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	<title>Kleinglockner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinglockner&amp;diff=1240208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-01-16T06:56:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD=Photo großglockner kleinglockner glocknerscharte austria 2006-09-01.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Kleinglockner (links), dahinter Großglockner&lt;br /&gt;
|HÖHE=3770&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=0.08&amp;lt;!-- aus www.geoland.at geschätzt. stimmt mit Angabe in Lage überein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Großglockner]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=14&lt;br /&gt;
|SCHARTE=Obere Glocknerscharte&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47.0741844&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=12.6952157&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-2/AT-7&lt;br /&gt;
|LAGE=Grenze zwischen [[Kärnten]] und [[Tirol (Bundesland)|Osttirol]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Österreichische Zentralalpen]], [[Hohe Tauern]], [[Glocknergruppe]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Prasinit]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=25. August 1799 durch Martin und Sepp Klotz, Sigismund von Hohenwart, Johann Zopoth und zwei  Zimmerleute&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=von Südosten über den Glocknerkamm&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinglockner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit einer Höhe von {{Höhe|3770|AT|link=true}}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Höhe des Kleinglockners wurde in früheren Ausgaben des Alpenvereinsführers von Willi End noch mit 3.783m angegeben, in der 11. Auflage (2010) wurde sie gemäß ÖK 50 mit 3.770m angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Geographie Österreichs#Berge|zweithöchste]] Gipfel Österreichs knapp vor der [[Wildspitze]]. Bei einer [[Schartenhöhe]] von lediglich 14 Metern ist es jedoch umstritten, ob man ihn als eigenständigen Berg zählen kann, oder nur als Nebengipfel des [[Großglockner]]s. Er liegt in der [[Glocknergruppe]] in den [[Österreichische Zentralalpen|Zentralalpen]], dem mittleren Teil der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Geografisch und geologisch betrachtet wird er als Vorgipfel des benachbarten Großglockners aufgefasst, in der Literatur aber, in Anbetracht seiner alpinistischen Bedeutung, in einigen Fällen gesondert behandelt. Der Gipfel liegt als Bestandteil des &amp;#039;&amp;#039;Glocknerkamms&amp;#039;&amp;#039; genau auf der Grenze zwischen [[Kärnten]] und [[Bezirk Lienz|Osttirol]]. Der Kleinglockner hat die Form einer scharfen Schneide, die mit der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Glocknerwechte&amp;#039;&amp;#039; bedeckt ist und je nach Verhältnissen eine Besteigung des Berges gefährlich bis unmöglich machen kann. Die Besteigungsgeschichte des Kleinglockners ist eng mit der des Großglockners verknüpft, da die Erstbesteiger, von Süden und Osten kommend, ihn überschreiten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besteigungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Kleinglockner ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinglockner by Vittorio Sella.jpg|mini|Kleinglockner vom Großglockner aus gesehen, Fotografie von [[Vittorio Sella]], etwa 1890]]&lt;br /&gt;
Im Sommer des Jahres 1799 wurde im Rahmen der Bemühungen zur Besteigung des Großglockners auf 2750 Metern Höhe im oberen &amp;#039;&amp;#039;[[Leiter (Fluss)|Leitertal]]&amp;#039;&amp;#039;, an der Südwestseite des Glocknerkamms in einer Bauzeit von nur einer Woche, eine einfache Hütte aus Brettern und Stämmen errichtet. Der Bau wurde vom Fürstbischof von [[Diözese Gurk|Gurk]], [[Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim|Franz Xaver Altgraf von Salm Reifferscheid]], in Auftrag gegeben und finanziert. Reste eines Nachfolgebaus sind noch heute oberhalb der [[Salmhütte]] zu sehen. Zwei auch am Bau beteiligte Zimmerleute aus [[Heiligenblut am Großglockner|Heiligenblut]], Martin und Sepp Klotz, wurden am 15. Juni 1799 ausgesandt, um mögliche Routen zum Gipfel zu erkunden, sie scheiterten aber wegen eines Schneesturms kurz unterhalb des Kleinglocknergipfels. Am 23. Juli wurde der Versuch wiederholt, wobei &amp;#039;&amp;#039;ein 74 [[Klafter]] langes Seil&amp;#039;&amp;#039;, ein sogenanntes [[Fixseil]], heraufgebracht wurde, ebenso wie eine &amp;#039;&amp;#039;7 bis 8 Klafter lange Leiter&amp;#039;&amp;#039; zur Überwindung der acht Meter breiten &amp;#039;&amp;#039;Oberen Glocknerscharte&amp;#039;&amp;#039;, auf 3756 Metern Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Höhe der Oberen Glocknerscharte wurde in früheren Ausgaben des Alpenvereinsführers von Willi End noch mit 3.766&amp;amp;nbsp;m angegeben, in der 11. Auflage (2010) wurde sie mit 3756&amp;amp;nbsp;m angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. August traf der Fürstbischof mit 30 Personen, darunter 19 Bauern als Träger, auf der Hütte ein. Wegen schlechten Wetters entschloss man sich am 22. &amp;#039;&amp;#039;nach Tisch&amp;#039;&amp;#039;, als das Wetter sich besserte, aufzubrechen. Doch durch einen erneuten kalten Sturm auf dem Glocknerkamm, mit Schnee und Eis, musste man diese erste Expedition aufgeben und stieg ab hinunter nach Heiligenblut. Die beiden Brüder Klotz, der Organisator des Unternehmens, [[Sigismund Ernst Hohenwart|Ferdinand Joseph Georg Sigismund von Hohenwart]], der Protokollant Johann Zopoth und zwei weitere Zimmerleute unternahmen jedoch am 25. August einen weiteren Anlauf und gelangten in tiefem Neuschnee auf den Kleinglocknergipfel, auf dem sie ein vom Fürstbischof gestiftetes Holzkreuz errichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großglockner ===&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1800 wurde dann die zweite Expedition zum Großglockner geplant, diesmal noch aufwändiger und kostspieliger als die erste. Eingeladen zu dieser Unternehmung wurden auch damals bekannte ausländische Wissenschaftler, wie die Botaniker [[David Heinrich Hoppe]] aus Regensburg und [[Christian Friedrich Schwägrichen]] aus Leipzig. Die alte Salmhütte wurde zu diesem Zweck stark erweitert. Am 27. Juli 1800 erreichten 62 Personen mit 16 Pferden die Hütte, und am 28. wurde die Besteigung des Großglockners in Angriff genommen. Die Brüder Klotz und die beiden nicht namentlich bekannten Zimmerleute wollten den Pfarrer Franz Joseph Orrasch aus [[Rangersdorf]] als ersten auf den Gipfel bringen, der aber verzichtete und mit Sigismund von Hohenwart und Daniel Heinrich Hoppe auf dem Kleinglockner zurückblieb. Die vier Führer erstiegen als erste den Gipfel des Großglockners. Bereits auf der &amp;#039;&amp;#039;Hohenwarte&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Salmhöhe&amp;#039;&amp;#039; genannt, kurz unterhalb der [[Adlersruhe]] waren auf 3282 Metern Höhe der Fürstbischof und die anderen Prominenten aus Wissenschaft und Klerus zurückgeblieben. Am 29. August 1800 stiegen die zwei Bauern und die zwei Zimmerleute, diesmal mit dem Landvermesser [[Ulrich Schiegg]] und dessen Schüler [[Valentin Stanič]], einem 26-jährigen Mathematikstudenten, abermals auf den Großglockner, um ein &amp;#039;&amp;#039;2 Klafter&amp;#039;&amp;#039; (knapp vier Meter) hohes Gipfelkreuz zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, III. Band, Berlin 1894, S. 165 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinglockner gehören zur sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Oberen Schieferhülle&amp;#039;&amp;#039;, die während der [[Alpidische Orogenese|Alpidischen Gebirgsbildung]] im frühen [[Paläogen]], vor etwa 66 Millionen Jahren, von sich hebendem Tiefengestein, dem [[Zentralgneis]], aufgeworfen wurde. Durch Erosion wurden die Schieferdeckschichten abgetragen und sind nur noch als Umrahmung des sogenannten [[Tauernfenster]]s vorhanden. Durch diese Hebung hat die Glocknergruppe ihre große Höhe erhalten. Als Hauptgestein der Berge erscheint [[Prasinit]], ein feinkörniger, sehr harter und verwitterungsfester [[Grünschiefer]], der dem Glockner seine dunkelgrüne Färbung verleiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Raimund von Klebelsberg: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Tirol&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1935, S. 223&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Glocknerkarkampkopf mit Meletzki-Grat am Kleinglockner - Kleinglocknerkees und Glocknerhorn im Spätsommer 2024 (cropped).jpg|mini|Kleinglocknerkees mit Kleinglocknerkarkopf am Meletzki-Grat im  Spätsommer 2024 - schräg das [[Glocknerhorn]]]]&lt;br /&gt;
