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	<title>Klaus Trebes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:12:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus_Trebes&amp;diff=2296455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Frankfurt-Bockenheim,_Friesengasse_3,_ehemalige_Restaurant_Gargantua.JPG entfernt, auf Commons von A.Savin gelöscht. Grund: WMF-banned user, not eligi</title>
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		<updated>2024-01-07T04:58:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Frankfurt-Bockenheim,_Friesengasse_3,_ehemalige_Restaurant_Gargantua.JPG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Frankfurt-Bockenheim, Friesengasse 3, ehemalige Restaurant Gargantua.JPG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Frankfurt-Bockenheim,_Friesengasse_3,_ehemalige_Restaurant_Gargantua.JPG&lt;/a&gt; entfernt, auf Commons von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:A.Savin&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:A.Savin (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;A.Savin&lt;/a&gt; gelöscht. Grund: WMF-banned user, not eligi&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:François Rabelais, Gargantua, Lyon, Denis de Harsy, 1537.jpg|mini|François Rabelais,&amp;#039;&amp;#039; „Gargantua“&amp;#039;&amp;#039;, erschienen in Lyon bei Denis de Harsy, 1537]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gargantua Ecke.jpg|mini|Gargantua: Liebigstraße/Ecke Feldbergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gargantua Eingang.jpg|mini|Gargantua: Eingang Liebigstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Welle Frankfurt.jpg|mini|Gargantua im Gebäudekomplex [[Die Welle (Frankfurt am Main)|Frankfurter Welle]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Trebes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1947]] in [[Teuschnitz]], [[Frankenwald]]; † [[2. Mai]] [[2011]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Koch]] und Autor gastronomischer Publikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Trebes wuchs in Teuschnitz mit seiner Familie als einziger Sohn und Enkel im Haus seiner Großeltern väterlicherseits auf und besuchte im Ort die Grundschule. Zur weiteren Schulbildung schickten ihn seine Eltern in die [[Internat]]sschule in der [[Benediktinerkloster|Benediktinerabtei]] [[Abtei Münsterschwarzach|Münsterschwarzach]], wo ein Onkel von ihm als Lehrer und [[Pater]] wirkte. Das Interesse an guter Küche wurde bereits von seiner Mutter und Großmutter geweckt, die, wie Trebes in seinen Schriften heraushob, beide gute Köchinnen waren. Mit 16 Jahren wechselte er auf das Gymnasium nach [[Würzburg]], bezog zur Untermiete ein eigenes Zimmer, machte auf einer Elektroplatte erste Kocherfahrungen und reiste nach Istanbul, Frankreich und Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abitur und Militärdienst wechselte er 1969 nach [[Frankfurt am Main]], bezog im Katholischen Studentenhaus Friedrich Dessauer ein Zimmer und gab vor [[Kommilitone]]n bereits erste Beweise seiner Kochkünste ab. Er studierte [[Rechtswissenschaft|Jura]] und [[Philosophie]] und schulte sich bei Vorlesungen von [[Theodor W. Adorno]] und [[Max Horkheimer]] in [[Kritische Theorie|Kritischer Theorie]]. Das Jurastudium schloss er mit dem [[Staatsexamen]] ab. In der Zeit der [[68er-Bewegung]] wurde er mit [[Joschka Fischer]], [[Daniel Cohn-Bendit]], [[Johnny Klinke]] und [[Matthias Beltz]] der Frankfurter [[Straßenschlacht|Straßenkämpferszene]] zugerechnet. Er gehörte dem [[Revolutionärer Kampf|Revolutionären Kampf]] (RK) an, einer politisch engagierten Gruppe, die unter anderem durch [[Hausbesetzung]]en den Abriss von Frankfurter Bürgerhäusern aus der [[Belle Époque]] verhindern wollte. Kulinarische und kunsthistorische Bildungsreisen machte er unter anderem nach Griechenland, in die Türkei, nach Spanien und regelmäßig nach Frankreich, vor allem nach Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trebes war Ensemblemitglied des 1976 gegründeten [[Karl Napps Chaos Theater]]s, dem auch Beltz und [[Dieter Thomas]] angehörten. Mit Beltz schrieb er Drehbücher, in die er ironisch Bruchstücke seiner eigenen Biografie einbaute.