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	<title>Kleiner Fuchs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:18:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleiner_Fuchs&amp;diff=49598&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-55503: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-03T17:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kleiner Fuchs&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Aglais urticae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Aglais&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Fleckenfalter&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Nymphalinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Edelfalter&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Nymphalidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Lepidoptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Kleiner Fuchs, Aglais urticae.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kleiner Fuchs (&amp;#039;&amp;#039;Aglais urticae&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Fuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aglais urticae&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Nymphalis urticae&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Schmetterlinge|Schmetterling]] ([[Tagfalter]]) der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Edelfalter]] (Nymphalidae). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Aglais urticae&amp;#039;&amp;#039; leitet sich ab von {{grcS|Ἀγλαΐα|[[Aglaia (Charis)|Aglaḯa]]}} („Glanz“, „Pracht“), der jüngsten der drei [[Chariten]], oder ihrer [[latein]]ischen Entsprechung, der Grazie {{lang|la|Aglaie}}, sowie lateinisch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;urtica&amp;#039;&amp;#039;}} („[[Brennnessel|Nessel]]“); das bezieht sich auf die grazile Gestalt sowie die Brennnessel als Futterpflanze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wird er auch häufig &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nesselfalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Hierauf beziehen sich auch die italienischen (&amp;#039;&amp;#039;dell&amp;#039;ortica&amp;#039;&amp;#039;) und die spanischen (&amp;#039;&amp;#039;Ortiguera&amp;#039;&amp;#039;) Bezeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der rotbraunen Färbung der Flügel leitet sich der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleiner Fuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; her.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/tagfalter/artensteckbriefe/15831.html |titel=Kleiner Fuchs - NABU Mecklenburg-Vorpommern |sprache=de |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen und Französischen werden dieser und andere Fleckenfalter-Arten aufgrund der Flecken &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tortoiseshell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Schildpatt-Falter) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tortue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Schildkröte) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kate Redmond |url=https://uwm.edu/field-station/bug-of-the-week/compton-tortoiseshell-butterfly/ |titel=Compton Tortoiseshell Butterfly |hrsg=University of Wisconsin Milwaukee |datum=2021-05-05 |sprache=en-US |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimetern. Ihre Flügeloberseiten haben eine orange Grundfärbung, wobei der Flügelansatz, besonders der Hinterflügel dunkelbraun ist. Sie tragen am Vorderrand der Vorderflügel ein schwarz, gelb und weißes Fleckmuster und dicht am dunkelbraunen Flügelaußenrand beider Flügelpaare einen blauen Fleckensaum, der dunkel umfasst ist. Auf den Vorderflügeln befinden sich je zwei kleinere und ein großer schwarzer Fleck, am Hinterflügel je nur ein großer schwarzer Fleck, der am dunkelbraunen Basalteil anschließt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot;&amp;gt;[[Heiko Bellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Schmetterlingsführer. Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09330-1, S.&amp;amp;nbsp;172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aglais urticae MHNT CUT 2013 3 14 Cahors Dos.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Aglais urticae&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Aglais urticae MHNT CUT 2013 3 14 Cahors Ventre.jpg| △ &amp;#039;&amp;#039;Aglais urticae&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mittel- und Hochgebirgslagen sind die Falter häufig größer und haben eine hellere Färbung. Im nördlichen Europa sind sie eher kleiner und dunkler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot;&amp;gt;Tom Tolman, Richard Lewington: &amp;#039;&amp;#039;Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;146, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co, Stuttgart 1998, ISBN 3-440-07573-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Raupe (Schmetterling)|Raupen]] werden etwa 30&amp;amp;nbsp;Millimeter lang, andere Quellen geben eine Länge bis 22 Millimeter an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carter&amp;quot; /&amp;gt; Die Raupen sind schwarz, fein weiß gefleckt und besitzen zwei unterbrochene gelbe Seitenlinien. Unterhalb der Seitenlinien ist der Körper purpurbraun und gelegentlich mit einer rötlichbraunen Zeichnung zwischen den gelben Seitenlinien versehen. Der Raupenkörper trägt auf dem Rücken und an den Seiten Stacheln, die schwarz oder gelblich sind. Der Raupenkopf ist schwarz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carter&amp;quot;&amp;gt;David J. Carter, Brian Hargreaves: &amp;#039;&amp;#039;Raupen und Schmetterlinge Europas und ihre Futterpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Blackwell Wissenschaftsverlag 1987, ISBN 3-8263-8139-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Arten ==&lt;br /&gt;
