<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klockerkarkopf</id>
	<title>Klockerkarkopf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klockerkarkopf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klockerkarkopf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T23:17:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klockerkarkopf&amp;diff=150587&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39401-75 am 25. Dezember 2025 um 14:16 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klockerkarkopf&amp;diff=150587&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-25T14:16:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME             = &lt;br /&gt;
| BILD             = Vetta d&amp;#039;Italia 2912m.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Blick vom [[Lausitzer Weg]] Richtung Gipfel&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 2911&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = AT&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Land Salzburg|Salzburg]], [[Österreich]]/[[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Zillertaler Alpen]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 47/5/28/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 12/10/50/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = AT-5/IT-BZ&lt;br /&gt;
| POSKARTE         = Alpen&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 0.3&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = 37&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = [[Pfaffenschneidkopf]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE          = Scharte zum Pfaffenschneidkopf&lt;br /&gt;
| TYP              = &lt;br /&gt;
| GESTEIN          = &lt;br /&gt;
| ALTER            = &lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG   = 1895 durch [[Fritz Koegel]] und Franz Hofer&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klockerkarkopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, irrtümlicherweise auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glockenkarkopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben,&amp;lt;ref&amp;gt;Hanspaul Menara: &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Gipfelwanderungen&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2001, ISBN 88-8266-013-3, S. 200&amp;lt;/ref&amp;gt; {{ItS|Vetta d’Italia}}, ist ein {{Höhe|2911|AT|link=true}} hoher Gipfel im [[Zillertaler Hauptkamm|Hauptkamm]] der [[Zillertaler Alpen]]. Er liegt genau auf der Grenze zwischen dem österreichischen Bundesland [[Land Salzburg|Salzburg]] und der italienischen Provinz [[Südtirol]] sowie zwischen dem [[Nationalpark Hohe Tauern]] und dem [[Naturpark Rieserferner-Ahrn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Klockerkarkopf liegt im Zillertaler Hauptkamm zwischen dem [[Krimmler Tauern]] im Westen und der [[Birnlücke]] im Osten. Rund 300&amp;amp;nbsp;m südwestlich des Gipfels liegt der etwas höhere [[Pfaffenschneidkopf]] ({{Höhe|2918}}), getrennt durch eine nur 37&amp;amp;nbsp;m tiefe Einschartung. Knapp über 400&amp;amp;nbsp;m nordöstlich des Klockerkarkopfs befindet sich das [[Westliches Zwillingsköpfl|Westliche Zwillingsköpfl]] ({{Höhe|2835}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordseitig fällt das Gelände zum [[Krimmler Achental]] ab, südseitig zum [[Ahrntal]]. Von dort ist der Klockerkarkopf auch durch einen markierten Wanderweg erschlossen, der vom die Südhänge querenden [[Lausitzer Weg]] zum Gipfel abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste bekannte Besteigung des Klockerkarkopfs erfolgte am 10. Juli 1895 als Überschreitung vom Norden her durch den ersten Herausgeber des [[Nietzsche-Archiv]]s [[Fritz Koegel]] und den [[Bergführer]] Franz Hofer.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Koegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichenspitzgruppe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins&amp;#039;&amp;#039; 28 (1897), S. 188–228, hier S. 192ff. ({{Webarchiv|url=https://bibliothek.alpenverein.de/webOPAC/01_Alpenvereins-Publikationen/01_AV-Jahrbuch/AV_Jahrbuch_028.1897-web.pdf#page=195 |wayback=20230419024642 |text=online}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;David Marc Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Nietzsche-Archivs&amp;#039;&amp;#039;, Nachdruck, Walter de Gruyter, Berlin 1991, S. 138 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Signifikanz hatte der Gipfel für den italienischen [[Nationalismus|Nationalisten]], [[Irredenta|Irredentisten]] und späteren [[Faschismus|Faschisten]] [[Ettore Tolomei]], der den damals noch in [[Österreich-Ungarn]] gelegenen Klockerkarkopf am 16.&amp;amp;nbsp;Juli 1904 zusammen mit seinem Bruder Ferruccio Tolomei, Elvira und Ilda Tomasi sowie dem [[Bergführer]] Franz Gasser aus [[Prettau]] bestieg. Er vermeinte, nun am nördlichsten Punkt des [[Einzugsgebiet]]s des [[Mittelmeer]]s im Alpenbogen zu stehen, und glaubte gemäß der von ihm vertretenen &amp;#039;&amp;#039;Naturgrenztheorie&amp;#039;&amp;#039;, sich somit auch am nördlichsten Punkte des rechtmäßig Italien zustehenden Gebiets zu befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Steininger]]: &amp;#039;&amp;#039;Südtirol vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Haymon Taschenbuch, Innsbruck-Wien 2014, ISBN 978-3-85218-925-3, Seite 29 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er sich zudem zum Erstbesteiger erklärte, hielt er es für sein gutes Recht, den Gipfel &amp;#039;&amp;#039;Vetta