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	<title>Kleine Melchaa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T07:46:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME=  Kleine Melchaa&lt;br /&gt;
| BILD=Kleines Melchtal1.jpg &lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Die Kleine Melchaa unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Giswiler Hüttli&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Urner Alpen]]&lt;br /&gt;
* [[Kleinmelchtal]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{CHE|WIDTH=25}}&lt;br /&gt;
* {{CH-OW|2=Kanton Obwalden|WIDTH=15}}&lt;br /&gt;
| GKZ= CH/824&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Sarner Aa//Reuss (Fluss)/Reuss/Aare//Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 27.93&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=bafu /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 12&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= {{GeoQuelle|CH|GS}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &amp;#039;&amp;#039;Mündung&amp;#039;&amp;#039;//27.93////1.38///&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://api3.geo.admin.ch/rest/services/ech/MapServer/ch.bafu.wasser-teileinzugsgebiete_2/67522/extendedHtmlPopup?lang=de | titel=Modellierter mittlerer jährlicher Abfluss | titelerg= | werk=Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km² | archiv-url=https://web.archive.org/web/20170813230702/https://api3.geo.admin.ch/rest/services/ech/MapServer/ch.bafu.wasser-teileinzugsgebiete_2/67522/extendedHtmlPopup?lang=de | archiv-datum=2017-08-13 | zugriff=2017-08-13 | format= | offline=1 | archiv-bot=2022-03-09 18:23:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
| QUELLE= am [[Fulenberg]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 2310&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= CH&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= {{GeoQuelle|CH|GS}}&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 46.766403&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 8.245450&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= CH-OW&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in den [[Sarnersee]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 469.2&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= CH&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= {{GeoQuelle|CH|GS}}&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 46.84565&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 8.20023&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= CH-OW&lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN = {{Positionskarte+&lt;br /&gt;
 |Schweiz Obwalden&lt;br /&gt;
 |maptype = relief&lt;br /&gt;
 |caption = Quelle und Mündung der &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Melchaa&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |width = 330&lt;br /&gt;
 |float = center&lt;br /&gt;
 |places = &lt;br /&gt;
{{Positionskarte~|Schweiz Obwalden|marksize=8|mark=Blue pog.svg|label_size=80|lat=46.766403|long=8.245450|region=CH|position=top|wrap=manual|label=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~|Schweiz Obwalden|marksize=8|mark=Cyan pog.svg|label_size=80|lat=46.84565|long=8.20023|region=CH|position=left|wrap=manual|label=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mündung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Melchaa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]] [[Liste der Gewässer mit Aa|Aa]] für [[Ache]]) ist ein rund 12&amp;amp;nbsp;km langer Fluss im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinen Melchtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Kanton Obwalden]] in der [[Zentralschweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die Kleine Melchaa entsteht aus mehreren Quellbächen im Gebiet der &amp;#039;&amp;#039;Talalp&amp;#039;&amp;#039; auf etwa {{Höhe|1800|CH|link=true}}. Das