostolisches Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Bergkarabach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Aserbaidschan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rayon Xocavənd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WajWohu</name></author>
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