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	<title>Kleinzerlang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:41:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinzerlang&amp;diff=1391190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bötsy: /* Bau- und Naturdenkmale */ erg</title>
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		<updated>2026-01-25T15:56:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bau- und Naturdenkmale: &lt;/span&gt; erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rheinsberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/11/08 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/54/41 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 60 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.3&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 158&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-03-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://verwaltung.rheinsberg.de/seite/400201/verwaltung.rheinsberg.de/seite/400201/aktuelle-einwohnerzahlen.html |titel=Rheinsberg – aktuelle Einwohnerzahlen |hrsg=Gemeinde Rheinsberg |sprache=de |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16831&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033921&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinzerlang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Rheinsberg]] und liegt im äußersten Norden von [[Brandenburg]] im [[Landkreis Ostprignitz-Ruppin]]. Zu diesem Ortsteil gehört auch die Siedlung [[Prebelow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in der Großlandschaft [[Mecklenburgische Seenplatte]], im [[Naturpark Stechlin-Ruppiner Land]] und ist eingebettet in das 48.200 ha große Landschaftsschutzgebiet [[Ruppiner Wald- und Seengebiet]]. Kleinzerlang liegt zwölf Kilometer von Rheinsberg entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinzerlang liegt auf einer Halbinsel, zu 75 % umschlossen von eiszeitlich geprägten Seen und dem [[Hüttenkanal]]. Der Ort wird von einer bedeutenden Wasserstraßenkreuzung begrenzt. Mitten auf dem [[Kleiner Pälitzsee|Kleinen Pälitzsee]] befindet sich der fiktive Null-Kilometer für die Rheinsberg-Zechliner Gewässer in südwestliche Richtung. Nach Nordwesten geht es weiter mit der [[Müritz-Havel-Wasserstraße]] bis [[Hamburg]] oder zur [[Nordsee]]. Nach Osten gelangt der Wasserwanderer über die [[Obere Havel-Wasserstraße]] bis [[Berlin]]/[[Potsdam]] und nach Nordosten zu den Havelquellseen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ist gekennzeichnet durch die typische [[Endmoräne]]nlandschaft der [[Mecklenburgische Seenplatte|Mecklenburgischen Seenplatte]] mit [[Moor]]en, Sanderflächen, Heideflächen und tiefe Kiefernwälder mit Buchen- oder Douglasienbeständen. Die Region ist durch Wander-, Reit- und Radwege erschlossen, unter anderem durch den Natur-Aktiv-Park Kleinzerlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Älteste Funde ===&lt;br /&gt;
Der Landstrich zwischen [[Großer Prebelowsee]], [[Canower See]] und [[Großer Pälitzsee]] war bereits in der Jungsteinzeit (3000–1700 v. Chr.) besiedelt. Aus der anschließenden Bronzezeit (1700–600 v. Chr.) erzählen unter anderem Gefäßscherben von Siedlungen am Westufer des Pälitzsees. Danach war das Gebiet unbewohnt. Erst im [[6. Jahrhundert]] n. Chr. wanderten [[Slawen]] ein und fanden gute Bedingungen für Ackerbau, Viehzucht und Fischfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Slawen waren auch die Namensgeber des Ortes, der erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Luetcken Scharlanck&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wurde. Schar bedeutet Graben, der durch eine Niederung ([[Lanke (Toponym)|Lanke]]) fließt. Pestjahre, ständig wiederkehrende Raubritterplünderungen und Kriege waren der Grund, dass Ende des 15. Jahrhunderts Luetcken Scharlanck wie viele andere kleine, unbefestigte Orte verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubesiedlung als Kolonistendorf ===&lt;br /&gt;
