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	<title>Kliment Tarnowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kliment_Tarnowski&amp;diff=1142351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-04-05T17:12:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kliment tarnovski.jpg|mini|Kliment Tarnowski]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kliment Tarnowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{bgS|Климет Търновски}}), geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasil Nikolow Drumew&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{bgS|Васил Николов Друмев}}; * [[1838]], [[1840]] oder [[1841]] in [[Schumen]], damals [[Osmanisches Reich]]; † {{JULGREGDATUM|23|7|1901|Link=1}} in [[Sofia]]) war ein [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Metropolit]] ([[Erzbischof]]) der [[Diözese von Weliko Tarnowo|Diözese Tarnowo]], [[Liste bulgarischer Schriftsteller|Schriftsteller]], [[Politiker]] und zweimaliger [[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vasil-Drumev-Photo.jpg|mini|Wasil Drumew]]&lt;br /&gt;
=== Revolutionär und Priester ===&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Handwerkers absolvierte nach dem Schulbesuch das [[Orthodoxes Priesterseminar von Odessa|Priesterseminar]] [[Odessa]]. Bereits während des Studiums wurde er von den Ideen des [[Revolutionär|Revolutionskämpfers]] [[Georgi Rakowski]] beeinflusst und trat 1861 der von diesem gegründeten Bulgarischen Legion bei. Als Kämpfer gegen die [[Osmanisches Reich|osmanische]] Besatzungsmacht war er auch ein enger Freund von [[Wassil Lewski]], [[Stefan Karadscha]] und anderen Revolutionären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Bulgarische Legion 1862 aufgelöst hatte, floh er nach [[Russisches Kaiserreich|Russland]], wo er seine Ausbildung am Priesterseminar [[Kiew]] fortsetzte. 1869 ließ er sich in [[Brăila]] nieder. 1872 baute Drumew im Auftrag des [[Metropolit]]en von Tarnowo [[Ilarion Makariopolski]] das Priesterseminar in [[Ljaskowez]] auf. 1873 erfolgte seine [[Priesterweihe]] und bereits im folgenden Jahr seine Weihe zum [[Bischof]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kliment Branitski&amp;#039;&amp;#039;. Später wurde er Vertreter des Metropoliten von [[Tulcea]]. Als 1875 Ilarion Makariopolski plötzlich verstarb, übernahm Kliment zusätzlich die Leitung seiner Diözese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der turbulenten Zeit die darauf folgte, 1875 brach der [[Stara-Sagora-Aufstand|Stara-Sagora]]-, 1876 der [[Aprilaufstand]], 1877–1878 der [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|russisch-osmanische Krieg]] aus, wurde kein Sultanserlass ([[Berât]]) für die Neueinsetzung eines Metropoliten ausgestellt. Als dann Bulgarien, als Folge des Krieges unabhängig wurde, geriet die Nord[[dobrudscha]] mit Tulcea an Rumänien. Kliment wurde nun nur noch Bischof von Tarnowo mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kliment Tarnowski&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der (eingeschränkten) Unabhängigkeit Bulgariens vom Osmanischen Reich am 8. Juli 1879 wurde er Rektor des Priesterseminars [[Peter und Paul]] von Ljaskowez. Kliment Tarnowski war einer der Autoren der am 16. April 1879 beschlossenen ersten Verfassung, der so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Verfassung von Tarnowo]]&amp;#039;&amp;#039;. 1884 wurde er im Amt als Metropolit von Tarnowo bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bg-patriarshia.bg/index.php?file=turnovo_diocese_history.xml |text=Geschichte der Diözese Weliko Tarnowo |wayback=20180209003229 |archiv-bot=2022-11-27 08:23:21 InternetArchiveBot}} (bulgarisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident 1879 bis 1880 und 1886 ===&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit als Bischof begann Tarnowski ebenfalls gleich nach der Unabhängigkeit 1879 seine politische Laufbahn. Zunächst Mitglied der verfassungsgebenden Versammlung wurde er ebenfalls 1879 zum Abgeordneten der ersten Nationalversammlung gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur widerstrebend übernahm er am 6. Dezember 1879 auf Wunsch von Fürst [[Alexander I. (Bulgarien)|Alexander&amp;amp;nbsp;I.]] nach dem Rücktritt von [[Todor Burmow]] das Amt des [[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsidenten]] bis zur Durchführung von Neuwahlen am 5. April 1880. Insoweit war seine Regierung wegen der Mehrheiten im Parlament weitgehend inaktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Brockhaus-1895 |Lemma=Bulgarien (Geschichte) |Band=3 |Seite=721 |retrobID=123056}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Putsch von 1886|Putsch]] vom {{JULGREGDATUM|21|08|1886}} wurde Tarnowski von den Putschisten zum Ministerpräsidenten und [[Regentschaft|Regenten]] ernannt und sollte das durch die gezwungene Abdankung Alexanders&amp;amp;nbsp;I. entstandene Machtvakuum überbrücken. Er führte das Übergangskabinett allerdings nur drei Tage, bis er durch ein Gegenputsch durch Karawelow ersetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Böttcher |Titel=Prinz Alexander von Battenberg |Sammelwerk=Studien zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas |Band=15 |Verlag=Gabriele Schäfer Verlag |Ort=Herne |Datum=2021 |ISBN=978-3-944487-84-7 |Seiten=ab S. 106 wiederholt.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegnerschaft zu Fürst Ferdinand&amp;amp;nbsp;I. ===&lt;br /&gt;
