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	<title>Kleine Pyra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:01:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleine_Pyra&amp;diff=1636565&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Klaaschwotzer: /* Literatur */ erg.</title>
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		<updated>2025-07-14T15:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Kleine Pyra&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/541116&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Zwickauer Mulde//Mulde (Fluss)/Mulde/Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 14.8&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 6.3&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= bei Mühlleiten&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 833&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50/25/4/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 12/29/57/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= bei [[Tannenbergsthal]]/Jägersgrün in die [[Zwickauer Mulde]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX=&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 624.6&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 50/27/5/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 12/28/25/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Tannenbergsthal]]&lt;br /&gt;
| BILD= Kleine_Pyra_2004.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Kleine Pyra in Höhe Jägersgrün&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Kleine Bühra&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS_Höh&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Höhen-Charte des Königreichs Sachsen und des anstossenden Theiles von Böhmen, entworfen und gezeichnet von [[Albert Schiffner]]&amp;#039;&amp;#039;. Lithographie-Anstalt Wenzel Pobuda, Verlag J. Scheible, Stuttgart 1839 [http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70402915/df_dk_0006232 Digitalisat], abgerufen am 18. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein wasserreicher&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_200&amp;quot;&amp;gt;{{WdH|59|200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; rechter [[Nebenfluss]] der [[Zwickauer Mulde]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Kleine Pyra entspringt auf dem Gebiet des [[Muldenhammer]] Ortsteils [[Tannenbergsthal]] nordöstlich des &amp;#039;&amp;#039;Königshübel&amp;#039;&amp;#039; und nahe dem niederschlagreichen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_200&amp;quot;/&amp;gt; [[Gebirgskamm|Hauptkamm]] des [[Westerzgebirge]]s. Der Bach fließt an [[Gottesberg (Muldenhammer)|Gottesberg]] vorbei und nimmt am Ortsende den von links zufließenden und in [[Mühlleithen (Klingenthal)|Mühlleithen]] entspringenden &amp;#039;&amp;#039;Teichhausbach&amp;#039;&amp;#039; auf. Ab jetzt teilt sie sich das Tal mit der [[Bundesstraße 283|B 283]]. Im weiteren Verlauf nimmt sie noch den von links zufließenden &amp;#039;&amp;#039;Bodabach&amp;#039;&amp;#039; auf, der bei [[Schneckenstein (Tannenbergsthal)|Schneckenstein]] entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach passiert das Flüsschen das Werksgelände der ehemaligen Kunstlederfabrik östlich und fließt nun begradigt durch das Zentrum von Tannenbergsthal. In Höhe der ehemaligen Schule wird die Kleine Pyra an einem [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]] gestaut und ein Teil des Wassers wird in einen Mühlgraben abgeleitet, welcher, zunächst parallel zur Kleinen Pyra verlaufend, an Höhe gegenüber dem Flusslauf gewinnt und sich nach einem Kilometer über einen kleinen Wasserfall in den Thierteich ergießt. Der Teich wird ebenfalls durch den Thierbach gespeist, welcher unterhalb des [[Thierberg (Vogtland)|Thierbergs]] an einer [[Radium]]quelle entspringt. Das Wasser des Teiches wird im nahe gelegenen [[Sägewerk]] zur Elektroenergieerzeugung genutzt. Der Teich besitzt aber auch eine Querverbindung zur Kleinen Pyra, die Jägersgrün passierend in die Zwickauer Mulde mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tal der Kleinen Pyra ==&lt;br /&gt;
Die [[Geomorphologie|Morphologie]] des Tales wird so beschrieben: „nordgerichtetes [[Kerbtal|Kerbsohlental]], 80 bis 120 Meter tief, steil- bis mittelhängig, schwach gewunden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_232&amp;quot;&amp;gt;{{WdH|59|232}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorherrschendes Gestein ist grobkörniger Turmalingranit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_232&amp;quot;/&amp;gt; Es gibt mehrere Hangmoore.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_232&amp;quot;/&amp;gt; Bei der Flächennutzung im Tal überwiegt Wald mit 85 %, die landwirtschaftliche Fläche macht 10 % aus, 5 % sind bebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_232&amp;quot;/&amp;gt; Der vorherrschende Boden ist armer, blockiger, steiniger und lehmsandiger [[Podsol]], der von [[Syrosem|Schuttboden]], Moor und [[Gley|Hang-Gley]] durchsetzt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_232&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Das Pyratal bildet nach der [[Liste der naturräumlichen Einheiten in Sachsen|Naturraumkarte von Sachsen]] die [[Geochore|Mikrogeochore]] „Tal der Kleinen Pyra“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_232&amp;quot;/&amp;gt; und ist Teil der Mesogeochore „Eibenstocker Bergrücken“.&amp;lt;ref&amp;gt;Recherchekarte des Landschaftsforschungszentrum Dresden (LfZ) [http://www.naturraeume.lfz-dresden.de/ Link zur Recherchekarte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der Wasserkraft ==&lt;br /&gt;
