<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klaus_Wildenhahn</id>
	<title>Klaus Wildenhahn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Klaus_Wildenhahn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Wildenhahn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T03:17:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Wildenhahn&amp;diff=1113926&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WiseWoman: /* Biographie */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Wildenhahn&amp;diff=1113926&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-01T19:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biographie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Klaus Wildenhahn.jpg|mini|Klaus Wildenhahn (1995)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Wildenhahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1930]] in [[Bonn]]; † [[9. August]] [[2018]] in [[Hamburg]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Bettina Müller |url=https://taz.de/Nachruf-Klaus-Wildenhahn/!5527251/ |titel=Nachruf Klaus Wildenhahn: Ein Meister der Grautöne |werk=taz.de |datum=2018-08-11 |abruf=2024-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.presseportal.de/pm/6561/4032317&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Dokumentarfilm]]er und gilt mit seinen Arbeiten und seiner Lehrtätigkeit als einer der einflussreichsten deutschen Dokumentarfilmregisseure des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adk.de/de/aktuell/veranstaltungen/i_2008/Klaus-Wildenhahn.htm Mitglieder stellen vor. Klaus Wildenhahn: „Der Körper des Autoren“], [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Wildenhahn war das späte und einzige Kind des [[Tischler]]s, Tapezierers und späteren kaufmännischen Direktors einer Möbelfabrik Max Wildenhahn und seiner Frau Nora, geb. von Sochatzki, einer Krankenschwester. Während des Studiums der Soziologie, Publizistik und Politologie an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] erhielt er ein Austausch[[stipendium]] für die [[Colgate University]] in Hamilton, [[Vereinigte Staaten|USA]]. Er brach das Studium nach einem Jahr wieder ab und war von 1954 bis 1958 als [[Krankenpfleger]] in der Nervenheilanstalt &amp;#039;&amp;#039;Banstead Hospital&amp;#039;&amp;#039; in [[London Borough of Sutton|Sutton]], Surrey bei [[London]] tätig. Er heiratete eine Japanerin und sie bekamen zwei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Den Dokumentarfilmer Klaus Wildenhahn interessiert der Alltag, „der Zustand nach der Sensation“: Beobachter, nicht Voyeur |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=11 |Datum=1993 |Online=https://www.zeit.de/1993/11/beobachter-nicht-voyeur/seite-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Begegnung mit dem britischen Dokumentarfilmer [[Richard Leacock]] inspirierte ihn dazu, als Dokumentarfilmer mit der Methode des [[Direct Cinema]] zu arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;3sat&amp;quot;&amp;gt;[http://www.3sat.de/page/?source=/film/144711/index.html Der Dokumentarist Klaus Wildenhahn], 3sat, 15. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Handkamera mit 16-mm-Film ermöglichte Klaus Wildenhahn, Personen und Ereignisse direkt einzufangen. Ohne eine hemmende Distanz und an „reiner Beobachtung“ orientiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Flyer, Klaus Wildenhain – Dokumentationen 1964–1991, Das mobile Kino, Hamburg 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 begann er beim [[Norddeutscher Rundfunk|Norddeutschen Rundfunk]] (NDR). Er erlernte als Regie-Assistent beim [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR]] das Filmhandwerk bei der Herstellung von Werbespots für die [[ARD-Fernsehlotterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1964 arbeitete er als &amp;#039;&amp;#039;Realisator&amp;#039;&amp;#039; bei dem von [[Rüdiger Proske]] entwickelten politischen Fernsehmagazin [[Panorama (Magazin)|Panorama]]. Dort produzierte er unter anderem folgende Beiträge:&lt;br /&gt;
