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	<title>Klempenow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klempenow&amp;diff=956329&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Androl am 4. November 2024 um 15:46 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ort an der Tollense. Zum historisch ebenso bezeichneten Ort in der Ueckermünder Heide siehe [[Rothenklempenow]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg-Klempenow-22-08-2008-234.jpg|miniatur|[[Burg Klempenow]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Klempenow 1.jpg|miniatur|Kirche, im Hintergrund die Brücke der L&amp;amp;nbsp;35 über die Tollense]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klempenow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, historisch auch &amp;#039;&amp;#039;Weißenklempenow&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Bartow (Vorpommern)|Bartow]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Der Ort befindet sich im [[Vorpommern|vorpommerschen]] Teil des [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte|Landkreises Mecklenburgische Seenplatte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Klempenow liegt östlich der Landesstraße 35 (vormals [[Bundesstraße 96]]) und westlich der [[Bundesautobahn 20]], deren Anschluss [[Anklam]] sich nordöstlich des Ortes befindet. Bebaut sind überwiegend die unteren Hanglagen nördlich und südlich der Tollenseniederung sowie der Bereich um die historische [[Furt]] und die [[Burg Klempenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort fließt die von Süden kommende [[Tollense]], die hier in das [[Mecklenburgisch-Vorpommersches Grenztal|Mecklenburgisch-Vorpommersche Grenztal]] eintritt. Sie nimmt hier den östlich verlaufenden [[Großer Landgraben|Großen Landgraben]] auf und fließt durch das [[Urstromtal]] in nordwestlicher Richtung weiter zur [[Peene]]. Östlich der Burg wird die Tollense durch ein [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]] reguliert. Hier befindet sich ein [[Wasserwanderrastplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Westlich des Ortes befinden sich der Rest einer slawischen Burganlage sowie auch drei Hügelgräber der Bronzezeit, die aber nicht alle erhalten sind. Klempenow ging dann aus einer mittelalterlichen Burgsiedlung hervor, die wahrscheinlich im 13. Jahrhundert als Teil einer Reihe weiterer Grenzbefestigungen auf Anordnung der [[Herzogtum Pommern|pommerschen Herzöge]] ausgebaut wurde. Im Jahre 1331 wurde Klempenow erstmals urkundlich als landesherrliche Burg der Herzöge von [[Pommern]] erwähnt. Nachweislich ab 1363, wahrscheinlich aber bereits früher, war die niederadelige Familie von [[Heydebreck (Adelsgeschlecht)|Heydebreck]] auf Klempenow und weiteren Gütern ansässig. Nach dem Tod Heinrichs V. von Heydebreck († vor 1520) wurde das [[Lehen]] durch Herzog [[Bogislaw X. (Pommern)|Bogislaw X.]] eingezogen. In landesherrlichem Besitz war Klempenow mit der Burg das Zentrum eines landesherrlichen [[Amt Klempenow|Amtes]]. Die Verwaltung erfolgte durch einen [[Amtshauptmann]]. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde Klempenow 1630 von schwedischen Truppen eingenommen und gehörte bis 1721 zu [[Schwedisch-Pommern]]. Dann kam der Ort mit dem übrigen [[Altvorpommern]] offiziell an [[Preußen]]. Als preußische Staatsdomäne gehörte das Klempenower Gut bis 1818 zum Anklamer Kreis, danach zum [[Landkreis Demmin|Kreis Demmin]] und wurde bis 1945 von Pächtern bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
Ende des 18. Jahrhunderts gehörten zum Domänenamt Klempenow 14 Dörfer und 9 Vorwerke, dies waren [[Bartow (Vorpommern)|Bartow]], Below, [[Breest]], [[Burow]], [[Klatzow]], Klempenow, [[Gnevkow]], [[Golchen]], Kölln, [[Letzin (Bartow (Vorpommern))|Letzin]], [[Mühlenhagen]], [[Peeselin]], [[Rosemarsow]] und Welzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1862 hatte Klempenow 204 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Teil, Bd. 1, Dietze, Anklam 1865, S. 73–75 ([https://books.google.de/books?id=gtQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA73&amp;amp;hl=de Google Bücher]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1939 waren es 182 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JH&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1962 wurde Klempenow nach Breest eingemeindet&amp;lt;ref name=&amp;quot;JH&amp;quot;&amp;gt;[[Johannes Hinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommern – Wegweiser durch ein unvergessenes Land.&amp;#039;&amp;#039; Adam Kraft, 2. Auflage, Würzburg 1991, ISBN 3-8083-1195-9, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Breest wiederum zum 9. Juni 2024 nach Bartow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gebietsänderungen StBA|2024}}, abgerufen am 8. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Bartow (Vorpommern)}}&lt;br /&gt;
* [[Burg Klempenow]]&lt;br /&gt;
** Bergfried: Erhalten blieb einer von vier Ecktürmen; zylindrischer Turm mit spitzem steinernem Kegel; im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erfolgte der Einbau von Wohnungen.&lt;br /&gt;
** Reste der Burgmauer mit Wehrgänge und Schildmauern&lt;br /&gt;
** dreigeschossiges Torhaus als Fachwerkbau um 1433; erneuert Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit [[Renaissance]]elementen&lt;br /&gt;
** Domänenpächterhaus von 1904&lt;br /&gt;
* [[Burgwall Klempenow]], Reste einer slawischen Niederungsburg aus dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Fachwerk[[kirche Klempenow]]&lt;br /&gt;
* [[Wehrspeicher Wodarg]], beim Bau der A 20 archäologisch entdeckt und rekonstruiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Lange: &amp;#039;&amp;#039;Burg Klempenow.&amp;#039;&amp;#039; Freundeskreis Schlösser und Gärten in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232195838}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.79239|EW=13.31209|type=city|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bartow (Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1331]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1962]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Androl</name></author>
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