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	<title>Klein Döbbern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:48:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klein_D%C3%B6bbern&amp;diff=1297219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf in Brandenburg entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-05-22T13:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_in_Brandenburg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf in Brandenburg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf in Brandenburg&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Neuhausen/Spree&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Klein Doebbern.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/40/03/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/20/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 92&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 9.19 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 276&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2024-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde&amp;quot;&amp;gt;[https://www.neuhausen-spree.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=91993 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile: Klein Döbbern.&amp;#039;&amp;#039;] Gemeinde Neuhausen/Spree, abgerufen am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2004-09-19&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 03058&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035605&lt;br /&gt;
| Bild                  = Dorfkirche Klein Döbbern NO 2022.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = [[Dorfkirche Klein Döbbern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klein Döbbern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Małe Dobrynje}}) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Neuhausen/Spree]] im [[Landkreis Spree-Neiße]] in [[Brandenburg]]. Bis zur Gemeindefusion am 19. September 2004 war Klein Döbbern eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Klein Döbbern liegt in der [[Niederlausitz]] in der Nähe der [[Talsperre Spremberg]], rund neun Kilometer südlich von [[Cottbus]]. Der Ort ist von Cottbus aus über die Landstraße 472 zu erreichen, die kurz nach [[Groß Oßnig]] von der [[Bundesstraße 97]] abzweigt und nach [[Groß Döbbern]] führt. Die Gemarkung von Klein Döbbern grenzt im Norden an Groß Oßnig mit dem Gemeindeteil [[Harnischdorf]], im Osten an [[Neuhausen (Neuhausen/Spree)|Neuhausen]] mit dem Gemeindeteil [[Bräsinchen]], im Südosten an [[Sellessen]], im Südwesten an Groß Döbbern und im Westen an [[Schorbus]] mit dem Wohnplatz [[Oelsnig]]. Zu Klein Döbbern gehören ein Teil des Wohnplatzes [[Grenze (Neuhausen/Spree)|Grenze]] sowie der Wohnplatz [[Schäferberg (Neuhausen/Spree)|Schäferberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort steht teilweise auf [[Braunkohle]], der [[Tagebau Welzow-Süd]] liegt einige Kilometer südwestlich. Zu DDR-Zeiten bestand ein Baustopp wegen einer möglichen Abbaggerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes als &amp;#039;&amp;#039;Cleynen Doberin&amp;#039;&amp;#039; erfolgte am 18. Juli 1457, auf einer Karte des [[Cottbusischer Kreis|Cottbusischen Kreises]] aus dem Jahr 1536 wird der Ort &amp;#039;&amp;#039;Cleinen Dobbern&amp;#039;&amp;#039; und im Jahr 1538 &amp;#039;&amp;#039;Klein Dober&amp;#039;&amp;#039; genannt. [[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]] beschreibt die Dorfanlage als [[Platzdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreise Cottbus, Guben, Spremberg und Sorau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-90-7, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1495 kam Klein Döbbern in den Besitz der Familie von [[Loeben (Adelsgeschlecht)|Loeben]]. Diesen gehörte das Dorf mindestens bis 1512, spätestens im Jahr 1536 gehörte das Gut den Herren von [[Zobeltitz (Adelsgeschlecht)|Zabeltitz]]. 1635 umfasste das Dorf 14 [[Hufe|Ritterhufen]], 22 Bauernhufen, vier Gärtner und zwei Schäfer sowie eine [[Schmiede]]. Nach dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] lebten in Klein Döbbern vier Bauern, zehn Gärtner und ein [[Büdner]]. 1678 kamen die Herren von [[Kottwitz (Adelsgeschlecht)|Kottwitz]] in den Besitz des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfanger 25 klein döbbern 2020-05-22 2.jpg|mini|Historisches Umgebindehaus aus dem Jahr 1816]]&lt;br /&gt;