* 1961: Der merkwürdige Tod des Herrn [[Dag Hammarskjöld|Hammarskjöld]], 45 Min.&lt;br /&gt;
* 1962: Der Tod kam wie bestellt, 45 Min.&lt;br /&gt;
* 1964: CDU-Parteitag, 5 Min.&lt;br /&gt;
* 1964: CSU-Landesversammlung, 5 Min.&lt;br /&gt;
* 1964: SPD-Parteitag, 5 Min.&lt;br /&gt;
* 1964: Parteitag 64, 18 Min. (wurde vom [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] zurückgezogen und erst 17 Jahre später gekürzt gesendet)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Filmportal&amp;quot;&amp;gt;{{Filmportal|f75729bb909446878dcf42fbff0a1545|abruf=2021-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1964: Zwischen drei und sieben Uhr morgens, 9 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Weggang von Proske aus der &amp;#039;&amp;#039;Panorama&amp;#039;&amp;#039;-Redaktion 1964 ging Wildenhahn in die Abteilung Fernsehspiel des NDR, für die er ausschließlich Dokumentarfilme realisierte. Daneben arbeitete er von 1968 bis 1972 als Regie-Dozent an der [[Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin|Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin]] (dffb).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Filmportal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1972 erschien sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Über synthetischen und dokumentarischen Film&amp;#039;&amp;#039;, eine „einflussreiche theoretische Reflexion über Methode und Technik des Dokumentarfilms“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ha&amp;amp;dig=2011%2F02%2F24%2Fa0053&amp;amp;cHash=e7bde21658e2590a0a7f43cfe982c266 taz 24. Feb. 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der zweite Teil einer 1970/71 entstandenen Dokumentation über die Berliner Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; wurde auf Einspruch des Verlegers hin nicht gesendet und vernichtet. Ein vierteiliger Dokumentarfilm über die Schließung eines [[Volkswagen AG|VW]]-Werkes in [[Emden]], den er zusammen mit der Filmemacherin und Kamerafrau [[Gisela Tuchtenhagen]] realisiert hatte (&amp;#039;&amp;#039;Emden geht nach USA&amp;#039;&amp;#039;, 1975/76) stieß auf ablehnende Reaktionen der Regionalpresse, vieler Zuschauer und einflussreicher CDU-Politiker. Niedersachsen drohte dem NDR mit Aufhebung des Staatsvertrages. Daraufhin setzte der NDR zur besten Sendezeit (20:15 Uhr) eine Live-Sendung ins Programm, in der sich Tuchtenhagen und Wildenhahn der Kritik stellten. Die Filmkritik feierte die Filme als „alternatives Fernsehen“ und der erste Teil wurde 1978 mit dem [[Adolf-Grimme-Preis 1978|Adolf-Grimme-Preis]] mit Gold ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.grimme-institut.de/_old_scripts/preis/preistraeger/pt_1978.html |text=grimme-institut.de |wayback=20150924023748 |archiv-bot=2019-04-23 08:55:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wildenhahn ging aus Enttäuschung über die Reaktion des NDR ein Jahr zum Hörfunk des WDR und zog nach Köln. Später aktivierte er wieder seinen Vertrag mit dem NDR und drehte nun einige Filme im Ruhrgebiet, u.&amp;amp;nbsp;a. den Film mit Pina Bausch &amp;#039;&amp;#039;Was tun Pina Bausch und ihre Tänzer in Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Klaus Wildenhahn bei Dreharbeiten zum Dokumentarfilm &amp;quot;Die Liebe zum Land&amp;quot;.jpg|mini|Klaus Wildenhahn im Gespräch mit einem Landarbeiter, Dreharbeiten zum Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Die Liebe zum Land&amp;#039;&amp;#039; (1973)]]&lt;br /&gt;
