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	<title>Kleinseite - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-27T17:23:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Malá Strana}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Malá Strana&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:ZnakyMestPrazskych00.jpg|111px]] &amp;lt;small&amp;gt;Historisches Wappen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Karte              = [[Datei:Praha KÚ Malá Strana.png|160px|Lage der Kleinseite in Prag]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Hlavní město Praha&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              =&lt;br /&gt;
| Fläche             =&lt;br /&gt;
| Höhe               =&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 5372&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 31.12.2014&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       =&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    =&lt;br /&gt;
| Straßen            =&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Prag&lt;br /&gt;
| Stadt              =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        =&lt;br /&gt;
| Ortsteile          =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum =&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    =&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       =&lt;br /&gt;
| Website            =&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/05/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/24/14/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MalaStranaFromHill.jpg|mini|hochkant=2|Panorama vom [[Petřín]], die Kleinseite liegt westlich der Moldau und unter der [[Prager Burg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinseite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;Malá Strana&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil im Zentrum der [[Tschechien|tschechischen]] Hauptstadt [[Prag]]. Sie liegt am westlichen (= [[orografisch links und rechts|linken]]) [[Moldau (Fluss)|Moldauufer]] zwischen der [[Prager Burg]] und der [[Prager Altstadt|Altstadt]] am rechten Ufer, mit welcher sie die [[Karlsbrücke]] verbindet. Zentraler Platz ist der &amp;#039;&amp;#039;[[Kleinseitner Ring]]&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;Malostranské náměstí&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleinseite war von 1257 bis 1784 eine rechtlich eigenständige Stadt unterhalb der Burg. Nach zwei verheerenden Bränden wurde sie die Stadt der Reichen und des Adels, wovon prunkvolle Paläste und Kirchen bis heute zeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Besiedlung im frühen und hohen Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mala Strana from Charles Bridge.jpg|mini|„Eingang“ zur Kleinseite über die [[Karlsbrücke]]]]&lt;br /&gt;
Wohl bereits mit der Gründung der Prager Burg bildete sich unterhalb ein [[Suburbium]], eine [[Vorburg]], die in der ersten Hälfte oder in der Mitte des 9. Jahrhunderts durch eine Holz-Erde-Konstruktion und einen Graben befestigt wurde. Vor wenigen Jahren konnte in der heutigen Brückengasse (Mostecká ul.) das 23 m breite Fragment einer über lange Zeit genutzten Baustruktur [[Ausgrabung|ausgegraben]] werden, die wahrscheinlich mit dem Fernhandel im Zusammenhang stand. Offenbar handelt es sich um die mehrfach reparierte und befestigte Unterlage eines öffentlichen Platzes oder einer Straße, die auf eine nördlich der heutigen [[Karlsbrücke]] liegende Holzbrücke ausgerichtet war. Aus einer jüngeren Phase der Rahmen- oder Kammerkonstruktion stammen sekundär verwendete Tannenhölzer, die nach [[Dendrochronologie|dendrochronologischer]] Analyse 828, 830 und 843 gefällt worden sind und vermutlich von der Erstanlage stammen. Die Konstruktion wurde 894 zum zweiten, 927 zum vierten und 942 zum fünften Mal repariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 960er Jahren besuchte der jüdisch-arabische Kaufmann [[Ibrahim ibn Jaqub]] dieses Zentrum des internationalen Handels, das nun schon über ein Jahrhundert auf der