Als Teil des [[Cottbusischer Kreis|Cottbusischen Kreises]] lag Klein Döbbern bereits zum Zeitpunkt der Ersterwähnung in einer von Sachsen umgebenden Exklave der [[Mark Brandenburg]] und damit ab 1701 im [[Königreich Preußen]]. Im Jahr 1807 musste Preußen diese Exklave als Ergebnis des [[Friede von Tilsit|Friedens von Tilsit]] an das [[Königreich Sachsen]] abtreten, durch die auf dem [[Wiener Kongress]] beschlossene [[Teilung des Königreiches Sachsen]] wurde Klein Döbbern nur acht Jahre später wieder preußisch. Bei der Kreisreform von 1816 wurde der Ort dem [[Landkreis Cottbus|Kreis Cottbus]] in der [[Provinz Brandenburg]] zugeordnet. Im Jahr 1818 lebten in Klein Döbbern 236 Einwohner in 29 Wohnhäusern. Bis 1846 stieg die Einwohnerzahl auf 326 an. Die Besitzverhältnisse wechselten im 19. Jahrhundert häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung am 1. Dezember 1871 hatten die Landgemeinde und der Gutsbezirk Klein Döbbern zusammen 394 Einwohner auf 68 Familien verteilt; von den Einwohnern waren 90 Kinder unter zehn Jahren. Alle Einwohner waren damals evangelisch-lutherischer Konfession.&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preußischen Staats und ihre Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;. Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1873, S. 218–223. ([https://books.google.de/books?id=VP0_AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA218 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchengemeinde umfasste neben der [[Pfarrkirche]] in Klein Döbbern seit 1740 auch die Kirche in Groß Döbbern sowie ab spätestens 1820 des Weiteren die Dorfkirche in Groß Oßnig. Der Kreis Cottbus wurde 1886 in &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Cottbus&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Klein Döbbern 359 Einwohner, davon 294 in der Landgemeinde und 65 im Gutsbezirk. Im Zuge der Auflösung der Gutsbezirke in Preußen wurde der Gutsbezirk Klein Döbbern im Jahr 1928 mit der Landgemeinde vereinigt. 1939 lebten in der Gemeinde 316 Einwohner. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden im Zuge von Kampfhandlungen im Vorfeld der [[Schlacht um Berlin]] unter anderem die Dorfkirche und das Gutshaus von Klein Döbbern zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges wurde das Gebiet sowjetisch besetzt und ab 1949 Teil der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Die Kirche wurde ab 1950 rekonstruiert und konnte im folgenden Jahr wieder eingeweiht werden. Bei der DDR-Gebietsreform 1952 wurde Klein Döbbern dem neu gebildeten Kreis Cottbus (ab 1954 [[Kreis Cottbus-Land]]) im [[Bezirk Cottbus]] zugeordnet. Nach der Wiedervereinigung kam der Landkreis Cottbus mit Klein Döbbern zum Land Brandenburg, seit der Kreisreform vom 6. Dezember 1993 gehört Klein Döbbern zum Landkreis Spree-Neiße. Bereits ein Jahr zuvor hatte sich die Gemeinde mit mehreren umliegenden Kommunen zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte im [[Amt Neuhausen/Spree]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 2003 sollte sich die Gemeinde Klein Döbbern nach Beschluss des „Zweiten Gesetzes zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die kreisfreie Stadt Cottbus und das Amt Neuhausen/Spree“ mit vierzehn weiteren Gemeinden zu der neuen Gemeinde [[Neuhausen/Spree]] zusammenschließen. Die Absätze zur Bildung der Großgemeinde Neuhausen/Spree und der damit verbundenen Auflösung des Amtes Neuhausen/Spree wurden jedoch durch das [[Verfassungsgericht des Landes Brandenburg]] für ungültig erklärt. Die Gemeinden legten daraufhin im Juli 2004 einen neuen Fusionsvertrag vor, der vom Innenministerium des Landes Brandenburg genehmigt wurde. Am 19. September 2004 wurde Klein Döbbern somit in die neu gegründete Großgemeinde Neuhausen/Spree eingegliedert, das Amt Neuhausen/Spree wurde aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.lr-online.de/nachrichten/amt-neuhausen_spree-wird-grossgemeinde-35595584.html |wayback=20220705220256 |text=&amp;#039;&amp;#039;Amt Neuhausen/Spree wird Großgemeinde.