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	<title>Kleinschweidnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinschweidnitz&amp;diff=1950799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DCB am 24. August 2024 um 14:26 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-24T14:26:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Großschweidnitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/4/28.6/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/39/32.95/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = höchste Erhebung&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 314.4&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.58&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;Ausgemessen über https://www.geoviewer.sachsen.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1937&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02708&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03585&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinschweidnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Großschweidnitz]] im Süden des [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Görlitz|Landkreises Görlitz]] im Oberlausitzer Bergland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama kleinschweidnitz.jpg|mini|Panoramaaufnahme der Siedlung am Ebersdorfer Weg]]&lt;br /&gt;
Die 161&amp;amp;nbsp;ha (1900) große Flur des Dorfes schließt sich über die [[Staatsstraße 148]] talabwärts fast lückenlos an Großschweidnitz an. Sie liegt ca. 1&amp;amp;nbsp;km südlich vom Stadtrand [[Löbau]]. Am tiefsten Punkt der Staatsstraße (auch als Rumburger oder Löbauer Straße bezeichnet) beginnt ein Fußweg Richtung Ebersdorf, welcher nach der Querung des [[Großschweidnitzer Wasser|Dorfbaches]] als Straße weiterführt. Er ist eine wichtige Verbindung für Wanderer von und nach Löbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Erwähnenswert sind zwei geologische Aufschlüsse im Ort. In einem ehemaligen Steinbruch an der Grenzmühle sowie im Bachbett befindliche Felsen oberhalb der Mühle bestehen aus [[Lausitzer Granodiorit]], welcher hier im Gegensatz zu seiner sonstigen richtungslos-körnigen Ausbildung eine flächenhafte, [[gneis]]ähnliche Textur vorzugsweise aus dunklen Gemengeteilen wie [[Biotit]], untergeordnet auch [[Hornblende]], aufweist. Das Gestein wird dabei durch mehrere Dezimeter mächtige [[Lamprophyr]]gänge durchsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Möbus, G.: Rekristallisationserscheinungen im Lausitzer Granodiorit bei Löbau/Sachsen. Geologie. Jg. 7, 1958, H. 3/6, S. 613–628.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der zweite geologische Aufschluss liegt an der Beckelmühle und zeigt einen Einblick in den Aufbau der pleistozänen Ablagerungen im Gebiet. Unter einem 1,5&amp;amp;nbsp;m mächtigen [[weichselkaltzeit]]lichen Lößlehm befindet sich hier eine 1,2&amp;amp;nbsp;m dicke [[Grundmoräne]] des weitesten Eisvorstoßes der [[Saalekaltzeit]] (Drenthe-Stadium). In unteren Lagen folgen Sande und Kiese mit Mächtigkeiten von 0,4 bzw. 8,6&amp;amp;nbsp;m der zwei in der südlichen Oberlausitz nachgewiesenen [[elsterkaltzeit]]lichen Eisvorstöße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchste Erhebung ist der 314,4&amp;amp;nbsp;m hohe [[Nonnenberg (Großschweidnitz)|Nonnenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Großschweidnitzer Wasser Panorama.jpg|mini|Das Großschweidnitzer Wasser in Kleinschweidnitz ]]&lt;br /&gt;
Kleinschweidnitz ist reich an altem Pflanzen- und Baumbestand. So finden sich beispielsweise an den alten Mühlgräben, welche fast durchgängig noch zu erkennen sind, mächtige [[Weiden (Gattung)|Weiden]] und [[Eschen (Pflanzengattung)|Eschen]]. Am Ufer des &amp;#039;&amp;#039;[[Großschweidnitzer Wasser]]s&amp;#039;&amp;#039;, welches in Kleinschweidnitz fast vollständig Bewaldet ist, sind [[Ahorne|Ahorn]], [[Linden (Gattung)|Linde]], [[Eichen|Eiche]] und [[Erlen (Gattung)|Erle]] häufig anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20170326200DR Kleinschweidnitz (Großschwdntz) Herrenhaus.jpg|mini|Herrenhaus Kleinschweidnitz]]&lt;br /&gt;
Kleinschweidnitz wurde zusammen mit Großschweidnitz erstmals 1306 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0230068 Großschweidnitz-Kleinschweidnitz. Meßtischblatt, Sekt. Neusalza, 1883.jpg|mini|Karte von 1883 mit Kleinschweidnitz]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gutsblockflur nimmt den dreieckigen Bereich zwischen Großschweidnitzer und [[Cunnersdorfer Wasser]] bis zur Beckelmühle ein. 1507 wurde ein Eisenhammer der Stadt Löbau zugesprochen, der sich in der [[Siedlung|reihendorfartigen Gutssiedlung]] befand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Knothe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dörfer des Weichbilds Löbau.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Neues Lausitzisches Magazin]]. Bd. 68, 1892, S. 176–223 ([https://digital.slub-dresden.de/id20050450Z/492 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Domkapitel Bautzen]] tauschte 1598 seine zwei Bauern im Ort gegen einen Hopfengarten in [[Großdehsa]] um. Im Jahr 1627 erscheint erstmals ein Rittergut in Kleinschweidnitz. Dieses wurde 1865 von dem Löbauer Justizrat und Reichstagsabgeordneten [[Karl August Mosig von Aehrenfeld]] in heutiger Form neu aufgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts bestand der Ort aus dem Rittergut, 27 Häusern sowie mehreren Mühlen. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es im Ort eine [[Lehmkuhle|Lehmgrube]] mit angrenzender [[Ziegelei]] (heute Ziegeleiweg), eine [[Schmiede]] und eine [[Sandgrube]] an der Flurgrenze zu Löbau. Die [[Liste von Mühlen am Löbauer Wasser #Liste von Mühlen am Großschweidnitzer Wasser|vielen Wassermühlen]] wurden mit der Kraft von Mühlgräben oder des [[Großschweidnitzer Wasser]]s angetrieben, so die Grenz- (früher Gränz-), Belgermühle &amp;#039;&amp;#039;[an den Eichen],&amp;#039;&amp;#039; Jüttler- (heute Jütter-), Wattemühle (Ernst-Belger-Mühle) und Beckelmühle. Letztere war ab 1972 Teilbetrieb des VEB Lausitzer Granit. Die Belgermühle wurde vom Cunnersdorfer Wasser angetrieben. Von ihr stehen heute nur noch die Grundmauern. Die Jüttlermühle (Mühlweg 5) wurde bis um 1950 als Öl- und Mahlmühle genutzt. Die Wattemühle wurde später als Steinbearbeitungsbetrieb, dann als Autohaus geführt. Die genutzten, meist nun verschütteten Wassergräben sind bei fast allen Mühlen noch zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturelles Zentrum war das 1828 erbaute Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Zur Grünen Eiche&amp;#039;&amp;#039;, welches seit 1919 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schwimmer&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist. In dem Gebäude fand sich zu DDR-Zeiten ein Geschäft der [[Handelsorganisation|HO]]. Später im Nebengelass auch ein Jugendclub. Zu dem Namen kam es, als bei Hochwasser ein [[Niedercunnersdorf]]er mit seinem Pferd durch den Dorfbach schwamm. Heute ist das ehemalige Gasthaus verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Bürgermeister von Kleinschweidnitz war Alwin Micklisch, welcher das Amt von 1921 bis 1935 ausübte. Danach übernahm der Großschweidnitzer Bürgermeister die Mitverantwortung, bis der Ort 1937 zu Großschweidnitz eingemeindet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rittergutsbesitz kam im Jahr 1946 während der Bodenreform an [[Neubauer (Agrarreform)|Neusiedler]]. Das ehemalige Herrenhaus, das ein einfacher Bau mit Mansarddach ist, zeigt die Jahreszahl 1838 mit den Initialen C{{nnbsp}}R (= Carl Rudolf) über der Haustür. Des Weiteren existieren umgebaute Wirtschaftsgebäude mit Walmdächern und das um 1900 errichtete ehemalige neue Herrenhaus. Hinter diesem befindet sich ein kleiner Park, an dem beiderseits einer Lindenallee zum Teil mächtige Altbäume, wie &amp;lt;!--eine Hängebirke (bereits 1840 erwähnt),--&amp;gt;Blut- und Rotbuchen, Roteichen, Lärchen und Schwarzkiefern stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Kleinschweidnitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1547&lt;br /&gt;
| 7 [[besessene Mann]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 10 Gärtner, 3 Häusler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834&lt;br /&gt;
| 156&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 180&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890&lt;br /&gt;
| 239&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
| 388&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
| 387, davon 365 evgl.,11 kath. &amp;amp; 2 konfl.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war 1540 und 1930 nach Löbau gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundherrschaft ===&lt;br /&gt;
1547: [[Rat zu Löbau]], 1569–1569: [[Unwürde|Rittergut Unwürde]], 1569–1627: [[Cunewalde|Rittergut Cunewalde]], 1627–1777: Rittergut Kleinschweidnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
1777: [[Bautzener Kreis]], 1843: [[Landgerichtsbezirk Löbau]], 1856: [[Gerichtsamt Löbau]], 1875: [[Amtshauptmannschaft Löbau]], 1952: [[Kreis Löbau]], 1994: [[Landkreis Löbau-Zittau]], 2008: [[Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsnamenformen ===&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes lautete 1306: ambae (= lat. beide) Sweynicz, 1401: kleinen Swoynicz, 1419: Swoynitz parva, 1547: Klein Schweidnitz und 1791: Klein Schweinitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|24}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mühlen der Oberlausitz – einst und jetzt&amp;#039;&amp;#039;, Oberlausitzer Verlag Frank Nürnberger&lt;br /&gt;
* {{BKD|34|267|274|Kleinschweidnitz}}&lt;br /&gt;
* Buch: Ortschronik 700 Jahre Großschweidnitz (2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Klein-Schweidnitz}}&lt;br /&gt;
* [https://geoportal.sachsen.de/?map=58754887-f603-4547-a825-bd57424df08a Geoportal Sachsen: Gemarkung Kleinschweidnitz]&lt;br /&gt;
* [https://foto.loebaulebt.de/grossschweidnitz.htm &amp;#039;&amp;#039;Fotosammlung Groß- und Kleinschweidnitz&amp;#039;&amp;#039;] bei Peter Emmrichs Löbaufoto&lt;br /&gt;
* [https://foto.loebaulebt.de/gschw22.htm &amp;#039;&amp;#039;Fotosammlung über das Rittergut Kleinschweidnitz&amp;#039;&amp;#039;] bei Löbaufoto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großschweidnitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DCB</name></author>
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