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	<title>Kloster Adelberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:18:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Parsifal1996: Die Freilichtspiele Adelberg finden seit 2019 nicht mehr statt</title>
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		<updated>2025-09-23T21:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Freilichtspiele Adelberg finden seit 2019 nicht mehr statt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adelberg 2010-10-31 Ulrichskapelle2.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ulrichskapelle&amp;#039;&amp;#039; im Kloster Adelberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Adelberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[1178]] errichtetes [[Prämonstratenser]]stift in [[Adelberg]] bei [[Göppingen]] in [[Baden-Württemberg]]. 300 Jahre lang existierten ein Chorherren- und ein Chorfrauen[[Konvent (Kloster)|konvent]] nebeneinander, 1476 mussten die Stiftsdamen nach [[Lauffen am Neckar]] umziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster des [[Reformorden]]s wurde in seiner Frühphase intensiv von den [[Staufer]]n gefördert, die zunächst auch die [[Kirchenvogt|Vögte]] stellten. Endgültig ab 1372 geriet der Konvent unter [[württemberg]]ische Herrschaft, die der Abtei im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine wirtschaftliche Blütezeit brachte und Adelberg zu einem der reichsten Stifte des alten Herzogtums werden ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieg]] wurde das Kloster schwer beschädigt. In die Wiederaufbauzeit fiel die [[Reformation]]. Nach deren endgültiger Einführung war Adelberg von 1565 bis 1629/1630 Sitz einer [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Klosterschule. Ihr berühmtester Schüler war [[Johannes Kepler]]. Bis 1810 war es Sitz einer [[Evangelische Landeskirche in Württemberg#Prälaturen|Prälatur]] der württembergischen Landeskirche. In dieser Zeit amtierten dort herausragende evangelische Theologen als Äbte und Prälaten, darunter [[Jakob Andreae]], [[Ludwig Eberhard Fischer]], [[Johann Jakob Heinlin]], [[Lucas Osiander der Ältere]], [[Johann Wolfgang Jäger]] und [[Balthasar Sprenger (Theologe)|Balthasar Sprenger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Anlage mit ihrer erhaltenen Ummauerung noch gut erfassbar ist, blieben aus klösterlicher Zeit nur wenige Gebäude bewahrt; die Klosterkirche wurde nach der Reformation abgetragen. Aus dem Erhaltenen ragt die Ulrichskapelle mit ihrem Altar aus der Werkstatt von [[Nikolaus Weckmann]] und den zugehörigen Tafelgemälden von [[Bartholomäus Zeitblom]] künstlerisch heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Baden-Württemberg I.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 1993, ISBN 3-422-03024-7, S.&amp;amp;nbsp;2–3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Klosteranlage befindet sich etwa {{Höhe|460|DE-NN}} auf einer [[Rodungsinsel]] auf der Höhe des östlichen [[Schurwald]]s zwischen den Tälern der [[Rems]] im Norden und der [[Fils (Fluss)|Fils]] im Süden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo&amp;quot;&amp;gt;Geographische Angaben nach: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;TopMaps. Freizeitkarten 25.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 2011 (DVD), Stuttgart 2011, ISBN 978-3-89021-795-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geologisch betrachtet stehen die Gebäude am Rand einer mit [[Löß]] bedeckten [[Schwarzer Jura|Lias]]-Platte, die verhältnismäßig gute Bedingungen für [[Ackerbau]] bietet.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald 1:50&amp;amp;nbsp;000.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg im Breisgau 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landstraße&amp;amp;nbsp;1147 [[Schorndorf]]–[[Rechberghausen]](–[[Göppingen]]) führt unmittelbar am Kloster vorbei. Die Bebauung des Ortes Adelberg beginnt ungefähr 300&amp;amp;nbsp;m nördlich des Hauptzugangs zum Klostergelände; südwestlich im Herrenbachtal, circa 500&amp;amp;nbsp;m entfernt, befindet sich der Staudamm des [[Hochwasserrückhaltebecken Herrenbach|Hochwasserrückhaltebeckens Herrenbach]]. Die Kreisstadt Göppingen liegt südöstlich in [[Luftlinie]] etwa 7&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt, Schorndorf im [[Rems-Murr-Kreis]] 7&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich, [[Stuttgart]] 30&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich, das [[Staufer|staufische]] „Schwesterkloster“ [[Kloster Lorch|Lorch]] 9&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor der Gründung ===&lt;br /&gt;
