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	<title>Klitikon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:16:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klitikon&amp;diff=254660&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meier89: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-04-24T12:48:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{überarbeiten|grund=Getrennte Kapitel über klitische Pronomen und Klitika anderer Wortarten nötig. Thema &amp;quot;clitic doubling&amp;quot; fehlt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klitikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klitikum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klitik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Plural: &amp;#039;&amp;#039;Klitika;&amp;#039;&amp;#039; abstrahiert aus {{grcS|ἐγκλιτικόν|enklitikón}} „sich anlehnendes [Wort]“), ist ein Begriff aus der [[Sprachwissenschaft]] und bezeichnet ein unbetontes oder schwach betontes [[Morphem]], das weniger selbständig ist als ein Wort, da es sich an ein benachbartes betontes Wort lautlich anlehnen muss. Beispiele aus dem Deutschen sind:&lt;br /&gt;
* „Hast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;se&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesehen?“&lt;br /&gt;
* „vor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Haus“&amp;lt;ref&amp;gt;Uta Wallraff: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte phonetische Analysen zur Umgangssprache der Stadt Halle an der Saale.&amp;#039;&amp;#039; Dissertationsschrift, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2007, S.&amp;amp;nbsp;65, {{DOI|10.25673/2835}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Wort, an das sich ein Klitikon anlehnt, heißt meist &amp;#039;&amp;#039;Basis&amp;#039;&amp;#039;, sonst auch &amp;#039;&amp;#039;Stützwort&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wirt&amp;#039;&amp;#039; (im Englischen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|host}}&amp;#039;&amp;#039;, also wörtlich „Gastgeber“). Es bildet zusammen mit dem Klitikon eine [[Prosodie|prosodische Einheit]], zumeist ein [[Wort#Charakterisierung|phonologisches Wort]]. In diesem Sinne sind Klitika keine freien, unabhängigen Wörter und nehmen eine Sonderstellung zwischen freien Wörtern und [[Affix (Linguistik)|Affixen]] ein. Es wurden eine Reihe von Kriterien vorgeschlagen, durch die sich Klitika von Affixen unterscheiden lassen. So kann Affigierung zum Beispiel Unregelmäßigkeiten in der Formenbildung auslösen, während sich die Basis beim Hinzufügen von Klitika im Allgemeinen nicht verändert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arnold M. Zwicky, Geoffrey K. Pullum |Jahr=1983 |Titel=Clitizization vs. Inflection: English n’t |Sprache=en |Sammelwerk=Language |Band=59 |Seiten=502–513}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Proklitika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die sich an das folgende Wort anlehnen, und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Enklitika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die sich an das vorangehende Wort anlehnen. Klitika können aber auch inmitten eines [[Verb]]s vorkommen, z.&amp;amp;nbsp;B. im [[litauische Sprache|Litauischen]] zwischen [[Präfix]] und [[Wortstamm]]: &amp;#039;&amp;#039;už&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;si&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sakyti&amp;#039;&amp;#039; (‚bestellen‘, reflexiv). Man spricht dann von Mesoklitika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klitika werden weiterhin unterschieden nach der &amp;#039;&amp;#039;Art der Basis:&amp;#039;&amp;#039; Sie kann entweder [[Syntax|syntaktisch]] bestimmt oder auf eine [[Morphologie (Sprache)|morphologische]] Kategorie beschränkt sein. Klitika, die [[Wackernagels Gesetz]] unterliegen, müssen an der zweiten Position im Satz stehen, deren Position und Basis sind demnach syntaktisch determiniert. Pronominale Klitika in den [[Romanische Sprachen|romanischen Sprachen]] dagegen müssen immer am Verb stehen, deren Position und Basis sind demnach morphologisch determiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
