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	<title>Kleine Pandas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleine_Pandas&amp;diff=44239&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: /* Fortpflanzung und Entwicklung */ Foto</title>
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		<updated>2026-04-06T03:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fortpflanzung und Entwicklung: &lt;/span&gt; Foto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kleine Pandas&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ailurus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Frédéric Georges Cuvier|F. G. Cuvier]], 1825&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ailuridae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Marderverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Musteloidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Red Panda (24960663871).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Westlicher Kleiner Panda]] (&amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinen Pandas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ailurus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rote Pandas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind eine [[Säugetier]]gattung, die im östlichen [[Himalaya]] und im Südwesten [[Volksrepublik China|Chinas]] beheimatet ist und sich vorwiegend von [[Bambus]] ernährt. Ursprünglich wurde der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Ailurus&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;[[Ailurus fulgens]]&amp;#039;&amp;#039; nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2020 zeigen jedoch, dass der bisher als solche eingestuften Unterart [[Styans Kleiner Panda]] Artstatus zuzubilligen ist (nunmehr &amp;#039;&amp;#039;Ailurus styani&amp;#039;&amp;#039;) und die Gattung somit zwei Arten umfasst. Mit dem [[Großer Panda|Großen Panda]] ist die Gattung – entgegen zwischenzeitlichen Annahmen in diese Richtung – nicht näher verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 werden die Kleinen Pandas auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] der [[Weltnaturschutzunion]] als „gefährdet“ ({{enS|vulnerable}}) geführt. Nach Schätzungen leben weniger als 10.000 erwachsene Exemplare in Freiheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;iucn&amp;quot;&amp;gt;Wang, X., Choudhury, A., Yonzon, P., Wozencraft, C., Than Z. (2008) [{{IUCN|ID=714|ScientificName=Ailurus fulgens|PureURL=yes}} &amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens&amp;#039;&amp;#039;]. In: IUCN 2010. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2010.4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Kleine Pandas sind etwa 120&amp;amp;nbsp;cm lang, davon entfallen auf die [[Kopf-Rumpf-Länge]] etwa 60 bis 65&amp;amp;nbsp;cm und auf den Schwanz 55 bis 60&amp;amp;nbsp;cm. Ihr [[Stockmaß]] beträgt 28&amp;amp;nbsp;cm. Männchen erreichen ein Gewicht von rund 4,5 bis 6&amp;amp;nbsp;kg, Weibchen ca. 4 bis 4,5&amp;amp;nbsp;kg. Sie werden in Gefangenschaft durchschnittlich 8 bis 10, in Ausnahmefällen 14 bis 16 Jahre alt. Individuen beider Geschlechter haben sich mit einem Alter von 12 Jahren noch fortgepflanzt.&amp;lt;ref Name=MS4&amp;gt;Roberts und Gittleman (1984): S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gestalt sehen sie einem [[Waschbär]]en ähnlich, sind aber schlanker. Ihr Fell ist lang und weich, oberseits rötlichbraun bis kupferrot, manchmal mit einem Stich ins Gelbliche, unterseits glänzt es schwarz. Das Gesicht kann individuell gefärbt sein – es ist hauptsächlich rotbräunlich mit weißen [[Tränenstreifen]], die Schnauze ist kurz und der [[Nasenspiegel]] nackt und pechschwarz. Der Kopf ist rundlich, die Ohren sind mittelgroß, aufgestellt und laufen spitz zu, die Augen sind sehr dunkel. Der Schwanz ist buschig, je sechsmal abwechselnd gelblichrot und ocker verwaschen geringelt, ist aber nicht zum Greifen geeignet. Damit halten sie ihr Gleichgewicht im Geäst, am Boden wird er horizontal ausgestreckt getragen. Die schwarzen Beine sind kurz und bärenartig. Kleine Pandas sind [[Sohlengänger]]. Da die kräftigen Pfoten auffallend nach innen stehen, wird ihnen die Fortbewegung auf schmalen Ästen erheblich erleichtert. Die weiße, dichte Behaarung der Sohlen gewährt vorzügliche Hafteigenschaften, besonders auf feuchten Ästen. Ferner dient sie als Wärmeisolation auf Schnee- oder Eisflächen. Die Zehen sind mit gebogenen, scharfen, teilweise rückziehbaren Krallen versehen. Wie [[Großer Panda|Große Pandas]] (&amp;#039;&amp;#039;Ailuropoda melanoleuca&amp;#039;&amp;#039;) auch, haben sie einen verlängerten Handgelenkknochen, der als Daumen funktioniert und ihnen das Greifen von Früchten erlaubt. Da die Bäume, auf denen sie sich aufhalten, größtenteils mit [[Moose|Moosmatten]] und [[Flechte]]n bewachsen sind, verhilft den Kleinen Pandas ihre rötlich-bunte Färbung zu einer vorzüglichen [[Tarnung (Biologie)|Tarnung]].