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	<title>Klein Lengden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:39:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klein_Lengden&amp;diff=1061348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 3 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-12-17T06:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 3 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Klein Lengden&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Einheitsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gleichen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Klein Lengden COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/29/49/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/0/19/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 203 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 195&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 245&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1209&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreisgoettingen.de/PDF/Bev%C3%B6lkerungsfortschreibung.PDF?ObjSvrID=4093&amp;amp;ObjID=5565&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1744889299 |titel=Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025 |hrsg=Landkreis Göttingen |format=PDF; 229 kB |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37130&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05508&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Gleichen-Klein Lengden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Klein Lengden als Ortsteil der Gemeinde Gleichen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klein Lengden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Gleichen]] im [[Landkreis Göttingen]] mit 1.209 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2024).&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KleinLengden Gleichen Niedersachsen Deutschland.JPG|mini|Klein Lengden (Blick vom Hang des Westerbergs nach Südosten)]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am Südrand des [[Göttinger Wald]]es, einem Teil des [[Leinebergland]]s, im [[Garte]]tal am Lengder Bach, einem Zufluss der südlich der Ortschaft von Ost nach West fließenden Garte, die wiederum in die [[Leine (Aller)|Leine]] mündet. Im Nordwesten liegt der [[Westerberg (Göttinger Wald)|Westerberg]] ({{Höhe|340.2}}) und im Nordosten die &amp;#039;&amp;#039;Lengderburg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|383.5}}) mit der [[#Lengder Burg|Lengder Burg]]. Östlich liegt der Heiligenberg (ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|262}}). Nordöstlich schließt sich der Ortsteil [[Groß Lengden]] an, südöstlich [[Benniehausen]], im Süden [[Reinhausen (Gleichen)|Reinhausen]], im Westen der Ortsteil [[Diemarden]] und im Nordwesten [[Geismar (Göttingen)|Göttingen-Geismar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Durch die Hanglage zwischen Göttinger Wald und Garte, besteht der Boden zum größten Teil aus [[Pseudogley]] und [[Parabraunerde]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://geoportal.geodaten.niedersachsen.de/ |text=Geoportal Niedersachsen |wayback=20060425205125 |archiv-bot=2019-04-23 09:29:43 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt der Ortsgründung ist wie bei den meisten Orten der Region unbekannt. Die erste schriftliche Erwähnung eines Ortes &amp;#039;&amp;#039;Lengithi&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Lengidi&amp;#039;&amp;#039; wird dem Jahr 822 zugeschrieben und findet sich im [[Codex Eberhardi]] des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]]. Erste Hinweise auf zwei Orte des Namens Lengden finden sich in einer dem Jahr 1022 zugeschriebenen Urkunde. Der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Leng(e)de&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „langer Ort/Länge“; das Grundwort -ede ist im Deutschen ausgestorben und lebt etwa im Niederländischen als -te fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamensbuch&amp;quot;&amp;gt;Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Udolph]]: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB)&amp;#039;&amp;#039;, Teil IV. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2003, {{ISSN|0436-1229}}, ISBN 3-89534-494-X, S. 250f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Keimzelle der Ortsentwicklung liegt im heutigen Dorfkern im Bereich der Kirche und unterhalb der Kirche entlang der Talmulde Lengder Grund. In diesem Bereich sind noch einige Hofanlagen mit Fachwerkbauten vorwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot;&amp;gt;Lufen, Peter Ferdinand: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5.3: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Göttingen, Teil 2&amp;#039;&amp;#039;. Altkreis Duderstadt mit den Gemeinden Friedland und Gleichen und den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen. Herausgegeben vom Niedersächsischen Landesverwaltungsamt - Institut für Denkmalpflege -. CW Niemeyer, Hameln 1997, ISBN 3-8271-8257-3, S. 274f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Ort im Norden, Osten und Westen um Neubaugebiete erweitert, in denen Einfamilienhäuser gebaut wurden. Weitere Ortserweiterungen folgten mit dem Bau eines Gewerbegebiets im Osten sowie eines weiteren Wohngebiets im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Bedeutung hat Klein Lengden durch die etwas östlich im Gartetal liegende heutige &amp;#039;&amp;#039;Spinnerei Gartetal&amp;#039;&amp;#039;, die im 18. Jahrhundert die erste Altpapiermühle war. (Vgl. Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Historische Spinnerei Gartetal&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein Lengden war 1897–1957 eine Station der [[Göttinger Kleinbahn]], auch &amp;#039;&amp;#039;Gartetalbahn&amp;#039;&amp;#039; genannt, die [[Göttingen]] mit [[Duderstadt]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Klein Lengden in die neue Gemeinde Gleichen eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Lengden&amp;#039;&amp;#039; lautet in seiner ursprünglichen Form „Lengithi“, gehört also wie [[Weende (Göttingen)|Weende]] zu den Ortsnamen mit der Endung „-ithi“, die meist auf alte Flurnamen zurückzuführen sind. Der erste Wortbestandteil hängt mit dem Wort „lang“ zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamensbuch&amp;quot; /&amp;gt; Die Endung „-ithi“ wird sowohl mit -th- als auch mit -d- verwendet, das -i- zu -e- abgeschwächt. Lengden wurde zum ersten Mal 822 in Aufzeichnungen des Klosters Fulda als &amp;#039;&amp;#039;Lengidi&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GoogleBooks4&amp;quot;&amp;gt;Ernst Friedrich Johann Dronke: &amp;#039;&amp;#039;Traditiones et antiquitates Fuldenses.&amp;#039;&amp;#039; C. Müller, 1844 {{Google Buch |BuchID=kusYi_kvi4gC}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Lengithi&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Lengede&amp;#039;&amp;#039; findet sich in einer Stiftungsurkunde von 952 [[Otto I. (HRR)|Ottos I.]] für das Kloster Pöhlde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 16. Jahrhundert wird der Name zu „Lengde“ zusammengezogen, das auslautende -n tritt in der Überlieferung erst seit dem 18. Jahrhundert auf. In den neueren Mundartformen schwindet auch das -d-, so dass der Name „Lengen“ lautet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamensbuch&amp;quot; /&amp;gt; In einem Brief vom 30. Januar 1783 von [[Johann Friedrich Blumenbach]] an [[Christian Gottlob Heyne]] wird Klein Lengden in der niederdeutschen Form als &amp;#039;&amp;#039;Lütgen-lengen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harzmineralien&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.harz-mineralien.de/odyssee.htm |titel=Odyssee |werk=harz-mineralien.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150209000112/http://harz-mineralien.de/odyssee.htm |archiv-datum=2015-02-09 |archiv-bot=2019-04-23 09:29:43 InternetArchiveBot |abruf=2014-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil auch der benachbarte Ort &amp;#039;&amp;#039;Groß Lengden&amp;#039;&amp;#039; den gleichen Namen besaß, musste zwischen beiden Orten durch einen Zusatz unterschieden werden. Diese Zusätze konnten unterschiedlich gewählt werden: Durch Angabe der Himmelsrichtung in „Westerlengede“ (1118–1137, Fälschung des 13. Jahrhunderts, im Gegensatz zu „Osterlengede“) bzw. in der lateinischen Form „in Occidentali Lengethe“ (1168, Fälschung des 13. Jahrhunderts), durch Angabe der Höhenlage „Inferior Lengede“ (1298, im Gegensatz zu „Superior Lengede“), oder durch Angabe der Größe auf Lateinisch („Minor Lengede“ 1339 im Urkundenbuch der Stadt Göttingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;GoogleBooks3&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch der Stadt Göttingen bis zum Jahre 1400 (1401 bis 1500)&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von G. Schmidt. S.&amp;amp;nbsp;240. {{Google Buch |BuchID=bD0OAAAAQAAJ |Seite=240}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Gegensatz dazu „Maior Lengede“), auf Niederdeutsch („Lutteken Lengede“ 1419) oder Hochdeutsch („Klain Lenghede“ 1428).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamensbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem Buch „&amp;#039;&amp;#039;Niedersächsische sagen und Märchen: Aus dem Munde des Volkes gesammelt&amp;#039;&amp;#039;“ von 1855 wird der Ort wiederholt als &amp;#039;&amp;#039;Kleinen-Lengden&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 18. September 1937 wurde die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Klein Lengden&amp;#039;&amp;#039; vom [[Reichsministerium des Innern|Reichs- und Preußischen Ministerium des Innern]] festgeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GoogleBooks2&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ministerial-Blatt des Reichs- und Preussischen Ministeriums des Innern.&amp;#039;&amp;#039; {{Google Buch |BuchID=HK9WAAAAMAAJ}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gleichen entstand im Zuge der Gemeindegebietsreform 1973.