{{Quellen|Für Zitate fehlen die Quellen!}}&lt;br /&gt;
Kleinzerlang gehörte zeitweilig zum [[Ruppinscher Kreis|Ruppinschen Kreis]], wurde jedoch vor 1799 an die [[Prignitz]] abgegeben. In einem Schreiben vom 6. Januar 1751 gab [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] seine Einwilligung zu dem Vorschlag, „&amp;#039;&amp;#039;was der Beamte Stropp zu Zechlin wegen Bebauung einer gewissen wüsten Feldmark, Kleinzerlang genannt, alleruntertänigst vorgestellt hat...&amp;#039;&amp;#039;“.&lt;br /&gt;
Und er befahl dem Generaldirektorium, „&amp;#039;&amp;#039;die Verfügung zu machen, dass die Sache mit demselben vermittels Errichtung eines förmlichen Contracts regulieret und zu Stande gebracht werden müsse&amp;#039;&amp;#039;“. Damit war von höchster Stelle die Weisung zur Anlage eines Dorfes erteilt, so dass der Brief als Gründungsurkunde Kleinzerlangs betrachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der  Wasserstraße ===&lt;br /&gt;
Mit dem Bau des Kanals und der [[Schleuse Wolfsbruch]] 1876/81 erhielt das [[Rheinsberger Seengebiet]] Anschluss an die Müritz-Havel-Wasserstraße. Dadurch konnte der Holzreichtum der Region besser vermarktet werden. Langholzflöße bestimmten jahrzehntelang das Bild auf dem Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Unternehmer Rudolf Schneider 1902 einen mecklenburgischen Schlepper zum ersten Passagierdampfer der Rheinsberger Gewässer umgebaut hatte, kamen die ersten Sommerfrischler auch bis nach Kleinzerlang. Die Lage am Wasser mit Zugang zur mecklenburgischen Seenlandschaft und die ausgedehnten Wälder der Umgebung zogen zunehmend Erholungssuchende in dieses Dorf. Der 1903 neu erbaute Saal des Gastwirts Volkmann (heute „Büdnerhaus“) wurde ein beliebtes Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinzerlanger Wasserdiebe ===&lt;br /&gt;
Mit der Fertigstellung des Hüttenkanals und der Schleuse Wolfsbruch im Jahr 1876 begann ein fast zwanzigjähriger Streit zwischen Mecklenburger Seeanliegern und dem Brandenburger [[Schleusenwärter]]. So fürchteten die Nachbarn im Norden, dass durch das häufige Hinunterschleusen nach Rheinsberg im 50 bis 70 Zentimeter höher gelegenen See das Wasser für den Mühlenbetrieb oder die Flößer und Fischer knapp werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Landesregierungsebene einigte man sich zunächst gütlich. Ein Schöpfwerk wurde an der Schleuse erbaut, um ein großes Vorratsbassin ständig mit eigenem Wasser unterhalb des Kanals zu befüllen. Dem Schleusenmeister war das allerdings zu aufwändig. Sah er einen Lastkahn nahen, klemmte sich ganz zufällig ein armdicker Knüppel zwischen die Schleusentore, der Trog füllte sich mit dem „ausländischen“ Wasser. Mecklenburgische Feldjäger bemerkten diesen Vorgang des Wasserdiebstahls und es gab wiederholt Anzeigen. Der Streit konnte erst beigelegt werden, als einem Landvermesser auffiel, dass bei [[Wittstock/Dosse]] ein brandenburgischer Bach bis zur mecklenburgischen [[Müritz]] fließt. Das war der natürliche Ausweg, die Nachbarn erhielten ihr Ausgleichswasser! Vom komplizierten Pumpwerk an der Schleuse Wolfsbruch ist heute noch eine große quadratische Bodensenke zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 2003 wurde Kleinzerlang nach Rheinsberg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Naturdenkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinzerlang church 2016 SW.JPG|mini|[[Dorfkirche Kleinzerlang]] (2016)]]&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Rheinsberg#Kleinzerlang|Liste der Baudenkmale in Rheinsberg]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Kleinzerlang fünf [[Baudenkmal]]e aufgeführt, darunter die [[Dorfkirche Kleinzerlang|Dorfkirche]], die 1895/96 nach einem Entwurf von [[Ludwig von Tiedemann]] erbaut