* Klitika sind unbetont und benötigen ein bereits bestehendes, vollständiges Wort als Basis. Sie lassen sich weder [[Modifikation (Linguistik)|modifizieren]] noch durch [[Konjunktion (Wortart)|Konjunktionen]] verbinden.&lt;br /&gt;
* Affixe dagegen verbinden sich mit [[Wurzel (Linguistik)|Wortwurzeln]] oder [[Wortstamm|Wortstämmen]]; hieraus gehen vollständige (neue) Wörter oder Flexionsformen hervor,&lt;br /&gt;
* Klitika sind deshalb keine Affixe, nehmen aber eine Sonderstellung zwischen diesen und freien Wörtern ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klitika in verschiedenen Sprachen/Dialekten/Varietäten ==&lt;br /&gt;
=== Bairisch ===&lt;br /&gt;
Im [[Bairische Sprache|Bairischen]] haben viele Pronomina ein unbetontes Pendant, das meist auf Verben oder Konjunktionen folgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ebersberger-historie.de/hv/jahrbuch/Jahrbuch_6_03.pdf |text=Elisabeth Hamel: &amp;#039;&amp;#039;Die Räter und die Bayern. Spuren des Lateinischen im Bairischen.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernhard Schäfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Land um den Ebersberger Forst. Beiträge zur Geschichte und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 6 (2003), Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V |wayback=20141101194103}}{{Webarchiv |url=http://www.ebersberger-historie.de/hv/jahrbuch/Jahrbuch_6_03.pdf |text=Land um den Ebersberger Forst – Beiträge zur Geschichte und Kultur |wayback=20141101194103}}, ISBN 3-926163-33-X, S.&amp;amp;nbsp;8–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es können auch zwei unbetonte Formen nebeneinander stehen. Die folgenden Beispiele beziehen sich auf das Südbairische:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;i gib’n’s&amp;#039;&amp;#039; (ich gebe es ihm; der Dativ steht vor dem Akkusativ, evtl. auch &amp;#039;&amp;#039;i gib eam’s&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;hiatzan hauma’n nieder&amp;#039;&amp;#039; (jetzt hauen wir ihn nieder)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;wånn imi umschau&amp;#039;&amp;#039; (wenn ich mich umschaue)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;i såg da’s&amp;#039;&amp;#039; (ich sage dir (e)s)&lt;br /&gt;
* „gibt’s“ statt „gibt es“&lt;br /&gt;
* „’s gibt“ statt „es gibt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche [[pronominal]]en Formen sind grammatikalisiert worden und werden in gewissen Kontexten als Endungen aufgefasst, in folgendem Satz zum Beispiel erscheint das Pronomen &amp;#039;&amp;#039;mir&amp;#039;&amp;#039; (wir) gleich dreimal (zweimal unbetont):&lt;br /&gt;
* „…, weil&amp;#039;&amp;#039;mà&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;mir&amp;#039;&amp;#039; ka Haus håm&amp;#039;&amp;#039;mà&amp;#039;&amp;#039;“ (weil wir kein Haus haben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romanische Sprachen ===&lt;br /&gt;
In den [[Romanische Sprachen|romanischen Sprachen]] gibt es zwei Reihen von [[Pronomen|Pronomina]]: die betonten Pronomen und die klitischen Pronomen. Die Verwendung ist [[Grammatikalisierung|grammatikalisiert]]. So ist es zum Beispiel notwendig, ein vorerwähntes [[Argument (Linguistik)|Verbargument]] klitisch zu markieren, wenn es wieder aufgenommen wird. Stünde stattdessen ein betontes Pronomen, wäre der Satz nicht grammatisch. Gleichzeitiges Auftreten von Argument-[[Nominalphrase]] und Klitikon unterliegt strengen Beschränkungen. Die Position der Klitika ist morphologisch bestimmt: Sie stehen hinter infiniten Verbformen und [[Imperativ (Modus)|Imperativen]], an die sie in der Schreibung direkt angeschlossen werden, aber vor finiten Verbformen, von denen sie in der Schreibung getrennt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Gabriel; Natascha Müller: &amp;#039;&amp;#039;Zu den romanischen Pronominalklitika: Kategorialer Status und syntaktische Derivation.