[[Datei:Ailurus fulgens eating.jpg|mini|alternativtext=Emily Story Story|[[Westlicher Kleiner Panda]] bei der Mahlzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Pandas geben selten Laute von sich. Um sich zu verständigen, zwitschern, quieken oder pfeifen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiss ist im Vergleich zu jenem der Kleinbären außergewöhnlich kräftig.&amp;lt;ref Name=MS1&amp;gt;Roberts und Gittleman (1984): S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Zahnformel]]: [[Schneidezahn|I]] 3/3, [[Eckzahn|C]] 1/1, [[Prämolar|P]] 3/3-4, [[Molar (Zahn)|M]] 2/2 = 36-38.&amp;lt;ref Name=MS2&amp;gt;Roberts und Gittleman (1984): S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ailurus fulgens distribution map 2017.png|mini|Das Verbreitungsgebiet der Kleinen Pandas. Mögliche Vorkommen in [[Meghalaya]] und [[Myanmar]] sind in dieser auf [[IUCN]]-Angaben&amp;lt;ref Name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt; beruhenden Karte nicht eingezeichnet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Kleine Pandas kommen in [[Nepal]], in [[Bhutan]] und [[Indien]] ([[Arunachal Pradesh]] und [[Sikkim]]), im nördlichen [[Myanmar]], im südlichen China (vor allem im [[Hengduan Shan|Hengduan-Gebirge]]) und im südöstlichen [[Tibet]] (Kreise [[Mêdog]] und [[Zayü]]) vor. Sie bewohnen die Hänge des Himalayas auf einer Höhe von 1500&amp;amp;nbsp;bis 4000&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glatston94&amp;quot;&amp;gt;Glatston, A. R. (1994) [http://books.google.de/books?id=U8XwtnKBXUEC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=nURVTY27J9COswbQ6u3bDA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCgQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;The red panda, olingos, coatis, raccoons, and their relatives.&amp;#039;&amp;#039;] IUCN, Gland 1994, ISBN 2-8317-0046-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Die südliche Grenze ihrer Verbreitung liegt im Westen von [[Yunnan]], die östliche im Westen von [[Sichuan]]. Sie sind in [[Mischwald|Mischwäldern]] mit dichtem Unterholz aus Bambusdickicht beheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roberts84&amp;quot;&amp;gt;Roberts, M. S.; Gittleman, J. L. (1984) {{Webarchiv |url=http://si-pddr.si.edu/dspace/bitstream/10088/4231/1/Roberts1984.pdf |wayback=20130515022125 |text=&amp;quot;Ailurus fulgens&amp;quot; |format=PDF; 339&amp;amp;nbsp;kB}}. [[Mammalian Species]] (222), S. 1–8&amp;lt;/ref&amp;gt; Die westliche Grenze ihrer Verbreitung liegt im [[Rara-Nationalpark]] in Nepal.&amp;lt;ref&amp;gt;Bolton, M. (1976) &amp;#039;&amp;#039;Lake Rara National Park management plan.&amp;#039;&amp;#039; Working Document No. 3. FAO/UNDP National Parks and Wildlife Conservation Project, Nepal.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Red Panda (16071828377).jpg|mini|[[Westlicher Kleiner Panda]] (&amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens&amp;#039;&amp;#039;), typisch ist ein weißliches Gesicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panda (26109514806).jpg|mini|[[Styans Kleiner Panda]] (&amp;#039;&amp;#039;Ailurus styani&amp;#039;&amp;#039;), typisch ist ein rotes Gesicht mit weißen Flecken]]&lt;br /&gt;
Es gibt zwei [[rezent]]e Arten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yibo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Westlicher Kleiner Panda|Westliche Kleine Panda]] oder Himalaja-Katzenbär (&amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cuvier}}, 1825) – lebt im Westen des Verbreitungsgebietes: in Nepal, Assam, Sikkim und Bhutan;&lt;br /&gt;
* [[Styans Kleiner Panda]] oder Chinesischer Katzenbär bzw. Östlicher Kleiner Panda (&amp;#039;&amp;#039;Ailurus styani&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Thomas}}, 1902) – lebt im Nordosten des Verbreitungsgebietes: im südlichen China und nördlichen Myanmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzterer wurde von [[Oldfield Thomas]] im Jahr 1902 als Unterart von &amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens&amp;#039;&amp;#039; anhand eines Schädels beschrieben, der aus [[Sichuan]] stammte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas, O. (1902) [http://www.archive.org/stream/s7annalsmagazine10londuoft#page/251/mode/1up &amp;quot;On the Panda of Sze-chuen&amp;quot;]. Annals and Magazine of Natural History. Seventh Series. London: Taylor and Francis, Ltd. X, S. 251–252.