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	<title>Klei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:20:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klei&amp;diff=305200&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-11-08T22:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Bodenart. Zu weiteren Bedeutungen siehe: [[Klei (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Deichvorlandnordstrand crop.jpg|mini|hochkant=1.5|Zur Landgewinnung werden in [[Lahnung|Lahnungsfeldern]] parallele [[Grüppen]] angelegt, wobei der jährlich abgelagerte Schlick ausgebaggert wird und nach einigen Jahrzehnten zu Kleiboden reift]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marine clay lumps Norderney 20241017.jpg|mini|160x160px|Kleiklumpen, angeschwemmt am Strand von Norderney]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[Entwässerung|entwässerten]] [[Schlick]],&amp;lt;ref&amp;gt;H.-E. Reineck, W. Siefert: &amp;#039;&amp;#039;Faktoren der Schlickbildung im Sahlenburger und Neuwerker Watt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Küste.&amp;#039;&amp;#039; 35, 1980, S. 26–51.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein extrem feines, [[marines Sediment]], dessen [[Korngröße|Körnung]] bis in den [[Ton (Bodenart)|tonigen]] Bereich reichen kann. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Klei&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[Mittelniederdeutsch]]en und ist verwandt mit &amp;#039;&amp;#039;kleben&amp;#039;&amp;#039;, was ausdrückt, dass Kleiboden dazu neigt, hartnäckig an den Schuhen zu haften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Küste]] ist der Ursprung des Kleibodens die Sedimentation von [[Watt (Küste)|Schlickwatt]] oder Mischwatt, in den [[Ästuar]]en kann Klei auch durch Schlickfall und nachfolgende Entwässerung des Sediments entstehen. Teilweise fielen Wattflächen natürlich oder durch [[Eindeichung]] trocken, so dass sie heute im Inland als [[Marschland#Marschböden|Marschböden]] vorliegen. Der Boden  setzt sich aus höchstens 50 % [[Sand]] zusammen, die [[Bodenart]] ist demnach tonig bis [[Schluff|schluffig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark [[Bindiger Boden|bindige]] Marschböden werden in [[Norddeutschland]] als [[Kleimarsch]], [[Knickmarsch]] oder [[Dwogmarsch]] bezeichnet. In manchen Gegenden bezeichnet man auch bindige Böden anderer Herkunft als Klei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:01-Hyundai-bagger-auf deich.JPG|mini|Auftragung der Kleischicht beim Deichbau in [[Büsum]] (Nordsee)]]Die Kleiböden der Marschen sind generell relativ fruchtbar. Die [[Bodenwertzahl]]en einer Kleimarsch liegen zwischen 65 und 70. Sie sind aber auch [[Minutenboden|Minutenböden]], die nur kurze Bearbeitungszeiträume im Jahr zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner hohen Bindigkeit wird Kleiboden traditionell im [[Deich]]bau genutzt, ebenso beim Bau von [[Warft]]en. Bestanden Deiche früher ausschließlich aus Klei, so ist dies heute bei den wesentlich höher und breiter ausgeführten [[Deich#Deichbau heute|Seedeichen]] an [[Nordsee]], [[Unterelbe]] und [[Unterweser]] nicht mehr möglich, weil Kleiboden nur in begrenzter Menge zur Verfügung steht. Moderne Deiche bestehen stattdessen aus einem [[Sand]]kern, auf den lediglich eine ein bis zwei Meter dicke Kleischicht aufgetragen wird. Sie ist nicht wasserdicht, verlangsamt aber die landeinwärts gerichtete Wasserströmung so weit, dass das Wasser nur noch sickert, ohne dabei [[Küstenerosion|erosiv]] zu wirken. Das [[Qualmwasser]] wird landseitig über [[Drainage (technische Systeme)#Drainage an Flussdeichen|Drainagen]] abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baugrund eignet Kleiboden sich schlecht, da er sich wegen seiner feinen Textur unter Wassereinwirkung verformt und die Gebäude einsacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert wurden in Lehmgebieten, etwa in Ostfriesland, [[Kleiweg|Kleiwege]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Marschland #Marschböden]]&lt;br /&gt;
* [[Gleye]]&lt;br /&gt;
* [[World Reference Base]] (WRB) for Soil Resources&lt;br /&gt;
* [[Kleiweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Streif: &amp;#039;&amp;#039;Das ostfriesische Küstengebiet – Nordsee, Inseln, Watten und Marschen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Geologischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; 57). 2., völlig neubearbeitete Auflage. Gebrüder Borntraeger, Berlin / Stuttgart 1990, ISBN 3-443-15051-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deichverteidigung.de/seedeich.htm Technisches Hilfswerk: Seedeich]&lt;br /&gt;
* [http://www.hamburg.de/Behoerden/Umweltbehoerde/foej/brack/deichbau.htm Umweltbehörde Hamburg: Deichbau]&lt;br /&gt;
* [http://www.abendblatt.de/daten/2007/04/10/721341.html &amp;#039;&amp;#039;Sumpf, Sand, Torf - wo der Boden die neue A20 nicht trägt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 10. April 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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