Kleinseite bestand. Bereits vor dieser Zeit war es zu einer wichtigen Station an der transkontinentalen Verkehrsader geworden, die aus dem [[Wolga]]gebiet nach [[Córdoba (Spanien)|Córdoba]] führte und die islamische Welt vor allem mit großen Mengen an [[Sklaven]] versorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Kleinseite als Stadt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Prag Certovka Aug-2012 SL277257.JPG|mini|Čertovka mit Mühle von der Karlsbrücke, links die Insel Kampa]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zámecké schody (1) (4768850953).jpg|mini|hochkant|[[Schlossstiege (Prager Burg)|„Neue“ Schlossstiege]] zur Prager Burg]]&lt;br /&gt;
König [[Přemysl Ottokar II.]] vertrieb die ansässige Bevölkerung, siedelte 1257 norddeutsche Kolonisten an und schuf mit Hilfe des königlichen [[Lokator]]s Pitrolf die (erste) Neustadt &amp;#039;&amp;#039;(Nova civitas sub castro Pragensi)&amp;#039;&amp;#039;, die er mit [[Magdeburger Recht|Magdeburger Stadtrecht]] versah. Schon im 14. Jahrhundert wurde die Stadt &amp;#039;&amp;#039;Civitas Minor Pragensis&amp;#039;&amp;#039; genannt, der Name Kleinseite (Malá Strana) hat sich bis heute bewahrt. 1283 entstand in der Mitte des Platzes der gotische Vorgänger der heutigen St. Nikolaus-Kirche, wodurch sich eine Zweiteilung des Marktes ergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
Während der Regierungszeit [[Karl IV. (HRR)|Karls IV.]] wurde die Stadt von 1360 bis 1362 durch einen neuen Mauerring, die [[Hungermauer]], erheblich erweitert. Einbezogen wurde dabei ein Gelände von der Hradschin-Stadt ([[Hradčany]]) über das zunächst frei stehende [[Kloster Strahov]] (Strahovský klášter) und die [[St. Laurentius (Prag)|St. Laurentius-Kirche]] auf dem [[Petřín]] (Kostel svatého Vavřince na Petříně) bis zur [[Moldau (Fluss)|Moldau]]. Auch ein großer Teil der Siedlung Újezd, eine der ältesten vor den alten Stadttoren der Kleinseite liegenden Ortschaften, fand so Aufnahme in die Stadtanlage Karls IV. Der neue Mauerring, der im Norden an den Hradschin angebunden wurde, erhielt zwei Tore, eines in der Nähe des Klosters Strahov und das zweite in der genannten älteren Siedlung (Újezdská brána). Jedoch entfaltete sich in der Kleinseite der Siedlungsprozess nicht in der erwarteten Weise, der überwiegende Teil der neugewonnenen städtischen Fläche blieb unbebaut und es kam stattdessen zur Anlage von Weinbergen auf den Hängen des Laurenziberges (Petřín). Diese sind auf kaiserlichen Befehl im Jahr 1358 hin auch auf den übrigen Hängen rings um die Stadt errichtet worden. Der östlich der [[Prager Neustadt|Neustadt]] gelegene Stadtteil trägt heute noch den Namen (Královské) [[Vinohrady]] (Königliche Weinberge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch innerhalb der neuen Stadtmauern der Kleinseite wurden die meisten Kirchen umgestaltet. Bereits um 1350 hatte die romanische Kirche [[St. Johannes der Täufer an der Bleiche]] (Kostel sv. Jana Křtitele na Prádle), Pfarrkirche der Siedlung Újezd, ein neues Langhaus erhalten. Um 1370 begann der Neubau der im 12. Jahrhundert gegründeten Johanniterordenskirche [[St. Maria unter der Kette]] (Kostel Panny Marie pod řetežem), jedoch konnten nur die mächtige Doppelturmfassade und die westliche Vorhalle zum Teil fertiggestellt werden. Im Jahr 1379 konnte auch die Kirche des Augustiner-Eremiten-Klosters [[St. Thomas (Prag)|St. Thomas]] (Kostel sv. Tomáše) vollendet werden. Außerdem wurde die Pfalz der Prager Bischöfe (Bývalý biskupský dvůr) umgebaut und erweitert. Ihr gegenüber lag das Sächsische Haus (Saský dům), das Karl IV. 1348 dem sächsischen Herzog [[Rudolf I. (Sachsen-Wittenberg)|Rudolf I.]] geschenkt hatte und das daraufhin bis 1408 zu einem gotischen Palast für die Prager [[Regierungssitz|Residenz]] der sächsischen Herzöge umgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen den Hussitenkriegen und dem Dreißigjährigen Krieg ===&lt;br /&gt;
