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	<title>Klemens Neumann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:47:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klemens_Neumann&amp;diff=2039000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Weblink aktualisiert</title>
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		<updated>2025-04-25T04:17:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prof Neumann Neisse Glauer.jpg|mini|Klemens Neumann, vor 1927]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klemens Neumann.jpg|miniatur|Klemens Neumann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klemens Neumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. November]] [[1873]] in [[Tütz]], [[Kreis Deutsch Krone]]; † [[5. Juli]] [[1928]] in [[Nysa|Neisse]]/Oberschlesien) war ein katholischer [[Pfarrer]], [[Gymnasialprofessor]], Mitbegründer der [[Quickborn-Arbeitskreis|Quickborn-Bewegung]] und [[Herausgeber]] unter anderem des Liederbuches &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spielmann]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Mit drei Geschwistern wuchs Klemens Neumann in Tütz in [[Regierungsbezirk Westpreußen|Westpreußen]] als Sohn eines Gastwirts und einer Halbitalienerin auf. Musik hatte in der Familie einen nicht unerheblichen Stellenwert. 1887 mit 14 Jahren kam er ins gemischt deutsch-französische Gymnasialinternat der &amp;#039;&amp;#039;Missionsgesellschaft vom heiligsten Herzen&amp;#039;&amp;#039; in [[Antwerpen]] (Belgien), 1890 wechselte er nach [[Chezal Benoît]] in [[Issoudun]] in Frankreich. 1893 trat er in die Prima des Gymnasiums von Deutsch Krone ein und beendete seine Schulzeit 1895 mit dem Abitur. Schon früh hatte er den Wunsch, Priester zu werden, doch der Abgang aus dem Internat der Missionsgesellschaft wurde notwendig, da er sich entschlossen hatte, nicht in den Missionsdienst zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium ===&lt;br /&gt;
1895 begann er das Studium der [[Katholische Theologie|katholischen Theologie]] am Theologischen Konvikt in [[Breslau]]. Als Mitglied des katholischen Studentenvereins [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|Unitas]] im [[Kartellverband|KV]] war er in gutem Kontakt auch zu Studenten anderer Fakultäten. Am 21. Juni 1899 wurde er in Breslau zum [[Priesterweihe|Priester geweiht]], seine erste Stelle als [[Kaplan]] trat er noch im selben Jahr im schlesischen [[Legnica|Liegnitz]] an. Parallel dazu legte er die höhere [[Lehramtsprüfung]] für [[Religion]], [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] und [[Französische Sprache|Französisch]] ab. Als Maxime seines Lehrerberufes hatte er sich gesetzt: „Wir lehren und lernen fürs Leben und nicht für die Schule. Lernen gedeiht besser unter der Sonne der Liebe als unter der Kälte des äußeren [[Drill (Erziehung)|Drills]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Jahre ===&lt;br /&gt;
1903 erhielt der weltoffene und gesellige Neumann seine erste Stelle zunächst als [[Oberlehrer]] am städtischen [[Realgymnasium]] in Neisse, am 11. Dezember 1912 wurde er zum [[Gymnasialprofessor]] ernannt. In Neisse kam es zur Bekanntschaft mit dem ebenfalls aus Westpreußen stammenden Pfarrer [[Bernhard Strehler]], der das [[Konvikt]] des katholischen Gymnasiums Carolinum für Knaben leitete, und welcher ihm die Gelegenheit gab, dort mit den Jungen zu musizieren.&lt;br /&gt;
Schon bald stieß Neumann zu der von Strehler gegründeten Ortsgruppe des katholischen [[Kreuzbund|Kreuzbündnisses]], einer von etlichen der damals aus sozialethischen Gründen aufkeimenden [[Abstinenzbewegung]]en. Man begann, orientiert an der aufkeimenden [[Wandervogel]]-Bewegung gemeinsame Fahrten mit den Jugendlichen zu unternehmen und schloss auch Mädchen in diese Unternehmungen mit ein – für damalige Zeiten ein Fanal. Die Gruppe nannte sich bald Quickborn-Bewegung. Sie hatte das ideelle Ziel, die Jugend selbständig zu machen und sie zur Verantwortlichkeit zu erziehen und für ein fröhliches, geselliges Leben ohne Alkohol zu begeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimgarten.JPG|miniatur|Das &amp;#039;&amp;#039;Heimgarten&amp;#039;&amp;#039;-Gebäude in Neisse heute]]&lt;br /&gt;
=== Das Heimgarten-Werk ===&lt;br /&gt;
