<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kleestensee</id>
	<title>Kleestensee - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kleestensee"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleestensee&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T22:07:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleestensee&amp;diff=2260319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kleestensee&amp;diff=2260319&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T07:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Kleestensee&lt;br /&gt;
|BILD = Kleesten Kleestensee 2011-03-29 199.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Kleestensee vom Ostufer (2011)&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 53/38/1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 12/7/11/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-MV&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]], [[Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = Graben&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Graben zur [[Lüschow (See)|Lüschow]]&lt;br /&gt;
|INSELN =&lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Kleesten]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 46.1&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.085&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 0.48&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.22&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = 1.25&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = &lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleestensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (teils auch als &amp;#039;&amp;#039;Kleestener See&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) ist ein 8,5 Hektar großer [[See|Wuellsee]] in der Gemeinde [[Dobbertin]] im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Das steile Südufer ist als [[Flächennaturdenkmal]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-12 |url=http://www.kreis-pch.de/cms/Parchim_prod/Parchim/Tourismus_und_Natur/Die_Natur/_pdf/natur-fnd.pdf |text=Flächennaturdenkmale im Landkreis Parchim |archivebot=2025-12-16 20:59:17 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Kleestensee liegt in einer Rinne, die sich vom etwa 300 Meter nördlich befindlichen Ort [[Kleesten]] bis zum See [[Lüschow (See)|Lüschow]] erstreckt. Diese Rinne besteht zum Großteil aus Grünland, die Hänge sind bewaldet. Das wenig gegliederte Gewässer besitzt maximale Ausdehnungen von etwa 480 × 220 Metern. Es wird von einem südlich von Kleesten beginnenden Graben durchflossen, der das Wasser zur Lüschow abführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flächennaturdenkmal Südlicher Steilhang des Kleestener Sees ==&lt;br /&gt;
Das Flächennaturdenkmal hebt sich als Steilhang mit einer Neigung von über 50° deutlich von seiner näheren Umgebung, einer flachwelligen [[Sander]]landschaft, ab. Das Schutzgebiet befindet sich am Nordrand des gleichnamigen Forstreviers im [[Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide]]. Eine wirtschaftliche Nutzung der Holzbestände findet nicht statt. Sämtliches Totholz verbleibt auf der Fläche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet ist über Wanderwege nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Kleesten wurde bei der Bewidmung des [[Kloster Dobbertin|Klosters Dobbertin]] 1227 zuerst als Gewässer genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB I. (1863) Nr. 343&amp;lt;/ref&amp;gt; 1257 als slawisches Dorf erwähnt, kam es Ende des 13. Jahrhunderts in Klosterbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB II. (1864) Nr. 680&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ende der [[Reformation]] blieb der Kleestener Landweg auch 1572 eine der wichtigsten von Norden nach Süden durch die Schwinzer Heide gehende Verkehrsverbindung. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde 1634 auch Kleesten zerstört und lag 1646 noch gänzlich [[Wüstung|wüst]].&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 3.2-3/1 &amp;#039;&amp;#039;Landeskloster / Klosteramt Dobbertin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4451&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1704 hatte das Klosteramt eine [[Meierhof|Meierei]], auch Schäferei genannt, mit 490 Schafen angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Beichtkinderverzeichnis 1704, [[Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch den schlechten sandigen Ackerboden wurden große Teile der Feldmark aufgeforstet, der Kleestener Gutshof 1907 aus der Pacht genommen und dem Schwinzer Forstrevier der klösterlichen Forst angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanzen- und Tierwelt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleesten Kleestensee Steilhang 2011-03-29 207.JPG|mini|Steilhang am See (2011)]]&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Baumbestand