* [[Großer Fuchs]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Aglais ichnusa]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Hübner}}, 1824) ist auf [[Korsika]] und [[Sardinien]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aglais urticae appearance.png|mini|Verbreitungsgebiet des Kleines Fuchses]]&lt;br /&gt;
Die Tiere kommen in ganz [[Europa]] und [[Asien]], östlich bis an den [[Pazifischer Ozean|Pazifik]] vor. Man findet sie normalerweise bis in eine Höhe von 3.000 Meter, gelegentlich werden Falter auch bis in Höhen von 3.500 Meter gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt; Eigene Beobachtung (Mönchsjoch, Schweiz, 31. August 2007) [[Benutzer:Wahldresdner]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie leben in verschiedensten Lebensräumen ([[Ubiquist]]), weswegen sie weit verbreitet sind und sehr häufig vorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleiner Fuchs bei der Eiablage.JPG|miniatur|Weibchen bei der Eiablage]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aglais urticae - Urtica dioica1 ies.jpg|miniatur|Gespinst mit Jungraupen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Imagines ernähren sich vom [[Nektar (Botanik)|Nektar]] verschiedener Pflanzenarten. Allein in [[Baden-Württemberg]] sind weit über 200 Nektarpflanzen bekannt, die sie besuchen, darunter etwa 40 % meist fremdländische Gartenpflanzen. Die Falter werden unter anderem auf nektarreichen Hochstaudenfluren mit Vorkommen der Hauptnektarpflanzen [[Wasserdost]] (&amp;#039;&amp;#039;Eupatorium spec.&amp;#039;&amp;#039;) und [[Kratzdistel]] (&amp;#039;&amp;#039;Cirsium spec.&amp;#039;&amp;#039;) angetroffen. In höheren Lagen sind dies [[Alpen-Milchlattich]] (&amp;#039;&amp;#039;Cicerbita alpina&amp;#039;&amp;#039;), [[Alpendost]] (&amp;#039;&amp;#039;Adenostyles spec.&amp;#039;&amp;#039;) und [[Fuchssches Greiskraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Senecio ovatus&amp;#039;&amp;#039;). Auf [[Magerrasen]] kann der Falter auch saugend an [[Silberdistel]]n (&amp;#039;&amp;#039;Carlina acaulis&amp;#039;&amp;#039;) beobachtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert&amp;quot;&amp;gt;Günter Ebert, Erwin Rennwald: &amp;#039;&amp;#039;Die Schmetterlinge Baden-Württembergs&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Tagfalter I. Ulmer Verlag Stuttgart 1993. ISBN 3-8001-3451-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere sind [[Wanderfalter]], und zwar [[Tierwanderung|Binnenwanderer]] erster Ordnung. Sie unternehmen innerhalb ihres Verbreitungsgebietes kürzere Wanderungen. So fliegen sie beispielsweise im Herbst oftmals aus dem Gebirge in die wärmeren Tieflagen und die nächste Generation im Frühsommer wieder zurück. Der Kleine Fuchs überwintert wie das ebenfalls zu den Edelfaltern gehörende [[Tagpfauenauge]] (&amp;#039;&amp;#039;Inachis io&amp;#039;&amp;#039;) an geschützten Orten wie Kellern, Dachböden, Garagen oder auch in natürlichen Verstecken, wobei die Überwinterung an warmen Tagen unterbrochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest die Männchen scheinen ähnlich wie bei einigen anderen Edelfalter-Arten bei günstiger Witterung tagsüber Territorien zu besetzen, aus denen sie vorbeifliegende andere Falter oder sonstige größere Insekten verfolgen und vertreiben; gern z.&amp;amp;nbsp;B. von besonnten Holzstößen als Ansitzplatz aus. Ein ähnliches zeitweiliges „Revierverhalten“ kennt man unter unseren Tagfaltern auch von [[Admiral (Schmetterling)|Admiral]], [[Tagpfauenauge]] und [[Trauermantel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden oft bei der [[Gipfelbalz]] beobachtet: auf der Suche nach Geschlechtspartnern segeln sie an markanten Erhebungen wie Hügeln, Bergkuppen oder Burgruinen immer wieder den Hang hinab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugzeit ===&lt;br /&gt;
Der Kleine Fuchs überwintert als Falter an geschützten Stellen. Man findet die Tiere im Winter z.&amp;amp;nbsp;B. in Autogaragen, Dachstühlen, Kellern, ungenutzten Räumen, Gartenlauben, Holzhaufen oder Unterführungen. Nach der Überwinterung beginnt die Flugzeit bereits wieder ab Februar/März und endet im Oktober.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Düring |url=https://www.bund-rlp.de/fileadmin/rlp/Tiere_und_Pflanzen/Schmetterling/Schmetterlinge_W_Duering/Artenportraets_16/Kleiner_Fuchs_2018.pdf |titel=Der Kleine Fuchs |werk=Artenporträts der Tagfalter in Rheinland-Pfalz |hrsg=BUND RLP |datum=2018-03-29 |sprache=Deutsch |abruf=2022-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tiere fliegen in warmen Regionen in zwei bis drei Generationen pro Jahr, in kalten Gebieten und in hohen Lagen nur in einer Generation von Mai bis August.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrung der Raupen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aglais urticae qtl3.jpg|miniatur|Raupe des Kleinen Fuchses]]&lt;br /&gt;