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HomepageBovenden&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bovenden.de/pics/medien/1_1101377547/A_II_1-Neugliederungsgesetz.pdf |wayback=20150923194038 |text=Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Kreis Göttingen 20. November 1972 |archiv-bot=2025-12-17 06:02:25 InternetArchiveBot }} (PDF; 16&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Der Ortsrat setzt sich aus sieben Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159015/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2044 |titel=Ortsratswahl 12.09.2021 - Gemeinde Gleichen - Klein Lengden |werk=kdo.de |datum=2021-09-13 |abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klein Lengder [[Wählergemeinschaft]]: 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Wählerbündnis Bunte Liste Klein Lengden: 3 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl am 12. September 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister von Klein Lengden ist Klaus-Werner Hanelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.gleichen.de/staticsite/staticsite.php?menuid=30&amp;amp;topmenu=19&amp;amp;keepmenu=inactive |wayback=20211220211108 |text=&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Gleichen - Klein Lengden.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-12-17 06:02:25 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;gleichen.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 20. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung|Blasonierung=Im blauen Schild, aus dem Schildfuß hervorgehend, ein sich zweimal verjüngender silberner (weißer) Turm mit grünen Glockendächern.|Begründung=Das von [[Otto Rössler (Politiker)|Otto Rössler von Wildenhain]] entworfene Wappen wurde vom niedersächsischen Ministerium des Inneren am 22. April 1949 genehmigt. Es zeigt den Kirchturm der Johanniskirche, ein mittelalterlicher wehrhafter Barockturm und Wahrzeichen des Ortes. Der Gemeinderat wählte dieses Motiv, weil die Kirche nicht nur ein wesentliches Bauwerk inmitten des Ortes ist, sondern auch im Zentrum des dörflichen, geistigen und kulturellen Lebens steht.&amp;lt;ref&amp;gt;Kreisarchiv Göttingen, Wappen der Ortschaften der Gemeinde Gleichen und ihre Beschreibungen, E-Mail vom 24.04.2019, Gemeinde Gleichen&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klein Lengden St. Johannis 01.jpg|mini|Ev. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer]]&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Im Ortskern befindet sich die [[St. Johannes der Täufer (Klein Lengden)|Kirche St. Johannes der Täufer]], eine Gemeinde im Kirchenkreis Göttingen des [[Sprengel Hildesheim-Göttingen]] der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]]. Der mittelalterliche wehrhaften Turm im Westen ist aus Sandstein-Bruchsteinmauerwerk errichtet und nicht verputzt, der östlich anschließende Bau ist ein weiß verputzter, einschiffiger Saalbau und stammt aus der Zeit des [[Barock]].&amp;lt;ref&amp;gt;name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Spinnerei Gartetal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnerei Gartetal.jpg|mini|Historische Spinnerei Gartetal]]&lt;br /&gt;
Im Gartetal, an der Landesstraße L 569 zwischen Klein Lengden und [[Benniehausen]] befindet sich etwa 700 m vor der Ortseinfahrt von Klein Lengden die Anlage der &amp;#039;&amp;#039;Historischen Spinnerei Gartetal&amp;#039;&amp;#039;, die aus der seit 1596 belegten &amp;#039;&amp;#039;Saumühle&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Getreidemühle]], hervorging. 1651 wurde sie zu einer [[Papiermühle]] umgebaut, in der 1774 der erste dokumentierte „Papier-Recycling-Versuch“ Europas durchgeführt wurde. Die Aufbereitung von Druckerzeugnissen war eine experimentelle Erfindung von [[Justus Claproth]], die von dem 1762 bis 1811 in der Mühle wirkenden Mühlenpächter und späteren Eigentümer Johann Engelhard Schmid zum ersten Mal angewandt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henning Hartnack |url=https://www.historische-spinnerei.de/Die-Geschichte/Die-Papiermuehle/ |titel=185 Jahre Papierherstellung im Gartetal |werk=historische-spinnerei.de |hrsg=Historische Spinnerei Gartetal e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 erwarb der Wollfabrikant aus [[Küllstedt]] Franz Josef Fromm die Papiermühle und funktionierte sie zu einer „Flanelltuchfabrik und Spinnerei“ um. Der Spinnereibetrieb arbeite bis 1967.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.historische-spinnerei.de/Die-Geschichte/Die-Spinnerei/ |titel=Die Spinnerei |werk=historische-spinnerei.de |hrsg=Historische Spinnerei Gartetal e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1982 ist die von einem Förderverein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.historische-spinnerei.de/Der-Verein/ |titel=Die Geschichte der Vereinsarbeit in Kürze |werk=historische-spinnerei.de |hrsg=Historische Spinnerei Gartetal e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erworbene, denkmalgeschützte Anlage ein Spinnerei-Museum mit als Kernstück dem komplett erhaltenen Maschinenbestand der Spinnereifabrik aus der Zeit 1886–1900&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.historische-spinnerei.de/Das-Industriedenkmal-heute/ |titel=Das Industriedenkmal |werk=historische-spinnerei.de |hrsg=Historische Spinnerei Gartetal e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.historische-spinnerei.de/Die-Maschinen/ |titel=Die Maschinen |werk=historische-spinnerei.de |hrsg=Historische Spinnerei Gartetal e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einer Ausstellung über Wolle und deren Verarbeitung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kulturbox&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kulturbox.de/museen/gleichen%20klein%20lengden/?vo_id=_08O0X4LQL |titel=Historische Spinnerei Gartetal Gleichen Klein Lengden Ausstellungen |werk=kulturbox.de |datum=2008-07-25 |abruf=2014-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein setzte das Gebäude in mehrjähriger Arbeit instand. 