In den Angaben des Blattes 219 der Sächsischen Meilenblätter – Berliner Ausgabe – wird für das Ende des 18. Jahrhunderts die Nutzung der Wasserkraft deutlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Link zum Kartenblatt 219 der Sächsischen Meilenblätter - Berliner Ausgabe – in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden [http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70301497/df_dk_0002219]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon im  Oberlauf ist ein „Pochteich“ genannter Stauteich eingezeichnet, dessen Funktion es war, kontinuierlich Wasser zur Verfügung zu haben für „Zinn-Wäsche und Pochwerk“ – beides ist unterhalb eingezeichnet. Weiter flussabwärts ist „Glücksburg Stolln und Zeche“ benannt, sicher wurde auch dort das Wasser der Pyra genutzt, so wie von der unterhalb davon gelegenen „Gottesberg Mühle“ und dem „Hammerwerk Tannenbergsthal“, dem später an dieser Stelle die Vogtländische Kunstlederfabrik folgte. Am Unterlauf, fast schon im Tal der Zwickauer Mulde, ist in Blatt 195 der Meilenblätter der „Untere Hammer“ als zu Tannenbergsthal gehörend dargestellt. Ein von der Pyra gespeister Graben führte zu diesem Hammerwerk und trieb dort mit der Kraft seines  Wassers Anlagen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Link zum Kartenblatt 195 der Sächsischen Meilenblätter - Berliner Ausgabe – in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden [http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70301497/df_dk_0002195]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt ==&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1989 war die Wasserqualität des Flusses erheblich durch die Abwässer des VEB Vogtländische Kunstlederfabrik in Tannenbergsthal beeinträchtigt. Seit der Schließung des Betriebes hat sich der Fluss erholt, so dass nun Bachforellen und andere Fische zurückgekehrt sind. Die Wasser der Kleinen Pyra speisen die [[Talsperre Eibenstock]], daher gehört ihr Gebiet zu deren Schutzzone.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_232&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meilenblatt 195 Mäander der Kleinen Pyra im Unterlauf.jpg|mini|hochkant|Unterlauf mit Mäandern und Mündung in die Zwickauer Mulde in einer Karte von 1791]]&lt;br /&gt;
Der Name wird in „Das östliche Vogtland“ der Reihe „[[Werte der deutschen Heimat]]“ so gedeutet: Er „gehört wohl zu altsorbisch pyr = Asche, Hitze“. Damit sei der Name „Aschenbrennerbach“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werte_200&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Der Fluss wurde zum Abtransport des Holzes der umliegenden Wälder mittels Flößen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Schiffner: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreichs Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Erste Lieferung, den Zwickauer Directionsbezirk enthaltend, bei Friedrich Fleischer Leipzig 1839, S. 409 [https://books.google.de/books?id=DQcPAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA409 Digitalisat], abgerufen am 22. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab die &amp;#039;&amp;#039;Floß-Inspection&amp;#039;&amp;#039; des sächsischen Kurfürsten für die Wilzsch- und Mulden-Flöße mit einem kurfürstlich-sächsischen &amp;#039;&amp;#039;Ober-Auffseher&amp;#039;&amp;#039; und einem kurfürstlich-sächsischen &amp;#039;&amp;#039;Floß-Meister&amp;#039;&amp;#039;, die schon im ersten erschienenen Hof- und Staatskalender von Sachsen des Jahres 1728 mit Namen aufgeführt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königl. Polnischer und Churfürstl. Sächs. Hoff- und Staats-Kalender auf das Jahr 1728&amp;#039;&amp;#039;. Zu finden in Weidmannischen Buchladen, Leipzig 1728, unpag. ([https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/object/1562190954_1728000000/76/ Digitalisat der relevanten Seite in den digitalen Sammlungen der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar])&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Albert Schiffner]] stellt in seiner „Höhen-Charte des Königreichs Sachsen“ am Oberlauf einen Flößteich dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS_Höh&amp;quot;/&amp;gt; Nach der Begradigung in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts verlor die Kleine Pyra zwischen Tannenbergsthal und dem Ortsteil Jägersgrün ihre [[Mäander (Flussschlinge)|Mäander]]. 1954 verursachte die Kleine Pyra in Tannenbergsthal nach Starkregen Schäden durch Überschwemmungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gero Fehlhauer: &amp;#039;&amp;#039;Hochwasser im Vogtland 1954 und 2013&amp;#039;&amp;#039;. Sutton-Verlag, Erfurt 2013, ISBN 978-3-95400-303-7, S. 20 [https://books.google.de/books?id=5lTs2FPK6AwC&amp;amp;pg=PA20 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleine Pyra ist kein Nebenfluss der [[Große Pyra|Großen Pyra]]. Diese hat einen rechten Zufluss mit dem Namen „Kleine Pyra“, der in Kohlanger südlich von [[Sachsengrund]] in die Große Pyra mündet. In den [[Meilenblätter von Sachsen|sächsischen Meilenblättern]] von 1791 trug dieser Nebenfluss der Großen Pyra den Namen „die Rothe Bühre“.&amp;lt;ref&amp;gt;Blatt 220 des Berliner Exemplars der [[Meilenblätter von Sachsen]] aus dem Jahr 1791 von [[Friedrich Ludwig Aster]] ([http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70301497/df_dk_0002220 Link zum Kartenblatt in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|59|200}}&lt;br /&gt;
* Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (Hrsg.), Sylvia Rohde (Autorin): &amp;#039;&amp;#039;Zusammenstellung geogener Hintergrunderwerte in sächsischen Gewässern&amp;#039;&amp;#039;, Dresden undatiert (um 2015), von S. 55 an, insb. S. 71 ([https://www.wasser.sachsen.de/download/Geogene_Hintergrundkonzentrationen_Zusammenstellung.pdf Link zum Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kleine Pyra}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Erzgebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Klaaschwotzer</name></author>
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