Die Raupen ernähren sich fast ausschließlich von der [[Große Brennnessel|Großen Brennnessel]] (&amp;#039;&amp;#039;Urtica dioica&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot; /&amp;gt; Da die Brennnessel bevorzugt auf stickstoffreichen Böden vorkommt, ist der Falter dort besonders häufig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hallo, bald bin ich da (Aglais urticae).jpg|miniatur|hochkant|Puppe des Kleinen Fuchses, kurz vor dem Schlüpfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen legen ihre grünen Eier in großen Gelegen von 50 bis 200 Stück an die Blattunterseiten sonnenbeschienener Futterpflanzen ab. Die jungen Raupen fressen bis zur letzten Häutung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carter&amp;quot; /&amp;gt; gesellig in selbst erzeugten Gespinsten, während erwachsene Raupen meist einzeln oder in kleinen Gruppen anzutreffen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot; /&amp;gt; Die Raupen verpuppen sich nach einer Fresszeit von etwa einem Monat in einer braunen oder hellgrünen [[Stürzpuppe]], die mehrere Dornen und golden-metallische Flecken aufweist. Die Entwicklung vom Ei bis zum Falter ist sehr stark temperaturabhängig und dauert zwischen einem und zwei Monaten, wobei die Hälfte der Zeit auf das Raupen- und je ein Viertel auf das Ei- und Puppenstadium entfallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Füchse haben eine ausgesprochene Vorliebe für frisches Grün, so dass die Falter ihre Eier meist an frisch austreibende Brennnesseln setzen. Diese Beobachtungen werden durch die chemische Analyse von Brennnesselblättern verschiedenen physiologischen Zustands untermauert. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich die Blätter von im Frühling und nach dem Abmähen frisch austreibenden Pflanzen hinsichtlich des Gehaltes an Wasser, Gesamtstickstoffgehalt und löslichen [[Protein]]en kaum unterscheiden. Bereits zu Beginn der Brennnesselblüte ist jedoch der Gehalt an Wasser und Stickstoff deutlich reduziert. Der Gehalt der für die Ernährung der Raupen besonders wichtigen Proteine fällt auf einen Bruchteil des Ausgangswertes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feinde ==&lt;br /&gt;
Die Raupen werden nicht von [[Vögel]]n gefressen, sehr wohl aber ihre Puppen. Wahrscheinlich wirkt die auffällige Färbung der Raupen abschreckend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bellmann&amp;quot; /&amp;gt; Sehr viele Raupen des Nesselfalters – wie auch die Raupen vieler anderer Schmetterlingsarten – werden aber von sich [[Parasit|parasitisch]] entwickelnden [[Zweiflügler]]n ([[Raupenfliegen]]) mit Eiern belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tolman/Lewington&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Doekele G Stavenga, Hein L Leertouwer, Bodo D Wilts: &amp;#039;&amp;#039;Coloration principles of nymphaline butterflies: Thin films, melanin, ommochromes and wing scale stacking.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Exp Biol&amp;#039;&amp;#039; 217, 12, 2014: 2171–2180. [[doi: 10.1242/jeb.098673]].&lt;br /&gt;
* Josef Settele, Roland Steiner, Rolf Reinhardt, Reinart Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer KG, 2005, ISBN 3-8001-4167-1&lt;br /&gt;
* Axel Hausmann, Michael A. Miller: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Raupen europäischer und kleinasiatischer Schmetterlinge, fotografiert von Burkhard Nippe&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München, 2000, ISBN 3-931516-79-2&lt;br /&gt;
* Hans-Josef Weidemann: &amp;#039;&amp;#039;Tagfalter: beobachten, bestimmen&amp;#039;&amp;#039;, Naturbuch-Verlag Augsburg 1995, ISBN 3-89440-115-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Aglais urticae|Kleiner Fuchs}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lepiforum.de/cgi-bin/lepiwiki.pl?Aglais_Urticae Lepiforum e.&amp;amp;nbsp;V.] – Taxonomie und Fotos&lt;br /&gt;
* [https://www.bund-rlp.de/tiere-pflanzen/schmetterlinge/edelfalter/kleiner-fuchs/ Bund RLP - Lebenszyklus des Kleinen Fuchses in Bildern]&lt;br /&gt;
* [http://www.schmetterling-raupe.de/art/urticae.htm www.schmetterling-raupe.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.eurobutterflies.com/species_pages/urticae.htm www.eurobutterflies.com] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.leps.it/indexjs.htm?SpeciesPages/AglaisUrtic.htm Moths and Butterflies of Europe and North Africa] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{FaunaEuropaea|ID=7cd2068a-567f-47de-9931-cf74070215d8|WissName=Aglais urticae|Rang=Art}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edelfalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wanderfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-55503</name></author>
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