Ab 1981 war er bis zu seiner Pensionierung Redakteur im Bildungsprogramm des N3 (heute: NDR Fernsehen) und gehörte mehrfach der Programmkommission der [[Duisburger Filmwoche]] an. 1993 initiierte er die NDR-Sendereihe „Der Dokumentarische Blick“. 1998 wurde er Gründungsmitglied der Filmwerkstatt „Dokumentarisch Arbeiten“ e.&amp;amp;nbsp;V., einem Zusammenschluss von Dokumentarfilmern zur Diskussion dokumentarischer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 erschien in der DVD-Reihe &amp;#039;&amp;#039;Die großen Dokumentaristen&amp;#039;&amp;#039; die Box &amp;#039;&amp;#039;Dokumentarist im Fernsehen&amp;#039;&amp;#039; mit 14 seiner Filme auf 5&amp;amp;nbsp;DVDs. Die Auswahl traf Wildenhahn selbst, die Edition wurde von [[Hans-Michael Bock]] ([[CineGraph]]) sowie Christa Donner und Peter Paul Kubitz ([[Deutsche Kinemathek]]) betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde 2010 zu seinem 80. Geburtstages das Porträt mit und über ihn &amp;#039;&amp;#039;Ostende, 3 Uhr nachmittags&amp;#039;&amp;#039; von [[Quinka Stoehr]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.quinkastoehr.de/filme/ostende-3-uhr-nachmittags Quinka Stoehr: Ostenende, 3 Uhr nachmittags] abgerufen am 19. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 3Sat und später im NDR ausgestrahlt. Die lange Fassung &amp;#039;&amp;#039;Klaus Wildenhahn. Direct! Public and Private&amp;#039;&amp;#039; wurde in Kinos und Festivals ausgewertet, bei vielen dieser Vorführungen war er zugegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 erschien zu seinem 85. Geburtstag sein letztes Buch &amp;#039;&amp;#039;Abendbier in flacher Gegend&amp;#039;&amp;#039;, das, herausgegeben von Eva Orbanz, ausgewählte lyrische Texte versammelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.epd-film.de/meldungen/2015/klaus-wildenhahn-wird-85-ein-geburtstagsgruss |titel=Klaus Wildenhahn wird 85. Ein Geburtstagsgruß |hrsg=epd Film |abruf=2018-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildenhahn lebte zuletzt in Hamburg auf Sankt Pauli zusammen mit seiner Lebensgefährtin Franziska Rosentreter, wo er im August 2018 im Alter von 88 Jahren starb. Viele Jahre hatten sie gemeinsam außerdem eine Zweitwohnung in [[Ostende]]. Hier war seine Mutter als Krankenschwester während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] eingesetzt. Zum Fronteinsatz hatte sie sich aus Kriegsbegeisterung freiwillig gemeldet. Die Kriegserlebnisse machten sie zur überzeugten Pazifistin und später zur absoluten Gegnerin von Hitler. Das hat ihn nachhaltig geprägt und obwohl er eine schwierige Beziehung seiner Mutter gegenüber hatte, war er ihr sehr dankbar dafür. Später machte er den Film &amp;#039;&amp;#039;Reise nach Ostende&amp;#039;&amp;#039;, auf Spuren des I. Weltkrieges in Belgien. Der Titel des Dokumentarfilmes über ihn (&amp;#039;&amp;#039;Ostende, 3 Uhr nachmittags&amp;#039;&amp;#039;) bezieht sich auf diese biografische Komponente und war sein eigener Vorschlag, im Film festgehalten in einem lyrischen Text, den er über sich verfasst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width:100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1965: Bayreuther Proben, 69 Min. und 31 Min.&lt;br /&gt;
* 1965: Eine Woche Avantgarde für Sizilien, 43 Min.&lt;br /&gt;
* 1965 und 1966: [[Jimmy Smith|Smith, James O.]] – Organist, USA, 2 Teile&lt;br /&gt;
* 1966: [[John Cage]], 58 Min.&lt;br /&gt;
* 1967: 498, Third Avenue, 83 Min.&lt;br /&gt;
* 1967: In der Fremde, 81 Min. und 60 Min.&lt;br /&gt;
* 1967/1968: [[Heiligabend auf St. Pauli]], 50 Min.&lt;br /&gt;
* 1968: Harlem Theater, 110 Min.&lt;br /&gt;
* 1968/1969: Der Reifenschneider und seine Frau, 67 Min.&lt;br /&gt;
* 1969: Wochenschau II, 27 Min. (mit der Gruppe Wochenschau)&lt;br /&gt;
* 1969: Institutssommer, 92 Min.&lt;br /&gt;
* 1969/1970: Wochenschau III, 60 Min. (mit der Gruppe Wochenschau)&lt;br /&gt;
