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	<title>Klieken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-11T21:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Coswig (Anhalt)&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Klieken.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/53/19/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/22/22/O&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 65&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 22.45&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 746&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/151517 |titel=Gemarkung Klieken, Stadt Coswig (Anhalt) |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2009-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06869&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034903&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Poskarte-Beschreibung  = Lage in Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klieken church.jpg|mini|Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coswig(Anhalt)Klieken,Kehlsburg.jpg|mini|Die Kehlsburg bei Klieken. Überrest einer mittelalterlichen Burganlage]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klieken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] von [[Coswig (Anhalt)]] im [[Landkreis Wittenberg]] in [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Klieken liegt am Rande der &amp;#039;&amp;#039;Kliekener Aue&amp;#039;&amp;#039;, eines flachen Ufergebietes, das von einer nach Süden ausladenden [[Elbe]]schlinge begrenzt wird. Die Städte [[Dessau-Roßlau]] und [[Lutherstadt Wittenberg]] befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft Kliekens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Klieken gab es bis zur [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform 1945]] zwei [[Rittergut|Rittergüter]] (Unterhof und Oberhof), die über Jahrhunderte dem Adelsgeschlecht von [[Lattorff]] gehörten. Diese verfügten bis 1850 auch über die Gerichtsbarkeit, die im [[Patrimonialgericht Klieken]] verwaltet wurde. Letzter Pächter des Oberhofes war Alois Schmitz; letzter Besitzer des Unterhofes war General Richard Ernst Bernhard von Oppeln-Bronikowski, der mit Anna Auguste Ottilie Magdalena von Lattorff verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klieken gehörte bis 1952 zum [[Landkreis Zerbst]] (bis 1945 in [[Anhalt]], 1945 bis 1952 in [[Sachsen-Anhalt#Geschichte|Sachsen-Anhalt]]) und 1952 bis 1990 zum [[Kreis Roßlau]] im [[Bezirk Halle]]. Seit 1990 ist der Ort wieder Teil des Landes Sachsen-Anhalt (bis 1994 im Kreis Roßlau, 1994 bis 2007 im [[Landkreis Anhalt-Zerbst]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2007 wurde die Gemeinde Klieken aufgrund einer [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisgebietsreform]] vom Landkreis Anhalt-Zerbst in den Landkreis Wittenberg eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klieken war bis zur Eingemeindung nach Coswig (Anhalt) am 1. März 2009 eine selbstständige Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 10. April 2008 durch den Landkreis genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Gespalten von Silber und Blau, vorn ein aus dem Schildrand wachsendes, allseitig anstoßendes, schwarzes Prankenhochkreuz, hinten auf der Plattform eines schwarz gefugten silbernen Zinnenturms mit einer Fensteröffnung ein silberner Storch mit schwarzer Flügeldecke und rotem Schnabel und Beinen, überhöht von zwei sechsstrahligen silbernen Sternen nebeneinander.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.landkreis-wittenberg.de/media/dokumente/aktuelles/amtsblatt/2008/09_2008-04-28.pdf |wayback=20141223193920 |text=Amtsblatt des Landkreis Nr. 9/2008 Seite 2 |archiv-bot=2019-04-23 10:48:46 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwarze Kreuz symbolisiert die über 550-jährige Zugehörigkeit des ehemaligen Ortsteils Buro zum [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] (1258–1809). Der Storch soll einen Bezug zur Fruchtbarkeit der Kliekener und Buroer Aue herstellen. Die Zinnentürme im Wappen erinnern an eine fast vergessene alte Burganlage in der Kliekener Aue, der Kehlsburg. Die beiden Sterne sollen einen Bezug zu den beiden Orten der ehemaligen Gemeinde darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Blau - Silber (Weiß) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Barocke Fachwerkkirche (Kreuzkirche) aus dem 17. Jahrhundert mit einem Turm von 1784. Im Jahr 1697 wurden der Kirche zu einem gotischen Altar zwei Altarflügel von 1515&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ_Knapp&amp;quot;&amp;gt;Süddeutsche Zeitung Nr. 192 vom 22. August 2015, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; geschenkt, die  beidseitig bemalt wurden und, wie im Rahmen der Recherche der am 21. Mai 2016 auf [[Arte]] gesendeten Folge &amp;#039;&amp;#039;Geheimakte Geschichte – Die Cranach-Connection&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen wurde, nicht von [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach]] selbst, sondern aus der Werkstatt des Malers stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.arte.tv/guide/de/058927-002-A/geheimakte-geschichte-2-2 |wayback=20160524183449 |text=„Geheimakte Geschichte – Die Cranach-Connection“ |archiv-bot=2019-04-23 10:48:46 InternetArchiveBot }} www.arte.tv&amp;lt;/ref&amp;gt; Den vorreformatorischen „Annen-Altar mit den farbig gefassten Schnitzfiguren im Schrein und den gemalten Flügeln“ bezeichnete [[Gottfried Knapp]] in der Süddeutschen Zeitung als „bedeutsam“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ_Knapp&amp;quot;/&amp;gt; Die Flügel wurden im Mai 1980 gestohlen, 1990 in einem Bamberger Auktionshaus versteigert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=oSAiD2nLQw8 &amp;#039;&amp;#039;Die Spur der Schätze: Teufelswerk im Gotteshaus&amp;#039;&amp;#039; (HD Doku)] auf [[Phoenix (Fernsehsender)|phoenix]], abgerufen am 18. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2007 in einem Antiquitätengeschäft in [[Bamberg]] wiederentdeckt. Nach langwierigen Verhandlungen wurde ein Vergleich mit der [[Evangelische Landeskirche Anhalts|Evangelischen Kirche Anhalts]] geschlossen und die Bilder zurückgekauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ_Knapp&amp;quot;/&amp;gt; Die Altarflügel wurden restauriert und nach Einbau einer Einbruchsicherung in der Kirche sind die Gemälde seit dem 24. März 2013 wieder an ihrem angestammten Platz in der Kliekener Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/940860/ &amp;#039;&amp;#039;Ende einer Odyssee&amp;#039;&amp;#039; von Susanne Arlt] (Deutschlandradio Kultur am 26.&amp;amp;nbsp;März 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts41072.html | wayback=20130327014703 | text=Kurzer Bericht in der Tagesschau vom 24. März 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Gotteshaus befindet sich außerdem eine Orgel der berühmten Orgelbauerfamilie [[Zuberbier (Orgelbauer)|Zuberbier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Witwenhaus derer von Lattorff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klieken Bahnhof.jpg|miniatur|links|Haltepunkt Klieken]]&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 187]] von Dessau-Roßlau nach Coswig (Anhalt) führt unmittelbar nördlich an Klieken vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Węgliniec–Roßlau]] hat einen Haltepunkt in Klieken, ebenfalls am nördlichen Rand des Ortsteils. Am Haltepunkt Klieken verkehren stündlich [[Regionalbahn]]en nach Dessau-Roßlau und weiter Richtung Halle (Saale) bzw. Leipzig sowie in Gegenrichtung nach Lutherstadt Wittenberg und weiter nach [[Annaburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Philipp Friedrich Lebrecht von Lattorff]] (1733–1808), preußischer Leutnantgeneral&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Eyserbeck]] (1734–1818), Hofgärtner&lt;br /&gt;
* [[Carl von Lattorf]] (1794–1870), Rittergutsbesitzer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Alfred von Lattorf]] (1832–1884), Gutsbesitzer und Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Manfred Frühauf]]  (1950–2019), Geograf, Geoökologe und Leichtathlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.coswigonline.de/de/klieken.html Klieken auf coswigonline.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Coswig (Anhalt)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4288565-6|VIAF=246656992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Coswig (Anhalt))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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