Da völlig russophil und panslawisch eingestellt, lehnte Kliment Tarnowski, nach dem endgültigen Thronverzicht von Fürst Alexander am 7. September 1886, die Durchführung von Feiern und einer Messe zur Begrüßung des gewählten, neuen Fürsten [[Ferdinand I. (Bulgarien)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]] ab, der – ohne Zustimmung der Mächte und damit auch Russlands – am 11. August 1887 nach Bulgarien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anhänger einer pro-[[Russisches Kaiserreich|russischen]] Politik war er ein starker Gegner der [[Außenpolitik]] von Ministerpräsident [[Stefan Stambolow]] und Alexanders Nachfolger, Fürst Ferdinand&amp;amp;nbsp;I., in den Jahren 1887 bis 1894, was zu starken repressiven Maßnahmen gegen ihn führte. Letztlich vertrieb Stambolow ihn aus [[Sofia]], was zu seinem weitgehenden Machtverlust führte. Letztlich wurde er wegen seiner Kritik am Fürsten verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Regierung unter Ministerpräsident [[Konstantin Stoilow (Politiker)|Konstantin Stoilow]] entließ den Bischof im Juni 1894 aus der [[Internierung]] in dem Balkankloster von Gloschene und suchte mit der Landeskirche überhaupt bessere Beziehungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Brockhaus-1895 |Lemma=Bulgarien |Band=17 |Seite=234 |retrobID=137125}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich schloss er öffentlich einen Schein-Frieden mit Fürst Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Vertrauens Russlands war er jedoch im Sommer 1895 Leiter einer parlamentarischen Delegation in [[Sankt Petersburg]] zur Verbesserung der Beziehungen Bulgariens zum russischen Zarenreich. Diese erfolgreiche Mission führte im November 1896 zur Aufnahme offizieller Beziehungen. Auch wenn Fürst Ferdinand selbst Gegner dieser Beziehungen war, halfen sie ihm doch seine Macht als Fürst zu stärken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Böttcher |Hrsg= |Titel=Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha 1861–1948 – Ein Kosmopolit auf dem bulgarischen Thron |Auflage= |Verlag=Osteuropazentrum Berlin-Verlag (Anthea Verlagsgruppe) |Ort=Berlin |Datum=2019 |ISBN=978-3-89998-296-1 |Seiten=59, 128, 134, 136}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Konstantin Stoilow und [[Dimitar Grekow (Politiker, 1847)|Dimitar Grekow]] war Kliment Tarnowski der dritte ehemalige Ministerpräsident, der im Laufe des Jahres 1901 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Tarnowski war unter seinem bürgerlichen Namen Wasil Drumew auch als [[Liste bulgarischer Schriftsteller|Schriftsteller]] tätig und gilt als Vater der bulgarischen Romanliteratur und Mitbegründer der Trivialliteratur. Mit &amp;#039;&amp;#039;Eine elende Familie&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|bg|Нещастна фамилия}}) publizierte er 1860 in der Zeitschrift [[Balgarski knischizi|Bulgarische Büchlein]] ({{bgS|Български книжици|Balgarski knischizi}}) die erste Kurzgeschichte der bulgarischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen weiteren wichtigen Werken gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Student und Wohltäter oder Was eines anderen ist, ist eines anderen…&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|bg|Ученик и благодетели...}}), 1864.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Iwanko, der Mörder Asens des Ersten&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|bg|Иванку, убиецът на Асеня I}}), [[Drama]], 1872.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. September 1869 gehörte er in [[Brăila]] zu den Mitbegründern der Literarischen Gesellschaft, aus der 1911 die [[Bulgarische Akademie der Wissenschaften]] hervorging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bas.bg/cgi-bin/e-cms/vis/vis.pl?s=001&amp;amp;p=0264&amp;amp;g |text=Geschichte der Akademie der Wissenschaften |wayback=20131220134233 |archiv-bot=2019-04-23 11:01:18 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dimiter Statkov: [http://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=759 &amp;#039;&amp;#039;Drumev&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. München 1974, S. 438 f.&lt;br /&gt;
* Dimitur Ignatovski: &amp;#039;&amp;#039;Vasil Drumev – Metropolit Kliment Turnovski, 1841–1901 Bio-Bibliografiia&amp;#039;&amp;#039;. 2000, ISBN 978-954-8789-74-5.&lt;br /&gt;
* Kamen Mikhailov: &amp;#039;&amp;#039;Kliment Branitski I Turnovski (Vasil Drumev) Dokumenti I Materiali&amp;#039;&amp;#039;. 2005, ISBN 978-954-315-027-4.&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma= |Auflage=2 |Band=6 |Spalte=900 |SpalteBis=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zum.de/whkmla/region/balkans/bulgaria18791896.html Bulgarien 1870–1896]&lt;br /&gt;
* [http://www.slovo.bg/showbio.php3?ID=222 Biografie], &amp;#039;&amp;#039;Slowoto&amp;#039;&amp;#039; (bulgarisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.znam.bg/com/action/showArticle?encID=2&amp;amp;article=1116239849 Biografie] auf znam.bg (bulgarisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Premierminister des Fürstentums Bulgarien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi&lt;br /&gt;
|AMT=Vorsitzender der [[Bulgarische Akademie der Wissenschaften|Bulgarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1875]]–[[1898]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Marin Drinow]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Iwan Geschow]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Diözese von Weliko Tarnowo|Metropolit von Tarnowo]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2= [[1875]]–[[1901]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2= [[Ilarion Makariopolski]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2= [[Anthim (Metropolit)|Anthim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118672495|LCCN=n82058472|VIAF=54135852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tarnowski, Kliment}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Bulgarisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarisch-orthodoxer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied einer Verfassunggebenden Versammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schumen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tarnowski, Kliment&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Drumew, Wasil Nikolow; Turnowski, Kliment&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1840 oder 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schumen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juli 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sofia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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