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	<title>Kleine Kalmit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleine_Kalmit&amp;diff=452301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Name */</title>
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		<updated>2025-04-26T21:16:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD= Kapelle auf der kleinen Kalmit.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= [[Mater Dolorosa|Mater-Dolorosa]]-Kapelle auf der Kuppe&lt;br /&gt;
|HÖHE= 270.5&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= &amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE= Nördliches [[Oberrheinische Tiefebene#Naturräumliche Gliederung in Deutschland|Oberrheintiefland]]&lt;br /&gt;
* [[Haardtrand]]&lt;br /&gt;
** [[Oberhaardt]]&lt;br /&gt;
*** Südliche Oberhaardt&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
[[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
** [[Landau in der Pfalz]]&lt;br /&gt;
*** Ortsteil [[Arzheim (Landau)|Arzheim]]&lt;br /&gt;
*** Ortsteil [[Wollmesheim]]&lt;br /&gt;
** [[Landkreis Südliche Weinstraße]]&lt;br /&gt;
*** [[Ilbesheim bei Landau in der Pfalz|Ilbesheim]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= Vorhügelzone der [[Haardt (Pfälzerwald)]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 49.186266&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8.057499&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-RP&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN= v. a. [[Calciumcarbonat|Kalk]]&amp;amp;shy;sedimente&lt;br /&gt;
|ALTER= 30 Mio. Jahre&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= [[Mater Dolorosa|Mater-Dolorosa]]-Kapelle&lt;br /&gt;
|BILD1= Naturschutzgebiet kleine Kalmit.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD2= Kleine Kalmit 016.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD3= Kleine Kalmit 020.jpg&lt;br /&gt;
|BILD3-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Kalmit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine {{Höhe|270.5}} hohe&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt; [[Hügel|Erhebung]] im Hügelland vor der [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]], dem Ostrand des [[Pfälzerwald]]s in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie liegt auf den Gemarkungen von Vororten der kreisfreien Stadt [[Landau in der Pfalz]] sowie von [[Ilbesheim bei Landau in der Pfalz|Ilbesheim]] im [[Landkreis Südliche Weinstraße]]. Ihr Name ist zur Unterscheidung von der {{Höhe|672.6}} hohen [[Kalmit]] bei [[Maikammer]], die auch &amp;#039;&amp;#039;Große Kalmit&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, mit dem Attribut &amp;#039;&amp;#039;klein&amp;#039;&amp;#039; versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Kuppe steht die [[Mater Dolorosa|Mater-Dolorosa]]-Kapelle&amp;lt;ref name=&amp;quot;MaDoKapelle&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;(Kapelle zum Troste der Armen)&amp;#039;&amp;#039; als weithin sichtbares Wahrzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name „Kalmit“ taucht in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] viermal auf: Es gibt die [[Kalmit|„Große Kalmit“]], die „Kleine Kalmit“, einen weiteren Berg „Kalmit“ bei Altenglan sowie die Weinberglage „Kalmit“ am [[Kriemhildenstuhl]] bei [[Bad Dürkheim]], wobei der Name hier wahrscheinlich früher ebenfalls einen ganzen Berg bezeichnete. Mit „Kalmit“ ist möglicherweise auch der Name einer Bergwand bei Kreimbach im Lautertal nahe Wolfstein sprachlich verwandt; er lautet „Kalmut“ (auch „Kalmot“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;fendler1&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Fendler: Die Kleine Kalmit und ihr Name. In: Mitteilungen der POLLICHIA. III. Reihe, Band 17, 1970, S. 7–13; hier: S. 7 [https://www.zobodat.at/pdf/Mitt-Pollichia_17_0007-0013.