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	<title>Kleiner Rummelsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:59:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleiner_Rummelsberg&amp;diff=1021098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiki Gh!: Abkürzung mit geschütztem Leerabstand</title>
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		<updated>2024-06-16T21:30:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung mit geschütztem Leerabstand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD= Kleiner Rummelsberg1.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|HÖHE= 81.10&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Brandenburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Endmoräne]]nbogen Chorin&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 52/54/45/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 13/58/55/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BB&lt;br /&gt;
|TYP= ([[Drumlin]], sehr umstritten)&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Geschiebemergel]], [[Sand]]&lt;br /&gt;
|ALTER= ca. 16.500 Jahre (Pommersches Stadium der [[Weichseleiszeit]])&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= Unter [[Naturschutz]], [[Trockenrasen]]&lt;br /&gt;
|NORMALWEG= Begehung möglich, Weg von der Straße Brodowin - Pehlitzer Werder&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Rummelsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 81 Meter hoher [[Hügel]] östlich des Dorfes [[Brodowin]] in der Gemeinde [[Chorin]] des [[Brandenburg]]er Landkreises [[Landkreis Barnim|Barnim]]. Der Hügel ist der bedeutendste Aussichtspunkt im Brodowiner Landschaftsraum und bietet einen freien Blick in alle Himmelsrichtungen. Der benachbarte &amp;#039;&amp;#039;Große Rummelsberg&amp;#039;&amp;#039; ist rund einen Meter höher aber unzugänglich. Gelegentlich werden beide Hügel unter &amp;#039;&amp;#039;Rummelsberg&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Mit seinem seltenen kontinentalen [[Trockenrasen]] steht der Kleine Rummelsberg unter [[Naturschutz]]. Umstritten ist, ob es sich bei dem Berg um einen [[Drumlin]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drumlinfrage ==&lt;br /&gt;
Der Kleine Rummelsberg liegt unmittelbar am Ostufer des &amp;#039;&amp;#039;Wesensees&amp;#039;&amp;#039; und übersteigt seine Wasserfläche um 38 Meter. Mindestens bis zum [[Hochmittelalter]] bildete der heute isolierte Wesensee eine Bucht des [[Parsteiner See]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hügel im [[Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin]] ist geologisch interessant hinsichtlich der umstrittenen und offenen Frage, ob es sich um einen [[Drumlin]] handelt. Drumlins sind längliche Hügel von tropfenförmigem Grundriss, deren Längsachse in der ehemaligen Eisbewegungsrichtung eines ([[Eiszeitalter|eiszeitlichen]]) [[Gletscher]]s liegt und die unter einem aktiv sich bewegenden Gletscher geformt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Definition aus [[Drumlin]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kleine Rummelsberg und weitere ähnlich geformte Hügel in seiner Nachbarschaft gehören zum Rückland des &amp;#039;&amp;#039;Endmoränenbogens Chorin&amp;#039;&amp;#039; südlich des ausgedehnten Parsteiner Sees, einem [[Zungenbeckensee]] des Parsteiner [[Vorlandgletscher|Lobus]]. Die geologischen Voraussetzungen für die Herausbildung eines „echten“ Drumlin sind gegeben. Am Fuß des Berges führt das Informationsschild der Unteren Naturschutzbehörde des Landes Brandenburg aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „&amp;#039;&amp;#039;Von der geologischen Entstehung her handelt es sich um einen Drumlin, d.&amp;amp;nbsp;h. eine Aufschüttung mit elliptischem Grundriss aus Grundmoränenmaterial aus dem Pommerschen Stadium der Weichselkaltzeit.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel der Unteren Naturschutzbehörde des Landes Brandenburg vor Ort, Stand Mai 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Zuschreibung ist die Frage, ob es sich tatsächlich um einen Drumlin handelt und ob es in Brandenburg überhaupt Drumlins gibt, unter Geologen umstritten. „&amp;#039;&amp;#039;Wenn wir auf dem kleinen Rummelsberg stehen, können wir in der Umgebung noch mehr solcher Gebilde sehen, und es ist dann ein vortrefflicher Streit darüber möglich, ob es sich bei diesen oder jenen nun um einen Drumlin, einen [[Kame]] oder einen [[Os (Landschaft)|Os]] handelt.