Quellgebiet liegt zwischen den Bergen [[Hohbiel]] (2037&amp;amp;nbsp;m) und [[Hochstollen]] (2480&amp;amp;nbsp;m), nahe dem Hohsträss-Grat. Dieser bildet die Grenze zwischen dem Kanton Obwalden und dem [[Berner Oberland]]. Der wichtigste und längste Quellbach entspringt auf etwa {{Höhe|2305|CH|link=true}} am Südhang des [[Fulenberg]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleine Melchaa fliesst in ihrem oberen Verlauf in nordwestlicher Richtung durch das hier relativ breite und offene Kleine Melchtal. Als erster grosser Seitenbach mündet auf {{Höhe|1350|CH|link=true}} der Chummelbach von der [[Chummelalp]] her kommend in die Kleine Melchaa. Der weitere Verlauf des Flusses führt nun in nördliche Richtung. Das Tal wird zusehends enger. Weitere Bäche münden von beiden Talseiten in die Kleine Melchaa. Die Wichtigsten sind der Älggibach von rechts (von der [[Älggi-Alp]] her kommend), das Wasser des Wendelbachgrabens von links sowie das Wasser des Brandegggrabens und des Rindelgrabens jeweils von rechts. Im weiteren Verlauf verengt sich das Kleine Melchtal zu einem immer enger und tiefer werdenden [[Tobel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleine Melchaa fliesst nun vorbei am &amp;#039;&amp;#039;Lochcheller&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|854|CH|link=true}}), am &amp;#039;&amp;#039;Giswiler Hüttli&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|815|CH|link=true}}) und am &amp;#039;&amp;#039;Cholplatz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|704|CH|link=true}}). Auf seinem Verlauf wird der Fluss von einem geschotterten Fahrweg begleitet. Im untersten Teil wendet sich das Tobel nach Nordwesten und wird schliesslich so eng, dass der Fahrweg die Schlucht in nordöstliche Richtung verlassen muss. Beim &amp;#039;&amp;#039;Zollhus&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|475|CH|link=true}}) mündet der Weg in die Kantonsstrasse. Das Tal mündet am östlichen Dorfrand von Giswil ins [[Sarneraatal]]. Der Fluss fliesst von dort in nordöstlicher Richtung durchs Naturschutzgebiet Hanenried und mündet in den [[Sarnersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der obere Teil der Kleinen Melchaa ganz auf dem Gebiet der Gemeinde [[Lungern]] liegt, bildet der mittlere Teil des Flusses auf einer Länge von etwa 3&amp;amp;nbsp;km die Grenze zwischen Lungern im Westen und [[Sachseln]] im Osten. Im weiteren Abschnitt ist die Kleine Melchaa dann auf einer Länge von ca. 3,5&amp;amp;nbsp;km die Grenze zwischen [[Giswil]] im Südwesten und Sachseln im Nordosten. Der letzte Kilometer des Verlaufs liegt zuerst auf dem Gemeindegebiet von Giswil und schlussendlich im Mündungsbereich auf jenem von Sachseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlegung des Verlaufs ===&lt;br /&gt;
Der Verlauf der Kleinen Melchaa nach dem Ende des Tobels veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte mehrmals. Nach der [[Letzte Kaltzeit|letzten Eiszeit]] mündete der Fluss wahrscheinlich direkt in den Sarnersee, ähnlich dem aktuellen Verlauf. Im 16. Jahrhundert gab es Pläne, den Verlauf der Kleinen Melchaa zu verlegen. Ob dies effektiv geschah, ist unsicher. Die [[Siegfriedkarte]] (1875) zeigt, dass die Kleine Melchaa damals durch den Giswiler Ortsteil [[Diechtersmatt]] floss und sich mit dem [[Giswiler Lauibach]] und der [[Sarner Aa]] (in diesem Bereich auch einfach &amp;#039;&amp;#039;Aa&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Aawasser&amp;#039;&amp;#039; genannt) zum sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Dreiwässerkanal&amp;#039;&amp;#039; vereinigte. Dieser mündet nördlich von Giswil in den Sarnersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1936 und 1984 führten Unwetterereignisse im Kleinen Melchtal insgesamt fünfmal zu Überschwemmungen im Siedlungsgebiet von Diechtersmatt. Auch beim [[Alpenhochwasser 2005]] wurde die Kleine Melchaa zu einem reissenden Strom und verursachte grosse Schäden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.onz.ch/artikel/print/103208/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Projekt mit sehr grossen Herausforderungen, Hochwasserschutz an der Kleinen Melchaa in Sachseln und Giswil&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2019-04-23 09:43:41 InternetArchiveBot}} Artikel der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung vom 3. