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	<title>Kleid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zweioeltanks: lf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Kleidungsstück, zum &amp;#039;&amp;#039;Federkleid&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Feder#Gefieder]]; zum DEFA-Märchenfilm siehe [[Das Kleid]]. Zum Kurzfilm siehe [[Das Kleid (Kurzfilm)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Klänning tillhörande Irma von Geijer, f. von Hallwyl, från 1930-talet - Hallwylska museet - 89093.tif|mini|Kleid aus [[Chiffon]], 1930er-Jahre, Schweden, [[Hallwyl-Museum]].]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;kleit&amp;#039;&amp;#039; ‚Tuch, Kleid, Kleidung‘) ist ein einteiliges [[Kleidung]]sstück, das den Körper bedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bekleidung – Das Wissensbuch.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-86641-903-2, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird seit dem 15. Jahrhundert überwiegend von [[Frau]]en getragen. Je nach Temperatur, Art des [[Gewebe (Textil)|Gewebes]] oder [[Kleidermode|Mode]] wird unter Kleidern ein [[Unterkleid]] oder [[Unterrock]] getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der untere, angesetzte Teil eines Kleides wird Rockteil oder [[Rock (Kleidung)|Rock]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Rock_Kleidungsstueck |titel=Rock |werk=duden.de |sprache=de |abruf=2021-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Saumlänge, [[Halsausschnitt|Ausschnitt]] und Schnitt der [[Ärmel]] variieren. Variationen des Kleides sind das [[Etuikleid]], das [[Hemdblusenkleid]], das Mantelkleid, das Jackenkleid, der Kleiderrock, das [[Empirekleid]], das [[Brautkleid]] u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bekleidung – Das Wissensbuch.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-86641-903-2, S. 209–212.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Rock&amp;#039;&amp;#039; das einteilige Kleid als solches – ein &amp;#039;&amp;#039;Kleid&amp;#039;&amp;#039; bildet dort eine mehrteilige Einheit; der untere Teil (ohne angenähtes Oberteil) wird mit dem französischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Jupe&amp;#039;&amp;#039; ([[IPA]]:ʒyp) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Kleid |titel=Kleid, das |werk=[[Duden online]] |sprache=de |abruf=2021-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein besonders stoffreiches, langes und meist aufwendig gefertigtes Gewand wird auch als [[Robe]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der mittelhochdeutsche Begriff &amp;#039;&amp;#039;kleit&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;klei&amp;#039;&amp;#039; ab, was ‚fette Tonerde‘ bedeutet. Dieser Begriff bezieht sich auf das textile Gewebe des [[Tuch]]s als ‚das mit [[Klei]] [[Walken|Gewalkte]]‘. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kleid&amp;#039;&amp;#039; kam erst im 12. Jahrhundert auf und bezeichnete bis ins 14. Jahrhundert die Kleidung jedweden Geschlechts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Loschek, Gundula Wolter |Hrsg= |Titel=Reclams Mode- und Kostümlexikon |Auflage=6 |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-15-010818-5 |Seiten=300-315}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Kleides in Europa ==&lt;br /&gt;
=== Altertum ===&lt;br /&gt;
Im Altertum trugen sowohl Männer als auch Frauen die einfachste Form des Kleides, nämlich [[Hemdgewand|Hemdgewänder]] in verschiedenen Varianten. Aber auch andere Schnittvarianten waren bekannt, so trugen Frauen in der [[Frühdynastische Zeit (Mesopotamien)|mesopotamischen frühdynastischen Zeit]] auch [[Wickelkleid]]er, in [[Antikes Griechenland|Griechenland]] den [[Peplos]]. Im Alten Rom trugen Frauen eine [[Tunika]] und darüber eine [[Stola (römische Tracht)|Stola]], was als Vorfahr des zweilagigen „Doppelgewandes“ der Frauenbekleidung im Europa des 12. bis 19. Jahrhunderts gelten kann (Hemdgewand und darüber Rock und [[Mieder]]). Die koptischen Frauen trugen die [[Dalmatik]]a als Obergewand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Villard de Honnecourt - Sketchbook - 27-right.jpg|mini|217x217px|Eine Frau mit [[Haube]] und [[Barbette (Mode)|Barbette]], im Unterkleid, ärmellosem [[Surcot]] und Übermantel, Zeichnung von [[Villard de Honnecourt]], ca. 1230]]&lt;br /&gt;