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Reginald Innes Pocock|Pocock]] unterschied &amp;#039;&amp;#039;styani&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;fulgens&amp;#039;&amp;#039; durch die längeren Haare im Winterfell, das dunklere Fell, den größeren Kopf, die stärker gewölbte Stirn und die kräftigeren Zähne. Seine Beschreibung beruht auf Schädeln und Fellen, die in Sichuan in der Nähe zur Grenze nach Yunnan und im Norden von Myanmar gesammelt worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Pocock, R.I. (1941) [http://www.archive.org/stream/PocockMammalia2/pocock2#page/n279/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Fauna of British India, including Ceylon and Burma&amp;#039;&amp;#039;]. Mammalia. – Volume 2. Taylor and Francis, Ltd., London. Seite 250–264&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Februar 2020 sprach sich eine Gruppe chinesischer Wissenschaftler dafür aus, &amp;#039;&amp;#039;Ailurus f. styani&amp;#039;&amp;#039; den Status einer eigenständigen Art zu geben. Die zwei Arten wurden vor etwa 220.000 Jahren als Folge von Vergletscherungen in der vorletzten Kaltzeit ([[Saale-Kaltzeit]] in Europa) voneinander isoliert und lassen sich sowohl genetisch als auch morphologisch und in ihrer Färbung unterscheiden. Der Westliche Kleine Panda hat ein weißliches Gesicht mit rötlichem Einschlag und eine nur undeutliche Ringelung des Schwanzes. Styans Kleiner Panda hat dagegen ein rötliches Gesicht mit deutlich abgegrenzten weißen Flecken und die Schwanzringelung ist deutlicher ausgeprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yibo&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gege Li: [https://www.newscientist.com/article/2235500-red-panda-genes-suggest-there-are-actually-two-different-species/ Red panda genes suggest there are actually two different species], auf: New Scientist vom 26. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://novataxa.blogspot.com/2020/02/ailurus.html &amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp; &amp;#039;&amp;#039;A. styani&amp;#039;&amp;#039; • Genomic Evidence for Two Phylogenetic Species and Long-term Population Bottlenecks in Red Pandas], Species new to Science vom 26. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Lingenhöhl: [https://www.spektrum.de/news/nicht-ein-katzenbaer-sondern-zwei/1709128 Nicht ein Katzenbär, sondern zwei] auf: Spektrum.de vom 28. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch Berichte über eine Population Kleiner Pandas in den Bergen des indischen Bundesstaates [[Meghalaya]] auf 700&amp;amp;nbsp;m bis 1400&amp;amp;nbsp;m Höhe. Dort herrscht ein tropisches Klima und es ist bekannt, dass die Kleinen Pandas des Himalaya und des südlichen Chinas in tropischen Klimaten nicht gut gedeihen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Choudhury&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J.W. Duckworth: &amp;#039;&amp;#039;Records and Reports of Red Pandas Ailurus fulgens from Areas with Warm Climates.&amp;#039;&amp;#039; Dezember 2011, [[DOI: 10.1016/B978-1-4377-7813-7.00024-0]] in Book Red Panda (S. 419–434)&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise handelt es sich deshalb um eine weitere Unterart oder Art der Kleinen Pandas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;iucn&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Kleine Pandas sind sehr geschickte und akrobatische Kletterer. Während sie abends und nachts auf Nahrungssuche gehen, schlafen sie am Tage meist lang ausgestreckt in Astgabeln der Bäume, in Baumhöhlen rollen sie sich zusammen und legen dabei schützend ihren Schwanz vors Gesicht. Sie sind sehr hitzeempfindlich, Temperaturen über 25&amp;amp;nbsp;°C können ihnen sehr zu schaffen machen. Das ist ein Grund, warum sie den ganzen Tag hoch oben in schattigen Baumkronen oder Baumhöhlen verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung beginnen sie ihre Aktivitätsphase mit einem Fellpflegeritual, wie man es von Katzen her kennt. Dabei wird das Fell sehr akribisch mit den immer wieder abgeleckten Vorderpfoten „gewaschen“. Sie schrubben sich ihren Rücken und ihren Bauch an Bäumen oder Felsen. Sie schreiten ihr Revier ebenso häufig auf dem Boden wie auf den Bäumen ab. Dabei markieren sie es mit einem stark nach [[Moschus]] riechenden Sekret aus den [[Analdrüse]]n und mit [[Urin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Pandas sind friedliebende Geschöpfe, die sich jedoch bei Bedrohung durchaus wehren können. Sie flüchten, sobald sie sich bedroht fühlen. Wenn sie dem Angreifer jedoch nicht mehr ausweichen können, stellen sie sich auf die Hinterbeine. Dies lässt sie zum einen imposanter erscheinen, eröffnet ihnen jedoch zum anderen die Möglichkeit, mit ihren Vorderpfoten Prankenhiebe auszuteilen. Mit ihren scharfen Krallen können sie ihrem Gegner erhebliche Wunden zufügen. Weil er sich wie eine [[Hauskatze|Katze]] durch Ablecken des gesamten Körpers reinigt, nennt man ihn auch &amp;#039;&amp;#039;Katzenbär&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ailurus fulgens 01.ogv|mini|Westlicher Kleiner Panda im [[Zoo Salzburg]] beim Fressen (Full HD)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kleine Panda ist primär ein [[Pflanzenfresser]]. Die Hauptnahrungsquelle stellen [[Bambus]]schößlinge dar. Da Bambus jedoch sehr nährstoffarm und die Verdauung des Kleinen Pandas nicht ideal dafür ausgerüstet ist, muss er große Mengen davon zu sich nehmen, um seinen Nahrungsbedarf zu decken. Daneben ernährt er sich von Wurzeln, Gräsern, Früchten, Beeren, Samen und Nüssen. Seltener erbeutet er [[Insekten]], Klein[[Nagetiere|nager]], Jung[[vögel]] und [[Ei]]er. Auf Nahrungssuche läuft er nachts über den Boden und durch das Unterholz und bewegt sich dabei sehr flink und agil. Die Nahrung wird mit den Vorderpfoten zur Schnauze geführt und sehr gut zerkaut. Zum Trinken hat der Kleine Panda eine spezielle Technik entwickelt: Er taucht mit der Pfote ins Wasser und leckt sie anschließend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Two Red Panda Cubs in the Tree 01.jpg|mini|Zwei Jungtiere im Baum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Pandas sind eher Einzelgänger, die sich nur zur Paarung – meist Ende Dezember bis Mitte Februar – mit anderen Artgenossen zusammenfinden. Nur sehr selten leben sie paarweise oder in kleinen Rudeln. Ist das Weibchen bereit, lässt es sich am Boden besteigen, hierbei hält das Männchen das Weibchen mit einem Nackenbiss fest. Die Tragzeit dauert etwa 120 bis 140 Tage. Am Körper des Weibchens ist auffallend zu erkennen, dass sie trächtig sind. Etwa sechs Wochen vor dem Wurf werden sie regelrecht lethargisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage vor dem Wurf beginnt das Weibchen, Nistmaterial zu sammeln, unter anderem Reisig, Gras und Blätter. Das Nest entsteht zumeist in einem hohlen Baum oder einer Felsspalte. Der Wurf findet Ende Mai bis Anfang Juli, immer zwischen 16:00 und 9:00 Uhr Ortszeit statt, d.&amp;amp;nbsp;h. in ihrer Aktivitätsphase. Es werden etwa ein bis vier Welpen zur Welt gebracht, die schwach behaart und noch blind sind. Nach dem Wurf werden sie sofort gesäubert – das Muttertier prägt sich dabei genau den Geruch zur Wiedererkennung ein. Nach einer Woche verlässt das Muttertier das Nest, kehrt aber oft zurück, um den Nachwuchs zu säugen, zu säubern und das Nest zu reinigen. Die Welpen öffnen die Augen frühestens mit 18, meist aber erst mit 30 bis 40 Tagen. Zunächst sind die Augen noch grau, erst mit etwa sechs Wochen nehmen sie langsam ihre dunkle Färbung an, mit etwa zehn Wochen sind sie dann ausgefärbt. Der Nachwuchs bleibt etwa zwölf Wochen ans Nest gebunden. Mit fünf Monaten versuchen sie sich erstmals an fester Kost. Um genügend Milch liefern zu können, muss das Muttertier das Dreifache seiner normalen Nahrungsmenge zu sich nehmen. Mit Beginn der nächsten Paarungszeit werden die Welpen vom Muttertier vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Pandas werden frühestens im Alter von etwa 18 Monaten geschlechtsreif. Die Männchen helfen sehr selten bei der Aufzucht des Nachwuchses, nur dann, wenn sie paarweise oder im Rudel leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ailurus fulgens Chengdu 20140325.jpg|mini|Styans Kleiner Panda]]&lt;br /&gt;
Der Kleine Panda wurde 1825 durch den französischen Zoologen [[Frédéric Cuvier]] erstmals wissenschaftlich beschrieben und den [[Kleinbären]] (Procyonidae) zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuvier&amp;quot;/&amp;gt; Die Familie Ailuridae wurde im Jahr 1843 durch den britischen Zoologen [[John Edward Gray]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Erstbeschreibung des [[Großer Panda|Großen Pandas]] 1869 wurde die Art nur als &amp;#039;&amp;#039;Panda&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Katzenbär&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Pierer’s Universal-Lexikon der Vergangenheit und Gegenwart |Auflage=4. |Verlag=Verlagsbuchhandlung von [[Heinrich August Pierer|H. A. Pierer]] |Ort=Altenburg |Datum=1865 |Sprache=de |Kommentar=Lexikoneintrag „Panda (Katzenbär, Ailurus Cuv.)“ |Online=http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Panda+%5B2%5D |Abruf=2020-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 beschrieb der britische Zoologe [[Oldfield Thomas]] &amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens styani&amp;#039;&amp;#039;, eine Unterart des Kleinen Pandas aus [[Sichuan]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Thomas&amp;quot;/&amp;gt; Die [[Nominatform]], für die als [[Terra typica]] Nepal angegeben wurde, wurde dadurch zur Unterart &amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens fulgens&amp;#039;&amp;#039;. Im Februar 2020 sprach sich eine Gruppe chinesischer Wissenschaftler dafür aus, sowohl der Nominatform – also dem Westlichen Kleinen Panda – als auch [[Styans Kleiner Panda|Styans Kleinem Panda]] den Status eigenständiger Arten zu geben. Die beiden Arten wurden vor etwa 220.000 Jahren als Folge von Vergletscherungen in der vorletzten Kaltzeit ([[Saale-Kaltzeit]] in Europa) voneinander isoliert und lassen sich sowohl genetisch als auch morphologisch und in ihrer Färbung unterscheiden. Die Grenze zwischen den Verbreitungsgebieten beider Arten könnte der Gebirgsfluss [[Saluen]] sein.