Die Schurwaldhochfläche wurde im Gegensatz zu den benachbarten Tälern von [[Neckar]], Fils und Rems erst relativ spät dauerhaft besiedelt. Die ältesten Orte entstanden wahrscheinlich ab dem ausgehenden 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, also am Ende der Mittleren Ausbauzeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;langhans&amp;quot;&amp;gt;Manfred Langhans: &amp;#039;&amp;#039;Der Schurwald. Land und Leute einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, [[Kohlhammer Verlag|Kohlhammer]], Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005680-8, S.&amp;amp;nbsp;52–73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorgängerbau der heutigen [[Ulrich von Augsburg|Ulrichs]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kapelle wurde nach der Mitte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verfassten Gründungsgeschichte Adelbergs&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.geschichtsquellen.de/repOpus_02803.html Historia monasterii Adelbergensis]&amp;#039;&amp;#039;. In: Bayerische Staatsbibliothek: &amp;#039;&amp;#039;Repetorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; von einem „Remigus“, dessen Frau „Bilifrida“ und ihren Kindern gestiftet und angeblich vom schottischen Bischof [[Thiallinus von Sodor und Man]] im Auftrag von Papst [[Leo IX.]] am 28.&amp;amp;nbsp;Januar 1054 geweiht. Die Namen der Stifter könnten auf verwandtschaftliche Beziehungen zu den Grafen von Comburg-Rothenburg hinweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;engels&amp;quot;&amp;gt;[[Odilo Engels]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Königsgräber der nachsalischen Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Caspar Ehlers]], [[Helmut Flachenecker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geistliche Zentralorte zwischen Liturgie und Architektur, Gottes- und Herrscherlob. Limburg und Speyer&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Königspfalzen,&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;6). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 978-3-525-35309-7, S.&amp;amp;nbsp;175–181.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Person des [[Konsekration|konsekrierenden]] Bischofs erscheint dahingehend interessant, dass sie lediglich in dieser einen Quelle genannt wird. Engels sieht in Thiallinus – aufgrund von möglichen Erfahrungen des Bischofs im Umgang mit den norwegischen [[Wikinger]]n auf seiner heimatlichen [[Isle of Man]] – einen nützlichen Berater Leos für das päpstliche Vorgehen gegen die [[Normannen]] in Süditalien. Leo selbst könnte sich wegen seiner Verwandtschaft zu den frühen Staufern (über [[Hildegard von Egisheim]]) verpflichtet gefühlt haben, sich dieser ziemlich unbedeutenden Kapellenstiftung zu widmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;engels&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftung aus dem Umfeld der Staufer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vad-0321 040 Philipp von Schwaben.jpg|mini|hochkant=0.4|Philipp von Schwaben ([[Miniaturmalerei|Miniatur]]) in der um 1250 entstandenen Chronik des Stifts Weißenau. Kantonsbibliothek St.&amp;amp;nbsp;Gallen (Sammlung Vadiana, Ms.&amp;amp;nbsp;321, S.&amp;amp;nbsp;40)]]&lt;br /&gt;