Die hemdartigen (also ohne waagerechte [[Taille]]nnaht geschnitten), knöchellangen Gewänder wurden bis etwa 1380 getragen. Sie wurden im [[Althochdeutsche Sprache|Althochdeutschen]] als &amp;#039;&amp;#039;hamo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;roc&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, was ‚Gewand‘ bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Diese Kleider erfuhren im 12. Jahrhundert starke regionale und modische Wandlungen: die Ärmel konnten kurz oder lang, eng oder flügelförmig sein, das Gewand konnte eine Schleppe haben, lose herabhängen, oder mit einem Gürtel hochgeschoppt und in Falten gelegt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der &amp;#039;&amp;#039;kotta&amp;#039;&amp;#039; ([[Altfränkische Sprache|Altfränkisch]]), einem Obergewand aus grobem [[Wolle|Wollstoff]], entwickelte sich im 12. Jahrhundert die [[Cotte]], auch Tunika genannt, bis ins 14. Jahrhundert in ganz Europa das hemdähnliche Obergewand beider Geschlechter und aller sozialer Schichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Loschek, Gundula Wolter |Hrsg= |Titel=Reclams Mode- und Kostümlexikon |Auflage=6 |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-15-010818-5 |Seiten=159}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Demgegenüber war der Bliaud um 1300 ein allein im [[Hofstaat|höfischen]] Kontext getragenes Oberkleid, das wohl aus Oberteil und Rock bestand, an einer tiefliegenden Taillenlinie zusammengenäht und oft mit dem [[Dupfing]] gegürtet war. In der Oberschicht wurden ab der Mitte des 12. Jahrhunderts Überkleider über der Cotte getragen, etwa der [[Surcot]], die [[Suckenie]] und die [[Cotardie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Schwarzer Tod|Pestepidemie]] um 1350 änderte sich das europäische Kleid: das Oberteil wurde nun durch Schnürung enger getragen. Nach 1380 verstärkte sich dieser Trend, das Oberteil lag bis über die Taille eng an und war geknöpft oder geschnürt, ähnlich der [[Schecke (Kleidung)|Schecke]]. Der Rockteil wurde nun erstmals in Fältchen angesetzt, auf der Naht wurde ein [[Dusing]] getragen, der ovale [[Halsausschnitt]] reichte von Schulter zu Schulter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter und Renaissance ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zehen eygenschaft des altters der menschen BM 1872 0608 351 (cropped).jpg|links|mini|500x500px|Männer verschiedenen Alters in verschieden langen Kleidern: Hemdgewand, Schecke, Surcot. Darstellung der Lebensalter, 1482]]&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert wurde das Oberkleid, nun nicht mehr Cotte genannt, wieder weiter und faltenreicher und an der natürlichen Stelle oder etwas höher tailliert. Der Ausschnitt war in Deutschland und den Niederlanden hochgeschlossen, manchmal rund, manchmal kam ein Stehkragen hinzu. In Frankreich und Burgund ging der Stehkragen manchmal mit einem spitzen Halsausschnitt einher, unter dem das waagerecht abschließende Unterkleid sichtbar wurde. Am französischen Hof wurde ein mantelartiges Oberkleid, die Houppelande, getragen, auch der Surcot und die Cotardie waren weiter in Gebrauch.&lt;br /&gt;
Ab etwa 1475 wurde das Oberteil des Kleides [[Mieder]], [[Leibchen]] oder &amp;#039;&amp;#039;Taille&amp;#039;&amp;#039; genannt, war enganliegend und mit regional verschiedenen Formen des Halsausschnitts versehen. Die Ärmel, Röhrenärmel genannt, waren meist mäßig weit und gerade. Der Rockteil wurde in Spanien erstmals durch sichtbare [[Verdugado]]s abgesteift, einem frühen Vorläufer des [[Reifrock]]s. Mit Aufkommen der Proportionsideale der Renaissance lockerten sich in [[Italien]] die Formen: die Taille lag an ihrer natürlichen Stelle und wurde lockerer getragen, das Mieder war vorne nicht vernäht, sondern geschnürt, so dass ein Brusteinsatz oder das Unterkleid sichtbar wurden. An den Ärmeln kamen Schlitze in Mode, die das Hemd bzw. farbig abstechende Untergewand hervortreten ließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Liselotte Constanze Eisenbart: &amp;#039;&amp;#039;Kleiderordnungen der deutschen Städte zwischen 1350 und 1700.