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	<title>Kleinenglis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleinenglis&amp;diff=80491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-02-19T08:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Borken (Hessen)&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.0712&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.25685&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 195&amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.01&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1382 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-11&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.borken-hessen.de/wohnen-leben/stadtportrait/statistik-zahlen-fakten/ |titel=Statistik/Zahlen/Fakten |hrsg=Stadt Borken |sprache=de |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34582&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05682&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = 247 Blick vom Archäologischen Wanderweg Altenburg nach Nordosten auf eine Autobahnschleife mit Kleinenglis (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick vom Archäologischen Wanderweg Altenburg nach Nordosten auf eine Autobahnschleife, in der Kleinenglis liegt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinenglis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Borken (Hessen)|Borken]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Schwalm-Eder-Kreis]]. Die [[Gemarkung]] Kleinenglis liegt größtenteils auf der sogenannten [[Großenengliser Platte]] und hat eine Größe von 601 [[Hektar]]. Im Ort leben etwa 1400 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinenglis-kreuz.jpg|mini|hochkant|Das Kaiserkreuz Kleinenglis (Sommer 2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung des Dorfs erfolgte im Jahre 775 als &amp;#039;&amp;#039;Angelgise&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde der [[Abtei Hersfeld]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Erst im 13. Jahrhundert beginnt eine Unterscheidung bei den Ortsnamen zwischen Kleinenglis und dem benachbarten Großenenglis, so z.&amp;amp;nbsp;B. im Jahr 1239, als der 1231 als [[Mönch]] ins [[Kloster Haina]] eingetretene Graf Heinrich III. von [[Reichenbach (Adelsgeschlecht)|Reichenbach]] den halben Zehnten von &amp;#039;&amp;#039;Engelgis mino&amp;#039;&amp;#039; dem Kloster vermachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Kaiserkreuz (Kleinenglis)|Kaiserkreuz]] steht in Kleinenglis ein nationalgeschichtliches Denkmal. Hier wurde am 5. Juni 1400 der Herzog [[Friedrich I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Friedrich I.]] von Braunschweig-Wolfenbüttel, der zuvor in Frankfurt von einigen [[Kurfürst]]en als Kandidat zur [[Römisch-deutscher König|Königswahl]] gegen den ungeliebten [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] vorgeschlagen worden war, vom Grafen [[Heinrich VII. (Waldeck)|Heinrich VII.]] von [[Waldeck]] und dessen Kumpanen [[Friedrich III. von Hertingshausen]] und [[Konrad von Falkenberg|Konrad (Kunzmann) von Falkenberg]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweites örtliches Ereignis von geschichtlicher Bedeutung war die vernichtende Niederlage der Truppen des Mainzer Erzbischofs [[Konrad III. von Dhaun]] im [[Mainzisch-Hessischer Krieg (1427)|Mainzisch-Hessischen Krieg]] am 23. Juli 1427 gegen die des hessischen [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen]] [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]], mit der [[Kurmainz]] den Kampf um die territoriale Vorherrschaft in Nordhessen endgültig verlor. Diese Entscheidungsschlacht in einem jahrhundertelangen Ringen fand nördlich von Kleinenglis statt, zwischen der [[Kalbsburg]] und dem heute [[Wüstung|wüsten]] Dorf [[Holzheim (Fritzlar)|Holzheim]] bei Fritzlar. Mainz musste danach nahezu alle seine Besitzungen in Nieder- und Mittelhessen von Hessen zu Lehen nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://regiowiki.hna.de/Schlacht_bei_Udenborn/Englis_1427 |wayback=20141230130830 |text=regiowiki.hna: Schlacht bei Udenborn/Englis 1427 |archiv-bot=2025-12-19 05:28:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] hatte auch in Kleinenglis verheerende Folgen. Wurden 1585 noch 55 [[Hausgesess]]e (Haushalte) im Ort gezählt, so lebten 1639 nach dem Durchzug kaiserlicher Truppen nur noch die Familien von 18 verheirateten Männern und 9 Witwen im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Annexion [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessens]] durch das [[Preußen|Königreich Preußen]] im Jahre 1866 und der Änderung 1872 der preußischen Gemeinheitsteilungsordnung von 1821 wurde auch in Kleinenglis