Im Zentrum des staufischen Machtbereichs und in Sichtweite der zehn Kilometer ostsüdöstlich aufragenden [[Burg Hohenstaufen]] gelegen, war das Kloster in seiner Frühphase derart eng mit dem Geschlecht der [[Staufer]] verbunden, die es mit Besitz, Einkünften und zahlreichen Rechten ausstatteten, dass es als [[Hauskloster]] der Familie betrachtet werden kann. Die [[Propst]]ei wurde 1178 bei der Ulrichskapelle von [[Volknand von Staufen-Toggenburg]], einem Verwandten Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrichs&amp;amp;nbsp;I.]], gestiftet und [[Regularkanoniker|Chorherren]] aus dem [[Kloster Roggenburg]] unter der Führung von [[Ulrich von Adelberg|Propst Ulrich]] übergeben. Zuvor waren ein [[Zisterzienser|zisterziensischer]] Gründungsversuch – wahrscheinlich von [[Kloster Schöntal|Schöntal]] ausgehend – und einer des [[Reichsabtei Rot an der Rot|Klosters Rot]] gescheitert. Der Kaiser bestätigte 1181 die Stiftung seines [[Ministerial]]s und bestimmte als [[Vogt]] den jeweiligen Herrn der Burg Hohenstaufen; die Untervögte durften Propst und Konvent selbst wählen. Nachdem [[Alexander III. (Papst)|Papst Alexander III.]] das Kloster ebenfalls im Jahr 1181 privilegiert hatte, beteiligten sich auch die Welfen in Person von [[Welf VI.]] 1185 mit einem Hof in [[Fellbach]] an der Ausstattung des Stifts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1187 waren Friedrich und drei seiner Söhne anlässlich der Altarweihe, die der [[Liste der Bischöfe von Münster|Münsteraner Bischof]] [[Hermann II. von Katzenelnbogen|Hermann von Katzenelnbogen]] vollzog, wiederum in Adelberg anwesend. In diesem Zusammenhang wurde außerdem ein Frauenkonvent eingerichtet. 1202 war der Bau der unter dem Patronat der Heiligen [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und Ulrich von Augsburg stehenden Klosterkirche abgeschlossen – bei der Weihe war mit [[Philipp von Schwaben]] erneut ein hochrangiger Staufer vor Ort. Der junge Philipp wurde wohl zeitweise im Kloster Adelberg unterrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut Görich: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Barbarossa: Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; München 2011, S. 206. Vgl. ausführlich Walter Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Philipp, Adelberg und der Hohenstaufen.&amp;#039;&amp;#039; In: Philipp von Schwaben – Ein Staufer im Kampf um die Königsherrschaft, hrsg. von der Gesellschaft für staufische Geschichte e.&amp;amp;nbsp;V. (Schriften zur staufischen Geschichte und Kunst 27), Göppingen 2008, S. 62–121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Witwe [[Irene von Byzanz|Irene]] vermachte 1208, nur acht Tage vor ihrem eigenen Tod, dem Konvent einen Hof am [[Esslingen am Neckar|Esslinger]] Obertor für das Seelenheil ihres ermordeten Mannes, aus dem sich später der [[Adelberger Freihof]] entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirsten Fast, Joachim J. Halbekann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Himmel und Erde. Klöster und Pfleghöfe in Esslingen.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-483-7, S.&amp;amp;nbsp;307.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1220 wies Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] die [[Schultheiß]]en der stauferfreundlichen Städte Esslingen und [[Schwäbisch Gmünd|Gmünd]] an, das Kloster in ihren Schutz zu nehmen, da es von seinen Ahnen gegründet und ausgestattet worden sei und er es unter seinen besonderen Schutz genommen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Graf: &amp;#039;&amp;#039;Ein verlorenes Mandat Friedrichs&amp;amp;nbsp;II. zugunsten von Kloster Adelberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;43, 1984, S.&amp;amp;nbsp;407–414 ([http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6625/ Volltext online bei FreiDok]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Adelberg betreffende Urkunden aus der Stauferzeit sind auch für die Geschichte der Stadt [[Schwäbisch Hall]] von großer Bedeutung: 1189 tauschte das [[Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald]] sein Gut [[Holzhausen (Uhingen)|Holzhausen]] mit einem Gut Adelbergs in [[Hochdorf (bei Plochingen)|Hochdorf]] um 23 Pfund Heller &amp;#039;&amp;#039;(XXIII libras Hallensiuma monetę)&amp;#039;&amp;#039; – die erste Erwähnung des [[Heller (Münze)|Hellers]] und der Haller Münzstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WürttUrkB|691|2|509|330}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1203 befreite Philipp von Schwaben mit der ältesten Urkunde über die mittelalterliche Salzgewinnung in der Stadt das Kloster von allen Abgaben aus dessen Salzpfannen in Hall.