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1962 (= &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Bausteine zur Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 32), S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Gegen Ende des 15. Jahrhunderts waren im deutschsprachigen Raum Schlitze an den gelenkbedeckenden Stellen von Wams und Hose zunächst aufgekommen, um die Bewegungsfreiheit in den hautengen Hosen zu verbessern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Kühnel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sachkultur bürgerlicher und patrizischer Nürnberger Haushalte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Trude Ehlert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit. Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.–9. Juni 1990 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mit einem Register von Ralf Nelles.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4156-X, S. 15–31, hier: S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;). In Frankreich und England wurde das Mieder hingegen wattiert, so dass die Brüste überdeckt wurden. In Deutschland verbreiteten sich diese modischen Veränderungen spätestens um 1500, wurden in den darauffolgenden Jahrzehnten aber variiert, etwa durch eine Schleppe an Festkleidern, ein waagerechtes Dekolleté, ein reich verziertes Brusttuch, den Brokatlatz, und frei herabhängende Flügelärmel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Court dress MET C.I.65.13.1.jpg|mini|Britisches Hofkleid aus Seide und Metallfäden, ca. 1750, New York, [[Metropolitan Museum of Art]].]]Seit 1550 bestimmte die [[Spanische Kleidermode|Spanische Mode]] die europäische Kleidung, die sich zunehmend nach Geschlechtern aufteilte. Die Frauen der Oberschicht trugen ein meist dunkelfarbiges Oberkleid, den [[Manteau]], und darunter ein Unterkleid. Statt des Manteau kam auch die vorne offene [[Ropa (Kleidung)|Ropa]] und zwischen 1555 und 1580 die [[Marlotte]], auch &amp;#039;&amp;#039;Weiter Rock&amp;#039;&amp;#039; und [[Vlieger (Kleidung)|Vlieger]] genannt, zum Einsatz. In Spanien wurde von den unteren sozialen Schichten ein einfach geschnittenes, helles Kleid namens [[Saya (Kleidung)|Saya]] getragen, das aus einem Miederoberteil mit Ärmeln und Rock bestand. In Italien trug die Oberschicht die Saya auch gerne ohne Manteau, in Spanien wurde sie nach 1550 auch Kleid der Adeligen. Allgemein erlebte der Manteau durch seine Verbreitung in Europa zahlreiche Abwandlungen, etwa durch ein abgestepptes Mieder mit [[Blankscheit]], [[Schneppe (Kleidung)|Schneppe]] oder [[Halskrause (Mode)|Halskrause]], einen mit Wachstuch, Filz- oder Rosshaarauflagen versteiften oder mit gekrausten Falten verzierten Rockteil oder durch die Form des Halsausschnitts und des  [[Stuartkragen|Kragens]]. In Spanien folgte auf den Verdugado die Basquina als Unterkleid, die ab 1570 unter dem Manteau zum Vorschein kam und später als &amp;#039;&amp;#039;Jupe&amp;#039;&amp;#039; in der französischen Kleidermode eine wichtige Rolle spielte, etwa bei der [[Polonaise (Kleid)|Robe à la polonaise]] und der [[Robe à l’anglaise]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer in Spanien, deren Kleider dieser Zeit &amp;#039;&amp;#039;Infantinnentracht&amp;#039;&amp;#039; genannt werden, wurde im 17. Jahrhundert in Europa der steife Reifrock zugunsten mehrerer Unterröcke und eines runden Hüftpolsters aufgegeben. In den Niederlanden trugen Frauen das konservative, schwarze &amp;#039;&amp;#039;Regentinnenkostüm&amp;#039;&amp;#039;. Im Mitteleuropa des [[Kleidermode zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges|Dreißigjährigen Krieges]] wurden die Kleider jedoch weicher und stoffreicher. In den 1670er Jahren änderte sich die Kleidersilhouette erneut; die schlanke, gestreckte Linie des [[Barock|Spätbarock]] verbreitete sich als „Mode à la [[fontange]]“ in Europa. Die modischen Veränderungen in der Kleidermode gingen von nun an von [[Frankreich]] aus und prägten Europa bis weit in das 18. Jahrhundert hinein. Beeinflusst von der [[Kleidermode zur Zeit Ludwigs XIV.