&amp;#039;&amp;#039; In G. Kaiser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Romanistik – generativ.&amp;#039;&amp;#039; Narr, Tübingen 2005, S.&amp;amp;nbsp;161–180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[[Italienische Sprache|Italienisch]]&lt;br /&gt;
: enklitisch mit dem [[Infinitiv]]:&lt;br /&gt;
::„arriveder&amp;#039;&amp;#039;ci&amp;#039;&amp;#039;.“ ‚Auf Wiedersehen.‘ (Wörtlich: aufwiedersehen&amp;#039;&amp;#039;uns&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
:enklitisch mit dem Imperativ:&lt;br /&gt;
::„Leggi&amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039;.“ ‚Lies es!‘&lt;br /&gt;
:proklitisch mit finiten Verben (hier 3. Person [[Singular]]):&lt;br /&gt;
::„&amp;#039;&amp;#039;Ci&amp;#039;&amp;#039; dà questo libro.“ ‚Er/sie gibt &amp;#039;&amp;#039;uns&amp;#039;&amp;#039; dieses Buch.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mehr als ein Argument durch ein Klitikon ausgedrückt wird, so bilden die Klitika eine Sequenz, die nicht getrennt werden kann. Diese Sequenz wechselt – je nach grammatischer Kategorie des Verbs – genauso wie ein einzelnes Klitikon die Position.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:enklitisch mit dem Infinitiv:&lt;br /&gt;
::Vuole dar&amp;#039;&amp;#039;glielo&amp;#039;&amp;#039;. ‚Sie will es ihm geben.‘&lt;br /&gt;
:proklitisch mit finiten Verben (hier 3. Person Singular):&lt;br /&gt;
::„&amp;#039;&amp;#039;Glielo&amp;#039;&amp;#039; dà.“ ‚Sie gibt ihm es.‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regeln für die Syntax der Klitika im Altromanischen werden durch das sogenannte [[Tobler-Mussafia-Gesetz]] geregelt, nachdem in allen romanischen Sprachen des Mittelalters die Klitika auf das Verbum am Satzanfang folgten, egal ob dieses finit oder infinit war: altital. &amp;#039;&amp;#039;fecelo&amp;#039;&amp;#039; aber neuital. &amp;#039;&amp;#039;lo fece&amp;#039;&amp;#039; (er machte es), altspan. &amp;#039;&amp;#039;recibiólo&amp;#039;&amp;#039; aber neuspan. &amp;#039;&amp;#039;lo recibió&amp;#039;&amp;#039; (er empfing es/ihn). Während die meisten romanischen Sprachen heute überwiegend die Proklise bei definiten Verbformen grammatikalisiert haben, ist das europäische Portugiesisch die in dieser Hinsicht altertümlichste Sprache, weil es auf der mittelalterlichen Sprachstufe stehengeblieben ist: alt- und neuport. &amp;#039;&amp;#039;chamo-me&amp;#039;&amp;#039; (ich nenne mich). Das brasilianische Portugiesisch ist in dieser Hinsicht innovativer, weil hier wie in allen anderen romanischen Sprachen vor konjugierten Verbformen Proklise herrscht. Am weitesten vom mittelalterlichen Sprachzustand hat sich das Französische weg entwickelt, das bis auf den Imperativ nur mehr Proklise toleriert (auch bei Infinitiv und Gerundium!). Ähnliche Zustände herrschen im Sardischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Pronomen in der spanischen Sprache}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere ===&lt;br /&gt;
* Allgemeindeutsche Umgangssprache: Hast&amp;#039;&amp;#039;e se&amp;#039;&amp;#039; gesehen?&lt;br /&gt;
* [[Bairisch|Mittelbairisch]]: „Glång &amp;#039;&amp;#039;ma’s&amp;#039;&amp;#039; Brot, bittschön.“ (Reich &amp;#039;&amp;#039;mir das&amp;#039;&amp;#039; Brot …), „G’heat&amp;#039;&amp;#039;’s&amp;#039;&amp;#039; hiatz mia?“ (Gehört &amp;#039;&amp;#039;das&amp;#039;&amp;#039; jetzt mir?), „&amp;#039;&amp;#039;d’&amp;#039;&amp;#039;Wirtin &amp;#039;&amp;#039;z’&amp;#039;&amp;#039;Oftering“ (&amp;#039;&amp;#039;Die&amp;#039;&amp;#039; Wirtin &amp;#039;&amp;#039;aus/von&amp;#039;&amp;#039; Oftering)&lt;br /&gt;