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WürttUrkB|794|2|516|336|337}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter württembergischer Vogtei – Blütezeit im 15. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelberg 2010-10-31 Fruchtkasten1.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Fruchtkasten&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Staufer versuchte das Kloster einen reichsunmittelbaren Status zu erreichen, was aber letztlich misslang. 1291 unterstellte es sich dem Schutz der [[Württemberg|Grafen von Württemberg]], wobei diese zunächst explizit auf die Vogtei und die Gerichtsbarkeit verzichteten; bereits 1372 erlangten die Grafen allerdings endgültig auch die Vogtei als Reichspfand aus der Hand Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karls&amp;amp;nbsp;IV.]] Noch bis in die zweite Hälfte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gärte der Streit um die landesherrlichen Rechte Württembergs. Dennoch scheute sich aber Graf [[Ulrich der Vielgeliebte]] nicht, im Rahmen des allgemeinen Bemühens um eine bessere Kirchenzucht auch von den Adelberger Chorherren Reformen einzufordern. Der Frauenkonvent – Adelberg war das letzte Doppelkloster in Württemberg, dem zu diesem Zeitpunkt auch Ulrichs Tochter Katharina angehörte –, musste 1476 nach [[Lauffen am Neckar]] umziehen, wobei Adelberg die disziplinarische Aufsicht über die Chorfrauen behielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Das Prämonstratenserstift Adelberg, das letzte schwäbische Doppelkloster, 1178 (1188) bis 1476.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Vierteljahreshefte für Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; XXV.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, 1916, S.&amp;amp;nbsp;107–162 ([http://www.archive.org/details/WuerttembergischeVierteljahrshefteFuerLandesgeschichteStuttgart Volltext online im Internet Archive]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kornhaus.jpg|mini|links|hochkant|Fassade des Adelberger Kornhauses in Göppingen, heute [[Stadtbibliothek Göppingen|Stadtbibliothek]]]]&lt;br /&gt;
1361 zerstörte ein Brand die gesamte Anlage. Nach dem Wiederaufbau erlebte Adelberg im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert seine Blütezeit: 1441 erhielt das Kloster den Rang einer [[Abtei]]; bis zur Reformation war der Konvent im Besitz von 10 Dörfern, 19 Weilern, 37 Höfen und 22 Mühlen mit etwa 3500 Einwohnern sowie Einzelgütern und -rechten in 114 Orten. Darüber hinaus erzielte er Einkünfte aus zahlreichen [[Inkorporation (Kirche)|inkorporierten]] Pfarreien und umfangreichem Waldbesitz. Die Güter und Rechte des Klosters konzentrierten sich räumlich im Wesentlichen auf das Gebiet der heutigen Landkreise [[Landkreis Esslingen|Esslingen]], [[Landkreis Göppingen|Göppingen]] und des Rems-Murr-Kreises, wobei die Abtei zur Abwicklung ihrer Einnahmen [[Pfleghof|Pfleghöfe]] in [[Stuttgart]], [[Göppingen]], [[Heilbronn]] (bis 1465), Esslingen, [[Kirchheim unter Teck|Kirchheim]], [[Waiblingen]] und [[Schorndorf]] unterhielt. Nach [[Kloster Hirsau|Hirsau]], [[Kloster Maulbronn|Maulbronn]] und [[Kloster Bebenhausen|Bebenhausen]] nahm Adelberg – gemessen an der Steuerleistung – den vierten Rang der württembergischen Männerklöster ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1500 begann unter Abt [[Berthold Dürr]] der Neubau sowohl der Ulrichskapelle, die nun in die Ummauerung des Klosterbezirks einbezogen wurde, als auch der Kirche in Hundsholz (bis 1851 hieß der heutige Ort Adelberg Hundsholz, danach übernahm die Gemeinde den Namen des Klosters). Die Kapelle diente bis zu diesem Zeitpunkt als Pfarrkirche für etliche Einwohner aus verschiedenen Orten in Adelberger Besitz, deren Zutritt zum Klosterareal mit dem Bau des Gotteshauses im Ort eingeschränkt werden sollte. Gleichzeitig vereinfachte der Hundsholzer Neubau komplizierte kirchenrechtliche Abhängigkeiten. Die kostbare Ausstattung der Ulrichskapelle verantwortete Berthold Dürrs Nachfolger [[Leonhard