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Yibo&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW498&amp;quot;&amp;gt;Wei &amp;amp; Zhang (2009). Seite 498.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;NewScientist&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;SpeciesnewtoScience&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;spektrum&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die systematische Einordnung der Kleinen Pandas war lange Zeit problematisch; sie wurden [[Taxonomie|taxonomisch]] immer wieder neu kategorisiert. Dass sie überhaupt in eine [[Raubtiere|Raubtier]]&amp;amp;shy;familie gehören, wurde, seitdem Frédéric Cuvier sie 1825 erstmals beschrieben hat, wiederkehrend kontrovers diskutiert. Zuerst wurden sie wegen Ähnlichkeiten am [[Schädel]], dem [[Gebiss]], dem farblich geringelten [[Schwanz]] und anderen [[Morphologie (Biologie)|morphologischen]] Charakteristika in die Familie der Kleinbären eingeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gregory&amp;quot;/&amp;gt; Aktuelle molekularsystematische und morphologische Forschungen sind die Grundlage dafür, dass man die Kleinen Pandas in eine eigene Familie, die Ailuridae, stellt, die an der Basis der [[Marderverwandte]]n (Musteloidea) steht. Die zum Kleinen Panda führende Linie hat sich von den übrigen Marderverwandten im [[Oligozän]] getrennt und entwickelt sich seitdem eigenständig.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;MorlouPeigné&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sato&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Simocyon batalleri head.jpg|mini|hochkant|Schädel- und Kopfrekonstruktion von &amp;#039;&amp;#039;Simocyon batalleri&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Peigné&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammesgeschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ailurus&amp;#039;&amp;#039; ist der einzige [[Rezent (Biologie)|rezente]] Vertreter der Familie Ailuridae, die ursprünglich in allen Kontinenten der [[Nordhalbkugel]] weit verbreitet war und in Europa ihre größte [[Biodiversität|Diversität]] erreichten. &amp;#039;&amp;#039;[[Parailurus]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Ogino&amp;quot;/&amp;gt; die ausgestorbene Form, die den heutigen Roten Pandas am meisten in Schädel- und Zahnmorphologie gleicht, kam im unteren [[Pliozän]] in Europa, Nordamerika und Asien vor, war aber um etwa 50 % größer. &amp;#039;&amp;#039;[[Pristinailurus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wallace&amp;quot;/&amp;gt; war primitiver und lebte im späten [[Miozän]] und im frühen Pliozän ([[Zancleum]]) in Nordamerika. [[Fossil]]ien der Gattung wurden in den südlichen [[Appalachen]] gefunden.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW489&amp;quot;&amp;gt;Wei &amp;amp; Zhang (2009). Seite 489.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Simocyon]]&amp;#039;&amp;#039; zeigte eine Mischung von [[Plesiomorphie|ursprünglichen]] und [[Apomorphie|abgeleiteten]] Merkmalen und lebte im späten Miozän ([[Turolium]] und [[Vallesium]]) in Europa, Nordamerika und China.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Peigné&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wang&amp;quot;/&amp;gt; Beim pumagroßen &amp;#039;&amp;#039;Simocyon batalleri&amp;#039;&amp;#039; aus Spanien konnte man einen falschen Daumen nachweisen, was auf eine baumbewohnende (arboreale) Lebensweise deutet.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Salesa2006&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Salesa2008&amp;quot;/&amp;gt; Noch älter, aus dem mittleren Miozän stammend, sind &amp;#039;&amp;#039;[[Actiocyon]]&amp;#039;&amp;#039; aus Nevada&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Smith&amp;quot;/&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[Magerictis]]&amp;#039;&amp;#039; aus Spanien&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Ginsburg&amp;quot;/&amp;gt; und die älteste heute den Ailuridae zugeordnete Gattung ist &amp;#039;&amp;#039;[[Amphictis]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem späten [[Oligozän]] von Europa.