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerhalb der Pfalz existieren darüber hinaus zahlreiche ähnliche Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fendler2&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Fendler: Die Kleine Kalmit und ihr Name. In: Mitteilungen der POLLICHIA. III. Reihe, Band 17, 1970, S. 7–13; hier: S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Namensursprung ist in allen genannten Fällen nicht abschließend geklärt. Mehrere Deutungen wurden in den letzten 200 Jahren vorgebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fendler1&amp;quot; /&amp;gt; Dabei können konkurrierende Theorien zur Begründung jeweils durchaus Plausibles anführen: Charakteristika, die zur Kleinen Kalmit passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur belegt sind die folgenden Varianten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;fendler3&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Fendler: Die Kleine Kalmit und ihr Name. In: Mitteilungen der POLLICHIA. III. Reihe, Band 17, 1970, S. 7–13; hier: S. 10–11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Herleitung vom lateinischen „calvus mons“ = kahler, „glatzköpfiger“, d.&amp;amp;nbsp;h. waldloser Berg. Das lateinische Wort „mons“ müsste in diesem Fall zu „mit“ umgeformt worden sein. Diese Deutung passt zum lokalen geologischen Befund: Die Kleine Kalmit ist – sehr grob betrachtet – eine riesige Kalkscholle mit geringer Humusdecke, die nur einen dürftigen Bewuchs zulässt und daher kaum je bewaldet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fendler4&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Fendler: Die Kleine Kalmit und ihr Name. In: Mitteilungen der POLLICHIA. III. Reihe, Band 17, 1970, S. 7–13; hier: S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu bedenken ist allerdings, dass der nicht weit entfernte Berg gleichen Namens, die Große Kalmit, gut bewaldet, d.&amp;amp;nbsp;h. keineswegs „kahl“ ist.&lt;br /&gt;
* Eine Herleitung des „kahlen“ wäre auch aus dem Germanischen möglich. Nach allgemeiner Auskunft der Etymologie (Wörterbücher wie Duden oder Wahrig) beruht das deutsche Wort „kahl“ nämlich nicht auf dem lateinischen „calvus“, sondern ist germanischen Ursprungs (althochdeutsch: „chalo“; mittelhochdeutsch: „kal“).&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B.: Der Große Duden in 9 Bänden, Band 7: Etymologie. Dudenverlag (Bibliographisches Institut), Mannheim 1963; hier: S. 301–302&amp;lt;/ref&amp;gt; Die klangliche Ähnlichkeit von „kahl“ und „calvus“ ist also nicht kausal begründet, sondern ein bloßer sprachgeschichtlicher Zufall.&lt;br /&gt;
* Auch Herleitungen von „Kalmit“ aus dem Keltischen wurden vorgebracht. Hier würde das Wort einfach „harter Berg“ bedeuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fendler3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Möglichkeit, dass in „Kalmit“ eine germanische bzw. keltische und eine lateinische Worthälfte miteinander verschmolzen wurden, ist theoretisch denkbar.&lt;br /&gt;
* Eine Herleitung vom lateinischen „calamitas“ = Schaden, Unheil, Unfall. Bei dieser Deutung versucht man, einen Bezug zu den lokal mitunter ungemütlichen Wetterverhältnissen herzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fendler2&amp;quot; /&amp;gt; [[Wetterkreuz]]e sind im Falle der Kleinen Kalmit historisch belegt (siehe unten: Absatz „Geschichte“). Bei Südpfälzern gilt die Kleine Kalmit wegen gefährlicher Unwetter auch heute noch als „Wetterberg“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fendler2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die sprachlichen Wurzeln von „Kalmit“ sauber zu klären, d.