Dürr]]. Leonhard Dürr richtete im Kloster auch eine Bildhauerwerkstatt ein, die diverse [[Ölberggruppe]]n und [[Epitaph]]e, u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Börtlingen]], [[Süßen]] sowie in Adelberg selbst, schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Abtei und Hundsholz verlief die Grenze der Diözesen [[Bistum Augsburg|Augsburg]] und [[Bistum Konstanz|Konstanz]]. Der Ort und die Ulrichskapelle (diese als [[Filial]] der [[Lorch (Württemberg)|Lorcher]] Pfarrkirche) unterstanden [[Kanonisches Recht|kirchenrechtlich]] Augsburg, das Klostergelände befand sich aber auf Konstanzer Gebiet, was schwierige Verhältnisse bei der Besetzung von Pfarrstellen oder [[Visitation]]en zur Folge hatte. Der Bau der Hundsholzer Kirche als „Ausgleich“ für die Einbeziehung der Kapelle in die Klosterummauerung vereinfachte zwar die Situation, aber selbst nach der Reformation bestanden weiterhin gegenseitige Abhängigkeiten und Zahlungsverpflichtungen zwischen Adelberg, Lorch und Hundsholz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Runschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Grundherrschaft des Klosters Lorch.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Tübingen 2010 ([http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2010/5066/ Volltext online bei der Universität Tübingen]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauernkrieg und Reformation ===&lt;br /&gt;
In den Unruhen des [[Armer Konrad|Armen Konrad]] wurde das Kloster 1514 geplündert; im [[Bauernkrieg]] 1525 die Anlage durch den Gaildorfer (oder Limpurger) Haufen teilweise zerstört. Der Konvent fand in Schorndorf Zuflucht, wofür er zum Dank noch bis 1753, also bis weit in die evangelische Zeit hinein, dem Magistrat der Stadt ein sogenanntes Laetare-Mahl ausrichtete. Abt Leonhard Dürr flüchtete samt Klosterschatz in entgegengesetzter Richtung ins [[ulm]]ische [[Geislingen an der Steige|Geislingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau begann zwar sofort, die Einführung der [[Reformation]] ab 1535 durch [[Ulrich (Württemberg)|Herzog Ulrich]] verhinderte aber dessen Abschluss. Abt Leonhard Dürr, der 1529 noch zum [[Visitator]] seines Ordens in Schwaben ernannt worden war, starb 1538 im Mutterkloster Roggenburg. Das [[Augsburger Interim]] und das [[Restitutionsedikt]] brachten nochmals vorübergehend [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Geistliche nach Adelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Lagerbuch von 1537 befanden sich folgende Gebäude auf dem Klostergelände: &amp;#039;&amp;#039;„das Kloster, die Kirche, zwei Kapellen, das Refektorium, die Abtei, das Gasthaus, die Pfisterei, das Siechenhaus, die Küche, zwei [[Bindhaus|Bindhäuser]], das neue Badhaus, der [[Meierhof|Maierbau]], der Hundestall, eine Schmiede, eine Kornschütte, mehrere Stallungen, Scheunen, Waschhäuser etc., der Schafgarten, der Frauengarten, der Herrengarten und der [[Pfister]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;garten“.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches statistisch-topographisches Bureau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Schorndorf.&amp;#039;&amp;#039; J.&amp;amp;nbsp;B. Müller’s Verlagshandlung, Stuttgart 1851, S.&amp;amp;nbsp;155.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1540 wurden die [[Romanik|romanische]] Klosterkirche und das [[Dormitorium]] auf Befehl Herzogs Ulrich abgerissen, Teile des Abbruchmaterials dienten dem Festungsbau in Schorndorf. Bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein wurden zahlreiche weitere Gebäude abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klosterschule und Klosteramt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kieser Forstkarte Kloster Adelberg.jpg|mini|Kloster Adelberg, 1685]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten katholischen Abtes Ludwig Werner wurde [[Christoph Binder (Theologe)|Christoph Binder]] erster evangelischer Prälat. Adelberg war seit 1565 „evangelisches Kloster“ und Sitz einer niederen Klosterschule, deren berühmtester Schüler [[Johannes Kepler]] war (1584–1586). Das Kloster wurde außerdem Sitz einer der