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	<title>Kleinzeche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:45:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinzeche&amp;diff=863218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skuckem: /* Kleinzechen 1945–1976 */ Klärung letzter</title>
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		<updated>2025-01-28T08:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kleinzechen 1945–1976: &lt;/span&gt; Klärung letzter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kleinzeche Egbert01.jpg|mini|Die Kleinzeche &amp;#039;&amp;#039;Egbert&amp;#039;&amp;#039;, letzte ihrer Art im [[Ruhrgebiet]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinzechen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren [[Bergwerk|Steinkohlengruben]], deren Belegschaft, Ausstattung und Produktion weit unter denen einer großen [[Zeche]] liegen. Allermeist handelte es sich um reine Stollenbetriebe (ohne [[Seiger|seigere]] Schächte). Kleinzechen erhielten oftmals den [[Spitzname]]n „Zeche Eimerweise“, was auf ihre kleinen Fördermengen hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Kleinzechen im Ruhrgebiet ==&lt;br /&gt;
=== Kleinzechen in der Frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Industrialisierung]] und der mit ihr verbundenen gesteigerten Nachfrage nach [[Kohle]], die zu großen und technisch erheblich aufwendigeren Betrieben führte, waren sie die Standardform des Steinkohlenbergbaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Die Blauen Bücher&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus, 6., erweiterte und aktualisierte Aufl. 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9, S. 37–40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten Annen - Zeche Vereinigte Hamburg und Franziska (Zeche Ringeltaube) 02 ies.jpg|mini|Schachtdeckel der Zeche Ringeltaube an der Tennisanlage des Tennis-Clubs Schwarz-Weiß Annen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tagebruch2.JPG|mini|Tagesbruch in einem Bachtal bei Wetter. Der Bach versickert völlig in den alten Bauen.]]&lt;br /&gt;
Auch nach der Schließung von großen Zechen gab es im gleichen Revier oftmals weiterhin Kleinzechen. Sie ermöglichten die Erschließung auch kleiner und somit für große Zechen unrentabler [[Lagerstätte]]n und befanden sich oftmals im Besitz der Bergleute selbst. Im [[Ruhrgebiet]] war der Betrieb von Kleinzechen nur südlich der [[Mergelgrenze]] möglich, da die Kohle hier tagesnah anzutreffen war. Dem 1893 gegründeten [[Rheinisch-Westfälisches_Kohlen-Syndikat|Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikat]] traten die [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] der Kleinzechen nicht bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Die Blauen Bücher&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus, 6., erweiterte und aktualisierte Aufl. 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinzechen 1945–1976 ===&lt;br /&gt;
Eine neue Blüte erfuhr das Kleinzechenwesen in der Zeit des großen Brennstoffmangels nach dem [[Nachkriegszeit in Deutschland|Ende des Zweiten Weltkrieges]]. Damals wurde an vielen Stellen, wo bekannt war, dass früher einmal nach Kohle geschürft wurde, meist ungenehmigt gegraben. Später gingen die Behörden dem Betrieb der Kleinzechen verstärkt nach, und viele Unternehmen wurden nun offiziell angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für „Kleinstbetriebe“ (wie die Kleinzechen offiziell hießen) galten dabei spezielle Auflagen, z.&amp;amp;nbsp;B. bezüglich der Fördermengen (in Bochum täglich drei, später zehn Tonnen), der Ausstattung (nur „Handarbeit“ war erlaubt), aber auch der eingesetzten Belegschaft (z.&amp;amp;nbsp;B. von Rentnern oder auch „Berginvaliden“, die auf Großzechen nicht mehr arbeiten durften).