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-11-27 05:17:22 InternetArchiveBot }} Lausitzer Rundschau, 22. Juli 2004, abgerufen am 17. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Zur [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl in Brandenburg am 9. Juni 2024]] wurde in Klein Döbbern ein neuer Ortsbeirat aus drei Mitgliedern gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/710301301/301/20240609/ortsbeiratswahl_gemeinde/ergebnisse_ortsteil_120710301009.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeiratswahlen Gemeinde Neuhausen/Spree.&amp;#039;&amp;#039;] Wahlleiter des Landes Brandenburg, abgerufen am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ortsvorsteherin ist Monika Behla, ihre Stellvertreter sind Nora Niendorf (beide Bürgerinitiative Klein Döbbern) und Lothar Krogull (Wählergruppe Kulturfreunde).&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Klein Doebbern.png|mini|100px|Inoffizielles Wappen]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Klein Döbbern führt ein inoffizielles Ortsteilwappen. Dieses dient nur repräsentativen Zwecken, da die Wappenführung eines einzelnen Ortsteils in der Verordnung über kommunale Hoheitszeichen nicht vorgesehen ist. Bis zur Gemeindeauflösung im September 2004 war das Wappen das offizielle Gemeindewappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich soll der Ort auf der Flur Hobrysch am Roschitzer Berg gelegen haben. Um sich vor den Überfällen der [[Raubritter]] zu Beginn des 15. Jahrhunderts zu schützen, hatten sich der Sage nach die Bewohner in das sumpfige Tal zurückgezogen. Die Farben Rot und Silber sowie der Adlerflug sind dem brandenburgischen Wappen entlehnt. Die [[Morgenstern (Waffe)|Morgensterne]] stehen als Symbol für die Raubritter und der Fisch deutet auf die nahe gelegene und zum Teil zur Gemeinde gehörende Talsperre Spremberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Klein Döbbern]] sowie das [[Umgebindehaus]] am Dorfanger 25 zählen zu den [[Liste der Baudenkmale in Neuhausen/Spree|Baudenkmalen der Gemeinde Neuhausen/Spree]]. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert gebaut und im 17. Jahrhundert nach Osten erweitert. Im Jahr 1794 wurde der heutige Turm angebaut, nachdem der vorherige zerstört worden war. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche zerstört, zwischen 1950 und 1951 wurde sie unter Verwendung originaler Bausubstanz rekonstruiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.evkirche-kleindoebbern.de/ &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirche Klein Döbbern.&amp;#039;&amp;#039;] Kirchengemeinde Klein Döbbern, abgerufen am 17. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nordwestlich der Kirche befindet sich ein [[Eiskeller]]. Das Umgebindehaus wurde 1816 errichtet und in den 2010er Jahren restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühere Gutshaus wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt, die Reste des Gebäudes wurden nach Kriegsende abgetragen. Vom Gut zeugen noch alte Gutsgebäude südlich der Kirche sowie der ehemalige Park mit altem Baumbestand. Anstelle des Gutsschlosses wurde eine [[Grundschule]] gebaut, in dem Gebäude befindet sich heute ein Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussichtsturm Talsperre Spremberg.webp|mini|Talsperre Spremberg mit Aussichtsturm bei Klein Döbbern]]&lt;br /&gt;