Durch das stete Anwachsen dieses Kreises stellte sich für Neumann sowie seine Mitstreiter Bernhard Strehler und Hermann Hoffmann bald die Frage nach geeigneten Räumlichkeiten, die auch dem einfachen Volk als Bildungs- und Begegnungsstätte offenstehen sollten. 1913/14 erfolgte der Bau eines eigenen Hauses in Neisse, der „[[Heimgarten (Volkshochschule)|Heimgarten]]“ genannt, u.&amp;amp;nbsp;a. mit einem großen Bühnensaal, 10.000&amp;amp;nbsp;m² Außengelände mit Glashalle, Freilichtbühne und Spielplatz. Die Fertigstellung des von Neumann geleiteten Volksbildungsheimes wurde im Frühjahr 1914 gefeiert; mit dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] folgte ein jähes Ende, die Heimgarten-Anlage wurde [[Lazarett]] und konnte erst nach 1918 seine Aufgabe als Begegnungsstätte und [[Heimvolkshochschule]] wieder aufnehmen. Der rege Zuspruch führte dazu, dass 1926 ein Erweiterungsbau errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Quickborn-Bewegung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quickborn auf rothenfels.jpg|miniatur|Fahne der Quickborn-Bewegung auf Burg Rothenfels in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guardini auf rothenfels.jpg|miniatur|Romano Guardini bei einem Treffen der Quickborn-Bewegung auf Burg Rothenfels in Bayern in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Quickborn-Arbeitskreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quickborn-Bewegung breitete sich schnell über ganz Deutschland aus. Als eingetragener rechtsfähiger Verein wurde zunächst die „Vereinigung der Quickbornfreunde“ gegründet, 1916, auf einer Tagung in [[Frankfurt am Main]], entschlossen sich die Mitglieder, eine deutsche Quickbornzentrale zu schaffen. 1919 konnte man die [[Burg Rothenfels (Rothenfels)|Burg Rothenfels]] im [[Spessart]] als zentrales Heim und Wanderherberge für die Quickborn-Bewegung erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Spielmann ===&lt;br /&gt;
1914 gab Neumann im Wiesbadener [[Matthias-Grünewald-Verlag]] (später übernommen vom Deutschen Quickbornhaus in Rothenfels a. M.) zunächst nur für die Quickborn-Bewegung erstmals das Liederbuch für Jugend und Volk &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spielmann]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, eine Sammlung von Volks-, Wander- und auch Kirchenliedern mit Gitarrenbegleitung, die sich bald nicht nur in der katholischen Jugend hoher Beliebtheit erfreute und bis in die sechziger Jahre zahlreiche Nach- und Neuauflagen erlebte. Neumann verstand den &amp;#039;&amp;#039;Spielmann&amp;#039;&amp;#039; als sein ganz persönliches Testament an die Jugend. Der Erlös aus dem Verkauf dieses Liederbuches kam der Burg Rothenfels zugute. Ebenfalls im Mathias Grünwald-Verlag gab er ein Krippenspiel, zusammengestellt aus alten Dichtungen und Liedern, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
1924 gab Klemens Neumann den Schuldienst ganz auf, um sich nur noch der Volksbildungsarbeit zu widmen. Er gründete u.&amp;amp;nbsp;a. im Neisser Heimgarten eine Laienspielschar, die mit ihren Aufführungen übers Land zog, 1925 auch nach [[Holland]], 1926 nach [[Frankreich]]. Daneben rief er die jährlich stattfindenden Hochschulwochen auf Burg Rothenfels ins Leben, in denen sich hochrangige Wissenschaftler und Künstler ein Stelldichein gaben, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Romano Guardini]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Erbschen Krankheit ([[Myasthenia gravis]]) und mehreren [[Schlaganfall|Schlaganfällen]] gezeichnet, dazu fast erblindet, starb Klemens Neumann in seiner Wahlheimat Neisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Meinulf Barbers: &amp;#039;&amp;#039;Quickborn-Arbeitskreis.&amp;#039;&amp;#039; In: Günter Biemer, Werner Tzschaetzsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch kirchlicher Jugendarbeit&amp;#039;&amp;#039;, Band 4. Herder, Freiburg 1988.&lt;br /&gt;
* Hermann Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Klemens Neumann – der Spielmann Gottes.&amp;#039;&amp;#039; Franke, Breslau 1939.&lt;br /&gt;
* Siegfried Koß: &amp;#039;&amp;#039;Klemens Neumann&amp;#039;&amp;#039;. In: Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 2. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). SH-Verlag, Schernfeld 1993, ISBN 3-923621-98-1, S. 97 ff.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|157|158|Neumann, Klemens Andreas|Hans Maier|121087964}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Zuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Laute und Gitarre.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Zeitschrift für die Gitarre (Anton Goll), Wien 1926 (1928), S. 208.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.quickborn-ak.de/hundert-jahre-quickborn-lieder-der-spielmann/ Hundert Jahre „Quickborn-Lieder“ / „Der Spielmann“] auf quickborn-ak.de&lt;br /&gt;
* [http://jankowice.rybnik.pl/groby/neumann.html Grab von Klemens Neumann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121087964|VIAF=62395133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neumann, Klemens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neumann, Klemens&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Pfarrer, Gymnasiallehrer und Herausgeber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. November 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tütz]], [[Kreis Deutsch Krone]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nysa|Neisse]], Oberschlesien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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