&amp;amp;nbsp;h. einen echten Beweis zur Namensherkunft zu führen, wären in Anbetracht solch unterschiedlicher Deutungsoptionen genaue Kenntnisse über die Sprache der Bevölkerungsgruppen vor Ort zu unterschiedlichen Zeiten erforderlich. Sind die Römer beim Zusammenbruch des Römischen Reichs lokal weitgehend abgezogen? Welche Stämme sind in der Zeit der Völkerwanderung genau zugewandert? Zu welchem Zeitpunkt hat sich der Name „Kalmit“ überhaupt herausgebildet? Welche Sprache bzw. Sprachmischung (incl. Dialekte) war zu diesem Zeitpunkt lokal dominant? Zu all diesen Fragen gibt es keine hinreichend genauen Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen sprachhistorischen Rückblick lässt sich das Problem ebenfalls nicht lösen: Die früheste bekannte Erwähnung der „Kleinen Kalmit“ in historischen Zeugnissen stammt aus dem Jahr 1345. Das ist viel zu spät für eine Entscheidung zwischen einer lateinischen und germanischen bzw. keltischen Namensprägung, die schon Jahrhunderte zuvor stattfand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fendler4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gesehen gibt es keinen hinreichenden Grund, einer Erklärung des Namens „Kalmit“ aus „calvus mons“ den Vorzug vor anderen Deutungen zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Kleine Kalmit erhebt sich in der [[Südpfalz]] im Osten des [[Naturpark Pfälzerwald|Naturparks Pfälzerwald]] etwa 15&amp;amp;nbsp;km südsüdwestlich der in der [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]] gelegenen [[Kalmit]] und 6&amp;amp;nbsp;km südwestlich der Kernstadt von Landau. Ihr größerer Flächenanteil mit dem Gipfel zählt zur Gemarkung des 1,2&amp;amp;nbsp;km nordöstlich gelegenen [[Arzheim (Landau)|Arzheim]], 1,8&amp;amp;nbsp;km südöstlich liegt [[Wollmesheim]]; beide Ortschaften sind Stadtteile von Landau. Die Süd- und Westseite gehört zur Ortsgemeinde Ilbesheim wenige Hundert Meter südwestlich, die dem Gipfel am nächsten liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama - Kleine Kalmit.jpg|950|Panoramablick bei Sonnenuntergang von der Kleinen Kalmit über Ilbesheim hinweg zur Haardt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Die Kleine Kalmit gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe &amp;#039;&amp;#039;Nördliches [[Oberrheinische Tiefebene#Naturräumliche Gliederung in Deutschland|Oberrheintiefland]]&amp;#039;&amp;#039; (Nr.&amp;amp;nbsp;22), in der Haupteinheit [[Haardtrand]] (220) und in der Untereinheit [[Oberhaardt]] (220.2) zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Südliche Oberhaardt&amp;#039;&amp;#039; (220.21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fließgewässer ===&lt;br /&gt;
Nach Norden fällt die Landschaft der Kleinen Kalmit in das Tal des [[Ranschbach (Queich)|Ranschbachs]] ab, der Arzheim nördlich passiert, und nach Südwesten und Süden in das Tal des [[Birnbach (Queich)|Birnbachs]], der dort durch Ilbesheim und durch Wollmesheim fließt. Beide Bäche sind [[Orographisch links und rechts|rechte]] Zuflüsse der [[Queich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Erhebung besteht aus [[Sedimente und Sedimentgesteine|Ablagerungen]] von [[Calciumcarbonat|Kalk]], die vor 30 Millionen Jahren bei der Absenkung des [[Oberrheinische Tiefebene#Oberrheingraben|Rheingrabens]] entstanden. Der Kalk stammt hauptsächlich aus den [[fossil]]en Gehäusen von [[Schnecken]], beispielsweise [[Cerithien|Schraubenschnecken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;arzheim&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch gesehen ist die Kleine Kalmit eine 1,6 km lange, schräg nach Osten geneigte tektonische Scholle im Oberrheingraben. Sie besteht aus Sedimenten der Tertiär-Zeit, vorwiegend Kalksteinen.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Pollichia-Kurier 1 (40) 2024, [https://www.pollichia.de/publikationen.html?task=download.send&amp;amp;id=7838:geiger-m-2024-neue-schautafeln-auf-der-kleinen-kalmit-pollichia-kurier-40-1-67&amp;amp;catid=47 Schautafel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Einzelheiten zur Geologie sind online zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Doebl und Manfred Bader: Die Geologie des Gebietes der Kleinen Kalmit (westlich Landau/Pfalz) zur Zeit des Tertiärs. In: Mitteilungen der POLLICHIA. III. Reihe, Band 17, 1970, S. 14–23 [https://www.zobodat.at/pdf/Mitt-Pollichia_17_0014-0023.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Die Kleine Kalmit gilt als [[Botanik|botanisches]] Kleinod&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Kahne: Die Vegetation der Kleinen Kalmit. In: Mitteilungen der POLLICHIA. III. Reihe, Band 17, 1970, S. 42–56 [https://www.zobodat.at/pdf/Mitt-Pollichia_17_0042-0056.