{{Anker|Aussichtsturm}}An der [[Talsperre Spremberg]] wurde in der Gemarkung von Klein Döbbern ein Seestrand mit Spielplatz, Minigolfanlage und Imbissen angelegt, am Ufer der Talsperre befinden sich zudem [[Wochenendhaus|Wochenendsiedlungen]]. 2005 wurde der [[Aussichtsturm Talsperre Spremberg]] gebaut. Dieser ist eine Holzkonstruktion mit [[Zeltdach]] und hat eine Höhe von etwa zehn Metern. An dem Strand finden jährlich die Wasserfestspiele Neuhausen mit [[Drachenbootsport|Drachenbootrennen]] statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1818 verzeichnete Klein Döbbern 236 Einwohner. In der folgenden Zeit stieg die Einwohnerzahl auf 394 im Jahr 1871 und ging danach wieder leicht zurück. Vor Beginn des Zweiten Weltkrieges lebten in Klein Döbbern 316 Einwohner, im Jahr 1950 hatte der Ort 350 Einwohner. Dieser Anstieg geht hauptsächlich auf Heimatvertriebene zurück. In der DDR lag Klein Döbbern im Bergbauschutzgebiet, dem Ort drohte zeitweise die [[Devastierung]]. Unter anderem aufgrund des damit einhergehenden Baustopps sank die Einwohnerzahl bis zur Wiedervereinigung auf 212 (Stand 3. Oktober 1990), im folgenden Jahr fiel die Einwohnerzahl sogar kurzzeitig auf unter 200. Seitdem ist die Einwohnerzahl wieder steigend. Bei der letzten Erhebung vor der Gemeindeauflösung hatte Klein Döbbern 358 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein Döbbern war bis ins 20. Jahrhundert hinein weitgehend [[Sorben|sorbisch/wendisch]] geprägt. Eine offizielle Untersuchung im Auftrag des [[Lübben (Spreewald)|Lübbener]] [[Konsistorium]]s besagte im Jahre 1812, dass „die wendische Sprache in allen Dörfern“ der Gemeinde „vorherrschend“ sei und dass es in der gesamten Parochie nur 12 Familien gäbe, bei denen Deutsch gesprochen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kunze: &amp;#039;&amp;#039;Die preußische Sorbenpolitik 1815–1847&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe des Instituts für sorbische Volksforschung Nr. 52, VEB Domowina-Verlag, Bautzen 1978, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut preußischer Statistik waren im Jahr 1867 rund zwei Drittel der Einwohner sorbischsprachig. Dem gegenüber beschreibt der sorbische Volkskundler [[Arnošt Muka]] Klein Döbbern im Jahr 1884 noch als „vollkommen sorbisch“, von den 377 Einwohnern waren 370 Sorben.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnošt Muka: &amp;#039;&amp;#039;Statistik der Lausitzer Sorben.&amp;#039;&amp;#039; Deutsch von Robert Lorenz. Domowina-Verlag, Bautzen 2019, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sorbischsprachigen Schulunterricht gab es damals bereits nicht mehr. Bis 1956 ist die sorbische Sprache vollständig aus dem Alltag verschwunden, zu diesem Zeitpunkt gab es keinen aktiv sorbischsprachigen Einwohner mehr und nur einen Einwohner mit entsprechenden Sprachkenntnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einwohnerentwicklung von 1875 bis 2003&lt;br /&gt;
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&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/9bc9ac05417d29c6/7ef170beef95/SB_A01-99-13_2006u00_BB.pdf |titel=Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 |titelerg=Landkreis Spree-Neiße |hrsg=Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg |datum=2006-12 |format=PDF; 331&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.neuhausen-spree.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=91993 Klein Döbbern] auf der Seite der Gemeinde Neuhausen/Spree&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/spree-neisse/aktuell_20050116_klein_doebbern_spn.html Klein Döbbern] in der RBB-Sendung „[[Der Landschleicher]]“ vom 16. Januar 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Gemeinde Neuhausen/Spree}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kleindobbern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neuhausen/Spree)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Spree-Neiße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1457]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2004]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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