und 1993 mit einem neuen Dach versehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Kirche steht eine mit einer Gedenktafel versehene [[Eiche]], der älteste Baum des Dorfes. Gepflanzt wurde sie 1813 anlässlich der [[Völkerschlacht bei Leipzig]]. Die mächtige „Friedenseiche“ am Abzweig Heideweg ist als [[Naturdenkmal]] mit der „Eule“ gekennzeichnet. Siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Naturdenkmale in Rheinsberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortsbild wird geprägt von der historischen Anlage der Bauernhöfe aus der Zeit der Neubesiedlung 1752 südlich der Dorfstraße und den Grundstücken der [[Büdner]] nördlich davon. Seit den Gründerjahren unterbrechen drei städtisch geprägte Villen die Höhe der Büdner- und [[Kate (Hütte)|Bauernkaten]], errichtet von der Fabrikantenfamilie Behnfeldt. Beide Bauformen charakterisieren wichtige historische Entwicklungsstufen in der Geschichte des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[technisches Denkmal]] gilt die Schleuse Wolfsbruch (Baubeginn 1876), erbaut nach dem traditionellen [[Finowmaß|Finowkahnmaß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Allee entlang der Dorfstraße erstreckt sich von der Schleuse bis zum Pälitzseeufer mit Strandbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Staatlich anerkannter Erholungsort ===&lt;br /&gt;
Am 23. Juli 2004 erhielt das Dorf den Titel „[[Staatlich anerkannter Erholungsort]]“ als Erweiterung dieses Titels der [[Kernstadt]] Rheinsberg verliehen. Der Ort wird nicht gesondert in der Zählung des Landes [[Brandenburg]] gewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mwae.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.458728.de Presseinformation des Brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft und Energie vom 9. September 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden ===&lt;br /&gt;
Kleinzerlang besitzt ein Naturstrandbad am [[Kleiner Pälitzsee|Kleinen Pälitzsee]] mit ca. 1,5 ha großer Liege- und Spielwiese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufpark ===&lt;br /&gt;
Neben der Schleuse Wolfsbruch und der Zufahrt zur &amp;#039;&amp;#039;Marina Wolfsbruch&amp;#039;&amp;#039; beginnt der „Natur-Aktiv-Park Kleinzerlang“ mit derzeit zwei ausgewiesenen Strecken für Läufer, Wanderer und Nordic-Walker. Die Strecken sind etwa 4,5 km und 5,5 km lang und führen über Wald und Feldwege auf leicht hügeligem Gelände.&lt;br /&gt;
Die Strecken sind in den Laufpark Stechlin integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touristische Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Precise Resort Marina Wolfsbruch&amp;#039;&amp;#039;: Hotel, Ferienhäuser und Yachthafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – N–Z | TitelErg=Bearbeitet von [[Lieselott Enders]] | Hrsg=[[Klaus Neitmann]] | Sammelwerk=Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) –  Band 3 | WerkErg=Begründet von [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]] | Verlag=Verlag Klaus-D. Becker | Ort=Potsdam | Datum=2012 | Seiten=1037&amp;amp;nbsp;ff | ISBN=978-3-88372-033-3}}&lt;br /&gt;
* Siegfried Schwanz; Kleinzerlang 1752–2002. Karwe, Edition Rieger 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://verwaltung.rheinsberg.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=90367 Kleinzerlang] (offizielle Website)&lt;br /&gt;
* [https://www.kleinzerlang-brandenburg.de kleinzerlang-brandenburg.de] (Seite des Heimat- und Kulturvereins Kleinzerlang)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Rheinsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4768794-0|VIAF=247405401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Rheinsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ostprignitz-Ruppin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bötsy</name></author>
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