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Die betroffenen Gemeinden und der Kanton Obwalden beschlossen daraufhin, den Lauf der Kleinen Melchaa zu verlegen und den Fluss direkt in den Sarnersee münden zu lassen. Ebenfalls vorgesehen war ein grosser Geschiebesammler im Gebiet Gorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 erfolgte der Spatenstich zum &amp;#039;&amp;#039;Wasserbauprojekt Kleine Melchaa&amp;#039;&amp;#039;. Die Bauarbeiten mit geplanten Kosten von 16 Millionen Franken enthielten den Bau des &amp;#039;&amp;#039;Geschiebesammlers Gorgen&amp;#039;&amp;#039; und eine Verlegung des Gerinnes ab dem Gebiet Gorgen in einer direkten Linienführung in den Sarnersee.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.hochwasserschutz-ow.ch/giswil/projekte-laufende/kleine-melchaa.html |text=Laufende Projekte, Kleine Melchaa |archivebot=2019-04-23 09:43:41 InternetArchiveBot}} Informationsseite auf dem Webangebot &amp;#039;&amp;#039;Hochwasserschutz&amp;#039;&amp;#039; des Kantons Obwalden, abgerufen am 15. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Geschiebesammler Gorgen hat eine rund 12 Meter hohe und über 100 lange Mauer mit Platz für 70&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m³ [[Geschiebe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.obwaldnerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/obwalden/3000-Kubikmeter-Beton-fuer-eine-Mauer;art95,173984 &amp;#039;&amp;#039;3000 Kubikmeter Beton für eine Mauer&amp;#039;&amp;#039;] Artikel der Neuen Obwaldner Zeitung vom 28. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2015 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen. Seit Sommer 2015 fliesst die Kleine Melchaa direkt in den Sarnersee.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hochwasserschutz-obwalden.ch/index.php?id=83 |wayback=20170814023855 |text=Hochwasserschutz-Obwalden - Projekt Kleine Melchaa |archiv-bot=2022-03-09 18:23:18 InternetArchiveBot }} Webseite des Bau- und Raumentwicklungsdepartement des Kantons Obwalden, abgerufen am 5. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Verlauf entspricht wahrscheinlich dem natürlichen Verlauf des Flusses vor der Verlegung des Bachbettes in der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;170&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Die Kleine Melchaa&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kleines Melchtal.jpg|Blick ins kleine Melchtal&lt;br /&gt;
Kleines_Melchtal_Dom.jpg|Der «Dom»&lt;br /&gt;
Kleines Melchtal Wasserfassung.jpg|Die Wasserfassung der Kleinen Melchaa beim &amp;#039;&amp;#039;Giswiler Hüttli&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Kleines Melchtal2.jpg|Der geschotterte Fahrweg überquert mehrfach die Kleine Melchaa.&lt;br /&gt;
Kleines Melchtal3.jpg|Der Fahrweg wurde teilweise aufwändig in den Fels gehauen.&lt;br /&gt;
Kleines Melchtal Cholplatz.jpg|Der Cholplatz&lt;br /&gt;
Die Melchaa im Oberlauf.jpg|Am Oberlauf der Kleinen Melchaa&lt;br /&gt;
Kleines Melchtal Eiszapfen.jpg|Wand aus Eiszapfen im Februar 2012&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