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem reichen Vorkommen der seltenen [[Gewöhnliche Kuhschelle|Küchenschelle]]. Zur artenreichen Fauna&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Volz: Fauna der Kleinen Kalmit. In: Mitteilungen der POLLICHIA. III. Reihe, Band 17, 1970, S. 57–71 [https://www.zobodat.at/pdf/Mitt-Pollichia_17_0056-0071.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; gehören 87&amp;amp;nbsp;Arten von [[Spinnentiere|Spinnen]] und 43&amp;amp;nbsp;Arten von [[Schmetterlinge]]n. Auf Kleinteilen der Erhebung liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kalmit&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;164113; 1984 ausgewiesen; 5,65&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] groß).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Vor Ort fand man [[Fossil|versteinerte]] Haifischzähne sowie menschliche [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]] aus der [[Steinzeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Müller: Die Kleine Kalmit, ein wichtiger mesolithischer Fundplatz. In: Mitteilungen der POLLICHIA. III. Reihe, Band 17, 1970, S. 72–80 [https://www.zobodat.at/pdf/Mitt-Pollichia_17_0072-0080.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kleine Kalmit 025.jpg&lt;br /&gt;
 Kleine Kalmit - panoramio (1).jpg&lt;br /&gt;
 Kleine Kalmit 017.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im 14. Jahrhundert wurde auf der Kleinen Kalmit Kalk abgebaut, der in den [[Kalkofen|Kalköfen]] von Ilbesheim und Arzheim gebrannt oder in der Region als Straßenschotter verwendet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auf benachbarten Bergkuppen standen auch hier [[Wetterkreuz]]e, die vor Unwettern schützen sollten. Es gab häufig Prozessionen zum Gipfelkreuz, bei denen um besseres Wetter gebetet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;august-becker&amp;quot; /&amp;gt; Als sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Wetterberg&amp;#039;&amp;#039; galt die kleine Kalmit zudem als Sitz von Wetterhexen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle wurde 1851 auf Initiative eines Pfarrers der Gemeinde Arzheim errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Halloween]]-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 2019 wurde die Kapelle auf der Hügelkuppe durch [[Vandalismus]] zweier Jugendlicher schwer beschädigt. Mit einem gestohlenen [[Radlader]] wurden Teile des Gebäudes zum Einsturz gebracht, ein offensichtlicher Versuch, es zur Seite zu kippen, scheiterte jedoch. In der Umgebung gab es weitere Beschädigungen: Ein Bagger wurde umgeworfen und die nach [[Eugen von Savoyen|Prinz Eugen]] benannte [[Grillplatz|Grillhütte]] zerstört, zudem wurden Maisfelder und Weinberge verwüstet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2019-11-01&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2019-11-03&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Auf der bei Ilbesheim gelegenen Süd- und Westflanke der Kleinen Kalmit wird [[Weinbau in Deutschland|Weinbau]] betrieben und ein kleiner [[Safran]]&amp;amp;shy;anbau gepflegt, der einzige in der Pfalz. 1956 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Gebietswinzergenossenschaft Kleine Kalmit&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die Vorläufer der seit 1967 bestehenden [[Deutsches Weintor (Winzergenossenschaft)|Winzergenossenschaft Deutsches Weintor]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich vorbei an der Kleinen Kalmit führt durch Arzheim die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südliche Weinstraße#K 6|Kreisstraße 6]]; sie geht in die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südliche Weinstraße#K 20|Kreisstraße 20]] über, die westlich der Erhebung das Dorf Ilbesheim passiert. Die K&amp;amp;nbsp;20 stößt südwestlich der Erhebung auf {{Höhe|221.0}} Höhe auf die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 509|Landesstraße&amp;amp;nbsp;509]], die durch Südteile von Ilbesheim und östlich davon durch Wollmesheim verläuft. Über die Kleine Kalmit führt die &amp;#039;&amp;#039;Südroute&amp;#039;&amp;#039; der [[Pfälzer Jakobswege]]; darauf weist die [[Jakobsmuschel]] vor der Kapelle hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Michael Geiger&lt;br /&gt;
