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	<title>Klein-Radisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klein-Radisch&amp;diff=1458795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DCB am 15. Juni 2025 um 13:32 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-15T13:32:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Klein-Radisch&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Radšowk&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Boxberg/O.L.&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/20/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/38/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 137&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.416 &amp;lt;!-- Stand 1931 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 35&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-11-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://boxberg-ol.de/de/boxberg-ortsteile/ortsteile/klein-radisch.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile – Klein-Radisch.&amp;#039;&amp;#039;] Gemeinde Boxberg/O.L., abgerufen am 27. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-03-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Klitten]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02943&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035895&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klein-Radisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Radšowk|Audio=Radšowk.ogg}}, ist mit unter 40 Einwohnern der kleinste der 18 [[Ortsteil]]e der ostsächsischen Gemeinde [[Boxberg/O.L.]] im [[Landkreis Görlitz]]. Das Namenspräfix (im Sorbischen mit -suffix) des im [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] der [[Oberlausitz]] gelegenen Ortes dient der Abgrenzung von dem rund 10 Kilometer entfernten Dorf [[Groß Radisch]] &amp;#039;&amp;#039;({{lang|hsb|Radšow}})&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
In Form eines [[Straßendorf]]es liegt Klein-Radisch östlich von [[Klitten]], südlich der Straße nach [[Kreba]]. Östlich des Ortes verläuft das [[Weigersdorfer Fließ]]. Östlich und südlich der Ortslage befinden sich Reste eines ehemals ausgedehnten [[Niedermoor]]komplexes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebende Ortschaften sind [[Reichwalde]] im Norden, Kreba und [[Tschernske]] im Osten, [[Neudorf (bei Kreba)|Neudorf]] und [[Mücka]] im Südosten, [[Förstgen (Mücka)|Förstgen]] im Süden, [[Tauer (Boxberg)|Tauer]] und [[Zimpel (Boxberg)|Zimpel]] im Südwesten, Klitten mit [[Jahmen]] und [[Klein-Oelsa]] im Westen und [[Dürrbach (Boxberg)|Dürrbach]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wird das &amp;#039;&amp;#039;Dorff Radisch&amp;#039;&amp;#039; 1519 in einer Teilungsurkunde der [[Herrschaft Baruth (Oberlausitz)|Herrschaft Baruth]], zu der es sicherlich schon Ende des 15. Jahrhunderts gehörte. Das Rittergut [[Mücka]] kaufte später das nach Klitten eingepfarrte Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde unter dem Dorf Braunkohle entdeckt. Durch den Verkauf der Gehöfte an die [[Eintracht Braunkohlenwerke und Brikettfabriken AG]], bei dem bis zum Ortsabbruch Wohnrecht gewährt wurde, kam es erst 1948 nach einer gesellschaftspolitischen Umwälzung zur Elektrifizierung des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde in Klein-Radisch bis Januar 1945 ein [[Liste der Außenlager des KZ Groß-Rosen|Außenlager]] des [[KZ Groß-Rosen]] betrieben, dessen Häftlinge in der Landwirtschaft [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verrichten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Zimpel-Tauer]] wurde Klein-Radisch am 1. März 1973 nach Klitten eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern |Verlag=Metzler-Poeschel |Ort=Stuttgart |Datum=1995 |ISBN=3-8246-0321-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;||align=right|  78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1863&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 103&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 105&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 102&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right|  83&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right|  67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right|  55&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 ||align=right|  55&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 ||align=right|  44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003 ||align=right|  42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 ||align=right|  39&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1777 