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;MorlouPeigné&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Kleinen Pandas sind durch [[Habitatverlust]] und [[Habitatfragmentierung|-fragmentierung]], [[Wilderei]] sowie [[Inzuchtdepression]] gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wei2&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |last=Wei |first=F. |last2=Feng |first2=Z. |last3=Wang |first3=Z. |last4=Hu |first4=J. |title=Assessment on the current status of the Red panda in China |journal=Small Carnivore Conservation |date=1998 |volume=18 |pages=1–4 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der jeweiligen Faktoren an der Gefährdung variiert je nach Region. In Indien stellt der Verlust des Habitats, gefolgt von Wilderei, die größte Gefährdung der Kleinen Pandas dar, während Wilderei und Jagd der Tiere in China und Myanmar an erster Stelle stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choudhury&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=Anwaruddin Choudhury |title=An overview of the status and conservation of the red panda Ailurus fulgens i n India, with reference to its global status |journal=Oryx |publisher=Flora &amp;amp; Fauna International |date=2001 |volume=35 |issue=3 |pages=250–259 |doi=10.1046/j.1365-3008.2001.00181.x |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der direkten Bewilderung geraten sie auch immer wieder in Fallen, die zur Jagd auf [[Wildschwein]]e, [[Hirsche]], [[Ziegenartige|ziegenartigem Wild]] und Affen aufgestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Choudhury&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im chinesischen Verbreitungsgebiet wird das Fell der Tiere auf Hochzeiten traditionellerweise vom Bräutigam getragen; es wird auch für andere lokale kulturelle Zeremonien verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wei&amp;quot; /&amp;gt; Der Schwanz wird zur Herstellung von Hüten, Pinseln und Staubwedeln genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IUCN]] stuft Kleine Pandas als [[IUCN#Gefährdungsstufen nach der Roten Liste|stark gefährdet]] ein und schätzte 2008 den Weltbestand auf weniger als 10.000 Exemplare, mit einer abnehmenden Tendenz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;iucn&amp;quot; /&amp;gt; Auf längere Sicht ist die [[Rodung|Abholzung]] des Waldes und die daraus resultierende Fragmentation des Lebensraumes die größte Gefahr für das langfristige Überleben der Gattung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wei&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |last=Wei |first=F. |last2=Feng |first2=Z. |last3=Wang |first3=Z. |last4=Hu |first4=J. |title=Current distribution, status and conservation of wild red pandas Ailurus fulgens in China |journal=Biological Conservation |date=1999 |volume=89 |issue=89 |pages=285–291 |doi=10.1016/S0006-3207(98)00156-6 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sicher kann man davon ausgehen, dass Kleine Pandas allein schon aufgrund der geringen Nachkommenzahl und ihrer Nahrungsspezialisierung entscheidende Lebensraumveränderungen nicht verkraften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den natürlichen Feinden des Kleinen Pandas gehören [[Leopard]]en und [[Marder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artenschutz ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens&amp;#039;&amp;#039; ist im Anhang I des [[Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen]]s aufgeführt.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Für beide Unterarten – den Westlichen und Östlichen Kleinen Panda – existiert im Rahmen der Internationalen Zuchtbücher des Weltzooverband [[World Association of Zoos and Aquariums|WAZA]] ein eigenes Zuchtprogramm. Die Zuchtbücher werden von Janno Weerman im [[Diergaarde Blijdorp]], dem Zoo von Rotterdam, geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waza.org/priorities/conservation/waza-international-studbooks/ |titel=List of Current WAZA International Studbooks |hrsg=WAZA |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weltweit werden Westliche Kleine Pandas in nahezu 300 zoologischen Einrichtungen gehalten, mit dem Schwerpunkt in Europa, Östliche Kleine Pandas in 122 Zoos, mit dem Schwerpunkt in Asien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zootierliste.de/index.php?klasse=1&amp;amp;ordnung=115&amp;amp;familie=11511&amp;amp;art=1120306 |titel=Westlicher Kleiner Panda |hrsg=Zootierliste |abruf=2025-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Darstellungen ==&lt;br /&gt;
Der Kleine Panda ist das Staatstier des indischen Bundesstaats [[Sikkim]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pratidintime.com/north-east/sikkim/state-symbols-of-sikkim&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mozilla Foundation]] hat seinen beliebten Webbrowser [[Firefox]] nach dem Roten Panda benannt. Viele Nutzer wissen das allerdings nicht, da das Logo eher an einen Fuchs erinnert. Trotzdem erkennt Mozilla den Roten Panda als Namensgeber an und hat deshalb mehrere Projekte unterstützt, die sich mit dem Roten Panda befassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Red_Panda/II-TjqidyRQC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=firefox%20panda&amp;amp;pg=PA23&amp;amp;printsec=frontcover|Angela R. Glatston Red Panda: Biology and Conservation of the First Panda, Seite 23, englisch, abgerufen am 7. August 2024] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische Zoologe [[Frédéric Cuvier]], Autor der [[Erstbeschreibung]], bezeichnete den Kleinen Panda als „das schönste Säugetier auf Erden“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/roter-panda/das-rote-panda-projekt-in-indien |titel=Roter Panda – Das schönste Säugetier auf Erden |werk=wwf.de |hrsg=[[WWF Deutschland]] |datum=2019-04-04 |sprache=de |abruf=2024-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Conway: &amp;#039;&amp;#039;Supplemental feeding of maternally reared Red pandas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Zoo Yearbook.&amp;#039;&amp;#039; 21(1), 1981, S.&amp;amp;nbsp;236–240.&lt;br /&gt;
