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	<title>Klaus Wüsthoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T12:46:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_W%C3%BCsthoff&amp;diff=1465007&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andim: Typo</title>
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		<updated>2025-03-18T12:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grabstein Klaus Wüsthoff Friedhof Berlin-Nikolassee.jpg|mini|Grabstein Evangelischer Friedhof Berlin-Nikolassee]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Wüsthoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1922]] in [[Berlin]] unter dem Namen Herzfeld&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Berliner Kindheiten |url=https://www.youtube.com/watch?v=3BDUXZjirdY |titel=Berliner Kindheit - 1922 - 1 Klaus Wüsthoff |datum=2018-10-08 |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[17. November]] [[2021]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Klaus Wüsthoff war der Sohn eines musikinteressierten Rechtsanwaltes, der schon unter nationalsozialistischer Herrschaft 1938 den Familiennamen Herzfeld in Wüsthoff umwandeln konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hanssen12&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frederik Hanssen |Titel=Der Zwitscherer vom Schlachtensee |Sammelwerk=Der Tagesspiegel |Nummer=21378 |Datum=2012-07-01 |Online=https://klaus-wuesthoff.de/wp-content/uploads/2017/04/2012-07-01_Tagesspiegel.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wüsthoff wurde mit 17 Jahren zum [[Reichsarbeitsdienst]] und dann zur [[Wehrmacht]] eingezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nmz.de/menschen/personalia/leichtigkeit-und-herzblut |titel= Leichtigkeit und Herzblut. Zum Tod des Komponisten, Dirigenten und Pianisten Klaus Wüsthoff |werk=Neue Musikzeitung |datum=2021-12-01 |abruf=2023-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachte vier Jahre in sowjetischer [[Kriegsgefangenschaft]], in der ihn [[Hans Vogt (Komponist, 1911)]] in [[Kontrapunkt]] unterrichtete. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft studierte er ab 1949 an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Musik Berlin]], u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Boris Blacher]] und [[Reinhard Schwarz-Schilling|Schwarz-Schilling]]. 1953 bis 1959 war er Aufnahmeleiter und später Leiter der Tanzmusikabteilung im [[RIAS]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://merseburger.de/autor/wuesthoff-klaus/ |titel=Wüsthoff, Klaus |kommentar=Autorenbiographie beim Merseburger Verlag |abruf=2023-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort organisierte er die abteilungsübergreifende Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Kammermusik auf dem Jazzpodium&amp;#039;&amp;#039;, für die u.&amp;amp;nbsp;a. [[Wilhelm Killmayer]] und [[Werner Heider]] Auftragswerke schrieben. Nach zweijährigem Intermezzo als Hauskomponist an den staatlichen Schauspielbühnen Berlin – [[Schillertheater (Berlin)|Schillertheater]] und [[Schloßparktheater]] – unter [[Boleslav Barlog]] wurde er freischaffender Komponist und Moderator eigener Bildungsprogramme in Rundfunk und Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werkkatalog&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://klaus-wuesthoff.de/werkverzeichnis/ |titel=Werkverzeichnis |werk=klaus-wuesthoff.de |abruf=2023-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; umfasst zwei Opern, sieben Musicals, 35 Orchesterwerke und Solistenkonzerte, Chor- und Kammermusik; Blas-, Jazz-, Dokumentarfilm-, Schul- und Werbemusik, auch einige Werke für [[Zupforchester]] (u.&amp;amp;nbsp;a. Titelmusik der ZDF-Nachrichten &amp;#039;&amp;#039;[[Heute (Fernsehsendung)|Heute]] und Heute Journal bis 2009;&amp;#039;&amp;#039; Fachbuch: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Musik in der Film-, Funk- und Fernsehwerbung&amp;#039;&amp;#039;). Vom [[Beethoven Orchester Bonn]] erhielt er den Kompositionsauftrag für die Kinderoper &amp;#039;&amp;#039;Flori und sein Kokofant&amp;#039;&amp;#039;, deren Uraufführung am 12. Mai 2013 im Opernhaus Bonn stattfand. Mit dem Klaus-Wüsthoff-Trio nahm er 2015, im Alter von 92 Jahren, als singender Pianist ein Album mit 27 Schlagern aus den 1930er bis 50er Jahren auf, das im März 2016 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Über die Liebe – ein Schlageralbum zum Mitsingen&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Wüsthoff war mehrfach Preisträger von Kompositionswettbewerben, u.&amp;amp;nbsp;a. Publikumssieger beim Wettbewerb der [[Berliner Philharmoniker]] anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens mit dem Paukenkonzert &amp;#039;&amp;#039;Metrum&amp;#039;&amp;#039; (1982).