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	<title>Kleinheringen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T23:36:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinheringen&amp;diff=2769192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Bild in Infobox eingefügt</title>
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		<updated>2025-12-16T19:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild in Infobox eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Naumburg (Saale)&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/6/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/40/27/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 129 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 60&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.naumburg.de/de/einwohner/einwohnerzahlen-und-ihre-entwicklung.html |titel=Einwohnerzahlen und ihre Entwicklung |sprache=de |abruf=2022-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1991-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Bad Kösen]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06628&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036461&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Kleinheringen Luftaufnahme.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme Kleinheringen im Mai 2016&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinheringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] von [[Bad Kösen]], einem [[Stadtteil]] der Stadt [[Naumburg/Saale]] im [[Burgenlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Kleinheringen liegt am Ostufer der [[Saale]] in der Nähe der Mündung der [[Ilm (Saale)|Ilm]]. Dort zweigt von der [[Bahnstrecke Halle–Bebra|Bahnstrecke]] [[Berlin]] – [[Erfurt]] die [[Bahnstrecke Großheringen–Saalfeld|Strecke nach Saalfeld]] und [[München]] ab. Die Landesstraße 203 und die Landesstraße 1061 verbinden [[Thüringen]] mit Sachsen-Anhalt, denn dort endet Thüringen und beginnt das Land Sachsen-Anhalt. Die [[Muschelkalk]]-Saaleanhöhen eignen sich in den Südlagen besonders für Wein- und Obstanbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kleinheringen wurde am 12. Februar 1344 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 353.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte zum Besitz der Schenken von [[Burg Saaleck|Saaleck]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://personendatenbank.germania-sacra.de/files/books/NF%2035,1%20und%202%20Wiessner%20Naumburg.pdf Germania Sacra, Kleinheringen auf S.593 und 677f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Haus der [[Schenk von Vargula|Schenken von Vargula]]. 1344 veräußerten sie Kleinheringen mit der Burg Saaleck an die [[Bistum Naumburg|Naumburger Bischöfe]], welche aus dem zur Burg gehörigen Gebiet das [[Amt Saaleck]] bildeten. Dieses kam im Jahr 1544 an das zum [[Hochstift Naumburg]] gehörige [[Amt Naumburg (Hochstift Naumburg-Zeitz)|Amt Naumburg]] und mit diesem im Jahr 1564 an das [[Kurfürstentum Sachsen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=111771 Das Hochstift Naumburg in der Retrobibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gabriel Heuwich aus Kleinheringen war 1652 in einen [[Hexenprozess]] verwickelt, in welchem ihm Segensprechen und [[Wahrsagen|Wahrsagerei]] vorgeworfen wurden. Der Ausgang ist nicht überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|341210602X|Seite=551}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinheringen gehörte als Teil des Amts Naumburg zwischen 1656/57 und 1718 zum kursächsischen [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Zeitz]], danach zum Kurfürstentum Sachsen und ab 1806 zum [[Königreich Sachsen]]. Nach dem Beschluss des [[Wiener Kongress]]es im Jahr 1815 wurde der Ort an das [[Königreich Preußen]] abgetreten und dem 1818 neu gebildeten [[Landkreis Naumburg|Kreis Naumburg]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/naumburg.htm |titel=Der Landkreis Naumburg im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-10-31| archiv-url=https://web.archive.org/web/20240407030043if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/naumburg.htm | archiv-datum=2024-04-07 |abruf=2025-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Übergang zu Preußen wurden bei der Aufhebung alter Besitzverhältnisse 17 Häuser urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
Durch den Ort führte über viele Jahrhunderte eine bedeutende Fernhandelsstraße, die sogenannte „Salzstraße“, welche hier die Saale an einer Furt überschritt. Erst 2019 wurden hier südlich des Ortes in Richtung Rödigen ein steinzeitlicher Siedlungs- und Kultort&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Direkt aus dem dpa-Newskanal | url=https://www.sueddeutsche.de/wissen/archaeologie-halle-saale-rund-7200-jahre-alter-ritualort-bei-bad-koesen-entdeckt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200501-99-902847 | titel=Archäologie - Halle (Saale) - Rund 7200 Jahre alter Ritualort bei Bad Kösen entdeckt | werk=[[sueddeutsche.de]] | datum=2020-05-01 |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie auch die mittelalterliche Wüstung [[Neschwitz (Wüstung)|Neschwitz]] entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrei Zahn: &amp;#039;&amp;#039;Neschwitz an der Salzstraße&amp;#039;&amp;#039;, in: Saale-Unstrut-Jahrbuch, Bd. 25 (2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich eine Filialkirche, die lange Zeit der Mutterkirche in Saaleck unterstand. Eingepfarrt waren die Orte Rödigen und Kaatschen. Im Jahre 1539 fand hier die Reformation statt. Seitdem ist die Kirche evangelisch-lutherisch.&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1991 wurde der Ort in Bad Kösen und zu Beginn des Jahres 2010 mit Bad Kösen in Naumburg (Saale) eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Datei:KleinheringenKirche2.JPG|alternativtext=Kirche Kleinheringen|mini|267x267px|Kirche in Kleinheringen]]Im Jahr 1724 wurde die evangelische Kirche gebaut. Am 10./11. April 1945 wurde sie nach Beschuss während der Belagerung von Amerikanern stark beschädigt. Nach der Verwitterung durch Regen, Schnee und Wind wurde sie im April 1970 abgerissen. Der Turmbereich wurde mit einem neuen Dach versehen und dient heute als Gedenkraum. 2012 wurde dieser Raum saniert und das Dach neu eingedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/beschreibendeda08anhagoog#page/n45/mode/2up Beschreibung der 1724 erbauten Kirche von Kleinheringen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] wurde der &amp;#039;&amp;#039;Museumsgutshof Sonnekalb&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet. Hier entstanden aus dem ehemals landwirtschaftlich genutzten Gutshof ein Hotel, Restaurant und Tourismusinformationszentrum. Außerdem wurde aus historischen landwirtschaftlichen Geräten ein Museum eingerichtet.&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal Kleinheringen]], Stelengruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Neben dem Museumsgut existieren in dem kleinen Ort zwei weitere Betriebe, die Bauschlosserei Gneiße und der Kleinheringer Automatenvertrieb GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Tanzlehrer, Komponist und Musiker [[Pantaleon Hebenstreit]] (1668–1750) wurde in Kleinheringen geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=s}}&lt;br /&gt;
* [https://www.naumburg.de/de/kleinheringen.html Kleinheringen auf der offiziellen Website der Stadt Naumburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Naumburg (Saale)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1298293790|VIAF=1862169181055969050003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1344]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1991]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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