In den [[Hussitenkriege]]n 1419/1420 musste die Stadt so starke Zerstörungen erleiden, dass sie praktisch nicht mehr existierte. Weitere Brandkatastrophen suchen die Stadt 1503 und 1541 ([[Stadtbrand in Prag 1541]]) zusammen mit der Burg heim. Mit dem Brandschutt wurde die [[Kampa (Prag)|Kampa-Insel]] erhöht und befestigt. Damit war jedoch im gesamten Gebiet der Kleinseite auch Platz für Adelspaläste im Renaissancestil. Am 26. Juli 1648 nahmen schwedische Truppen unter General [[Hans Christoph von Königsmarck (Feldmarschall)|Hans Christoph von Königsmarck]] bei der [[Belagerung von Prag (1648)]] die Kleinseite ein, wobei es zum [[Prager Kunstraub 1648|Prager Kunstraub]] kam. Im und nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden viele der bestehende Palais und nahezu alle Kirchen bereits barock umgestaltet oder neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Historische Ansichten ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prag (Merian).jpg|Prager Städte im 17. Jhd. (Merian)&lt;br /&gt;
Bohemiae Moraviae et Silesiae (Merian) 106X.jpg|Prager Panorama (Merian)&lt;br /&gt;
Prag im Prospect (Merian).jpg|Ansicht der Prager Städte (Merian)&lt;br /&gt;
Prag 1648.jpg|Bestürmung der Prager Städte 1648 (Merian)&lt;br /&gt;
Sadeler, Královský palác.jpg|Philipp van der Bossche – Sadelerův prospekt Prahy (1606)&lt;br /&gt;
Praha Hrad 1607.jpg|[[Aegidius Sadeler]] Prager Burg und Kleinseite 1607&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar 1784 wurde die Kleinseite mit der Altstadt, der Neustadt und dem Hradschin durch ein Dekret [[Joseph II.|Josephs II.]] zur vereinten Stadt Prag zusammengeschlossen. Ab 1784 wurde außerdem die Kleinseitner Stadtmauer ein Teil der vereinigten [[Prager Stadtmauer|Prager Stadtbefestigung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.burgenwelt.org/tschechien/prag_sm/index.htm|titel=Stadtmauer Prag|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=burgenwelt.org|seiten=|datum=|zugriff=2015-11-29|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20151208153522/http://www.burgenwelt.org/tschechien/prag_sm/index.htm|archiv-datum=2015-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 schrieb der Schriftsteller [[Jan Neruda]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Kleinseitner Geschichten]]&amp;#039;&amp;#039; und setzte dem Stadtteil somit ein literarisches Denkmal. 1891 wurden anlässlich der [[Prager Jubiläumsausstellung 1891|Landes-Jubiläumsausstellung]] auf dem Petřín der [[Aussichtsturm Petřín|Aussichtsturm]] sowie die [[Petřín-Standseilbahn|Standseilbahn]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 hatte die Kleinseite 8411 Einwohner. Im Jahr 2001 bestand der Stadtteil aus 471 Wohnhäusern, in denen 6809 Menschen lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|APanorama1.jpg|600|Die Kleinseite vom Strahovkloster aus gesehen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Kirche St. Johannes d. T. an der Bleiche|Kirche St. Nikolaus|Kirche St. Thomas}} Kirchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Prague 07-2016 view from Lesser Town Tower of Charles Bridge img1.jpg|mini|St. Nikolaus, von Osten gesehen]]&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolaus auf der Kleinseite (Prag)|St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
* [[St. Thomas (Prag)|St. Thomas]]&lt;br /&gt;
* [[St. Maria unter der Kette]]&lt;br /&gt;
* [[St. Johannes der Täufer an der Bleiche]]&lt;br /&gt;
* [[St. Laurentius (Prag)|St. Laurentius]]&lt;br /&gt;
* [[Maria vom Siege (Prag)|Maria vom Siege]]&lt;br /&gt;
* Kirche der Jungfrau Maria von der immerwährenden Hilfe: Das &amp;#039;&amp;#039;Kleinseitner Tor&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Strahover Tor&amp;#039;&amp;#039; stand auf der Höhe der Marienkirche der [[Theatiner|Kajetaner]] und wurde 1711 abgerissen. Bis 1717 entstand hier die Kirche der Jungfrau Maria von der immerwährenden Hilfe bei den Kajetanern (Kostel Panny Marie u Kajetánů) mit dem Grundriss eines griechischen Kreuzes.&lt;br /&gt;