* [[Ostfränkische Dialekte|(Ost-)Fränkisch]]: „wass&amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; ned“ (weiß &amp;#039;&amp;#039;ich&amp;#039;&amp;#039; nicht), „wer bisd&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; du?“ (wer bist &amp;#039;&amp;#039;denn&amp;#039;&amp;#039; du?), „wenn&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; maana, nou genger&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; hald hii“ (wenn &amp;#039;&amp;#039;Sie&amp;#039;&amp;#039; meinen, dann gehen &amp;#039;&amp;#039;Sie&amp;#039;&amp;#039; doch hin).&lt;br /&gt;
* [[Moselfränkische Dialekte|Moselfränkisch]]: „gäff&amp;#039;&amp;#039;miat /-mat&amp;#039;&amp;#039;“ (gib &amp;#039;&amp;#039;es&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;mir&amp;#039;&amp;#039;) – doppelt klitisch. „gī&amp;#039;&amp;#039;mia&amp;#039;&amp;#039; / gī&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;“ (gehen &amp;#039;&amp;#039;wir&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Rheinfränkische Dialekte|Rheinfränkisch]]: „Hasch&amp;#039;&amp;#039;esem&amp;#039;&amp;#039; gesaat?“ (Hast &amp;#039;&amp;#039;du es ihm&amp;#039;&amp;#039; gesagt? – dreifach klitisch!)&lt;br /&gt;
* [[Düsseldorfer Platt]]: „Jonn&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; m&amp;#039;r!“ (Gehen wir!)&lt;br /&gt;
* [[Kölsch (Sprache)|Kölsch]]: „Ham&amp;#039;&amp;#039;mer&amp;#039;&amp;#039; et jëz?“ (Haben wir es jetzt?)&lt;br /&gt;
* [[Alemannische Dialekte|Alemannisch]] und [[Schweizerdeutsch]]: „gö&amp;#039;&amp;#039;mer&amp;#039;&amp;#039;“ (gehen &amp;#039;&amp;#039;wir&amp;#039;&amp;#039;), „hä&amp;#039;&amp;#039;mer&amp;#039;&amp;#039;“ (haben &amp;#039;&amp;#039;wir&amp;#039;&amp;#039;), „si&amp;#039;&amp;#039;mer&amp;#039;&amp;#039;“ (sind &amp;#039;&amp;#039;wir&amp;#039;&amp;#039;), „het&amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;“ (hat &amp;#039;&amp;#039;es&amp;#039;&amp;#039;), „gi&amp;#039;&amp;#039;mers&amp;#039;&amp;#039;“ (gib &amp;#039;&amp;#039;es mir&amp;#039;&amp;#039;), „gisch&amp;#039;&amp;#039;mers&amp;#039;&amp;#039;?“ (gibst du &amp;#039;&amp;#039;es mir&amp;#039;&amp;#039;?), „sö&amp;#039;&amp;#039;vu&amp;#039;&amp;#039;“ (so &amp;#039;&amp;#039;viel&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Kiezdeutsch]]: „lassma“ (lass &amp;#039;&amp;#039;mal&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Plautdietsch]]: „Waut well&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; bloos von mie?“ (Was &amp;#039;&amp;#039;will er&amp;#039;&amp;#039; nur von mir?)&lt;br /&gt;
* [[Englische Sprache|Englisch]]: „I’&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; here.“ („I am here“: Ich &amp;#039;&amp;#039;bin&amp;#039;&amp;#039; hier.), eventuell auch „my friend &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;nowiki /&amp;gt;’s&amp;#039;&amp;#039; car“ (aus „my friend &amp;#039;&amp;#039;his&amp;#039;&amp;#039; car“, dem „His genitive“)&lt;br /&gt;
* [[Rumänische Sprache|Rumänisch]]: „&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;-ai văzut.“ („&amp;#039;&amp;#039;Mă&amp;#039;&amp;#039; ai văzut.“: Du hast &amp;#039;&amp;#039;mich&amp;#039;&amp;#039; gesehen.)&lt;br /&gt;
* [[Tschechische Sprache|Tschechisch]]: „Kdy &amp;#039;&amp;#039;ses ho na to&amp;#039;&amp;#039; ptal?“ (Wann hast du ihn danach gefragt?)&lt;br /&gt;
* [[Niedersorbische Sprache|Niedersorbisch]]: „Ga &amp;#039;&amp;#039;sy se&amp;#039;&amp;#039; jogo za to pšašał?“ (Wann hast du ihn danach gefragt?)&lt;br /&gt;
* (Alt-)[[Litauische Sprache|Litauisch]]: „Pa&amp;#039;&amp;#039;mi&amp;#039;&amp;#039;duok.“ (Gib &amp;#039;&amp;#039;mir.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Polnische Sprache|Polnisch]]: „Có&amp;#039;&amp;#039;żeś&amp;#039;&amp;#039; zrobił?“ (Was hast &amp;#039;&amp;#039;du denn&amp;#039;&amp;#039; getan?)&lt;br /&gt;