Der Kleinglockner liegt nur knapp 80 Meter [[Luftlinie]] in südöstlicher Richtung, getrennt durch die Obere Glocknerscharte, vom Großglockner entfernt. Östlich erstreckt sich der Hänge[[gletscher]] &amp;#039;&amp;#039;Kleinglocknerkees&amp;#039;&amp;#039; bis zu einer Höhe von 3660 Metern. Südlich liegt das &amp;#039;&amp;#039;Ködnitzkees&amp;#039;&amp;#039; und westlich des &amp;#039;&amp;#039;Luisengrats&amp;#039;&amp;#039;, der südlichen Fortsetzung des &amp;#039;&amp;#039;Stüdlgrats&amp;#039;&amp;#039;, das Teischnitzkees. Benachbarte Berge sind, abgesehen vom Großglockner, im Südosten nur noch die &amp;#039;&amp;#039;Adlersruhe&amp;#039;&amp;#039;, mit 3451 Metern Höhe und im weiteren Verlauf des Glocknerkamms der &amp;#039;&amp;#039;Hohenwartkopf&amp;#039;&amp;#039; (benannt nach Sigismund von Hohenwart, 3308&amp;amp;nbsp;m) und, getrennt durch die &amp;#039;&amp;#039;Hohenwartscharte&amp;#039;&amp;#039; (3182&amp;amp;nbsp;m), noch der 3267 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Kellersberg&amp;#039;&amp;#039;. Nach Südosten fällt das Gelände hinab ins Leitertal und Ködnitztal, der nördlichen Verlängerung des Kalser Tals. Im Norden und Osten erstreckt sich die [[Pasterze]], Österreichs größter Gletscher, und im Westen liegt das &amp;#039;&amp;#039;Dorfer Tal&amp;#039;&amp;#039;. Nächste bedeutende Siedlungen sind im Süden das etwa 11 Kilometer Luftlinie entfernte Osttiroler [[Kals am Großglockner]] und im Osten, knapp 12 Kilometer entfernt, Heiligenblut in Kärnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte, Übergänge und Routen ==&lt;br /&gt;
Der Weg der Erstbesteiger von 1799 begann in [[Heiligenblut am Großglockner|Heiligenblut]], führte zur alten Salmhütte an der Südwestseite des Glocknerkamms und weiter über das kleine &amp;#039;&amp;#039;Hohenwartkees&amp;#039;&amp;#039;, durch die Hohenwartscharte hinauf zur Salmhöhe, über die Adlersruhe und über die Ostseite zum Gipfel. Der heutige Normalweg wird von der 1880 eröffneten [[Erzherzog-Johann-Hütte]], auf der Adlersruhe (3451&amp;amp;nbsp;m) aus begangen. Der Weg erfordert als [[Hochtour]] eine besondere Ausrüstung, Gletschererfahrung und [[Klettern|Kletterfähigkeiten]] im [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad UIAA II]] bei einer Eisneigung bis 40°. Die Gehzeit zum Gipfel beträgt laut Literatur etwa 1½ Stunden. Besondere Schwierigkeiten kann die Glocknerwechte bereiten, eine Schnee[[wechte]] die nordseitig bis 50° angeweht sein kann. Weitere Zustiege und Kletterrouten gibt es über den östlich gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Glocknerkarkamp&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;[[Emil Meletzki|Meletzki]]-Grat&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Nordflanken&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Nordostwände&amp;#039;&amp;#039; und den berühmten &amp;#039;&amp;#039;Smaragdpfeiler&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Glocknerkamp-Nordostpfeiler&amp;#039;&amp;#039;. Die Schwierigkeit dieser Routen liegt zwischen UIAA III bis IV+ und einer Eisneigung bis 90° (&amp;#039;&amp;#039;Theo-Riml-Gedenkanstieg&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Willi End: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;, München 2003, S. 282 ff., [[Randnummer|Rz]] 1043 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* [[Willi End]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;. [[Bergverlag Rother]], München 2003, ISBN 3-7633-1266-8. 11. Auflage 2010, ISBN 978-3-7633-1266-5, {{Webarchive| url=http://www.rother.de/pdf/_3763312668_joker.pdf | wayback=20210830234748 | text=Großglockner, 3798&amp;amp;nbsp;m (PDF; 874&amp;amp;nbsp;kB)}}&lt;br /&gt;
* [[Eduard Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung der Ostalpen, III. Band&amp;#039;&amp;#039;. Verlag des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Berlin 1894.&lt;br /&gt;
* [[Raimund von Klebelsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Tirol&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Borntraeger, Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* [[Alpenvereinskarte]] 1:25.000, Blatt 40, &amp;#039;&amp;#039;Glocknergruppe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großglockner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kals am Großglockner)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heiligenblut am Großglockner)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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