d’Italia&amp;#039;&amp;#039; (deutsch „Spitze Italiens“) benennen zu dürfen, um die Gebietsansprüche Italiens auf das mehrheitlich deutschsprachige [[Südtirol]] zu untermauern. Abgesehen vom Umstand, dass der Klockerkarkopf zu diesem Zeitpunkt schon längst bestiegen gewesen war, hatte Tolomeis Gipfelsieg noch einen weiteren Makel: Beim Klockerkarkopf handelt es sich gar nicht um den nördlichsten Punkt des mediterranen Einzugsgebiets, denn das ganz in der Nähe liegende [[Westliches Zwillingsköpfl|Westliche Zwillingsköpfl]] ({{Höhe|2835|AT}}) befindet sich nochmals rund 100&amp;amp;nbsp;m weiter nördlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In italienischen Landkarten wurde Tolomeis Bezeichnung des Berges bereits seit 1905 verwendet. Seit dem Inkrafttreten des [[Friedensvertrag von Saint-Germain|Friedensvertrags von Saint-Germain]] 1920 verläuft die [[Grenze zwischen Italien und Österreich|italienisch-österreichische Staatsgrenze]] tatsächlich über den Gipfel des Klockerkarkopfs. Nach [[Erik von Kuehnelt-Leddihn]] habe der Name „Vetta d’Italia“ bei den Verhandlungen den in Geographie und Geschichte Europas recht wenig bewanderten US-Präsidenten [[Woodrow Wilson]] von der Legitimität der neuen italienischen Nordgrenze überzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.it/books?hl=de&amp;amp;id=dEuFAAAAMAAJ&amp;amp;dq=inauthor%3A%22Erik+von+Kuehnelt-Leddihn%22+Vetta&amp;amp;q=vetta &amp;quot;Wilson was won ... by means of a fake map&amp;quot;] Erik von Kuehnelt-Leddihn: &amp;#039;&amp;#039;Leftism revisited: from de Sade and Marx to Hitler and Pol Pot&amp;#039;&amp;#039;. Regnery Gateway, 1990, ISBN 0-89526-537-0, S. 205 und 484&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensdiskussion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfaffenschneide, Klockerkarkopf, Zwillingsköpfl.jpg|mini|Der Gebirgskamm mit dem Klockerkarkopf als drittem Gipfel von links in einem Bild von [[E.&amp;amp;nbsp;T.&amp;amp;nbsp;Compton]]]]&lt;br /&gt;
Die früher weiter verbreitete, aber auch heute noch von der [[Österreichische Karte|Österreichischen Karte]] verwendete Namensvariante &amp;#039;&amp;#039;Glockenkarkopf&amp;#039;&amp;#039; wurde bereits von [[Karl Finsterwalder]] als Falschschreibung des originären Toponyms erkannt. Der Gipfel hat nämlich nichts mit Glocken zu tun, sondern erhielt seinen Namen nach einem nordseitig gelegenen [[Kar (Talform)|Kar]], das wiederum als zugehöriges Almgelände nach dem [[Krimml]]er Hof &amp;#039;&amp;#039;Klocker&amp;#039;&amp;#039; benannt wurde.&amp;lt;ref name=kühebacher&amp;gt;[[Egon Kühebacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Die geschichtlich gewachsenen Namen der Gebirgszüge, Gipfelgruppen und Einzelgipfel Südtirols.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 2000, ISBN 88-8266-018-4, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Vetta d’Italia&amp;#039;&amp;#039; stößt bei der mehrheitlich deutschsprachigen Bevölkerung Südtirols weitgehend auf Ablehnung, wird aber auch bisweilen scherzhaft in der Form &amp;#039;&amp;#039;die Wätta&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref name=kühebacher /&amp;gt; Vor diesem Hintergrund benannte 1989 [[Alexander Langer]], der Vorkämpfer für einen gesellschaftlichen Austausch und eine intensivere Verständigung zwischen den Südtiroler Sprachgruppen, den Berg in einer symbolischen Aktion in &amp;#039;&amp;#039;Europagipfel&amp;amp;nbsp;– Vetta d’Europa&amp;#039;&amp;#039; um, was 2011 von den [[Verdi Grüne Vërc|Südtiroler Grünen]] durch Anbringung einer entsprechenden Tafel im Gipfelbereich erneut bekräftigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian Kronbichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Was gut war – Ein Alexander-Langer-Abc.&amp;#039;&amp;#039; Edition Raetia, Bozen 2005, S. 130 (mit Foto).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
*[[Heinrich Klier]], [[Walter Klier]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Zillertaler Alpen&amp;#039;&amp;#039;, München 1996, ISBN 3-7633-1269-2&lt;br /&gt;
*[[Hanspaul Menara]]: &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler Gipfelwanderungen.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 2001, ISBN 88-8266-013-3&lt;br /&gt;
*[[Alpenvereinskarte]] 1:25.000, Blatt 35/3, &amp;#039;&amp;#039;Zillertaler Alpen, östliches Blatt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Werner Beikircher und Karl Hellweger: &amp;#039;&amp;#039;Alpinführer Tauferer - Ahrntal&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 1981, S. 205f.&lt;br /&gt;
*J. Kaser: &amp;#039;&amp;#039;Die &amp;quot;Erstbesteigung&amp;quot; des Glockenkarkopfes durch Tolomei&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Südtirol in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;, II/1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glockenkarkopf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.summitpost.org/klockerkarkopf-vetta-d-italia/154477 Sehr ausführliche Beschreibung auf summitpost] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7588010-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Zillertaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prettau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Rieserferner-Ahrn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Krimml)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Italien und Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39401-75</name></author>
	</entry>
</feed>