* [[Neugriechische Sprache|Neugriechisch]]: „{{lang|el|Αυτά είναι τα πράγματά &amp;#039;&amp;#039;μου&amp;#039;&amp;#039;.}}“ ({{lang|el-Latn|2=&amp;lt;!-- zusätzliches &amp;quot;span style…&amp;quot; nötig wegen Vorlagenprogrammierung --&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-style:normal&amp;quot;&amp;gt;Aftá íne ta prágmatá &amp;#039;&amp;#039;mou&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;}}: Das sind &amp;#039;&amp;#039;meine&amp;#039;&amp;#039; Dinge.&amp;amp;nbsp;– Das Wort „{{lang|el|πράγματα|[prágmata]}}“ bekommt zusätzlich einen Akzent auf der letzten Silbe; „{{lang|el|μου|mou}}/meine“ ist unbetont und hier nur als Enklitikon hervorgehoben.)&lt;br /&gt;
* [[Altgriechische Sprache|Altgriechisch]]: „{{lang|grc|Οὗτος ἄνθρωπός &amp;#039;&amp;#039;ἐστιν&amp;#039;&amp;#039;.}}“ ({{lang|grc-Latn|2=&amp;lt;!-- zusätzliches &amp;quot;span style…&amp;quot; nötig wegen Vorlagenprogrammierung --&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-style:normal&amp;quot;&amp;gt;Hoútos ánthropós &amp;#039;&amp;#039;estin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;}}: Dieser &amp;#039;&amp;#039;ist&amp;#039;&amp;#039; ein Mensch.&amp;amp;nbsp;– „{{lang|grc|ἐστίν}}“ gibt seinen Akzent und damit die Betonung an das vorherige Wort „{{lang|grc|ἄνθρωπος|ánthropos}}“ ab.)&lt;br /&gt;
* [[Hebräische Sprache|Hebräisch]]: „{{he|אהבתי&amp;#039;&amp;#039;ך&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;lrm;&amp;lt;!-- nicht verwirren lassen von der Position der Kursivmarkierung --&amp;gt;}}“ ({{lang|he-Latn|2=&amp;lt;!-- zusätzliches &amp;quot;span style…&amp;quot; nötig wegen Vorlagenprogrammierung --&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-style:normal&amp;quot;&amp;gt;ahavti&amp;#039;&amp;#039;ch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;}}: Ich habe &amp;#039;&amp;#039;dich&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt;nowiki /&amp;gt;[[Femininum|fem.]]] geliebt; &amp;#039;&amp;#039;dich&amp;#039;&amp;#039; ist unbetont.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Glück]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler-Lexikon Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2010, ISBN 3-476-02335-4.&lt;br /&gt;
* Birgit Gerlach &amp;amp; Janet Grijzenhout (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Clitics in Phonology, Morphology and Syntax.&amp;#039;&amp;#039; John Benjamins, Amsterdam / Philadelphia 2000, ISBN 90-272-2757-8.&lt;br /&gt;
* Damaris Nübling: &amp;#039;&amp;#039;Klitika im Deutschen. Schriftsprache, Umgangssprache, alemannische Dialekte.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;ScriptOralia.&amp;#039;&amp;#039; Band 42). Gunter Narr, Tübingen 1992, ISBN 3-8233-4257-6.&lt;br /&gt;
* Stephanie Roussou, Philomen Probert: &amp;#039;&amp;#039;Ancient and medieval thought on Greek enclitics.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2023, ISBN 9780192871671. – Rezension von Stefano Valente, [[Bryn Mawr Classical Review]] [https://bmcr.brynmawr.edu/2025/2025.04.26/ 2025.04.26]&lt;br /&gt;
* [[Jakob Wackernagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Über ein Gesetz der indogermanischen Wortstellung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Indogermanische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1892, S. 333–436; Reprint: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band I, S. 1–103). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1955.&lt;br /&gt;
* [[Arnold Zwicky]]: &amp;#039;&amp;#039;Clitics and particles&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Language.&amp;#039;&amp;#039; Band 61). 1985, S.&amp;amp;nbsp;283–305.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theoretische Linguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
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