   |Titel=Haardt, Weinstraße und Queichtal. Ein Geo-Führer&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Pollichia]]-Sonderveröffentlichung&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-925754-54-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet „Kleine Kalmit“, Landkreis Südliche Weinstraße und kreisfreie Stadt Landau/Pfalz, vom 28.&amp;amp;nbsp;Juni 1984.&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.naturschutz.rlp.de/Dokumente/rvo/nsg/pdf/NSG-7313-067.pdf naturschutz.rlp.de] PDF; 143&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kalmit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungstechnische Informationen, Auszug aus Osiris Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039; ([http://map.naturschutz.rlp.de/cocoon/osiris/html/7680100?GISPADID=1524790 map.naturschutz.rlp.de])&lt;br /&gt;
* Kleine Kalmit mit Naturschutzgebiet, topographische Karte ([http://map1.naturschutz.rlp.de/mapserver_lanis/index.php?layers=tk_sw,landes_grenze,landschaften&amp;amp;pois=0 map1.naturschutz.rlp.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.suedlicheweinstrasse.de/entdecken/sehenswuerdigkeiten/aussichtspunkte/infosystem/Kleine-Kalmit_Ilbesheim-b-Landau/infosystem.html |titel=Kleine Kalmit |titelerg=Ilbesheim bei Landau |hrsg=suedlicheweinstrasse.de |abruf=2021-02-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://landau-arzheim.de/die-kleine-kalmit/ |titel=Die kleine Kalmit |hrsg=landau-arzheim.de |abruf=2021-02-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;august-becker&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=August Becker |Titel=Die Pfalz und die Pfälzer |TitelErg=1858 |Verlag=Verlag E. Lincks-Crusius |Ort=Kaiserslautern |Datum=1961 |ISBN= |Seiten= |Kommentar=Neuauflage}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;arzheim&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://landau-arzheim.de/die-kleine-kalmit/ |titel=Landau-Arzheim – Unter der kleinen Kalmit |hrsg=landau-arzheim.de |abruf=2021-08-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=22&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=431321&amp;amp;y=5448590&amp;amp;marker Lage und Höhe der Kleinen Kalmit] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}, abgerufen am 24. August 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MaDoKapelle&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://palzpix.de/kleine-kalmit.html&lt;br /&gt;
 |titel=Die Kapelle auf der kleinen Kalmit&lt;br /&gt;
 |hrsg=palzpix.de&lt;br /&gt;
 |abruf=2014-11-11}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet „Kleine Kalmit“.&amp;#039;&amp;#039; Informationstafel vor Ort.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2019-11-01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Sabine Schilling&lt;br /&gt;
 |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau_artikel,-landau-kapelle-kleine-kalmit-in-halloween-nacht-stark-besch%C3%A4digt-_arid,1537746_type,amp.html&lt;br /&gt;
 |titel=Landau: Kapelle „Kleine Kalmit“ in Halloween-Nacht stark beschädigt&lt;br /&gt;
 |werk=[[Die Rheinpfalz]]&lt;br /&gt;
 |datum=2019-11-01&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-08-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2019-11-03&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Michael Konrad (mk)&lt;br /&gt;
 |Titel=Vandalismus an Kapelle auf Kleiner Kalmit&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Polizei setzt Ermittlungsgruppe ein&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] am Sonntag&lt;br /&gt;
 |Datum=2019-11-03&lt;br /&gt;
 |Seiten=4}}&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Südliche Weinstraße}}&lt;br /&gt;
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