* A. R. Glatston: &amp;#039;&amp;#039;Red Panda Biology.&amp;#039;&amp;#039; SPB, Den Haag 1989, ISBN 90-5103-026-6.&lt;br /&gt;
* Miles S. Roberts und John L. Gittleman: &amp;#039;&amp;#039;Aliurus fulgens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|[[Mammalian Species]]}}&amp;#039;&amp;#039; 222, 1984, S. 1–8. {{ISSN|0076-3519}}, (Online als [https://repository.si.edu/bitstream/handle/10088/4231/Roberts1984.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y PDF; 340&amp;amp;nbsp;kB]).&lt;br /&gt;
* F. W. Wei, Z. W. Wang, Z. J. Feng, M. Li, A. Zhou: &amp;#039;&amp;#039;Seasonal energy utilization in bamboo by the red panda (Ailurus fulgens).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zoo Biology.&amp;#039;&amp;#039; 19, 2000 S.&amp;amp;nbsp;27–33.&lt;br /&gt;
* F. Wei &amp;amp; Z. Zhang: &amp;#039;&amp;#039;Family Ailuridae (Red Panda)&amp;#039;&amp;#039; in [[Don E. Wilson]], [[Russell A. Mittermeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World – Volume 1 Carnivores.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Editions, 2009, ISBN 978-84-96553-49-1. S.&amp;amp;nbsp;498–503.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ailurus fulgens|Westlicher Kleiner Panda (Ailurus fulgens)}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Ailurus fulgens|Westlicher Kleiner Panda (Ailurus fulgens)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2015|ID=714|ScientificName=Ailurus fulgens|YearAssessed=2015|Assessor=Glatston, A., Wei, F., Than Zaw &amp;amp; Sherpa, A.|Download=20. April 2020}}&lt;br /&gt;
* [https://ielc.libguides.com/sdzg/factsheets/redpanda/summary San Diego Zoo Global Library: Red Pandas (&amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp; &amp;#039;&amp;#039;A. styani&amp;#039;&amp;#039;) Fact Sheet]&lt;br /&gt;
* [https://redpandanetwork.org/ Red Panda Network, USA]&lt;br /&gt;
* [https://www.animalinfo.org/species/carnivor/ailufulg.htm Informationen bei animalinfo.org] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuvier&amp;quot;&amp;gt;E. Geoffroy Saint-Hilaire u. Frédéric Cuvier: &amp;#039;&amp;#039;Histoire naturelle des mammifères avec des figures originales coloriées, dessinées d’après les animaux vivants.&amp;#039;&amp;#039; pt. 4, 5(50): &amp;quot;Panda&amp;quot; 3 S., 1 pl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ginsburg&amp;quot;&amp;gt;L. Ginsburg, J. Morales, D. Soria, E. Herraez: &amp;#039;&amp;#039;Découverte d’une forme ancestrale du Petit Panda dans le Miocène moyen de Madrid (Espagne).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Comptes Rendus de l&amp;#039;Académie des Sciences – Series IIA – Earth and Planetary Science.&amp;#039;&amp;#039; Volume&amp;amp;nbsp;325, Nr.&amp;amp;nbsp;6, 1997, S.&amp;amp;nbsp;447–451, [[doi: 10.1016/S1251-8050(97)81163-9]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gregory&amp;quot;&amp;gt;W. K. Gregory: &amp;#039;&amp;#039;On the phylogenetic relationships of the giant panda (Ailuropoda) to other carnivores.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Museum Novitates.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 878, 1936, {{ISSN|0003-0082}}, S.&amp;amp;nbsp;1–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN|Year=2015|ID=714|ScientificName=Ailurus fulgens|YearAssessed=2015|Assessor=Glatston, A., Wei, F., Than Zaw &amp;amp; Sherpa, A.|Download=20. April 2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MorlouPeigné&amp;quot;&amp;gt;Michael Morlo u. Stéphane Peigné: &amp;#039;&amp;#039;Molecular and morphological evidence for Ailuridae and a review of its genera.&amp;#039;&amp;#039; [[doi: 10.1017/CBO9781139193436.005]] [https://www.researchgate.net/publication/256846750_Molecular_and_morphological_evidence_for_Ailuridae_and_a_review_of_its_genera%7CPDF] in Anjali Goswami, Anthony Friscia (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Carnivoran evolution: New views on phylogeny, form and function. (Cambridge Studies in Morphology and Molecules: New Paradigms in Evolutionary Bio, Band 1).