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so registrierten Kleinzechen hatten grundsätzliche Auflagen zu erfüllen. Diese umfassten das Anmelden der Beschäftigten bei der [[Knappschaft]], [[Bewetterung]] der [[Grubenbau]]e, Sicherheit der [[Bergmann|Bergleute]] und das Hinterlegen einer Kaution für die Wiederherstellung der Oberfläche. So entwickelte sich ein reger Abbau mit einfachen Schrägschächten, sogenannten Förderabhauen. Je nach Größe des Betriebs gab es aufwendige [[Tagesanlagen]] mit Baracken, Verladeeinrichtungen und Kohlebunkern. Einige Betriebe leisteten sich sogar Siebanlagen, um die Kohle, meistens unreine [[Magerkohle]], verkaufsfähig aufzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Fällen engagierten sich auch Gemeinden oder Papierfabriken aus weiten Teilen Deutschlands im Ruhrgebiet, um sich mit Kohle zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Historiker Matthias Dudde und Stefan Nies weisen mehr als 1.000 Kleinzechen für die Jahre 1945 bis 1970 nach. Die regionalen Schwerpunkte waren Bochum im Bereich von [[Querenburg]], [[Stiepel (Bochum)|Stiepel]] und dem [[Weitmarer Holz]] sowie in Dortmund und Witten zwischen [[Kruckel]], [[Annen (Witten)|Annen]] und [[Herbede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurden die letzten Kleinzechen aufgrund der Stilllegungsprämie des [[Rationalisierungsverband des Steinkohlenbergbaus|Rationalisierungsverbandes des Steinkohlenbergbaus]] stillgelegt. Lediglich einige wenige Gruben, wie die Zechen [[Zeche Glücksstern|Glücksstern]], [[Zeche Ringeltaube|Ringeltaube]] sowie [[Zeche Egbert|Egbert]] bestanden noch länger. Im Jahre 1976 schloss dieser Schacht in [[Buchholz-Kämpen]] als letzter des Ruhrgebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige Erinnerung an die vielen Kleinzechen sind heute oftmals [[Tagesbruch|Tagesbrüche]]. Einen historischen Einblick erlaubt der [[Bergbauwanderweg Muttental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kohlenkleinbetriebe im Saarland ==&lt;br /&gt;
Im [[Saarland]] nannte man diese Gruben „Kohlenkleinbetriebe“. Die [[Privatgrube Fischbach]] im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde [[Quierschied]] war die letzte aktive Kleinzeche in Deutschland. Die Steinkohlenförderung wurde dort Mitte 2008 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bergbau und Bergbehörden im Saarland 2008. Jahresbericht des Oberbergamtes des Saarlandes.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Peter Voss: &amp;#039;&amp;#039;Die Zechen im Kreis Unna. Bildchronik der Bergwerke Freiberg, Caroline, Massener Tiefbau, Alter Hellweg, Königsborn, Monopol, Haus Aden, Preussen, Victoria, Minister Achenbach, Hermann, Werne, Stollen- und Kleinzechen&amp;#039;&amp;#039;. Regio-Verlag, Werne 1995, ISBN 3-929158-05-1.&lt;br /&gt;
* Dudde, Matthias u. Stefan Nies: Von Helfern in der Not zu Kleinunternehmen. Kleinzechen im südlichen Ruhrgebiet nach 1945, in: Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Jg. 2000, Nr. 1, S. 95–99&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stefan Nies |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Es gilt, diesen letzten Wald zu retten&amp;#039;&amp;#039;. Kleinzechen im Weitmarer Holz und städtische Umweltpolitik in den 1950er Jahren |Ort=Bochum |Datum=2003 |Reihe=Bochumer Zeitpunkte |BandReihe=Heft 13 |HrsgReihe=[[Kortum-Gesellschaft Bochum]] |Seiten=3–20 |Online=[https://www.kortumgesellschaft.de/tl_files/kortumgesellschaft/content/download-ocr/zeitpunkte/Zeitpunkte-13-2003OCR.pdf online]}}&lt;br /&gt;
* Dudde, Matthias u. Stefan Nies: Zeche Eimerweise. Kleinzechen im südlichen Ruhrgebiet 1945–1976, in: Zeche Nachtigall. Museumsführer, hrsg. v. Ingrid Telsemeyer, Essen 2005, S. 140–177 (= Kleine Reihe des Westfälischen Industriemuseums, Bd. 26)&lt;br /&gt;
* Hans Röhrs: &amp;#039;&amp;#039;Ibbenbürener Kleinzechen und wilde Pütts&amp;#039;&amp;#039;. Ibbenbürener Vereinsdruckerei (IVD), Ibbenbüren 2009, ISBN 978-3-941607-01-9.&lt;br /&gt;
* Walter Vietor: &amp;#039;&amp;#039;Kleinzechen in Bochum-Querenburg – eine Zeiterscheinung nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heven einst und jetzt&amp;#039;&amp;#039;. Heft 26, 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Wilhelm Hensing |url=https://www.hvb-stiepel.de/2018/02/26/kleinzeche-haunert/ |titel=Kleinzeche Haunert |hrsg=Stiepeler Verein für Heimatforschung |datum=2018-02-26 |abruf=2025-01-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skuckem</name></author>
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