* St.-Josephs-Kirche, Barockkirche des Karmelitinnenordens&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digital-guide.cz/de/poi/die-kleinseite-mala-strana-1/die-st-josephs-kirche/St. Josephs-Kirche] Prague Minos Guide&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://prague.eu/cs/objevujte/kostel-sv-josefa-na-male-strane/ &amp;#039;&amp;#039;Kostel sv. Josefa na Malé Straně. Historie&amp;#039;&amp;#039;] [[Prague City Tourism]], abgerufen am 22. Juli 2024 (tschechisch, englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Palais ===&lt;br /&gt;
* [[Palais Buquoy]]&lt;br /&gt;
* [[Erzbischöfliches Palais (Prag)|Erzbischöfliches Palais]]&lt;br /&gt;
* [[Palais Lobkowitz (Prag)|Palais Lobkowitz]]&lt;br /&gt;
* [[Palais Morzin]] (Rumänischen Botschaft)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digital-guide.cz/de/poi/die-kleinseite-mala-strana-1/das-palais-morzin/ &amp;#039;&amp;#039;Palais Morzin&amp;#039;&amp;#039;] Prague Minos Guide&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Palais Nostitz]]&lt;br /&gt;
* [[Palais Schönborn (Prag)|Palais Schönborn]]&lt;br /&gt;
* [[Palais Thun]]&lt;br /&gt;
* [[Palais Vrtba]]&lt;br /&gt;
* [[Palais Waldstein]]&lt;br /&gt;
* Palais Auersperg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digital-guide.cz/de/poi/die-kleinseite-mala-strana-1/das-palais-auersperg-auerspersky-palac/ &amp;#039;&amp;#039;Palais Auersperg (Aueršperský palác)&amp;#039;&amp;#039;] Prague Minos Guide&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Palais Hartig ([[Akademie der musischen Künste in Prag]])&lt;br /&gt;
* Palais Ledebur&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.viewprague.cz/de/ledebour-palais &amp;#039;&amp;#039;Ledebur Palais&amp;#039;&amp;#039;] View Prague&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ledebur.de/Palais/ &amp;#039;&amp;#039;Die Gärten unter der Prager Burg - Ledeburpalais und Ledeburgarten&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Palais Liechtenstein am Moldauufer&amp;lt;ref&amp;gt;[https://prague.eu/cs/objevujte/lichtenstejnsky-palac-kampa/ &amp;#039;&amp;#039;Lichtenštejnský palác — Kampa. Historie&amp;#039;&amp;#039;] Prague City Tourism, abgerufen am 22. Juli 2024 (tschechisch, englisch) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Palais Liechtenstein (Musikakademie auf dem Kleinseitner Ring)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digital-guide.cz/de/poi/die-kleinseite-mala-strana-1/das-palais-liechtenstein-1/ &amp;#039;&amp;#039;Palais Liechtenstein Kleinseiter Ring&amp;#039;&amp;#039;] Prague Minos Guide&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Palais Kaiserstein&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dientzenhofers.cz/de/domy/estates/detail/354-praha-kaisersteinsky-palac &amp;#039;&amp;#039;Palais Kaiserstein&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pálffy-Palais&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.viewprague.cz/de/palffy-palais &amp;#039;&amp;#039;Pálffy-Palais&amp;#039;&amp;#039;] View Prague&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gärten und Grünflächen ===&lt;br /&gt;
* [[Vrtba-Garten]]&lt;br /&gt;
* [[Gärten der Prager Burg]]&lt;br /&gt;
* [[Hartigs Garten]]&lt;br /&gt;
* [[Kampa (Prag)|Insel Kampa]]&lt;br /&gt;
* [[Ledebur-Garten]]&lt;br /&gt;
* [[Pálffy-Gärten]]&lt;br /&gt;
* [[Petřín]]&lt;br /&gt;
* Vojanovy sady&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Palastgärten unter der Prager Burg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prager Bischofshof ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Pfalz der Prager Bischöfe&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Biskupský dvůr)&amp;#039;&amp;#039; hat sich in Resten im Hof des Hauses Brückengasse 16 &amp;#039;&amp;#039;(Mostecká CN 47)&amp;#039;&amp;#039; „Zu den drei Glocken“ &amp;#039;&amp;#039;(U tři zvonů)&amp;#039;&amp;#039; erhalten. Noch heute steht hier der Torturm der gotischen Bischofspfalz. Bereits gegen Ende des 12. Jahrhunderts hatte der Bischof seinen Sitz zwischen Brückengasse &amp;#039;&amp;#039;(Mostecká)&amp;#039;&amp;#039;, Josefsgasse &amp;#039;&amp;#039;(Josefská)&amp;#039;&amp;#039; und jetzigem Dražický-Platz &amp;#039;&amp;#039;(Dražického náměstí)&amp;#039;&amp;#039;; vorher lag dieser in