* Chrummelbach (&amp;#039;&amp;#039;links&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Milchbach (&amp;#039;&amp;#039;rechts&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Zifluchtgraben (&amp;#039;&amp;#039;rechts&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Wägisgraben (&amp;#039;&amp;#039;rechts&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Schinberggraben (&amp;#039;&amp;#039;links&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Älggibach (&amp;#039;&amp;#039;rechts&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Wendbach  (&amp;#039;&amp;#039;links&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Brandegggraben (&amp;#039;&amp;#039;rechts&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Rindelsgraben (&amp;#039;&amp;#039;rechts&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Holzflösserei, Köhlerei ===&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde im Kleinen Melchtal intensiv Holz geflösst. Im oberen Teil des Flusses bei &amp;#039;&amp;#039;Chalberschwand&amp;#039;&amp;#039; wurde mittels einer «Chlus»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hvgiswil.ch/index.php/rekonstruktion |wayback=20130502232054 |text=Clus im Dörrsmatt |archiv-bot=2019-04-23 09:43:41 InternetArchiveBot }} Information zur Rekonstruktion der Dörrsmattchlus mit Hinweis zur Chlus im Kleinen Melchtal, Heimatkundliche Vereinigung Giswil, abgerufen am 16. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; (einem Stauwerk aus Holzstämmen) das Wasser aufgestaut und danach in einem Schwall abgelassen. Dadurch wurde das im Bachbett bereitliegende Holz zu Tal befördert. An den Engstellen blieb oft Holz hängen und so mussten sich Flösser an Seilen in die Schlucht hinunterlassen und mit Stangen versuchen, das Holz zu lösen. Dies war eine gefährliche Arbeit, bei der mancher Unfall passierte. &amp;#039;&amp;#039;Bettlernest&amp;#039;&amp;#039; heisst noch heute eine Stelle, wo damals das Holz «nicht weg wollte». Die [[Holzflößerei|Holzflösserei]] mittels einer «Chlus» wurde 1876 wegen der grossen Schäden, die sie am Bachbett anrichtete, verboten. Von da an wurde das Holz im Winter über den Weg ins Tal gereistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen Melchtal wurde auch [[Köhler]]ei betrieben, wovon der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Cholplatz&amp;#039;&amp;#039; bis heute zeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hugo Müller (Theologe)|Hugo Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Obwaldner Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Kollegium Sarnen, Sarnen 1952, S.&amp;amp;nbsp;71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung der Wasserkraft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleines Melchtal Aquädukt.jpg|mini|Aquädukt, in dem das Wasser der Grossen Melchaa die Kleine Melchaa überquert ]]&lt;br /&gt;
Bereits 1904 liess der Parkettfabrikant [[Zeno Durrer]] eine erste und 1913 eine zweite Wasserkraftanlage an der Kleinen Melchaa errichten. Ein von ihm vorgeschlagenes Projekt aus dem Jahr 1912, das Werk durch Gewässerstauung zu vergrössern, wurde jedoch abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|41142|Durrer, Zeno|Autor= [[Angelo Garovi]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in den 1920er-Jahren das [[Kraftwerk Lungerersee]] gebaut wurde, war man auf die maximale Zuleitung von Wasser angewiesen. Daher trieb man einen Stollen zur Kleinen Melchaa vor, um von dort Wasser zu holen.&amp;lt;ref name=verkehrswege&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.ivs.admin.ch/images/dienstleistungen/downloads/kantonshefte/PDF/ow_kantonsheft.pdf |wayback=20180612140241 |text=&amp;#039;&amp;#039;Historische Verkehrswege im Kanton Obwalden&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-23 09:43:41 InternetArchiveBot }} (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB), Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Ein spektakulärer Holzweg im Tal der Kleinen Melchaa – Die «Viamala» Obwaldens&amp;#039;&amp;#039;, Bundesamt für Strassen (ASTRA), 2., überarbeitete Auflage 2007, S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Melchtal wurde bei der Ortschaft [[Melchtal]] das Wasser der [[Grosse Melchaa|Grossen