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wüsthoff hatte zahlreiche Ehrenämter inne. So war er Mitglied und Vorsitzender im [[GEMA|GEMA-Werkausschuss]], Mitglied im [[Landesmusikrat|Landesmusikrat Berlin]], Vorstandsmitglied im [[Deutscher Komponistenverband|Deutschen Komponistenverband]] und der [[Dramatiker Union]]. Für seine Tätigkeit als Initiator und Projektleiter von Nachwuchsförderungsprogrammen, Kompositionswettbewerben und Konzertreihen (darunter [[Jugend komponiert (Deutschland)|Jugend komponiert]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;hanssen12&amp;quot;/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Forum junger deutscher Komponisten für Orchestermusik&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schüler komponieren&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Neue Tafelmusik&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Neue Salonmusik&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Glienicker Schlosskonzerte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zehlendorfer Kammerkonzerte&amp;#039;&amp;#039;) erhielt er 1992 das [[Bundesverdienstkreuz|Bundesverdienstkreuz am Bande]] und 1999 den &amp;#039;&amp;#039;Paul Woitschach-Preis&amp;#039;&amp;#039; des Deutschen Komponisten-Verbandes. 2007 wurde ihm die &amp;#039;&amp;#039;Goldene Nadel&amp;#039;&amp;#039; und anlässlich seines 90. Geburtstags die Ehrenmitgliedschaft der [[Dramatiker-Union]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Wüsthoff starb am 17. November 2021 im Alter von 99 Jahren in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/komponist-klaus-wuesthoff-ich-bin-musik-geworden-100.html |titel=Ein musikalischer Zeitzeuge. Ich bin Musik – Klaus Wüsthoff |datum=2021-07-01 |hrsg=Deutschlandfunk Kultur |abruf=2023-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orchesterwerke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alle meine Tiere&lt;br /&gt;
* Alt-England-Suite&lt;br /&gt;
* Arpeggio-Konzert für [[Harfe|Solo-Harfe]] und Orchester&lt;br /&gt;
* Camping-Suite&lt;br /&gt;
* Collagen für [[Gitarre]] und Orchester&lt;br /&gt;
* Concertino für [[Klavier]] und Orchester&lt;br /&gt;
* Concierto de Samba für 3 oder 4 [[Gitarre]]n und Orchester, 1982&lt;br /&gt;
* Der Bergsteiger&lt;br /&gt;
* Der fröhliche Radfahrer&lt;br /&gt;
* Die Regenfee, Ballettmusik&lt;br /&gt;
* Die Schelde&lt;br /&gt;
* Die Stadt von Morgen&lt;br /&gt;
* Die verliebte Menagerie&lt;br /&gt;
* Drei russische Fantasien für [[Klavier]] und Orchester&lt;br /&gt;
* Eine kleine Harfenserenade für [[Harfe]]n und kleines Orchester&lt;br /&gt;
* Europa-Konzert für [[Klavier]] und Orchester&lt;br /&gt;
* Flori und sein Kokofant, Kinderoper&lt;br /&gt;
* Flori und sein Kokofant, Kindermusical&lt;br /&gt;
* Golfspiele&lt;br /&gt;
* Himmel und Hölle Berlin, Musical&lt;br /&gt;
* Im Kinderland&lt;br /&gt;
* Kuscheltierkonzert für [[Orchester#Sinfonieorchester|großes Orchester]] und Erzähler&lt;br /&gt;
* Madame&lt;br /&gt;
* Metrum, Paukenkonzert&lt;br /&gt;
* Reise nach Griechenland&lt;br /&gt;
* Slawische Rhapsodie&lt;br /&gt;
* Slawische Rhythmen für [[Zupforchester]] und [[Schlagwerk (Musik)|Schlagwerk]]&lt;br /&gt;
* Spanische Tanzszene&lt;br /&gt;
* Transatlantic-Rhapsodie für [[Klavier]] und Orchester&lt;br /&gt;
* Treffpunkt Hauptbahnhof&lt;br /&gt;
* Vier Straßenszenen&lt;br /&gt;
* Weihnachtskantate für junge Leute&lt;br /&gt;
* Weihnachtsliederkantate&lt;br /&gt;
* Zille sein Milljöh, Liederrevue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Max Doehlemann]] |Titel=Der Komponist Klaus Wüsthoff |Verlag=Ries &amp;amp; Erler |Ort=Berlin |Datum=2017 |ISBN=978-3876760346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133418626|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://klaus-wuesthoff.de/ Website von Klaus Wüsthoff]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/er-hatte-den-swing-bis-zuletzt-6854848.html |titel=Komponist Klaus Wüsthoff mit 99 Jahren gestorben: Er hatte den Swing, bis zuletzt |autor=Frederik Hanssen |werk=tagesspiegel.de |datum=2021-11-19 |abruf=2023-11-22}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=3BDUXZjirdY Klaus Wüsthoff erinnert sich an seine Berliner Kindheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133418626|LCCN=n83152535|NDL=001162544|VIAF=13499580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wusthoff, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gehobene Unterhaltungsmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wüsthoff, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andim</name></author>
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