vier [[Evangelische Landeskirche in Württemberg#Prälaturen|Prälaturen]] (bzw. Generalsuperintendenzen oder Generalate) Württembergs sowie Verwaltungsmittelpunkt eines Klosteramtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] blieb die Klosterschule geschlossen. Der umfangreiche Klosterbesitz wurde vom Klosteramt Adelberg verwaltet, das in die Unterämter Hundsholz, [[Kaisersbach]], [[Steinenberg (Rudersberg)|Steinenberg]] und [[Zell (Esslingen am Neckar)|Zell]]-[[Altbach]] aufgeteilt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1807 ging der größte Teil des alten Klosteramts im [[Oberamt Schorndorf]] auf; die Prälatur wurde 1810 aufgehoben. Damit hatte Adelberg endgültig seine zentralörtliche Bedeutung in der Region verloren. 1830 kaufte die Gemeinde Hundsholz die Klostergüter im Dorf und auch das Kloster selbst auf. 1843 wurde das Klostergebiet auch formal eingemeindet und die Gesamtgemeinde übernahm den Namen Adelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelberg 2010-10-31 Praelatur5.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Prälatur&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Gedenktafeln für Johannes Kepler&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Albinus: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Kepler im und nahe dem alten Herzogtum Württemberg. Vom Leonberger Lateinschüler zu einem Begründer der modernen Astronomie – zum 444. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat&amp;#039;&amp;#039; 66 (2015), S. 459–467.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Ulrichskapelle&amp;#039;&amp;#039; dient der Kirchengemeinde Adelberg als Gotteshaus und Raum für besondere Veranstaltungen. Auf dem Platz vor der Kapelle fanden bis 2019 im Sommer die vom Kultur- und Kunstverein Adelberg organisierten [[Theater]]aufführungen der Freilichtspiele Adelberg statt. Das [[Museum|Klostermuseum]] in der Klostervilla informiert interessierte Besucher über die Geschichte des Klosters,&amp;lt;ref&amp;gt;Kritische Würdigung des Museums: Reimund Waibel: [http://www.schwaben-kultur.de/cgi-bin/getpix.pl?obj=000000558/00112040&amp;amp;typ=orig Museen des Landes – Klostervilla Adelberg im Schurwald]. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat,&amp;#039;&amp;#039; 47/2 (1996), S. 172–179.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Räume im Erdgeschoss der Villa werden für Wechselausstellungen genutzt. Das Prälaturgebäude befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klostergelände bildet heute den Ortsteil Adelberg-Kloster der Gemeinde Adelberg. Neben den wenigen Bauwerken, die noch aus der klösterlichen Zeit stammen, befinden sich heute auf dem Areal zahlreiche privat genutzte Gebäude neueren Datums. Das Kloster ist seit 1977 eine bedeutende Sehenswürdigkeit an der [[Straße der Staufer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stauferstelen.net/texts/strasse-der-staufer.htm Straße der Staufer] auf stauferstelen.de. Abgerufen am 12. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung der Anlage und Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelberg-stauferstele.jpg|mini|links|[[Stauferstele]] vor dem nördlichen Hauptportal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelberg 2010-10-31 Mauer4.JPG|mini|An der südlichen Klostermauer]]&lt;br /&gt;
Die meisten Klostergebäude, darunter auch die Klosterkirche, wurden zerstört oder – noch bis ins 19. Jahrhundert hinein – abgetragen. Der am besten erhaltene Teil der Anlage ist die etwa 1100&amp;amp;nbsp;Meter lange &amp;#039;&amp;#039;Klostermauer&amp;#039;&amp;#039;, die das circa 6&amp;amp;nbsp;Hektar große Gelände fast vollständig umfasst. Deren älteste Abschnitte – die wahrscheinlich noch in staufischer Zeit entstanden – befinden sich auf der Ostseite der Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tore und eine Pforte ermöglichten den Zugang zum Kloster; das nördliche Hauptportal ist als für Prämonstratenserklöster typischer Doppeleingang ausgeführt, der 1744 mit einer [[barock]]en Bekrönung versehen wurde. Seit Anfang der 1950er Jahre wurde die Mauer von der Gemeinde Adelberg und dem Landesdenkmalamt renoviert. Vor dem Hauptportal steht eine am 17. Oktober 2008 eingeweihte Stauferstele.