2001 erwarb der Förderverein auch das Wohnhaus mit Nebengebäuden und Grundstück. Nach Sanierung des Gebäudebestandes sind seit 2018 auch die Maschinen wieder in Betrieb. Im Obergeschoss eröffnete ein Cafe.&amp;lt;ref&amp;gt;Edgar Bergstein: Die historische Spinnerei Gartetal, in Industriekultur 3.25, Klartext Verlag, Essen 2025, S. 23–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lengder Burg ===&lt;br /&gt;
Die Lengder Burg (auch &amp;#039;&amp;#039;Lengdener Burg&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine vermutlich früheisenzeitliche Wallanlage&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burgeninventar&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.burgeninventar.de/html/nie/GOET_big.html#288 |titel=Burgen und Schlösser in Göttingen – Weserbergland |werk=burgeninventar.de |datum=2010-09-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100626175847/http://www.burgeninventar.de/html/nie/GOET_big.html#288 |archiv-datum=2010-06-26 |abruf=2014-12-29 |offline=1 |archiv-bot=2019-04-23 09:29:43 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem rund 1&amp;amp;nbsp;km nördlich von Klein Lengden gelegenen Bergsporn &amp;#039;&amp;#039;Lengderburg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|383.5}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}). Der lange, schmale Bergrücken ist durch zwei [[Abschnittswall|Abschnittswälle]] abgeriegelt, von denen der innere, westliche Wall etwa 60&amp;amp;nbsp;m lang ist. Beide Wälle sind relativ stark verfallen und in dem auch sonst kleingliedrig bewegten Gelände schwer zu erkennen. Durch [[Ausgrabung|Probegrabungen]] wurde im Jahr 1965 festgestellt, dass der äußere Wall eine Zweiphasigkeit aufweist mit einer Brandschicht über der ersten Lage. Außerdem wurden im Inneren der einstigen Befestigungsanlage Keramikscherben geborgen, die zumindest auf eine vorübergehende Besiedlung in der [[La-Tène-Zeit|jüngeren vorrömischen Eisenzeit]] hinweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GöttingerBecken&amp;quot;&amp;gt;H.-G. Peters: &amp;#039;&amp;#039; Die Burg bei Klein Lengden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern&amp;#039;&amp;#039;, Band 16: Göttingen und das Göttinger Becken. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1970, S. 194ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise bestand hier bereits in der Steinzeit eine Befestigungsanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Turn- und Sportverein &amp;#039;&amp;#039;TSV Klein Lengden&amp;#039;&amp;#039;, mit einem eigenen Sportplatz am Nordrand des Ortsteils, ist hauptsächlich im Fußball aktiv, bietet aber auch Volleyball, Gymnastik, Turnen und Nordic Walking.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tsvkleinlengden.de/ |titel=TSV Klein Lengden |werk=tsvkleinlengden.de |datum=2014-10-12 |abruf=2014-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Gewerbe ===&lt;br /&gt;
Am Ostrand von Klein Lengden ist das Gewerbegebiet Friedebreite ausgewiesen, ein Modellprojekt für ökologisches Gewerbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HomepageGleichen&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gleichen.de/staticsite/staticsite.php?menuid=56 |wayback=20160126223848 |text=Gewerbeflächen und Bauland Klein Lengden |archiv-bot=2025-12-17 06:02:25 InternetArchiveBot }} auf der Internetseite der Gemeinde Gleichen, abgerufen am 22. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Klein Lengden ist über die [[Liste der Landesstraßen im Bezirk Braunschweig#L 569|L&amp;amp;nbsp;569]] an [[Geismar (Göttingen)|Göttingen-Geismar]] und [[Benniehausen]] bzw. Duderstadt und über die [[Liste der Landesstraßen im Bezirk Braunschweig#L 574|L&amp;amp;nbsp;574]] an [[Groß Lengden]] angebunden. Eine Verbindung nach Diemarden besteht über die K&amp;amp;nbsp;21.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit Stilllegung der [[Göttinger Kleinbahn]] ist Klein Lengden nicht mehr an ein Schienennetz angebunden. Eine Busverbindung besteht durch die Anbindung an eine der [[Regionalbusverkehr|Regionalbusstrecken]] Duderstadt-Göttingen im [[Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Gleichen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:KleinLengden}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gleichen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
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