|Mode am Hof von Versailles]] verbreiteten sich mit [[Fischbein]] verstärkte Mieder und [[Korsett]]s, ab 1710 fand der Reifrock wieder Verbreitung. Kleider im heutigen Sinne, mit geschlossenem Oberteil und daran angesetztem Rockteil, fand sich allerdings nur in der [[Robe ronde]] und den Kleidern der Bürgerinnen. Deren Kleid bestand aus einem im Rücken zu schnürenden Miederteil oder verschiedenen Schoßjacken und Rock. Adelige Frauen trugen hingegen, unterschieden nach Anlass, Kleidung aus mehreren Teilen und Schichten. So bestand die Straßen-, Reise- und Hauskleidung, das sogenannte Negligé, aus der &amp;#039;&amp;#039;Adrienne&amp;#039;&amp;#039;, später auch [[Robe volante]] genannt, der [[Contouche]] und verschiedenen Jacken und Jupes. Zum Halbputz, der &amp;#039;&amp;#039;Parure&amp;#039;&amp;#039;, gehörten die &amp;#039;&amp;#039;Robe à la française&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Robe ronde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Casaquin&amp;#039;&amp;#039; mit Jupe, später auch die &amp;#039;&amp;#039;Robe à la polonaise&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Robe à la cicassienne&amp;#039;&amp;#039;. Zu den Galakleidern, der &amp;#039;&amp;#039;Grande Parure&amp;#039;&amp;#039;, gehörten ab 1740 die &amp;#039;&amp;#039;Robe à la française&amp;#039;&amp;#039; mit dem &amp;#039;&amp;#039;Manteau à dos flottant&amp;#039;&amp;#039;, um 1779 die &amp;#039;&amp;#039;Robe à la turque&amp;#039;&amp;#039;. Im Winter trug man [[Stepparbeit|Steppkleider]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1770 wurde die europäische Mode stark von England beeinflusst. So wurde ab den 1780er Jahren die &amp;#039;&amp;#039;Robe à l’anglaise&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit einem [[Schal#shawls in Europa|Shawl]] als Galakleid getragen. Zugleich bahnte sich in Frankreich und Italien die [[Mode à la grecque]] an, die in ganz Europa und [[Nordamerika]] bis in die 1820er Jahre das [[Chemisenkleid]] populär machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Afternoon dress MET CI54.48a F.jpg|links|mini|Amerikanisches Tageskleid, ca. 1835, Wolle und Seide, [[Metropolitan Museum of Art]]]]&lt;br /&gt;
In der [[Kleidermode der Restauration und des Biedermeiers|Mode der Restauration]] bekamen Kleider wieder eine deutlich steifere, geschlossenere Linie, die Taille lag aber zunächst weiterhin hoch, in England fast unter den Achseln. Erst 1824 sank die Taille wieder auf ihre natürliche Höhe, die meisten Kleider schlossen nun im Rücken mit Hacken und Ösen oder mit Knöpfen. Der Rock fiel möglichst glatt und faltenlos herab, zum fußfreien Saum hin war er ausgestellt und durch Verzierungen betont. Tages- und [[Ballkleid]]er wurden nun wieder stärker differenziert. Sie unterschieden sich unter anderem in Form und Tiefe des Halsausschnitts und der Verzierung mit [[Rüsche]]n, [[Posament]]en und [[Puffärmel]]n. Aus dem Tageskleid mit genähter Taille entstand später die [[Bluse]] mit separatem Rock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1825, zur Hochzeit des [[Biedermeier]]s, änderte sich endgültig die Silhouette hin zu unbetonten, glatten Schultern und einer engen Taille: Aus den Oberarmpuffen entwickelten sich immer größere, sogenannte Hammelkeulenärmel, die unterhalb der Schulter ansetzten und ihre größte Ausdehnung auf Ellbogenhöhe hatten. Viel getragen wurde die vorne zu öffnende [[Pelisse|Pelisse-Robe]]. Nach einem Höhepunkt der Hammelkeulenärmel in der ersten Hälfte der 1830er Jahre, wurden sie ab 1836 wieder kleiner und lagen schließlich ab 1837 wieder glatt an. Der Rock wurde ab den 1840er Jahren wieder weiter und in Glockenform gebauscht, 1842 kam die [[Krinolinenmode|Krinoline]] auf, die bis in die 1860er Jahre die europäische Kleidermode prägte. Sie wurde vom Reifrock aus Stahlreifen abgelöst, unter anderem durch [[Charles Frederick Worth]] populär gemacht, der zu einer kegelförmigen Kleidersilhouette führte. Ab nun bestimmten Worths Entwürfe für mehrere Jahrzehnte die europäische Damenmode: 1864 führte Worth das [[Prinzesskleid]] ein, sowie &amp;#039;&amp;#039;Tunika&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Peplum&amp;#039;&amp;#039; genannte Kleider, die an die Antikenliebe anknüpften. 