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	<title>Kleinwaltersdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinwaltersdorf&amp;diff=200388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov, link sachsens Schlösser</title>
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		<updated>2025-09-06T14:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov, link sachsens Schlösser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Stadtteil von Freiberg. Für das Dorf in der polnischen Wojewodschaft Opole siehe [[Barzyna (Namysłów)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Kleinwaltersdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Freiberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50/55/55/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13/18/10/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe =&lt;br /&gt;
| Höhe-von = 350&lt;br /&gt;
| Höhe-bis = 410&lt;br /&gt;
| Fläche =&lt;br /&gt;
| Einwohner = 789&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 1990&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;[http://hov.isgv.de/Kleinwaltersdorf Kleinwaltersdorf im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1994-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 09599&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 03731&lt;br /&gt;
| Poskarte = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinwaltersdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Freiberg]] im [[Landkreis Mittelsachsen]] (Freistaat [[Sachsen]]). Er wurde am 1. März 1994 eingemeindet und bildet seitdem den nordwestlichsten Freiberger Stadtteil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.freiberg.de/freiberg/ressourcen.nsf/docname/Ressourcen_24599B3288600288C12576C4003BA03F/$File/Freiberg_Stadtteile.pdf?OpenElement |wayback=20160402161341 |text=Gliederung der Ortsteile von Freiberg auf der Website der Stadt }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Kleinwaltersdorf liegt im [[Osterzgebirge]] etwa 3&amp;amp;nbsp;km nordnordwestlich des Stadtzentrums von Freiberg. Der Ort erstreckt sich über ca. 2&amp;amp;nbsp;km in Nord-Süd-Richtung im Tal des [[Kleinwaltersdorfer Bach]]es, eines linken Nebenflusses der [[Freiberger Mulde]]. Im Dorf leben ca. 850 Einwohner, es liegt in einer Höhe von 350 bis {{Höhe|410|DE-NN|link=true}} (NN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinwaltersdorf ist der nordwestlichste Stadtteil der Stadt Freiberg. Er gliedert sich in die Stadtviertel &amp;#039;&amp;#039;Fürstenbusch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Waltersbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nonnenwald&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rittergut&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.freiberg.de/freiberg/ressourcen.nsf/docname/Ressourcen_FEE41EA0382474B1C12576C700491A45/$File/Kleinraeumige_Gliederung.pdf?OpenElement |wayback=20160304185459 |text=Kleinräumige Gliederung der Stadt Freiberg }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der älteste Teil von Kleinwaltersdorf erstreckt sich als einseitiges [[Waldhufendorf]] am linken Ufer des Kleinwaltersdorfer Bachs. Die wenigen blockartigen Hufen auf der rechten Seite des Dorfbachs entstanden vermutlich nachträglich auf noch nicht gerodetem Waldgebiet. Im Oberdorf, d.&amp;amp;nbsp;h. im Bereich der einstigen Herrengemeinde, entstanden für die Gutsarbeiter, Handwerker, Gärtner und Bergleute zahlreiche Häusleranwesen, bei denen sich Wohnung und Stallung unter einem Dach befinden. Seit 1850 entstand im Gebiet des Bahnhofs in der westlichen Ortsflur eine [[Streusiedlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST= [[Langhennersdorf]]&lt;br /&gt;
| NORD= [[Großschirma]]&lt;br /&gt;
| NORDOST=&lt;br /&gt;
| WEST= [[Wegefarth]]&lt;br /&gt;
| OST= Freiberg, Stadtteil Freiberg-Nord (Stadtviertel [[Friedeburg (Freiberg)|Neu-Friedeburg]] und [[Lößnitz (Freiberg)|Lößnitz]])&lt;br /&gt;
| SUEDWEST=&lt;br /&gt;
| SUED= [[Kleinschirma]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinwaltersdorfkirchturm.jpg|mini|hochkant|Blick auf den Kirchturm]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1156 und 1162 wurde das Gebiet zwischen [[Striegis]] und [[Freiberger Mulde]] durch den [[Markgrafen von Meißen]], [[Otto (Meißen)|Otto dem Reichen]] mit fränkischen Bauern kolonisiert. Kleinwaltersdorf wurde erstmals im Jahr 1230 als „Waltersdorp“ erwähnt. Ursprünglich gehörte der Ort zum Besitz des durch den Markgrafen Otto im Jahr 1162 gestifteten [[Kloster Altzella|Klosters Altzella]] bei [[Nossen]]. Mit Einführung der [[Reformation]] und der [[Säkularisation]] des Klosters Altzella kam Kleinwaltersdorf zunächst zum [[Amt Nossen]]. 1555 verlehnte der sächsische Kurfürst [[August (Sachsen)|August]] Kleinwaltersdorf neben 14 weiteren Dörfern aus dem ehemaligen Klosterbesitz an seinen Kammerrat [[Ulrich von Mordeisen]]. Aus dessen Erbe kam es an den Kurfürsten [[Christian I. (Sachsen)|Christian I.]], wodurch es um 1590 zum [[Kreisamt Freiberg]] gehörte. Seit 1624 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Kleinwaltersdorf&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1360 existierte im Ort durch Zusammenlegung mehrerer Bauernhöfe&lt;br /&gt;
ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], das seit 1696 [[Rittergut]] genannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/freiberg-rittergut-kleinwaltersdorf/ |titel=Das Rittergut Kleinwaltersdorf |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm unterstand das Oberdorf mit der Kirche, während das Unterdorf als [[Amtsdorf]] direkt dem Kreisamt Freiberg unterstand. Das Unterdorf, als &amp;#039;&amp;#039;Bauerngemeinde&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, und das Oberdorf mit Kirche und Rittergut, als &amp;#039;&amp;#039;Herrengemeinde&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wurden erst 1922 politisch vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bergbau wurde in Kleinwaltersdorf erstmals im Jahr 1581 erwähnt. Bis 1897 gab es sechs Gruben, in denen Erze, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Silber]], abgebaut wurden. Zeugen sind bis heute zwei Lichtlochhalden an der „Lößnitzer Straße“, die vom Vortrieb des „[[Alter Tiefer Fürstenstolln|Neuen Fürstenstollns]]“ stammen. Dieser war für die Entwässerung der im 16. Jahrhundert betriebenen Grube „Neugeborn Kindlein“ zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinwaltersdorf lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] Kreisamt Freiberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;72&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte der Ort zum [[Gerichtsamt Freiberg]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Freiberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/freiberg.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Freiberg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241202042602/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/freiberg.htm| archiv-datum=2024-12-02 | abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform in der DDR]] wurde das 1836 im klassizistischen Stil neu erbaute Herrenhaus im Jahr 1946 abgebrochen. Durch die zweite Kreisreform in der [[DDR]] kam Kleinwaltersdorf im Jahr 1952 zum [[Kreis Freiberg]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt), der ab 1990 als sächsischer [[Landkreis Freiberg]] fortgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1994 wurde Kleinwaltersdorf nach [[Freiberg]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Kleinwaltersdorf |val=KLEORFJO60PW |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort bildet seitdem einen von acht Stadtteilen der Stadt Freiberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltepunkt Kleinwaltersdorf (1).jpg|mini|Haltepunkt Kleinwaltersdorf (2016)]]&lt;br /&gt;
Am südlichen Ende führt die Staatsstraße 205 [[Hainichen]]–Freiberg, am nördlichen Ende des Dorfes die [[Bundesstraße 101]] am Ort vorbei. Westlich des Ortes verläuft der stillgelegte Abschnitt Nossen–Freiberg der [[Bahnstrecke Nossen–Moldau]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Zellwaldbahn&amp;#039;&amp;#039; genannt), an der Kleinwaltersdorf zwischen 1873 und 1977 einen Bahnhof besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sachsenschiene.net/bahn/sta/sta0805.htm Der Bahnhof Kleinwaltersdorf auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist die nächste Bahnstation der [[Bahnhof Freiberg (Sachs)|Freiberger Bahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmale ==&lt;br /&gt;
* Kirche von Kleinwaltersdorf&lt;br /&gt;
In Kleinwaltersdorf wurde 1346 erstmals eine Kirche erwähnt. Das heutige Gebäude mit dem Kirchturm entstand nach mehreren Umbauten im Jahr 1889. Die Kirche besitzt einen [[Epitaph]]altar, der im Jahr 1555 vom Freiberger Steinmetz Andreas Lorenz geschaffen. Die 1774/75 errichtete Orgel ist ein Werk von [[Adam Gottfried Oehme]], einem Schüler [[Gottfried Silbermann]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Kleinwaltersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich von Mordeisen]] (1519–1572), sächsischer Kanzler und Diplomat, Besitzer des Rittergutes Kleinwaltersdorf. Seine letzte Ruhestätte mit Epitaph befindet sich vor dem Altar der Kirche.&lt;br /&gt;
* [[Carl Friedrich Plattner]] (1800–1858), Hüttenkundler und Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Willy Hänig]] (1888–1947), Hütteningenieur und Oberregierungsbergrat&lt;br /&gt;
* [[Erich Zieger (Forstwissenschaftler)|Erich Zieger]] (1902–1960), Forstwissenschaftler in Tharandt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|3|101|111|Kleinwaltersdorf}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|4|678|bis=679|Kleinwaltersdorf}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|17|379|bis=382|Kleinwalthersdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Waltersdorf}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kleinwaltersdorf.de/ Private Website über Kleinwaltersdorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Freiberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=105876666X|VIAF=310695762}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgliederung (Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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