* 1970/71: Ein Film für West-Berliner Zeitungsleser und Journalisten – [[Der Tagesspiegel]], 2 Teile&amp;lt;br /&amp;gt;(Der 2. Teil wurde wegen Einspruch des Verlegers nicht gesendet und vernichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Filmportal&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 1971: Der [[Hamburger Aufstand]] Oktober 1923, 3 Teile (zusammen mit [[Gisela Tuchtenhagen]] und Rainer Etz)&lt;br /&gt;
* 1971/72: Harburg bis Ostern, 78 Min.&lt;br /&gt;
* 1973/74: Die Liebe zum Land, 2 Teile (Co-Autorin [[Gisela Tuchtenhagen]])&lt;br /&gt;
* 1974: 5 Bemerkungen zum Dokumentarfilm, 63 Min. (Co-Autor, Regie: Gisela Tuchtenhagen)&lt;br /&gt;
* 1974/75: Der Mann mit der roten Nelke, 62 Min. (Co-Autorin Gisela Tuchtenhagen)&lt;br /&gt;
* 1975/76: Emden geht nach USA, 4 Teile (Co-Autorin Gisela Tuchtenhagen)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1975/76: Im Norden das Meer (…) Annäherungen an eine norddeutsche Provinz, 66 Min.&lt;br /&gt;
* 1978/1999: Tor 2, 32 Min.&lt;br /&gt;
* 1980: Der Nachwelt eine Botschaft – ein Arbeiterdichter, 55 Min. und 108 Min.&lt;br /&gt;
* 1981: Bandoneon, 2 Teile, 2. Teil mit [[Günter Westerhoff]]&lt;br /&gt;
* 1982: Was tun [[Pina Bausch]] und ihre Tänzer in Wuppertal? 120 Min.&lt;br /&gt;
* 1983/84: Ein Film für Bossack und [[Richard Leacock|Leacock]], 113 Min.&lt;br /&gt;
* 1984/85: Yorkshire, 2 Teile (Dokumentation der [[Britischer Bergarbeiterstreik 1984/1985|Bergarbeiterstreiks 1984]] in [[Yorkshire]])&lt;br /&gt;
* 1986: Berlin, DDR &amp;amp; ein Schriftsteller April-Mai ’86, 99 Min. (Porträt des Schriftstellers [[Christoph Hein]])&lt;br /&gt;
* 1986: Pina Bausch: »Walzer«. 41 Minuten aus den Proben&lt;br /&gt;
* 1987: Stillegung, 86 Min.&lt;br /&gt;
* 1988/89: Rheinhausen, Herbst ’88, 86 Min. (Nach der Schließung der [[Hütten- und Bergwerke Rheinhausen|Hüttenwerke Rheinhausen]])&lt;br /&gt;
* 1988/89: Mister Evans geht durch Hamburg, 44 Min.&lt;br /&gt;
* 1989: Barmbek: Der Aufstand wird gebrochen, 43 Min.&lt;br /&gt;
* 1989: Reise nach Ostende, 117 Min.&lt;br /&gt;
* 1990: Der König geht, 105 Min.&lt;br /&gt;
* 1991: Noch einmal HH 4, Reeperbahn nebenan, 90 Min.&lt;br /&gt;
* 1991: Reeperbahn nebenan, 17 Kurzfilme&lt;br /&gt;
* 1992: Freier Fall: Johanna K., 92 Min.&lt;br /&gt;
* 1993: Reiseführer durch 23 Tage im Mai, 120 Min.&lt;br /&gt;
* 1994: Die dritte Brücke ein Film aus Mostar Spätsommer ’94, 80 Min.&lt;br /&gt;
* 1995: Reise nach Mostar, 98 Min.&lt;br /&gt;
* 2000: Ein kleiner Film für Bonn, 116 Min.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Retrospektiven ==&lt;br /&gt;
* 1989: [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste (Berlin)/West]]&lt;br /&gt;
* 1989: Fernsehsender [[3sat]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm]]&lt;br /&gt;
* 1990: Fernsehsender [[Eins Plus (Kulturprogramm)|Eins Plus]]&lt;br /&gt;
* 2011: [[Internationales Dokumentarfilmfestival München|DOK.fest München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1969: Der goldene Bildschirm (Preis der Fernsehkritik)&lt;br /&gt;
* 1978: [[Adolf-Grimme-Preis 1978|Adolf-Grimme-Preis]] mit Gold für den ersten Teil des Dokumentarfilms &amp;#039;&amp;#039;Emden geht nach USA&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit [[Gisela Tuchtenhagen]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.grimme-institut.de/_old_scripts/preis/preistraeger/pt_1978.html |titel=Preisträger 1978 |hrsg=grimme-institut.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150924023748/http://www.grimme-institut.de/_old_scripts/preis/preistraeger/pt_1978.html |archiv-datum=2015-09-24 |abruf=2015-05-29 |archiv-bot=2019-04-23 08:55:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1993: Mitglied der [[Akademie der Künste Berlin]]&lt;br /&gt;