1867 kreierte er ein [[Polonaise (Kleid)#Dritte Polonaise (ca. 1870–80)|Polonaise]] genanntes Kleid, dessen Oberrock seitlich und hinten hochgerafft wurde und das mit Veränderungen bis 1888 verbreitet war. Für die [[Spaziergang|Promenade]] wurde die enge Rockform auch mit geknöpften Schoßjacken in der Art eines [[Frack]]rocks kombiniert, so dass hier bereits von [[Kostüm (Damenkleidung)|Damenkostümen]] gesprochen werden kann. Zu Hause bevorzugten die Frauen allerdings das korsettlose [[Teekleid]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Um 1885 standen auch Kleider für die neuen Sportarten wie Radfahren oder Tennis zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit dem 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sweden Vaxholm 1938.jpg|mini|Schwedinnen in Kleidern 1938 ([[Agfa Agfacolor|Agfacolor]]-Foto).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strapless dress, labeled Jiki, c. 1995, polyamide, acetate, elastane - Musée de la mode - Montreal, Canada - DSC07064.jpg|mini|Schulterloses Minikleid, ca. 1995, Montreal, Musée de la mode.]]&lt;br /&gt;
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts erforderten immer weniger Anlässe ein eigenes Kleid; die Unterschiede zwischen den Kleiderarten verwischten. Immer öfter wurden nun auch Röcke mit Blusen getragen. Nur noch das [[Ballkleid]] und das elegante Hauskleid waren in Prinzessform geschnitten. Als Gegenbewegung zur [[Sans-Ventre-Linie]] wurde um die Jahrhundertwende das [[Reformkleidung|Reformkleid]] entwickelt, setzte sich aber nicht durch. In den 1910er Jahren kamen [[Wickelkleid]]er in Mode, auch Tuniken wurden vielfach getragen. 1916, mitten im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], stellte [[Coco Chanel]] einfache [[Hemdblusenkleid]]er vor, 1917 waren dann stoffsparende [[Hänger (Mode)|Kittelkleider]] modern. Nach dem Krieg entstand daraus das [[Charlestonkleid]], auch [[Jäckchenkleid|Jacken-]] und Mantelkleider waren in den 1920er und 1930er Jahren beliebt. Auch Trachtenkleider, etwa das [[Dirndl]], kamen mit dem erstarkenden Nationalismus in Mode. In den 1940er Jahren machte [[Christian Dior]] das [[Cocktailkleid]] populär. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unterschied man Kleider eher nach Material und Schnitt, etwa [[Etuikleid]] und [[Hosenkleid]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
Im Deutschen wird auch jede künstliche Umhüllung eines [[Mensch]]en mitunter als &amp;#039;&amp;#039;Kleid&amp;#039;&amp;#039;, synonym zum Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kleidung&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet, wie zum Beispiel die „[[Beinkleid]]er“. Metaphorisch wird auch die Umhüllung eines Objektes, z.&amp;amp;nbsp;B. das Federkleid eines [[Tier]]es oder der Schutz von empfindlichen Teilen im Maschinenbau (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schanzkleid]]) &amp;#039;&amp;#039;Kleid&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hochzeitskleid]]&lt;br /&gt;
* [[Fleischkleid]]&lt;br /&gt;
* [[Travolta-Kleid]]&lt;br /&gt;
* [[Cheongsam]]&lt;br /&gt;
* [[Muʻumuʻu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dresses|Kleid}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kleid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.modelexikon.de/antike.htm Modelexikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4114219-6|LCCN=sh97005993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenkleidung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Damenoberbekleidung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleid| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zweioeltanks</name></author>
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