eine [[Separation (Flurbereinigung)#Zusammenlegung|Zusammenlegung]] von landwirtschaftlichen Grundstücken durchgeführt, die nicht gemeinschaftliches Eigentum waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Bau des [[Kraftwerk Borken|Kraftwerks Borken]] 1922/23 und die damit verbundene rapide Ausweitung des Braunkohlebergbaus im [[Borkener Braunkohlerevier]] wurden viele neue Arbeitsplätze geschaffen, und die Wohnbevölkerung der umliegenden Dörfer stieg kräftig an. In Kleinenglis wuchs sie um 60 % von 514 Personen 1925 auf 820 im Jahre 1939. Ein zweiter Schub in der Einwohnerzahl des Orts erfolgte mit dem Zuzug von Ausgebombten und Heimatvertriebenen als Konsequenz des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Erst in den 1950er Jahren sank die Einwohnerzahl wieder allmählich durch Abwanderung in die Städte der Umgebung. Nachdem der Bergbau in der Region Borken nach dem [[Grubenunglück von Stolzenbach]] am 1. Juni 1988, bei dem 51 [[Bergmann|Bergleute]] ums Leben kamen, beendet wurde und auch das Kraftwerk im Jahre 1991 seinen Betrieb einstellte, wurde Kleinenglis zur Schlafgemeinde für Auspendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessische Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] schloss sich zum 31. Dezember 1971 die Nachbargemeinde [[Kerstenhausen]] freiwillig der Gemeinde Kleinenglis an,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen |nr=01 |jahr=1972 |datum=1971-12-14 |seite=5 |seiten=5 |fundstelle=Punkt 8; Abs. 52. |kbytes=4820}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber schon am 1. Januar 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde in die Stadt Borken kraft [[Landesgesetz]] [[Eingemeindung|eingegliedert]]. Für alle durch die Gebietsreform eingegliederten Stadtteile wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.borken-hessen.de/rathaus-politik/service/satzungen-downloads-formulare/satzungen-der-stadt-borken-hessen/ |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Borken |format=DOC;&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2023-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain (GVBl. II 330-22) |nr=25 |jahr=1973 |datum=1973-09-28 |seite=4 |seiten=356 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;11 |kbytes=2210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite= 392–393}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung Kleinenglis war 601 [[Hektar|ha]] groß.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1996 wurden etwa 11&amp;amp;nbsp;ha im Bereich des ehemaligen Kraftwerks zugunsten der Kernstadt Borken abgetrennt, so dass die Gemarkung seitdem eine Größe von ca. 590&amp;amp;nbsp;ha hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Kleinenglis 1398 Einwohner. Darunter waren 60 (4,3 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 228 Einwohner unter 18 Jahren, 525 zwischen 18 und 49, 309 zwischen 50 und 64 und 339 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 618 Haushalten. Davon waren 165 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 192 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 180 Paare mit Kindern, sowie 63 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 18 [[Wohngemeinschaft]]en. In 162 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 369 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1570: 47 [[Hausgesess]]e&lt;br /&gt;
* 1575/85: 55 Hausgesesse&lt;br /&gt;
* 1639: 18 verheiratete Männer, 9 Witwen&lt;br /&gt;
* 1724: 74 Personen&lt;br /&gt;
* 1742: 48 Häuser&lt;br /&gt;
* 1747: 44 Hausgesesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Kleinenglis|width=450|float=none|maxEinwohner=1555&lt;br /&gt;
|408|437|467|454|460|459|418|375|401|409|437|462|514|820|1185|1302|1385|1441|1549&lt;br /&gt;
|vor1834=(1774,232)(1800,-1))&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1555)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1398)(2020,1411)(2023,1403)(2025,1382)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Borken (Hessen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.borken-hessen.de/wohnen-leben/stadtportrait/statistik-zahlen-fakten/ |titel=Statistik/Zahlen/Fakten |hrsg=Stadt Borken (Hessen) |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230214163824/https://www.borken-hessen.de/wohnen-leben/stadtportrait/statistik-zahlen-fakten/#accordion-1-0 |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1835: {{0}}390 [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierte]], 3 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]], 7 jüdische Einwohner&lt;br /&gt;
* 1861: {{0}}451 evangelisch-reformierte, 9 jüdische Einwohner&lt;br /&gt;
* 1885: {{0}}400 evangelische (= 99,75 %), ein katholischer (= 0,25 %) Einwohner&lt;br /&gt;