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stauferstelen.net/stele-adelberg.htm Adelberg 2008] auf stauferstelen.net. Abgerufen am 23. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Prälatur&amp;#039;&amp;#039;, ein langgestreckter Steinbau mit [[Fachwerk]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;giebeln, war Sitz der Adelberger Äbte und beherbergte nach der Reformation die Klosterschule. Nach einem Brand entstand der heutige Bau 1681–1684. [[Heinrich Waibel]] besorgte im Inneren die [[Stuck|Deckenstukkaturen]], wobei das 12&amp;amp;nbsp;Meter lange, eine Szene aus König [[David]]s Leben darstellende Deckenrelief im Prälatensaal künstlerisch herausragt. Von 1810 bis 1966 wurde das Gebäude als evangelisches Pfarrhaus genutzt; heute befindet es sich in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von zwei Rundtürmen, die als [[Gefängnis|Klostergefängnis]] dienten, flankierte &amp;#039;&amp;#039;Fruchtkasten&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Jahr 1481; der Bau der &amp;#039;&amp;#039;Zehntscheune&amp;#039;&amp;#039; entstand 1747. Die &amp;#039;&amp;#039;Klostervilla&amp;#039;&amp;#039;, die an einen [[Kräutergarten]] grenzt, wird als Ausstellungsraum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ulrichskapelle  &amp;#039;&amp;#039;(St. Maria, Ulrich und Katharina)&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelberg Ulrichskapelle Altar 2012-03-17.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ulrichskapelle&amp;#039;&amp;#039;, Altar]]&lt;br /&gt;
Nach der oben beschriebenen Erstweihe im Jahr 1054 verfiel die Ulrichskapelle, sodass Anfang des 13. Jahrhunderts ein Neubau erforderlich war, den der Augsburger Bischof Siegfried [[Rechberg (Adelsgeschlecht)|von Rechberg]] 20. März 1227 weihte. Die Kapelle diente dann bis zur Entstehung der Hundsholzer Kirche als Gotteshaus für einfache Klosteruntertanen. Der jetzige Bau entstand 1501–1507 unter den Äbten Berthold sowie Leonhard Dürr und ist heute das einzige sakrale und kunsthistorisch bedeutsame Gebäude im Kloster. Während die Klosterkirche der Chorherren im Bauernkrieg zerstört wurde, blieb die Ulrichskapelle – der Überlieferung nach auf Fürbitte eines Bauern – verschont. Die Kapelle besitzt im Inneren ein [[Kirchenschiff|einschiffiges]], flachgedecktes [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] sowie einen [[Gewölbe|rippengewölbten]] [[Chor (Architektur)|Chor]] in ⅜-Schluss mit figürlichen [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]] und [[Schlussstein]]en sowie einfachen [[Maßwerk]]fenstern. Der vorgesetzte Westturm entstand 1703, seine Haube 1744. Wandmalereien (um 1550) an der Nordseite des Schiffs illustrieren die Gründungsgeschichte des Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] – ein 1511 von [[Nikolaus Weckmann]] geschaffener [[Flügelaltar]] – und die zugehörigen Tafelgemälde von [[Bartholomäus Zeitblom]] als wertvollste Ausstattungsstücke der Kapelle blieben am ursprünglichen Ort fast unverändert erhalten. Die Schreinskulpturen zeigen die Heiligen Ulrich von Augsburg, [[Cutubilla]], [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] und [[Liborius]], die Gemälde auf den Innenseiten &amp;#039;&amp;#039;[[Verkündigung des Herrn|Mariä Verkündigung]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Krönung Mariens|Krönung]]&amp;#039;&amp;#039;, außen die &amp;#039;&amp;#039;Anbetung Jesu&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Verkündigung an die Hirten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;die [[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Könige]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Altarschrein und Flügelgemälde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Adelberg Ulrichskapelle Altar linke Tafel 2012-03-17.JPG|Linke Tafel&lt;br /&gt;
Adelberg Ulrichskapelle Altarschrein 2012-03-17.JPG|Schrein&lt;br /&gt;