Melchaa]] gefasst und durch einen 6,5&amp;amp;nbsp;km langen Freilaufstollen bis ins Kleine Melchtal beim &amp;#039;&amp;#039;Giswiler Hüttli&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|815|CH|link=true}}) geführt. Dort überquert das Wasser von der Grossen Melchaa in einem [[Aquädukt]] die Kleine Melchaa. Auch das Wasser der Kleinen Melchaa wird in einer kleinen Staustufe gefasst. Ein Grossteil davon fliesst zusammen mit dem Wasser der Grossen Melchaa durch einen 2&amp;amp;nbsp;km langen Reservoirstollen in südwestliche Richtung zur Schwall- und Apparatekammer Marchgraben. Von dort gelangt das Wasser via Druckleitung zum Giswiler [[Kraftwerk Unteraa]], wo es vom [[Elektrizitätswerk Obwalden]] zu Strom turbiniert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strassen ===&lt;br /&gt;
Das Kleine Melchtal wird durch drei befahrbare Strassen erschlossen. Eine Strasse führt von Giswil-Zollhaus ganz unten im Tal der Kleinen Melchaa entlang. Eine zweite Strasse führt auf der linken Talseite von Kaiserstuhl zu den Lungerer Alpen. Die dritte Strasse ins Kleine Melchtal verläuft auf der rechten Talseite von Sachseln zur [[Älggi-Alp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strasse entlang der Kleinen Melchaa erbaute 1892 der Baumeister Pietro Garovi (1839–1914).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.steinzeichen.ch/Tobel.htm |text=Kleines Melchtal Giswil |archivebot=2019-04-23 09:43:41 InternetArchiveBot}} Informationsseite auf dem privaten Webangebot steinzeichen.ch, abgerufen am 16. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie diente in erster Linie dem Holztransport. Der Strassenbau im schwierigen Gelände erforderte eine grosse Zahl an Brücken. Beim &amp;#039;&amp;#039;Färligraben&amp;#039;&amp;#039; blieb noch bis in die 1960er-Jahre eine alte 12 m lange Brücke aus Rundhölzern aus dem Jahr 1900 erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swiss-timber-bridges.ch/detail/1358  Unterhalb Färligraben, Giswil Sachseln (OW)] Informationsseite zu der Holzbrücke, auf swiss-timber-bridges.ch, abgerufen am 16. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nutzung der Wasserkraft im Kleinen Melchtal in den 1920er-Jahren erforderte den Ausbau der Strasse bis zum &amp;#039;&amp;#039;Giswiler Hüttli&amp;#039;&amp;#039;. Dort befand sich die Wasserfassung. Im engen Tobel der Kleinen Melchaa war man an vielen Stellen gezwungen, die Passage entweder in die Felswand einzusprengen oder sie durch Verengung des Baches dem Wasser abzuringen. Die Strasse wurde in der Folgezeit oft verschüttet und überschwemmt. In den 1960er-Jahren wurde die Strasse verbreitert. Ein weiterer Ausbau erfolgte im Jahr 2012, um den Bau eines neuen Wasserstollens zu ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatkundliche Vereinigung Giswil: &amp;#039;&amp;#039;Tobel. Kleine Melchaa Giswil&amp;#039;&amp;#039;. Giswil 2015 (= &amp;#039;&amp;#039;Giswiler Geschichtsheft&amp;#039;&amp;#039;, Heft 13), S.&amp;amp;nbsp;134&amp;amp;nbsp;ff. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strasse auf der linken Talseite wurde im Jahr 1911 gebaut. Sie befindet sich in einem Gelände mit Bachquerungen und Lawinenzügen. Zwischen 2002 und 2011 wurde die Strasse saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatkundliche Vereinigung Giswil: &amp;#039;&amp;#039;Tobel. Kleine Melchaa Giswil&amp;#039;&amp;#039;. Giswil 2015 (= &amp;#039;&amp;#039;Giswiler Geschichtsheft&amp;#039;&amp;#039;, Heft 13), S.&amp;amp;nbsp;144&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Im Winter 2009 wurde in der Riedschwandhöhle im Kleinen Melchtal von Obwaldner Karst- und Höhlenforschern eine bis dahin unbekannte Tierart entdeckt. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Höhlenstrudelwurm]]&amp;#039;&amp;#039; (Cave-Flatworm) ist ein Höhlengrundwassertier. Der Wurm ist schneeweiss bis durchsichtig, etwa 1,2 mal 0,4 cm gross und gehört zu der Klasse der [[Strudelwürmer]]. Ungeklärt ist die Frage, warum diese Tierart nach heutigem Kenntnisstand nur gerade in der Riedschwandhöhle vorkommt. Zu Ehren der Stiftung Naturerbe Karst und Höhlen Obwalden (NeKO) hat der Wurm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Dendrocoelum nekoum&amp;#039;&amp;#039; erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.neko.ch/entdeckung-einer-bislang-weltweit-unbekannten-tierart-dendrocoleum-nekoum |wayback=20140715005332 |text=Dendrocoelum nekoum: Entdeckung einer weltweit unbekannten Höhlentierart |archiv-bot=2019-04-23 09:43:41 InternetArchiveBot }}, Artikel vom 1. Juni 2012 auf der Website der Stiftung «Naturerbe Karst und Höhlen Obwalden» (NeKO)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.neko.ch/tv-beitrag-uber-den-hohlen-strudelwurm-in-der-riedschwandhohle-im-klein-melchtal |wayback=20130928103207 |text=TV-Beitrag über den Höhlen-Strudelwurm in der Riedschwandhöhle |archiv-bot=2019-04-23 09:43:41 InternetArchiveBot }}, Artikel vom 9. Oktober 2012 auf der Website der Stiftung «Naturerbe Karst und Höhlen Obwalden» (NeKO)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/obwalden/Obwaldner-Hoehlenforscher-entdecken-neue-Tierart;art95,190879 Obwaldner Höhlenforscher entdecken neue Tierart ], Artikel der Zentralschweiz am Sonntag vom 5. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Flusshöhe von {{Höhe|750|CH}} ragt eine überstehende Wand im Halbrund etwas über den Weg neben dem Fluss. Diese Stelle wird anschaulich als &amp;#039;&amp;#039;Dom&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da von den Seitenwänden der Schlucht im unteren Verlauf des Kleinen Melchtals an vielen Stellen Wasser läuft, bilden sich im Winter oftmals viele Eiszapfen und das Tal wird daher mit ganzen Wänden aus Eiszapfen zu einem Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kleine Melchtal wird auch für [[Canyoning]]touren benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=kE6Q6O7R4Dw Canyoning Kleine Melchaa (Obwalden) 2012] Video auf YouTube&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer unbewilligten [[Goa-Party]] beim &amp;#039;&amp;#039;Cholplatz&amp;#039;&amp;#039; im August 2012 ist ein Partyteilnehmer nach dem Verlassen des Partygeländes in der Kleinen Melchaa ertrunken, was landesweite Pressemeldungen auslöste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/obwalden/Goa-Party-endet-fuer-19-Jaehrigen-toedlich;art95,196612 &amp;#039;&amp;#039;Goa-Party endet für 19-Jährigen tödlich&amp;#039;&amp;#039;] Artikel der Neuen Luzerner Zeitung vom 27. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/19Jaehriger-stirbt-an-GoaParty-im-Melchtal/story/20744872 &amp;#039;&amp;#039;19-Jähriger stirbt an Goa-Party im Melchtal&amp;#039;&amp;#039;] Artikel des Tages-Anzeigers vom 27. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1948 stürzte ein Kleinflugzeug des Typs [[Republic Seabee]] in der Melchaaschlucht ab. Die vier Insassen wurden beim Aufprall in den Bach geschleudert, überlebten jedoch den Absturz. Am 15. Juli 1990 ereignete sich ein ähnlicher Flugunfall. Ein einmotoriges Kleinflugzeug flog zu tief ins Kleine Melchtal hinein und stürzte ab. Der Pilot und zwei Passagiere starben bei diesem Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimatkundliche Vereinigung Giswil: &amp;#039;&amp;#039;Tobel. Kleine Melchaa Giswil&amp;#039;&amp;#039;. Giswil 2015 (= &amp;#039;&amp;#039;Giswiler Geschichtsheft&amp;#039;&amp;#039;, Heft 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wanderparadies.ch/wandern/mittel/melchaaschlucht/ Wanderung Melchaaschlucht] Eintrag auf wanderparadies.ch mit Wanderbeschreibung und Fotos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sachseln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Giswil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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