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	<title>Klien-Lindner-Hohlachse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:57:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klien-Lindner-Hohlachse&amp;diff=553289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-11-28T21:56:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Klien-Lindner-Hohlachse.jpg|miniatur|Zeichnung einer Hohlachse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klien Lindner Hohlachse Lokschuppen Weisswasser.jpg|miniatur|right|Klien-Lindner-Hohlachse einer [[HFB Brigadelokomotive#Waldeisenbahn Muskau|Brigadelok]] der [[Waldeisenbahn Muskau]] im Lokschuppen von [[Weißwasser/Oberlausitz|Weißwasser]]]]&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klien-Lindner-Hohlachse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine spezielle [[Treibachse]] bei [[Dampflokomotive]]n, welche wegen ihrer radialen Einstellbarkeit einen verbesserten Bogenlauf der [[Fahrzeug]]e ermöglicht. Sie wurde von den Ingenieuren [[Ewald Richard Klien]] und [[Heinrich Robert Lindner]] der [[Königlich Sächsische Staatseisenbahnen|Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktive Merkmale ==&lt;br /&gt;
Eine die Räder tragende [[Welle (Mechanik)|Hohlwelle]] ist mittig über ein [[Kreuzgelenk|kardanisches]] Kugelgelenk mit der hindurchgehenden massiven Antriebswelle verbunden. Beide Wellen werden in diesem Zusammenhang ungenauerweise oft auch als Achsen bezeichnet. Das kardanische Gelenk besteht aus einer Hohlkugel in der an dieser Stelle geteilten Hohlachse, einer darin gleitenden kugelförmigen Verdickung der Vollachse und einem in diesem Kugelelement sitzenden Mitnehmerzapfen, der in der Hohlachse in zwei axial verlaufenden [[Kulissensteuerung|Kulissen]] geführt wird. Das Antriebsmoment wird so von der im Außenrahmen gelagerten Achse auf die Hohlachse des [[Radsatz]]es übertragen, wobei eine Winkeleinstellung der Hohlachse möglich bleibt. Bei Auslenkung aus der Mittellage entsteht bei Drehung der beiden Achsen eine taumelnde Relativbewegung. Die Hohlachse ist zusätzlich durch die verschiebliche Lagerung des die Hohlkugel des Kardangelenks bildenden Zwischenelements axial verschiebbar. Um die Winkeleinstellbarkeit auf die Ebene der [[Gleis]]e zu beschränken, also [[Wanken|Wankbewegungen]] der [[Lokomotive]] zu verhindern, ist die Hohlachse in der Regel zusätzlich an ihren Enden in horizontal verlaufenden Kulissen in einem [[Deichsel]]gestell gelagert.&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:V K.jpg|miniatur|[[Sächsische V K]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeichnung MAVAG 70.jpg|miniatur|[[MÁVAG-Typ 70]]]]&lt;br /&gt;
Trotz der vergleichsweise einfachen Konstruktion bewährte sich die Klien-Lindner-Hohlachse im Betriebseinsatz nur bedingt. Die Klien-Lindner-Hohlachsen verursachten insbesondere einen unruhigen Lauf der Lokomotiven, der gelegentlich zu [[Entgleisung (Bahn)|Entgleisungen]] führte. Dazu kam ein höherer Wartungsaufwand, der oft in keinem Verhältnis zum Nutzen des geringeren Spurkranz- und Gleisverschleißes stand. Zum Einsatz kam die Klien-Lindner-Hohlachse deshalb vor allem in Einsatzbereichen, wo nur eine geringe Fahrgeschwindigkeit gefordert war und somit der Nachteil des unruhigen Laufes keine Rolle mehr spielte. Die weiteste Verbreitung fand sie bei Lokomotiven für [[Schmalspurbahn]]en, und da insbesondere bei [[Waldbahn|Wald-]] und [[Feldbahn]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lokomotiven mit Klien-Lindner-Hohlachsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in Auswahl):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sächsische I K]] (teilweise)&lt;br /&gt;
* [[Sächsische V K]]&lt;br /&gt;
* [[Sächsische XV HTV]]&lt;br /&gt;
* [[Sächsische IX V]]&lt;br /&gt;
* [[Preußische T 37]]&lt;br /&gt;
* [[BBÖ Kh]]&lt;br /&gt;
* [[TB Glückauf und Trusetal|&amp;#039;&amp;#039;GLÜCKAUF&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;TRUSETAL&amp;#039;&amp;#039;]] der Trusebahn&lt;br /&gt;
* [[Heeresfeldbahnlokomotive HF 210 E]]&lt;br /&gt;
* [[HFB Brigadelokomotive]]&lt;br /&gt;
* [[HRB IVc]]&lt;br /&gt;
* [[RKV Nr. 1 bis 3|MÁVAG-Typ 50]]&lt;br /&gt;
* [[MÁVAG-Typ 70]] ([[k.u.k. Heeresbahn]] IVe)&lt;br /&gt;
* [[MÁVAG-Typ 85]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klien-Lindner_O&amp;amp;K.jpg|thumb|hochkant|Bauart Orenstein &amp;amp; Koppel]]&lt;br /&gt;
Die Lokomotivfabrik [[Orenstein &amp;amp; Koppel]] in Berlin hat die Konstruktion später noch wesentlich verbessert. Über ein zusätzliches Deichselgestell stützte sich nun die Hohlachse auf die Kernachse ab. Die prinzipbedingten Wankbewegungen wurden damit unterbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Klose]]&lt;br /&gt;
* [[Luttermöller-Achsantrieb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Deutsches Reichspatent DRP 27.892 und 68.932, 1893&lt;br /&gt;
* [[Lionel Wiener]]: &amp;#039;&amp;#039;Articulated Locomotives&amp;#039;&amp;#039;. Constable, London 1930 (Reprint with a new introduction by R. A. Le Massena: Kalmbach Publishing Co., Milwaukee WI 1970).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.douglas-self.com/MUSEUM/LOCOLOCO/klienlindner/klienlindner.htm Englische Beschreibung mit Bildern]&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Roell-1912/A/Hohlachse?hl=hohlachse &amp;#039;&amp;#039;Hohlachse&amp;#039;&amp;#039; in Rölls Enzyklopädie des Eisenbahnwesens, 1912]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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