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	<title>Klebrige Primel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:30:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klebrige_Primel&amp;diff=168424&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-21T12:22:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Klebrige Primel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Primula glutinosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Franz Xaver Freiherr von Wulfen|Wulfen]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Auricula&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Sektion&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Auriculastrum&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untergattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Primeln&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Primula&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Primuloideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Primelgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Primulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Primula-glutinosa-plant.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Klebrige Primel (&amp;#039;&amp;#039;Primula glutinosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klebrige Primel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Primula glutinosa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Pflanzenart, die zur Gattung der [[Primeln]] (&amp;#039;&amp;#039;Primula&amp;#039;&amp;#039;) gehört.&lt;br /&gt;
Weitere [[Trivialname]]n sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blauer Speik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roter Speik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Primula glutinosa Atlas Alpenflora.jpg|mini|Klebrige Primel (&amp;#039;&amp;#039;Primula glutinosa&amp;#039;&amp;#039;), Illustration &amp;lt;br /&amp;gt;in {{person|Anton Hartinger}}, [[commons:Category:Atlas der Alpenflora|&amp;#039;&amp;#039;Atlas der Alpenflora&amp;#039;&amp;#039;]] (1882)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PrimulaGlutinosaKaunergrat.JPG|mini|Klebrige Primel am [[Kaunergrat]] in 3000 Meter Meereshöhe]]&lt;br /&gt;
Die [[Mehrjährige Pflanze|mehrjährige]] [[krautige Pflanze]] erreicht Wuchshöhen von 2 bis 10 Zentimeter. Sie wächst oft rasenartig und ist scheinbar kahl, hat jedoch zahlreiche klebrige, kurze [[Trichom|Drüsenhaare]] an den Blättern. Die grundständigen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind etwa 6 Zentimeter lang und vorn fein gezähnt. Sie sind lanzettlich-keilförmig oder länglich-lanzettlich, 2 bis 6 Zentimeter lang und 3 bis 7 Millimeter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Sie sind langsam in den kurzen und meist breiten Stiel verschmälert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die duftenden [[Blüte]]n sitzen in einem 1- bis 7- (meist 3-4) blütigen, [[Dolde|doldigen]] [[Blütenstand]]. Die breit eiförmigen, etwa 7 bis 11 Millimeter langen [[Tragblätter]] sind rotbraun wie auch die oft kürzeren [[Kelchblatt|Kelche]]. Der Kelch ist 4 bis 8 Millimeter lang mit eiförmigen, stumpfen, anliegenden Zipfeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die Blüte duftet stark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die Krone weist einen Durchmesser von 10 bis 18 Millimeter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; auf, ist rotviolett bis dunkelblau und am Schlund mit einem dunkleren Ring versehen. Sie ist anfangs dunkelblau, später schmutzig violett. Der Kronsaum hat tief ausgerandete Kronzipfel. Die Fruchtkapsel ist etwas kürzer als der Kelch. Die Samen sind ziemlich stark geflügelt und glatt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juni bis August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 66.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Klebrige Primel bevorzugt feuchten Felsschutt, Weidenspaliere und Krummseggenrasen und kommt auf kalkarmen Böden bis in Höhenlagen von 3100 m vor. Die Klebrige Primel braucht sauren, lange schneebedeckten, flachgründigen,  humosen Untergrund. Ihr Sekret wird von winzigen, auch mit der Lupe kaum sichtbaren Haaren abgeschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besiedelt kalkarme, ruhende Schutthalden und lückige alpine Rasen über kalkarmem oder kalkfreiem Gestein. Sie ist eine Charakterart des Primulae-Caricetum curvulae aus dem Verband Caricion curvulae.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ihre Wuchsorte lange vom Schnee bedeckt bleiben, blüht sie ziemlich spät, nämlich von Juni bis August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet reicht vom [[Unterengadin]] bis zur [[Steiermark]]. In Österreich subalpin bis alpin in den Bundesländern Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg verbreitet. In den Zentralalpen zerstreut, in den Karnischen Alpen selten. In Mitteleuropa ist sie selten; sie kommt vor in den Zentralalpen zwischen Vorarlberg, Graubünden, Kärnten und der Steiermark. Sie steigt in Südtirol am Becher bei [[Ridnaun]] und im [[Pfossental]] bis 3100 Meter Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist eine typische Ostalpenpflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 2 (mäßig trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 2 (sauer), Temperaturzahl T = 1 (alpin und nival), Nährstoffzahl N = 1 (sehr nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeaanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die sogenannten „[[Speikboden|Speikböden]]“ der Tiroler Alpen beziehen sich auf diese Primel und nicht auf den [[Echter Speik|Echten Speik]] (&amp;#039;&amp;#039;Valeriana celtica&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klebrige Primel kann an Stellen, wo [[Silikat]] und [[Kalkstein|Kalk]] aufeinander treffen, fruchtbare Kreuzungen erzeugen. Das Resultat wird als &amp;#039;&amp;#039;Primula × pubescens&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tirol werden die Pflanzen den Wiegenkindern unter das Kopfkissen gelegt, damit sie schwindelfrei werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Xaver Finkenzeller: &amp;#039;&amp;#039;Alpenblumen&amp;#039;&amp;#039;, München 2003, ISBN 3-576-11482-3&lt;br /&gt;
* Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora von Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]]. Ulmer, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-8001-3461-6.&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Aichele]], Heinz-Werner Schwegler: &amp;#039;&amp;#039;Die Blütenpflanzen Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;, Franckh-Kosmos-Verlag, 2. überarbeitete Auflage 1994, 2000, Band 3, ISBN 3- 440-08048-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=738}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1036250|WissName=Primula glutinosa Jacq.|Abruf=2022-05-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 3, Seite 1780–1782. Verlag Carl Hanser, München 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Primula glutinosa|Klebrige Primel (&amp;#039;&amp;#039;Primula glutinosa&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|4559|Primula glutinosa Wulf.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Primeln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenflora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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