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	<title>Kleinbockenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bungert55: Vorlage u.a.</title>
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		<updated>2025-09-11T08:09:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage u.a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Kleinbockenheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Bockenheim an der Weinstraße&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Kleinbockenheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Kleinbockenheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49.611356&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8.182709&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 170&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1956&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 67278&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06359&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                    = Am Burgberg - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = In der Denkmalzone am Burgberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleinbockenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am nördlichen Ende der [[Deutsche Weinstraße|Deutschen Weinstraße]] im [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Pfalz]] war früher ein eigenständiges [[Weinort|Winzerdorf]] und bildet seit 1956 zusammen mit dem zweiten [[Ortsteil]] [[Großbockenheim]] die Ortsgemeinde [[Bockenheim an der Weinstraße]] im [[Landkreis Bad Dürkheim]] ([[Rheinland-Pfalz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Kleinbockenheim liegt im Norden des Bockenheimer Gemeindegebiets auf einem Hügel im Bereich des [[Grabenbruch]]s zwischen Mittelgebirge und [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]]. Unweit westlich und nördlich verlaufen die Grenzen zur Ortsgemeinde [[Kindenheim]] sowie zum [[Donnersbergkreis]] und zum [[Landkreis Alzey-Worms]]. Mit Großbockenheim ist der Ort baulich inzwischen zusammengewachsen, so dass keine räumliche Trennung mehr möglich ist. Zu Kleinbockenheim gehören unter anderem die Straßen &amp;#039;&amp;#039;Leininger Ring&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schlossweg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schlosstreppe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen und Gewässer ===&lt;br /&gt;
Nördlich des Siedlungsgebiets erstreckt sich der [[Kieselberg (Kleinbockenheim)|Kieselberg]], der zur Hügelzone am Westrand der Rheinebene gehört. Er trennt das [[Einzugsgebiet]] des dort von Südwest nach Nordost fließenden [[Kinderbach (Pfrimm)|Kinderbachs]], eines [[Orographisch links und rechts|rechten]] Zuflusses der [[Pfrimm]], von demjenigen des [[Eisbach (Rhein)|Eisbachs]], der einige Kilometer südlich davon fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der älteste erhaltene Beleg, in dem zwischen &amp;#039;&amp;#039;Bockenheim superior&amp;#039;&amp;#039; (Großbockenheim) und &amp;#039;&amp;#039;Bockenheim inferior&amp;#039;&amp;#039; (Kleinbockenheim) unterschieden wird, ist eine Urkunde vom 5. Januar 1285.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Schlatter |Hrsg=Klaus J. Becker und Wolfgang M. Schmitt |Titel=Kirchliche Anfänge, Klöster als Grundherren |Sammelwerk=Vereint seit 50 Jahren – Bockenheim an der Weinstrasse |Verlag=Llux Datenverarbeitung GmbH |Ort=Ludwigshafen am Rhein |Datum=2006 |ISBN=3-938031-17-4 |Seiten=29-43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt war Kleinbockenheim als [[Lehnswesen|Reichslehen]] bereits in den Händen der [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Leiningen]]. Das [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]] für den befestigten Kirchenbezirk rund um die heutige Martinskirche lag allerdings beim [[Abtei Wadgassen|Kloster St.&amp;amp;nbsp;Maria]] in Wadgassen. Auch das [[Abtei Otterberg|Kloster Otterberg]] war im Ort begütert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Keddigkeit]], [[Michael Werling]], Rüdiger Schulz und Charlotte Lagemann: &amp;#039;&amp;#039;Otterberg, St. Maria. Zisterzienserabtei Otterburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Sabine Klapp, Charlotte Lagemann, Hans Ammerich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;M–R&amp;#039;&amp;#039;. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Kaiserslautern 2015. ISBN 978-3-927754-78-2, S. 524–587 (538).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1471 wurde der Ort im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Pfälzischen Krieg&amp;#039;&amp;#039; völlig niedergebrannt. Am 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 1582 kaufte Graf Emich&amp;amp;nbsp;XI. von [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen-Dagsburg-Hardenburg]] die Besitzung des Klosters Wadgassen in Kleinbockenheim, und die ehemaligen Klostergebäude auf dem heutigen Kirchenhügel wurden in ein bescheidenes [[Renaissance]][[Schloss (Architektur)|schloss]] unter dem Namen [[Emichsburg (Pfalz)|Emichsburg]] umgewandelt. Nach mehreren Brandschatzungen und der endgültigen Vertreibung des Leininger Grafenhauses im Zuge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurden die Schlossbauten nach 1794 von der Bevölkerung bis auf das Renaissance-Tor abgebrochen und als Baumaterial genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Meyer, Alexander Thon |Hrsg=Jürgen Keddigkeit, Karl Scherer, Eckhard Braun, Alexander Thon, Rolf Übel |Titel=Emichsburg |Sammelwerk=Pfälzisches Burgenlexikon |Band=1 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde |Ort=Kaiserslautern |Datum=1999 |ISBN=3-927754-18-8 |Seiten=318-323}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Kleinbockenheim in den [[Kanton Grünstadt]] eingegliedert und besaß eine eigene &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;. 