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	<title>Kleiner Baldrian - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:15:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleiner_Baldrian&amp;diff=1008411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 30. April 2026 um 07:15 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-30T07:15:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kleiner Baldrian&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Valeriana dioica&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Baldriane&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Valeriana&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Baldriangewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Valerianoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Geißblattgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Caprifoliaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kardenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Dipsacales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Euasteriden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = valeriana_dioica.jpeg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Männlicher Kleiner Baldrian (&amp;#039;&amp;#039;Valeriana  dioica&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Valeriana dioca.jpg|mini|Weiblicher Kleiner Baldrian (&amp;#039;&amp;#039;Valeriana  dioica&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Valeriana_dioica_(subsp._dioica)_sl68.jpg|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
Der [[zweihäusig]]e &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Baldrian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Valeriana dioica&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sumpf-Baldrian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweihäusiger Baldrian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine auch in Mitteleuropa heimische Pflanzenart aus der Unterfamilie der [[Baldriangewächse]] (Valerianoideae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Valeriana dioica Sturm52.jpg|mini|links|Illustration]]&lt;br /&gt;
Der Kleine Baldrian ist eine [[ausdauernde Pflanze]] mit einem [[Rhizom]] und bildet oft auch langsamwachsende Ausläufer. Durch diese – auch bei anderen Arten nicht unübliche – vegetative Ausbreitung kann stellenweise der falsche Eindruck entstehen, Exemplare eines bestimmten Geschlechts hätten bei dieser Spezies die Vorherrschaft. So können an einer Stelle bis zu rund fünfzig weibliche Blütenstängel beieinander stehen. Sie sind aber unterirdisch miteinander verbunden, bilden also einen [[Klonen|Klon]] und müssen deshalb gleichen Geschlechts sein.&lt;br /&gt;
Die Stängel sind aufrecht und im oberen Bereich schwach verzweigt. Die Hauptachse ist dabei verlängert. Der Kleine Baldrian erreicht Wuchshöhen von 10 bis 35 Zentimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittleren und oberen [[Blatt (Pflanze)|Stängelblätter]] sind gefiedert mit einer großen Endfieder. Die [[Blatt (Pflanze)#Blattstellung|Grundblätter]] sind eiförmig, ungeteilt und gestielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n stehen in dreiteiligen, schirmförmigen [[Trugdolde]]n. Der Kleine Baldrian ist unvollkommen zweihäusig, das heißt im Regelfall gibt es rein männliche und rein weibliche Pflanzen, es kommen aber (selten) auch Zwitter vor. Die weiblichen Blüten (der rein-weiblichen Pflanzen) sind nur 1,5 mm groß und weißlich bis hellrosa gefärbt, die männlichen Blüten (der rein-männlichen Pflanzen) sind dagegen etwa 3 mm groß und rosa gefärbt. Blütezeit ist Mai und Juni, die [[Bestäubung]] erfolgt durch Insekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frucht ist ein einfächeriges [[Nussfrucht|Nüsschen]], dessen sterile Fächer reduziert sind. Das Nüsschen ist radiärsymmetrisch und eiförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl beträgt 2n = 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Art ist in Europa und Westasien heimisch. Weitere Vorkommen gibt es in Zentralasien und im nordamerikanischen Kanada sowie in den nordwestlichen USA&amp;lt;ref name=&amp;quot;USDA&amp;quot;/&amp;gt;. In Deutschland kommt sie in allen Bundesländern vor, in einigen nördlichen ist sie gefährdet. In Österreich ist sie zerstreut bis selten, kommt in allen Bundesländern vor, ist aber in den flachen Regionen gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kommt in der collinen bis subalpinen [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufe]] vor und besiedelt nasse Wiesen, (eher kalkreiche) Niedermoore, Sümpfe und Bruchwälder. In den Allgäuer Alpen steigt er beispielsweise im Ziebelmoos nahe dem [[Piesenkopf]] bis zu einer Höhenlage von 1340 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt; Pflanzensoziologisch ist sie eine schwache Kennart der Ordnung [[Molinietalia caeruleae]] W.Koch 1926 und hat ihre Schwerpunktvorkommen in den Verbänden [[Molinion caeruleae]] W.Koch 1926 und [[Calthion]] Tx. 1937.