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.geologischer-garten.de/sites/eiszeit.htm |text=Eine Wanderung durch die Eiszeitlandschaft. |wayback=20160813025708 }}&amp;#039;&amp;#039; Website des Geologischen Gartens Bolzenhagen, abgerufen am 23. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise handelt es sich auch einfach um einen „normalen“ Hügel innerhalb der [[Grundmoräne]]nlandschaft ohne jedes [[Geomorphologie|geomorphologische]] Spezifikum. Eine Klärung könnten allein Bohrungen erbringen, die bislang weder am Kleinen Rummelsberg noch bei anderen angeblichen Drumlins wie dem Rosinberg am Westufer des Parsteiner Sees durchgeführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.geologischer-garten.de/sites/druml.htm |text=Drumlins |wayback=20070701101346 }}&amp;#039;&amp;#039;. Website des Geologischen Gartens Bolzenhagen; siehe dazu auch [[Diskussion:Drumlin#Rummelsberg]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Campanula sibirica.jpg|mini|hochkant|Sibirische Glockenblume (&amp;#039;&amp;#039;Campanula sibirica&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Unter Naturschutz steht der Kleine Rummelsberg wegen seiner reichen [[Bodenflora]] mit einem kontinentalen [[Trockenrasen]], der sich aufgrund der exponierten Lage des Hügels „&amp;#039;&amp;#039;als westliche[r] Ausläufer der Steppenvegeg&amp;lt;!--??--&amp;gt;ation halten&amp;#039;&amp;#039;“ konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser besonderen Vegetation zählen flachwachsende und trockene Böden bevorzugende Pflanzen wie die [[Sibirische Glockenblume]] (&amp;#039;&amp;#039;Campanula sibirica&amp;#039;&amp;#039;), das [[Natterkopf-Habichtskraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Hieracium echioides&amp;#039;&amp;#039;), aus der Gattung [[Halbschmarotzer|halbschmarotzender]] [[Wachtelweizen]] der [[Acker-Wachtelweizen]] (&amp;#039;&amp;#039;Melampyrum arvense&amp;#039;&amp;#039;), ferner der [[Ähriger Blauweiderich|Ährige Blauweiderich]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudolysimachion spicatum&amp;#039;&amp;#039; (L.) Opiz = &amp;#039;&amp;#039;Veronica spicata&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Krautige Pflanze|krautige]] [[Golddistel]] (&amp;#039;&amp;#039;Carlina vulgaris&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vertreter der Bodenflora sind das [[Pfriemengräser|Pfriemengras]] (&amp;#039;&amp;#039;Stipa&amp;#039;&amp;#039; [[Carl von Linné|L.]]), die bis zu einem Quadratmeter großen Teppiche des [[Sand-Thymian]]s (&amp;#039;&amp;#039;Thymus serpyllum&amp;#039;&amp;#039;), die immergrüne [[Kleine Brunelle|Gemeine Braunelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Prunella vulgaris&amp;#039;&amp;#039;), als &amp;#039;&amp;#039;Schmuck der Berge&amp;#039;&amp;#039; (Oros = Berg und Ganos = Schmuck, Glanz) das [[Gewürz]] Oreganum beziehungsweise der [[Origanum vulgare|Gemeine Dost]] (&amp;#039;&amp;#039;Origanum vulgare&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Wiesen-Salbei]] (&amp;#039;&amp;#039;Salvia pratensis&amp;#039;&amp;#039;), der besonders [[Hummeln]] anzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Stackebrandt, Volker Manhenke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Atlas zur Geologie von Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe Brandenburg (heute: Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, LBGR), 2. Auflage. Kleinmachnow 2002, ISBN 3-9808157-0-6.&lt;br /&gt;
* L. Lippstreu, N. Hermsdorf, A. Sonntag: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Übersichtskarte des Landes Brandenburg 1 : 300.000 - Erläuterungen.&amp;#039;&amp;#039; Potsdam 1997, ISBN 3-7490-4576-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.barnim.de/Geologie.2130.0.html |text=Geologie |wayback=20070927212553}} auf www.barnim.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- toter link * Biotopkartierung Land Brandenburg, Band II, S. 307f (Kapitel 11152) [http://www.mluv.brandenburg.de/cms/media.php/2338/btk2_sbt.pdf pdf]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rummelsberg, Kleiner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziogener Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Chorin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drumlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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