* 2011: Preis für das Gesamtwerk beim Mille Occhi Filmfest 2011 [[Triest]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imilleocchi.com/?q=node/1142 imilleocchi 2011] (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Klaus Wildenhahn: &amp;#039;&amp;#039;Über synthetischen und dokumentarischen Film. 12 Lesestunden erschienen 1973 bei der DFFB, Berlin als Typoskript.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Hilmar Hoffmann]] und Walter Schobert. [[Kommunales Kino]], Frankfurt am Main 1975 (231 Seiten).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Reise in die Legende und zurück&amp;#039;&amp;#039; (Journey to a legend and back. The British realistic film). Hrsg. von [[Stiftung Deutsche Kinemathek]]. Essays von Klaus Wildenhahn. Spiess, Berlin 1977, ISBN 3-920889-51-7, S.&amp;amp;nbsp;165–210 (213 Seiten, Abbildungen, Filmographie und Literaturverzeichnis).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Teilstücke – Über mein dokumentarisches Arbeiten in einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt in ‚Fernseh-Dokumentarismus‘ 1992&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 der Reihe GLOSE UP. Haus des Dokumentarfilms.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mimesis und die Wirkung der Schnulze – Filmtheorie Nr.&amp;amp;nbsp;2.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte 1997. Kellner Verlag, Hamburg.&lt;br /&gt;
* Klaus Wildenhahn: &amp;#039;&amp;#039;Der Körper des Autoren &amp;#039;&amp;#039;[sic!]&amp;#039;&amp;#039;. Filmtheorie Nr.&amp;amp;nbsp;3.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von René Schöttler. Materialverlag, Hamburg 2005, ISBN 3-938158-21-2 (176 Seiten, Abbildungen).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abendbier in flacher Gegend – Filmtheorie Nr. 4.&amp;#039;&amp;#039; Ediert und eingeleitet von Eva Orbanz. Verbrecher Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-95732-076-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Hißnauer: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Schule – Klaus Wildenhahn – Eberhard Fechner. Fernsehdokumentarismus der zweiten Generation.&amp;#039;&amp;#039; In: Becker, Andreas R. et al. (Hrsg.): Medien – Diskurse – Deutungen. Dokumentation des 20. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloquiums. Marburg: Schüren-Verlag 2007, S. 118–126.&lt;br /&gt;
* Christian Hißnauer, Bernd Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Wegmarken des Fernsehdokumentarismus: Die Hamburger Schulen&amp;#039;&amp;#039;. UVK, Konstanz 2013, ISBN 978-3-86764-387-0.&lt;br /&gt;
* Nicolaus Schröder (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Klaus Wildenhahn, Dokumentarist.&amp;#039;&amp;#039; Freunde der Deutschen Kinemathek, Berlin 2001, 157 S., Ill., Heft 92.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Egon Netenjakob]] |Titel=Die Liebe zum Fernsehen und ein Portrait des festangestellten Filmregisseurs Klaus Wildenhahn |Auflage=1. |Verlag=Volker Spiess |Ort=Berlin |Datum=1984 |ISBN=3-88435-089-7 |Kommentar=Publikation der Stiftung Deutsche Kinemathek, Red.: Hans Helmut Prinzler. Detaillierte Filmografie S. 194–234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilm/Portrait mit ihm und über ihn ==&lt;br /&gt;
* „Klaus Wildenhahn. Direct! Public and Private“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Filmportal|44ed091b99f64e5fbfeb4881e6820321|Klaus Wildenhahn. Direct! Public and Private|abruf=2021-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dokumentarfilm mit und über Klaus Wildenhahn, Deutschland, 2010, 84 Min., Buch und Regie: Quinka F. Stoehr, Kamera: Volker Tittel, Stefan Grandinetti, Quinka Stoehr, Montage: Margot Neubert Maric; Dramaturgische Beratung: Rainer Komers; Redaktion: Katya Mader (ZDF/3sat), Bernd Michael Fincke (NDR); Produktion: StoehrMedien und NDR, ZDF/3sat.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostende, 3 Uhr nachmittags – Der Dokumentarist Klaus Wildenhahn.