&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, ISBN 978-0-521-73586-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ogino&amp;quot;&amp;gt;Ogino, Shintaro; Nakaya, Hideo; Takai, Masanaru; Fukuchi, Akira; Maschenko, Evgeny N.; Kalmykov, Nikolai P. (September 30, 2009). &amp;#039;&amp;#039;Mandible and Lower Dentition of &amp;#039;&amp;#039;Parailurus baikalicus&amp;#039;&amp;#039; (Ailuridae, Carnivora) from Transbaikal area, Russia.&amp;#039;&amp;#039; Paleontological Research. 13 (3), S. 259–264.[[doi:10.2517/1342-8144-13.3.259]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peigné&amp;quot;&amp;gt;Stéphane Peigné, Manuel J. Salesa Mauricio Anton und Jorge Morales (2006). &amp;#039;&amp;#039;Ailurid carnivoran mammal &amp;#039;&amp;#039;Simocyon&amp;#039;&amp;#039; from the late Miocene of Spain and the systematics of the genus&amp;#039;&amp;#039;. Acta Palaeontologica Polonica. Vol. 50, S. 219–238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salesa2006&amp;quot;&amp;gt;Salesa, M., M. Antón, S. Peigné und J. Morales. (2006). &amp;#039;&amp;#039;Evidence of a false thumb in a fossil carnivore clarifies the evolution of pandas.&amp;#039;&amp;#039; Proceedings of the National Academy of Sciences. Vol. 103, S. 379–382. [[DOI: 10.1073/pnas.0504899102]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salesa2008&amp;quot;&amp;gt;Manuel J. Salesa, Mauricio Anton, Stéphane Peigné u. Jorge Morales (2008). &amp;#039;&amp;#039;Functional anatomy and biomechanics of the postcranial skeleton of &amp;#039;&amp;#039;Simocyon batalleri&amp;#039;&amp;#039; (Viret, 1929) (Carnivora, Ailuridae) from the late Miocene of Spain.&amp;#039;&amp;#039; Zoological Journal of the Linnean Society, vol. 152, S. 593–621. [[DOI: 10.1111/j.1096-3642.2007.00370.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sato&amp;quot;&amp;gt;Jun J. Sato, Mieczysław Wolsan, S. Minami, T. Hosoda, M. H. Sinaga, K. Hiyama, Y. Yamaguchi and H. Suzuki. 2009. &amp;#039;&amp;#039;Deciphering and dating the red panda’s ancestry and early adaptive radiation of Musteloidea.&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution 53:907-922, [[DOI: 10.1016/j.ympev.2009.08.019]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith&amp;quot;&amp;gt;Kent Smith; Nicholas Czaplewski; Richard Cifelli (2016). &amp;#039;&amp;#039;Middle Miocene carnivorans from the Monarch Mill Formation, Nevada.&amp;#039;&amp;#039; Acta Palaeontologica Polonica. 61 (1): 231–252. [[doi:10.4202/app.00111.2014]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas&amp;quot;&amp;gt;Thomas, O. (1902) [http://www.archive.org/stream/s7annalsmagazine10londuoft#page/251/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;On the Panda of Szechuen&amp;#039;&amp;#039;]. Annals and Magazine of Natural History. Seventh Series. London: Taylor and Francis, Ltd. X: 251–252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wallace&amp;quot;&amp;gt;Steven C. Wallace u. Xiaoming Wang (September 2004). &amp;#039;&amp;#039;Two new carnivores from an unusual late Tertiary forest biota in eastern North America.&amp;#039;&amp;#039; Nature. 431 (7008): 556–559. [[doi:10.1038/nature02819]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wang&amp;quot;&amp;gt;Xiaoming Wang (1997). &amp;#039;&amp;#039;New cranial material of Simocyon from China, and its implications for phylogenetic relationships to the red panda (Ailurus).&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology. Vol. 17:184-198. [[DOI: 10.1080/02724634.1997.10010963]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yibo&amp;quot;&amp;gt;Yibo Hu, Arjun Thapa, Huizhong Fan, Tianxiao Ma, Qi Wu, Shuai Ma, Dongling Zhang, Bing Wang, Min Li, Li Yan und Fuwen Wei. 2020. &amp;#039;&amp;#039;Genomic Evidence for Two Phylogenetic Species and Long-term Population Bottlenecks in Red Pandas.&amp;#039;&amp;#039; Science Advances. 6(9); eaax5751. [[DOI: 10.1126/sciadv.aax5751]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NewScientist&amp;quot;&amp;gt;Gege Li: [https://www.newscientist.com/article/2235500-red-panda-genes-suggest-there-are-actually-two-different-species/ Red panda genes suggest there are actually two different species], auf: New Scientist vom 26. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpeciesnewtoScience&amp;quot;&amp;gt;[http://novataxa.blogspot.com/2020/02/ailurus.html &amp;#039;&amp;#039;Ailurus fulgens&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp; &amp;#039;&amp;#039;A. styani&amp;#039;&amp;#039; • Genomic Evidence for Two Phylogenetic Species and Long-term Population Bottlenecks in Red Pandas], Species new to Science vom 26. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum&amp;quot;&amp;gt;Daniel Lingenhöhl: [https://www.spektrum.de/news/nicht-ein-katzenbaer-sondern-zwei/1709128 Nicht ein Katzenbär, sondern zwei] auf: Spektrum.de vom 28. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4164121-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katzenbären]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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