* 1961: 1139 evangelische (= 79,04 %), 293 katholische (= 20,33 %) Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Historische Erwerbstätigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;	&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 83 Land- und Forstwirtschaft, 387 Produzierendes Gewerbe, 52 Handel und Verkehr, 67 Dienstleistungen und Sonstiges&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Kleinenglis besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Kleinenglis) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Kleinenglis 53,19 %. Alle Kandidaten gehörten der „Gemeinschaftsliste Kleinenglis“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06634001/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Kleinenglis.html |titel=Ortsbeiratswahl Kleinenglis |werk=Votemanager |hrsg=Kommunales Gebietsrechenzentrum |abruf=2023-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Dennis Döring zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.borken-hessen.de/rathaus-politik/politik/gremien/ortsvorsteher/ |titel=Ortsbeiräte |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Borken (Hessen) |abruf=2023-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Kleinenglis 02.jpg|mini|Evangelische Kirche Kleinenglis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einst dem [[Erzengel]] [[Michael (Erzengel)|Michael]] geweihte evangelische Kirche in der Hundsburgstraße ist eine mittelalterliche Wehrkirche und ein Kulturdenkmal. Der [[Gotik|gotische]] Chorturm stammt aus dem 14. Jahrhundert, die verschieferte Glockenstube und der Helm sind aus dem Jahre 1752. Um 1500 wurde das spätgotische, drei-[[Joch (Architektur)|jochige]] [[Kirchenschiff]] mit [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Kreuzgewölbe]] angebaut. Der gesamte Kircheninnenraum wurde bald darauf mit Szenen aus der Bibel und aus Heiligenlegenden ausgemalt. Die Wandmalereien wurden wohl nach der [[Reformation]] übermalt; die im [[Chor (Architektur)|Chor]] wurden 1925, die im Schiff 1963 freigelegt. Den Chorraum beherrscht eine Darstellung des Erzengels Michael. Der Kirchenraum mit Altar, [[Sakramentshaus|Sakramentshäuschen]], Aufgang zum Wehrturm usw. ist noch im spätmittelalterlichen Originalzustand erhalten. Die [[Orgel]] wurde 1832–1834 von dem [[Orgelbauer]] [[Adam Joseph Oestreich]] (1799–1843) aus [[Bimbach (Großenlüder)#Neugliederung|Oberbimbach]] bei [[Fulda]] gebaut und befand sich zuerst in der [[Katharinenkirche Fritzlar|Katharinenkirche]] im [[Ursulinenkloster Fritzlar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gottfried Rehm]] |Titel=Die Orgelbauerfamilie Oestreich |Sammelwerk=Restaurierungsdokumentation: Die Johann-Markus-Oestreich-Orgel (I/10, 1799) in der evangelischen Kirche von Fraurombach |Datum=2014-01-06 |Seiten=4-10 |Online=[http://www.orgelbau-schmidt.de/images/arbeiten/a/fraurombach.pdf online] bei &amp;#039;&amp;#039;orgelbau-schmidt.de&amp;#039;&amp;#039; |Format=PDF |KBytes=386}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie kam nach der durch den [[Kulturkampf]] bedingten Schließung des Klosters im Jahre 1877 zunächst durch Verkauf nach [[Großenenglis]], wo sie bis 1973 verblieb, und verbrachte danach 22 Jahre eingelagert bei dem Orgelbauer Bruno Döring in [[Neukirchen (Knüll)]]. Seit 1995 steht sie in Kleinenglis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=_QYaBSAPC5Y Das Orgelportrait (52): Die Oestreich-Orgel in der Ev. Pfarrkirche, Kleinenglis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.borken-hessen.de/wohnen-leben/stadtportrait/stadtteile/kleinenglis/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Kleinenglis&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Borken (Hessen).&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=4091|titel=Kleinenglis, Schwalm-Eder-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Kerstenhausen |PPN=116332913 |GND=2015865-8}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Borken-Kerstenhausen |GND=7558545}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=4091|titel=Kleinenglis, Schwalm-Eder-Kreis |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=34 |seiten=30 und 86 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=40 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Borken (Hessen)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7558545-5|VIAF=156948561}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Borken (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Schwalm-Eder-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 775]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter</name></author>
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