&amp;#039;&amp;#039; Fernseh-Dokumentation, Deutschland, 2010, 59 Min., Buch und Regie: Quinka F. Stoehr, Produktion: [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]], [[3sat]], Erstausstrahlung: 15. Juni 2010, s. a. [http://www.wolfsiehtfern.de/2016/01/ostende-3-uhr-nachmittags-der-dokumentarist-klaus-wildenhahn-von-quinka-f-stoehr/ Filmbesprechung] von Fritz Wolf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das Kriterium für Wahrheit und Würde des Dokumentarfilms liegt Wildenhahn zufolge in einer besonderen Nähe des Filmenden zum Gefilmten. Sie ist nicht in erster Linie ästhetisch definiert, sondern moralisch und politisch. Die Tugend des Dokumentarfilmers zeigt sich in der behutsamen, gespannten und geduldigen Beobachtung von sozialen Prozessen und Menschen, die in der politischen und kulturellen Öffentlichkeit gewöhnlich nicht repräsentiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tugenden des Dokumentarfilm-Handwerks sind demnach: Langzeitbeobachtung, möglichst unauffälliges, der ‚Erzählung‘ des Protagonisten sich anpassenden Filmen, lange Kameraeinstellungen, selbstlose, (wie) vom Rohmaterial selbst hervorgebrachte Montage, Eliminierung oder Minimalisierung der Kommentarebene, keine synthetischen, zwischen Zuschauer und ‚Erzähler‘ sich drängenden ‚synthetischen‘ Filmelemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derart seine Form immer nur auf- oder herausfindend, nicht eigenmächtig bestimmend oder erfindend ist der konsequent altruistische Dokumentarfilm wildenhahnscher Prägung das Gegenteil von Formalismus: der dokumentarische Inhalt sucht und bestimmt seine Form.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Cinegraph&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;(Hrsg. [[Hans-Michael Bock]]) {{Webarchiv |url=http://www.filmsite.de/klaus_wildenhahn.htm |text=filmmakersweb.de, 2007 |wayback=20071021112605}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0928537}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.filmwerkstatt.muenster.de/media/pdf/wildenhahn.pdf |titel=Retrospektive von und mit Wildenhahn |hrsg=[[Filmclub Münster]] |datum=2004 |format=PDF; 716 kB |offline=1 |abruf=2018-08-12 |abruf-verborgen=1 |kommentar=[http://www.filmwerkstatt.muenster.de/filmclub/archiv_wildenhahn_1_2004.html html]}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|f75729bb909446878dcf42fbff0a1545|Dossier zu  Klaus Wildenhahn}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Raimund Hoghe]] |url=https://www.zeit.de/1993/11/beobachter-nicht-voyeur/komplettansicht |titel=Beobachter, nicht Voyeur |werk=[[Die Zeit]] |datum=1993-03-12 |abruf=2018-08-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.filmsite.de/klaus_wildenhahn.htm |titel=Der Körper des Autoren – Kino Lectures von und mit Klaus Wildenhahn |werk=filmsite.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071021112605/http://www.filmsite.de/klaus_wildenhahn.htm |archiv-datum=2007-10-21 |abruf=2018-08-12 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Filmobiografie, Auszeichnungen, Festivalteilnahmen und Retrospektiven, Filme, Literatur}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Christian Iseli |url=http://www.ifilm.ch/filmwerkstatt/mitglieder/klaus_wildenhahn.html |titel=Filmwerkstatt Mitglieder: Klaus Wildenhahn |werk=ifilm.ch |datum=2006-03-30 |abruf=2018-08-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118771779}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=P3VSqAayAVE dokART | Klaus Wildenhahn | Unruhezustand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118771779|LCCN=n85207197|VIAF=93484002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wildenhahn, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimme-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Norddeutscher Rundfunk)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wildenhahn, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dokumentarfilmer, Filmproduzent, Regisseur und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WiseWoman</name></author>
	</entry>
</feed>