der Prager Burg an der Stelle der alten Propstei. Zwischen 1182 und 1196 wurde der Bischofssitz hierher verlegt. Die Pfalz bestand zu dieser Zeit wohl vor allem aus Holzbauten, doch haben sich in den Kellern auch Reste [[Romanik|romanischer]] Steinbauten erhalten. Gegen 1263 wurde das Gelände im Zusammenhang mit der Gründung der Kleinseite stärker befestigt. Noch vor 1344 und damit auch vor Erhebung Prags zum [[Erzbistum Prag|Erzbistum]] erlebte es eine starke gotische Umgestaltung und wurde mit prunkvollen Gemälden und Plastiken ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprünglich gotische Turm im Hof trägt das Wappen der beiden Bauherren Bischof [[Johann IV. von Dražice]] (mit Rebenzweig) und Erzbischof [[Johann Očko von Wlašim]]. In den Hussitenkriegen 1419/1420 wurde die Pfalz zerstört und anschließend nicht wieder aufgebaut. Nach der Wiedereinsetzung des Erzbischofs residierte dieser seit 1562 im [[Erzbischöfliches Palais (Prag)|Erzbischöflichen Palais]] auf dem [[Hradschiner Platz]] &amp;#039;&amp;#039;(Hradčanské náměstí)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sächsisches Haus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Malá Strana, Saský dům 2.jpg|mini|Sächsisches Haus]]&lt;br /&gt;
Gegenüber der Bischofspfalz steht das &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Haus&amp;#039;&amp;#039; (Saský dům, Mostecká Nr. 3/CN 55). Auch dieses bildete zuvor einen großen, selbständigen Block als Teil der Kleinseitner Befestigung und diente unter dem Namen Welsches Haus als Handelszentrum und Wohnstadt der Fernhändler in der Art des [[Teynhof]]s. Es handelte sich um ein exterritoriales Gebiet, zu dem auch beide [[Kleinseitner Brückenturm|Kleinseitner Brückentürme]] als Besitz gehörten, die erst später durch Tausch an die Altstadt gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl IV. schenkte das Gebäude 1348 dem Herzog von Sachsen-Wittenberg, [[Rudolf II. (Sachsen-Wittenberg)|Rudolf I.]], der es zu einem gotischen Palast umbauen ließ. Von 1408 bis 1909 nutzen es die sächsische Herzögen als Prager Residenz. Im ersten Geschoss wurden bei einer [[Restaurierung]] in den 1960er Jahren spitzbogige Fenster entdeckt. Die Umfassungsmauern sind also noch gotisch und die Keller zeigen ebenfalls noch die ursprünglichen Gewölbe. Das heutige Erscheinungsbild entstammt weitgehend einem [[Renaissance]]umbau wenige Jahre vor 1600, zu dem auch das [[Renaissanceportal]] gehört. Das Kleinseitner Wappen wurde erst wesentlich später, um 1780, hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hungermauer (Hladová zeď) ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hungermauer}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Praha Petrin Hladova zed.jpg|mini|Die Hungermauer]]&lt;br /&gt;
In großer Entfernung zur alten Stadtmauer der Kleinseite wurde von 1360 bis 1362 eine neue sechs Meter hohe und zwei Meter breite Stadtbefestigung errichtet, von der große Teile bis heute erhalten blieben. Ihren Namen soll sie aufgrund einer am Ende der Bauzeit auftretenden Hungersnot erhalten haben. Möglicherweise sind die Bauarbeiten auch auf die große Zahl der nach Beendigung der Arbeiten an den Wohnbauten der Prager Neustadt und in der Burg Karlštejn freiwerdenden Arbeitskräfte zurückzuführen, die hier eine neue Beschäftigung fanden. [[Franz Kafka]] schrieb seine Erzählung „[[Beim Bau der Chinesischen Mauer]]“ in Anlehnung an die Hungermauer. In dieser Erzählung ist die chinesische Mauer ebenso etwas „Unzweckmäßiges“, sozusagen eine Beschäftigungstherapie für Arbeitslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussichtsturm Petřín ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rozhledna na Petříně.jpg|mini|Aussichtsturm Petřín]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Aussichtsturm Petřín]]&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Petřínská rozhledna&amp;#039;&amp;#039;) ist ein 60 Meter hoher, dem [[Eiffelturm]] nachempfundener Aussichts- und Sendeturm auf dem Berg [[Petřín]], der 1891 errichtet wurde. Heute ist der Aussichtsturm eine vielbesuchte Touristenattraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wendisches Seminar ===&lt;br /&gt;