lebten in Klein-Radisch verteilt auf elf Wirtschaften fünf [[Hufner|besessene Mann]], zwei [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und vier [[Häusler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung von Klein-Radisch war nie sehr groß. Abgesehen von einer Periode Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts lag die Einwohnerzahl immer unter 100. Seit dieser Zeit fällt sie langsam aber kontinuierlich. Waren 1925 mit 83 Einwohnern noch fünf mehr vorhanden, als dies 100 Jahre zuvor der Fall war, so wurden 1946 nur noch 55 und zur Jahrtausendwende noch 44 Einwohner gezählt, die in 13 Gehöften leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im 19. Jahrhundert war die Bevölkerung überwiegend sorbisch. Im Jahr 1863 waren 95 der 110 Einwohner Sorben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt; etwa 20 Jahre später ermittelte [[Arnošt Muka]] unter den 102 Einwohnern 85 Sorben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot; /&amp;gt; Dies entspricht einem 86-prozentigem sorbischen Bevölkerungsanteil im Jahr 1863 und einem 83-prozentigem Anteil im Jahr 1884. [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 in der Gemeinde Klein-Radisch einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von noch 52,2 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1995 |Seiten=254}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort weiter stark zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist wie bei [[Groß Radisch]] sicherlich von einem Personennamen abgeleitet worden. Der heutige sorbische Name &amp;#039;&amp;#039;{{lang|hsb|Radšowk}}&amp;#039;&amp;#039; ist eine Bildung aus dem sorbischen Namen Groß Radischs, &amp;#039;&amp;#039;{{lang|hsb|Radšow}}&amp;#039;&amp;#039;, mit dem [[Diminutiv|Verkleinerungssuffix]] &amp;#039;&amp;#039;-k&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früherer Zeit erfolgte die Bildung sicherlich mit -c, worauf die deutsche Namensform &amp;#039;&amp;#039;Ratzschholtz&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1658 hindeutet. Das Suffix -holz wird in sorbischen Namen häufig durch -owc gebildet, welches bei Radš&amp;#039;&amp;#039;owc&amp;#039;&amp;#039; vorhanden ist. Ein Namenspräfix ist 1737 mit &amp;#039;&amp;#039;Klein Radischholz&amp;#039;&amp;#039; nachweisbar, 1791 entfiel bei &amp;#039;&amp;#039;Klein-Radisch&amp;#039;&amp;#039; auch das Suffix -holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Vorkommen des sorbischen Namens sind &amp;#039;&amp;#039;Maly Raczowczk&amp;#039;&amp;#039; (1800), &amp;#039;&amp;#039;Maly Radšow&amp;#039;&amp;#039; (1835), &amp;#039;&amp;#039;Mały Radšow&amp;#039;&amp;#039; (1843) und &amp;#039;&amp;#039;Radšowk&amp;#039;&amp;#039; (1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klein-Radisch Steinkreuz 1.jpg|mini|Steinkreuz in Klein-Radisch]]An der Straße von Klitten nach Klein-Radisch steht ein spätmittelalterliches, etwa ein Meter großes [[Steinkreuz|Sühnekreuz]] in [[Malteserkreuz|Malteserform]]. Vergleichbar mit dem [[Bärwalde (Boxberg)#Sehenswürdigkeiten|Merzdorfer Sühnekreuz in Bärwalde]] ist auch das Klein-Radischer Kreuz an einem Arm deformiert, zudem auch am Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises |Verlag=Lusatia Verlag |Ort=Bautzen |Datum=2006 |ISBN=3-929091-96-8 |Seiten=276&amp;amp;nbsp;f}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Lohsa, Klitten, Großdubrau und Baruth |Sammelwerk=[[Werte der deutschen Heimat]] |Band=67 |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln |Datum=2005 |ISBN=3-412-08903-6 |Seiten=180&amp;amp;nbsp;f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HOV|Radisch,_Klein-}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 277.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Landbevölkerung |Reihe=Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin – Veröffentlichungen des Instituts für Slawistik |BandReihe=4 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954 |Seiten=117}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |BandReihe=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1975 |Seiten=245}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://boxberg-ol.de/index.php?menuid=51 Gemeinde Boxberg/O.L. – Ortsteil Klein-Radisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften in der Gemeinde Boxberg/O.L.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Boxberg/O.L.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1519]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973|Kleinradisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DCB</name></author>
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