1815 hatte der Ort insgesamt 546 Einwohner. Von 1818 bis 1862 war &amp;#039;&amp;#039;Klein-Bockenheim&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;so die damalige Schreibweise –&amp;amp;nbsp;Bestandteil des [[Landkommissariat Frankenthal|Landkommissariats Frankenthal]], das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 hatte der Ort 722 Einwohner, die in 142 Wohngebäuden lebten. Sowohl die Katholiken als auch die Protestanten gehörten seinerzeit zur jeweiligen Pfarrei von Großbockenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |Spalte=731 |Spalte_bis=732 |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jüdische Gemeinde besuchte die [[Synagoge]] in Großbockenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Niederberger |Hrsg=Klaus J. Becker und Wolfgang M. Schmitt |Titel=Zur Geschichte der Bockenheimer Juden |Sammelwerk=Vereint seit 50 Jahren – Bockenheim an der Weinstrasse |Verlag=Llux Datenverarbeitung GmbH |Ort=Ludwigshafen am Rhein |Datum=2006 |ISBN=3-938031-17-4 |Seiten=225-255}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde der Ort in den [[Landkreis Frankenthal (Pfalz)|Landkreis Frankenthal]] eingegliedert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Kleinbockenheim innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. 1956 erfolgte die Zusammenlegung mit der Nachbargemeinde Großbockenheim zur neuen Gemeinde Bockenheim an der Weinstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wechselte der Ort 1969 in den neu geschaffenen Landkreis Bad Dürkheim. In der Folgezeit wurde die Lücke zwischen Klein- und Großbockenheim immer kleiner, weil die Gemeinde Bockenheim und die von 1972 bis 2017 existierende [[Verbandsgemeinde Grünstadt-Land]] dort unter anderem das Bürgerhaus &amp;#039;&amp;#039;Emichsburg&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Festplatz&amp;#039;&amp;#039; und das [[Haus der Deutschen Weinstraße]] anlegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = Kleinbockenheim&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Kleinbockenheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Kleinbockenheim&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Blau auf schreitendem silbernem Pferd mit goldener Mähne, Zaumzeug, Sattel und Schweif ein golden nimbierter Heiliger in silbernem Untergewand, rotem Mantel, goldenem Bein- und Brustpanzer sowie rotem Hut mit silbernem Stulp, mit seinem goldbeknauften, silbernen Schwert den roten Mantel mit dem am Boden sitzenden Bettler in natürlichen Farben und goldenem Lendenschurz teilend.&lt;br /&gt;
|Quelle         = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3, S. 53.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Wappen der vormals eigenständigen Gemeinde&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen geht auf ein 1510 bezeugtes Gerichtssiegel zurück, welches in veränderten Formen, so 1814, noch 1818 mit einem napoleonischen Hut, die bekannte Martinsszene darstellt. Die Martinsdarstellung im Siegel wiederum geht zurück auf die alte Pfarrkirche von Kleinbockenheims, die dem [[Martin von Tours|hl.&amp;amp;nbsp;Martin]] geweiht war. Hiervon unterscheidet sich nicht ein aus der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts überlieferter Siegelstempel. Die Genehmigung erfolgte am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1855 durch [[Maximilian II. Joseph|König Maximilian&amp;amp;nbsp;II.]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Martinskirche Kleinbockenheim3.JPG|mini|hochkant|Martinskirche Kleinbockenheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Emichsburg und der Ortskern mit der Martinskirche bilden eine [[Liste der Kulturdenkmäler in Bockenheim an der Weinstraße|Denkmalzone]]; daneben existieren insgesamt 25&amp;amp;nbsp;Einzeldenkmäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der heutige Weinbaubetrieb auf dem ehemaligen Burg- bzw. Schlossgelände firmiert unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schlossgut&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Weinstraße, die mit der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;271]] identisch ist, durchquert den westlichen Siedlungsbereich von Süd nach Nord. Östlich der Wohnbebauung verläuft die Bahnstrecke der [[Pfälzische Nordbahn|Pfälzischen Nordbahn]] [[Neustadt (Weinstraße) Hauptbahnhof|Neustadt]]–[[Bahnhof Monsheim|Monsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Janson]] (1869–1940), Politiker (DVP)&lt;br /&gt;
* [[Eugen Ackermann]] (* 1949), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Emich IX.]] errichtete 1502 die Emichsburg neu.&lt;br /&gt;
* [[August Greifzu]] restaurierte 1906 die örtliche Martinskirche.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Henn (Bildhauer)|Rudolf Henn]] errichtete 1929 das örtliche Kriegerdenkmal.&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Keifflin]] war vor Ort Pfarrer.&lt;br /&gt;
* [[Karl Ludwig von Leiningen-Dagsburg-Emichsburg]] ließ 1730 die Emichsburg neu erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4429080-9|VIAF=239628686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bockenheim an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
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