Das 1724 gegründete &amp;#039;&amp;#039;[[Wendisches Seminar|Wendische Seminar]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Seminar&amp;#039;&amp;#039;, tschechisch Lužický seminář) war bis 1922 Ausbildungsstätte für den größtenteils [[Sorben|sorbischen]] katholischen Priesternachwuchs der [[Oberlausitz]] und dient heute als Sitz der Gesellschaft der Freunde der Lausitz ([[Společnost přátel Lužice]]), deren Bibliothek hier untergebracht ist, sowie als Landesvertretung des Freistaates [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jaroslaus Schaller]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der königl. Haupt und Residenzstadt Prag sammt allen darinn befindlichen sehenswürdigen Merkwürdigkeiten: Die Kleinseite, oder das III. Hauptviertel der Stadt Prag.&amp;#039;&amp;#039; Geržabeck, Prag 1795, S. 107–131 (Kapitel 13 „Die Kleinseite“; [https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10011101?page=112,113&amp;amp;q=Kleinseite digitale-sammlungen.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum frühen und hohen Mittelalter ===&lt;br /&gt;
* Jarmila Čiháková, Jaroslav Dobrý: &amp;#039;&amp;#039;Dendrochronologische Bearbeitung der Hölzer aus den archäologischen Untersuchungen des Prager Suburbiums.&amp;#039;&amp;#039; In: Lumír Poláček, Jitka Dvorská (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Probleme der mitteleuropäischen Dendrochronologie und naturwissenschaftliche Beiträge zur Talaue der March.&amp;#039;&amp;#039; Internationale Tagungen Mikulčice 5, Brno 1999, S. 39–54.&lt;br /&gt;
* Jarmila Čiháková, Zdenek Dragoun: &amp;#039;&amp;#039;Nástin vývoje podhradí Pražského hradu do poloviny 13. století. (Abriss der Entwicklung des Suburbiums der Prager Burg bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts.)&amp;#039;&amp;#039; In: Archeologické Rozhledy 49, 1997, S. 56–64.&lt;br /&gt;
* Jarmila Čihákova, Jan Zavřel: &amp;#039;&amp;#039;Das Itinerar Ibrahim Ibn Jakubs und die neuen archäologischen Entdeckungen auf der Kleinseite.&amp;#039;&amp;#039; In: Petr Charvát, Jiří Prosecký (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ibrahim ibn Ya’qub at-Turtushi. Christianaty, Islam and Judaism meet in East-Central Europe c. 800–1300 A.D.&amp;#039;&amp;#039; Praha 1996, S. 65–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart und zu den Baudenkmalen ===&lt;br /&gt;
* Knaurs Kulturführer &amp;#039;&amp;#039;Tschechische Republik.&amp;#039;&amp;#039; München 1993, ISBN 3-426-26609-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umělecké památky Prahy 3.&amp;#039;&amp;#039; Malá Strana, Praha 1999, ISBN 80-200-0771-7.&lt;br /&gt;
* Maria-Anna Edlbacher: [https://services.phaidra.univie.ac.at/api/object/o:1260264/get &amp;#039;&amp;#039;Palastbauten in Wien und in Prag, 2. Hälfte 17., erste Hälfte 18. Jahrhundert – Eine Vergleichsstudie&amp;#039;&amp;#039;] Wien 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Malá Strana|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rozhlednyunas.cz/rozhledny/petrinska-rozhledna-v-praze/ Petřínská rozhledna]&lt;br /&gt;
* [https://magdeburg-law.com/de/magdeburger-recht/historische-staedte/praha-mala-strana-prag-kleinseite/ &amp;#039;&amp;#039;Praha, Malá Strana / Prag, Kleinseite&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://inges-reiseblog.de/die-prager-kleinseite-mala-strana-kompakt-ostteil/ &amp;#039;&amp;#039;Die Prager Kleinseite (Malá Strana) kompakt – Ostteil&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.schwarzaufweiss.de/Prag/tour6.htm &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer Prag Tour 6: Durch die nördliche Kleinseite&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Prag|Kleinseite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1784]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den Hussitenkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinseite| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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