Adelberg Ulrichskapelle Altar rechte Tafel 2012-03-17.JPG|Rechte Tafel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Königliches statistisch-topographisches Bureau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Schorndorf.&amp;#039;&amp;#039; J.&amp;amp;nbsp;B. Müller’s Verlagshandlung, Stuttgart 1851 ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/urn/urn:nbn:de:hbz:061:1-27443 Volltext online bei der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]).&lt;br /&gt;
* Max Müller: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Adelberg, seine Kunstschätze, Geschichte und frühere Gestaltung&amp;#039;&amp;#039;. Schorndorf 1898 ([[c:File:Mueller adelberg 1898.pdf|Digitalisat]] auf Commons).&lt;br /&gt;
* [[Max Miller (Historiker)|Max Miller]], [[Gerhard Taddey]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 276). 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 1980, ISBN 3-520-27602-X.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Baden-Württemberg&amp;amp;nbsp;I.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 1993, ISBN 3-422-03024-7.&lt;br /&gt;
* Zur Geschichte des Klosters und seiner Besitzungen: Harald Drös: &amp;#039;&amp;#039;Die Inschriften des Landkreises Göppingen&amp;#039;&amp;#039;; in: Deutsche Inschriften Online. &amp;#039;&amp;#039;Die Inschriften des deutschen Sprachraumes in Mittelalter und Früher Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;; Interakademisches Projekt der Akademien der Wissenschaften Göttingen, Mainz und Nordrhein-Westfalen; Band 41: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Göppingen&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1997 ([http://www.inschriften.net/landkreis-goeppingen/einleitung/2-historischer-ueberblick.html online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Königspfalzen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3.1: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-36520-9.&lt;br /&gt;
* Kirsten Fast, Joachim J. Halbekann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Himmel und Erde. Klöster und Pfleghöfe in Esslingen.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-483-7; zum Adelberger Freihof S.&amp;amp;nbsp;307–310.&lt;br /&gt;
* Stefanie Albus-Kötz: &amp;#039;&amp;#039;Von Krautgärten, Äckern, Gülten und Hühnern. Studien zur Besitz- und Wirtschaftsgeschichte des Prämonstratenserstifts Adelberg im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde 73). Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2014 ([https://archivalia.hypotheses.org/1775 Korrekturen und Ergänzungen] von [[Klaus Graf (Historiker)|Klaus Graf]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Klosterorte in Württemberg&amp;#039;&amp;#039;; Magazin in der Reihe „Spuren“; hg. Evangelische Landeskirche in Württemberg, Ev. Oberkirchenrat; Stuttgart 2018, Seite 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KlosterBW|58|Kloster Adelberg}}&lt;br /&gt;
* Denkmalpflegerischer Fachplan Kloster Adelberg, ([https://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/denkmalpflege-bw/denkmale/projekte/bau-und-kunstdenkmalpflege/04_staedtebauliche-denkmalpflege/ortsanalysen/ortsanalyse_adelberg_kloster.pdf online]) – zuletzt abgerufen am 2. April 2020.&lt;br /&gt;
* [[Landesarchiv Baden-Württemberg]]: [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=21403 &amp;#039;&amp;#039;Online-Findbuch Kloster Adelberg.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 20. März 2012.&lt;br /&gt;
* [https://www.adelberg.de/seite/175815/kloster-adelberg.html Informationen zum Kloster] auf der Website der Gemeinde Adelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.757214|EW=9.597582|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4374813-2|LCCN=nb/2019/011884|VIAF=43156131070658312982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserkloster in Baden-Württemberg|Adelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserinnenkloster in Baden-Württemberg|Adelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Adelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schurwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1178|Adelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1535]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Parsifal1996</name></author>
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