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Er gedeiht auf staunassen, sickernassen oder wechselnassen, mehr oder weniger nährstoffreichen und basenreichen, mäßig sauren bis milden Sumpfhumusböden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 4+w+ (nass aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3 (montan), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Kleine Baldrian ist Futterpflanze für den gefährdeten [[Baldrian-Scheckenfalter]] (&amp;#039;&amp;#039;Melitaea diamina&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==      &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Valeriana dioica&amp;#039;&amp;#039; wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Seite 31,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPla&amp;quot;/&amp;gt; [[Erstbeschreibung|erstveröffentlicht]]. Die in Nordamerika heimische Sippe wird manchmal auch als eigene [[Varietät (Biologie)|Varietät]] &amp;#039;&amp;#039;Valeriana dioica&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;sylvatica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|S.Watson}} geführt. Weitere [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Valeriana dioica&amp;#039;&amp;#039; sind &amp;#039;&amp;#039;Valeriana septentrionalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Rydb.}}, &amp;#039;&amp;#039;Valeriana sylvatica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Banks}} ex {{Person|Richardson}} und &amp;#039;&amp;#039;Valeriana dioica&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;sylvatica&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|S.Watson}}) {{Person|F.G.Mey.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;USDA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann zwei Unterarten unterscheiden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Valeriana dioica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;dioica&amp;#039;&amp;#039;: Sie kommt in Spanien, Portugal, Frankreich, Großbritannien, Italien, Deutschland, Belgien, in den Niederlanden, Dänemark, Norwegen, Schweden, in der Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn, Slowenien, Bulgarien, Rumänien und in der europäischen Türkei vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Valeriana dioica&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;simplicifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rchb.) Nyman}}: Sie kommt in Tschechien, in der Slowakei, in Österreich, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Kaliningrad, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, in der europäischen Türkei und in der Ukraine vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Wolfgang Adler, Karl Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5.&lt;br /&gt;
* Siegmund Seybold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schmeil-Fitschen interaktiv&amp;#039;&amp;#039; (CD-Rom), Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2001/2002, ISBN 3-494-01327-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url={{GRIN|ID=457069|WissName=Valeriana dioica|Linktext=nein}} |titel=GRIN Taxonomy for Plants | titelerg=Taxon: Valeriana dioica  | hrsg=United States Department of Agriculture - Agricultural Research Service, Beltsville Area | werk=Germplasm Resources Information Network | zugriff=2012-04-13 | sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPla&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Carl von Linné | Titel=Species Plantarum | Band=1 | Ort=Stockholm | Jahr=1753 | Seiten=31 | Online=[http://www.biodiversitylibrary.org/page/358052#page/43/mode/1up Online] | Kommentar=Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Valeriana dioica&amp;#039;&amp;#039; digitalisiert bei &amp;#039;&amp;#039;Biodiversity Heritage Library&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;USDA&amp;quot;&amp;gt;[http://plants.usda.gov/java/profile?symbol=VADIS Valeriana dioica var. sylvatica] auf USDA Plants Database&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;E. von Raab-Straube &amp;amp; T. Henning (2017+): Valerianaceae. – In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. [https://europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/02aaead8-2c26-43ac-9e47-74dca5b23982 Datenblatt Valeriana dioica]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3800131315|Seite=883}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 538.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;{{InfoFlora|ID=1048580|WissName=Valeriana dioica L.| Abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Valeriana dioica}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|6173}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3514}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|6173}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=2153|WissName=Primula integrifolia L.|Abruf=2016-04-01}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Baldriangewaechse/baldrian.htm#Kleiner Baldrian  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baldriangewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
	</entry>
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