<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kleinrudestedt</id>
	<title>Kleinrudestedt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kleinrudestedt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinrudestedt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T04:10:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinrudestedt&amp;diff=1295503&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nerenz: /* Literatur */ Vornamen ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinrudestedt&amp;diff=1295503&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-11-24T13:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Vornamen ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname          =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             =&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Großrudestedt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen              =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/04/55&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11/06/21&lt;br /&gt;
| Nebenbox                =&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             =&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 164 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  =&lt;br /&gt;
| Einwohner               =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-03-14&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 99195&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 036204&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  =&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                    =&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinrudestedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf, das in das nur einen Kilometer entfernte [[Großrudestedt]] im [[Landkreis Sömmerda]] eingemeindet worden ist. Es liegt im [[Thüringer Becken]] am Nordostrand des  &amp;#039;&amp;#039;Schwanseer Forstes&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen Klein- und Großrudestedt verläuft der kleine Fluss [[Gramme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kleinrudestedt führte im [[Mittelalter]] den Namen „Wenigen-Rudestedt“. Das deutet darauf hin, dass es sich um ein Nebendorf von Großrudestedt mit angesiedelten [[Wenden]] gehandelt hat. Die jetzige Dorfanlage lässt jedoch keinen slawischen Einfluss erkennen. Das Kloster [[Georgenthal]], das Weißfrauen-Kloster [[Erfurt]], das [[Erfurter Dom|Marienstift Erfurt]] und das [[Großes Hospital|Große Hospital]] Erfurt hatten im 13. und 14. Jahrhundert Besitz in Kleinrudestedt. Nach Beginn der [[Reformation]] im 16. Jahrhundert fanden in Kleinrudestedt, wie überall in den kursächsischen Dörfern, &amp;#039;&amp;#039;Visitationen zur Festigung der kirchlichen Ordnung&amp;#039;&amp;#039; statt. 1582 bis 1586 forderte auch in Kleinrudestedt die [[Pest]] ihre Opfer. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden 1636 das Pfarr- und das Schulhaus abgebrannt, ebenso das Innere des [[Kirchenschiff]]s. 1642 war das Dorf völlig entvölkert, kein Haus mehr bewohnt. Die noch lebenden Einwohner waren in befestigte Plätze, besonders nach Erfurt, aber auch in das [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerk]] [[Bachstedt]], geflüchtet. Die Felder verödeten. 1681 bis 1683 wurden die Erfurt benachbarten Dörfer wegen der dort ausgebrochenen Beulenpest zeitweise abgesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinrudestedt gehörte mit [[Schwansee (Großrudestedt)|Schwansee]], [[Großrudestedt]] und [[Großmölsen]] zur „Vogtei Schwansee“, welche ab 1664 Teil des [[Amt Großrudestedt|Amts Großrudestedt]] war. Seit 1672 gehörte der Ort zum Herzogtum [[Sachsen-Eisenach]] und ab 1741 zu [[Sachsen-Weimar-Eisenach]]. Wie andere Orte der Region hatte Kleinrudestedt dem Herzoglichen Gut Bachstedt [[Fron]]dienste zu leisten und seine [[Flur (Gelände)|Flur]] dessen Schafen zum Grasen zu öffnen (Triftrecht), was als „Landplage“ empfunden wurde. Dazu kamen Frondienste für das &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss&amp;#039;&amp;#039; in Schwansee und das Amt in Großrudestedt. Im Revolutionsjahr 1848 fanden „Volksversammlungen“ bei Kleinrudestedt am Schwanseer Forst statt. Der Ort galt als Herd für die Unruhen im ganzen Bezirk. Es wurden demokratische Vereine gegründet und die „Volksbewaffnung“ durchgeführt. Dann legte der Großherzog [[Kürassiere]] in das Amt Großrudestedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
Kleinrudestedt leistete sich als wohlhabendes Dorf 1840 eine unter dem Hofbaumeister [[Clemens Wenzeslaus Coudray|Coudray]] gebaute [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]], deren Entwurf von [[Carl Georg Kirchner]] erarbeitet wurde&amp;lt;ref&amp;gt; [[Rolf Bothe]]: &amp;#039;&amp;#039;Clemens Wenzeslaus Coudray: 1775–1845; ein deutscher Architekt des Klassizismus&amp;#039;&amp;#039;, Köln; Weimar; Wien: Böhlau, 2013, S. 528. ISBN 978-3-412-20871-4&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der 1845 der [[Gustav-Adolf-Werk|Gustav-Adolf-Verein]] des [[Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach|Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach]] gegründet wurde. Zur [[DDR]]-Zeit wurde die Kirche in den 1980er Jahren durch Feuchtigkeitsschäden bei undichtem Dach baufällig, baupolizeilich gesperrt und schließlich bis auf den stabil erscheinenden [[Kirchturm]] abgerissen. Dieser erhielt ein Notdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungsstücke aus dem abgerissenen Kleinrudestedter Kirchenschiff befinden sich mittlerweile in der Kirche von [[Großrudestedt]]: der Taufstein, die Gedenktafeln für die Gefallenen beider Weltkriege, die letzten Kirchenbänke und der Motor der (verfaulten) Orgel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurde ein Gemeindehaus in die Ruine des alten Kirchenschiffs gebaut. 2019 musste der Glockenturm wegen extremer Einsturzgefahr nach Abheben der Haube abgebaut werden. „Der Hausschwamm hat ganze Arbeit geleistet“. Der Kirchturm soll wieder so aufgebaut werden, wie ihn Kirchner geschaffen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Am Montag hebt die Spitze ab. Schäden am Kirchturm von Kleinrudestedt sind größer als erwartet. Glockenturm wegen Einsturzgefahr demontiert&amp;#039;&amp;#039;. [[Thüringische Landeszeitung]], 2. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pfarrhaus soll verkauft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kleinrudestedt plant Kirchenneubau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringische Landeszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 6. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Großrudestedt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kleinrudestedt Kirche 1.JPG|Kirchruine (2010)&lt;br /&gt;
Kleinrudestedt Kirchturm.JPG|Kirchturm (2010)&lt;br /&gt;
Kleinrudestedt Kirche 2021.JPG|Gemeindehaus in Kirchruine März 2021  &lt;br /&gt;
Kleinrudestedt Gustav Adolph Verein.JPG|Gedenktafel zur Gründung des Gustav-Adolf-Vereins in der Kirche&lt;br /&gt;
Kleinrudestedt-Pfarrhaus-CTH.jpg|Pfarrhof (Mai 2016)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Spieß: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Dorfes Großrudestedt im Grossherzogtum Sachsen. Mit Berücksichtigung der Umgegend und im Rahmen der Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei Wackes in Kommission u. a., Großrudestedt u. a. 1912, (Reprint: Möbius, Artern 1997).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Großrudestedt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052617123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großrudestedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sömmerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sömmerda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nerenz</name></author>
	</entry>
</feed>