wurde über viele Jahrhunderte, bedingt durch die Nährstoffarmut, durch die Pionierholzart [[Waldkiefer|Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;) dominiert. Heute werden die über 250-jährigen Kiefern durch die ungebremste [[Sukzession (Biologie)|Sukzession]] an den Rand ihrer Existenzfähigkeit gedrängt; denn unter dem Schirm der Kiefern konnten sowohl [[Stieleiche]]n (&amp;#039;&amp;#039;Quercus robur&amp;#039;&amp;#039;) als auch die [[Rotbuche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fagus sylvatica&amp;#039;&amp;#039;) Fuß fassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Bild ist ein natürlicher Mischbestand mit zunehmender Dominanz der Rotbuche und dem allmählichen Absterben der Kiefer. Im Uferrandbereich sind [[Schwarz-Erle|Schwarzerlen]] (&amp;#039;&amp;#039;Alnus glutinosa&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Schwarzer Holunder|Schwarze Holunder]] (&amp;#039;&amp;#039;Sambucus nigra&amp;#039;&amp;#039;) zu finden. Randlich wurden [[Gewöhnliche Rosskastanie|Rosskastanien]] (&amp;#039;&amp;#039;Aesculus hippocastanum&amp;#039;&amp;#039;) gepflanzt. Der [[Eingriffeliger Weißdorn|Eingriffelige Weißdorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Crataegus monogyna&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Schlehdorn|Schlehe]] (&amp;#039;&amp;#039;Prunus spinosa&amp;#039;&amp;#039;) bilden natürliche Begleitstraucharten des Kiefern-Buchen-Mischwaldes. Durch das Absterben der Kiefern ist ein außergewöhnlich hoher Totholzanteil im Gebiet vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südlichen Rand befindet sich eine über 250-jährige fünfstämmige Kiefer (&amp;#039;&amp;#039;Pinus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Höhe von fast 33 Metern und einem Stammdurchmesser von 4,7 Metern, die 1979 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Beschluss des Rates des Kreises Lübz Nr. 56-14/79 vom 4. Juli 1979&amp;lt;/ref&amp;gt; ND. Nr. 34. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hohltaube]] (&amp;#039;&amp;#039;Columba oenas&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Schwarzspecht]] (&amp;#039;&amp;#039;Dryocopus martius&amp;#039;&amp;#039;) wurden als Brutvögel in den Höhlenbäumen nachgewiesen. Der [[Abendsegler]] (&amp;#039;&amp;#039;Nyctalus&amp;#039;&amp;#039;), die [[Fransenfledermaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Myotis nattereri&amp;#039;&amp;#039;) und das [[Braunes Langohr|Braune Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus auritus&amp;#039;&amp;#039;) haben Sommerquartiere in diesem 1,74 Hektar großen Flächennaturdenkmal. Die Hohltaube gilt als gefährdeter Brutvogel in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Koch: &amp;#039;&amp;#039;Sicherung von Naturdenkmälern im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide.&amp;#039;&amp;#039; Woosten 2010, unveröffentlicht, Anhang B&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleesten Kleestensee verlassenes Haus 2011-03-03 250.JPG|mini|Zustand der Datsche 2011, danach entfernt]]&lt;br /&gt;
Am Kleestensee hatte [[Bernhard Quandt]] eine [[Datsche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Volker Beiche, Walter Kintzel: &amp;#039;&amp;#039;Geschützte Bäume im Landkreis Parchim&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzarbeit in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Güstrow 2009, Heft 1, S. 24&lt;br /&gt;
* Klaus Weidermann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Wald-, Forst- und Siedlungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Aus Kultur und Wissenschaft; Heft 1.&amp;#039;&amp;#039; [[Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide]] (Hrsg.). Karow, 1999. S. 5–55&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Gedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburgisches Urkundenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
[[Landeshauptarchiv Schwerin]] (LHAS)&lt;br /&gt;
* LHAS 3.2-3/1 &amp;#039;&amp;#039;Landeskloster/Klosteramt Dobbertin.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* LHAS 5.12-4/2 &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgisches Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobbertin-Lüschow-Goldberg (Wiebeking 1786).jpg|mini|Wiebekings Karte (1786)]]&lt;br /&gt;
* [[Wiebeking]]sche Karte von Mecklenburg 1786.&lt;br /&gt;
* Wirtschaftskarte Forstamt Dobbertin 1927/1928.&lt;br /&gt;
* Offizielle Rad- und Wanderkarte Nossentiner/Schwinzer Heide 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kleestensee}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|Kleestensee|NAME=Kleestensee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dobbertin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Mildenitz|SKleestensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Naturdenkmalkategorie wurde in der Weiterleitung gesetzt--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>