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zweitausendeins.de/thema/redaktionell/beltz.html |archive-is=20111216223645 |text=&amp;#039;&amp;#039;Matthias Beltz: Bio-Bibliographie. 1.Teil: 1968–1991&amp;#039;&amp;#039;}}. Bei: [[Zweitausendeins]].de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr war er, zusammen mit Ralf Scheffler und Beltz, Gründer der legendären Frankfurter Szenekneipe Elfer in [[Frankfurt-Eschersheim|Eschersheim]], in deren Küche er kochte und in deren Tanzsaal das Kulturzentrum [[Batschkapp]] eingerichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Scheffler, In: Klaus Fischer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Batschkapp: 20 Jahre und kein bißchen leise …&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurter Kulturzentrum, 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://rockt.tv/clubcheck/rock-in-der-kapp/ |archive-is=20120719123011 |text=Maxi: &amp;#039;&amp;#039;Rock in der Kapp&amp;#039;&amp;#039;}}, vom 18. März 2010, auf Internetseite von rockt.tv.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 war er Darsteller in dem Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Der subjektive Faktor&amp;#039;&amp;#039; der Regisseurin [[Helke Sander]] und 1983 Darsteller und Drehbuchautor bei dem Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Der fliegende Robert&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von [[Henning Burk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Restaurant Gargantua ==&lt;br /&gt;
1984 eröffnete er in der [[Frankfurt-Bockenheim|Bockenheimer]] Friesengasse 3, am Ende der [[Leipziger Straße (Frankfurt am Main)|Leipziger Straße]], unweit der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität]], ein kleines Restaurant, eine „intime Lokalität“, die er Gargantua taufte. Benannt nach dem Romanzyklus &amp;#039;&amp;#039;[[Gargantua und Pantagruel]]&amp;#039;&amp;#039; des französischen Schriftstellers [[François Rabelais]], sollte es für gutes Essen und gepflegtes Trinken stehen, da dem Riesen Gargantua ein übermäßiger Hunger und ein ungeheurer Durst zugeschrieben wurden. Trebes war [[Küchenchef]], seine spätere Ehefrau Monika Winterstein-Trebes (sie heirateten 1986) übernahm den Service und war [[Weinkellner|Sommelière]], weitere Helferinnen rekrutierten sich aus seiner ehemaligen Theatertruppe. Bereits hier wurden [[Weiße Trüffel]] (&amp;#039;&amp;#039;Tuber magnatum&amp;#039;&amp;#039; Pico) zu einem wichtigen Bestandteil seiner kulinarischen Kreationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 zogen die Eheleute Trebes mit dem Gargantua in das Erdgeschoss eines 1902 gebauten vornehmen Mietshauses. Das neue Domizil, zu dem auch einige Freiluftplätze in Vorgarten gehörten, befand sich in der Liebigstraße 47/Ecke Feldbergstraße, in dem als „fein“ geltenden [[Frankfurt-Westend|Frankfurter Westend]]. Das Restaurant von Trebes war bereits in der Friesengasse, mehr noch am neuen Platz, bevorzugter kulinarischer Treffpunkt Frankfurter Intellektueller, Werbeleute und Banker, obwohl Trebes nie einen [[Guide Michelin|Michelin-Stern]] erhalten hatte und die Küche mit 15 [[Gault-Millau]]-Punkten bewertet wurde. „Das ‚Gargantua‘ wurde zum Geheimtipp für Verleger, Politiker und Finanzmagnaten im Westend. Liebevoll über die Teller seiner Gäste gebeugt, raspelt Trebes eigenhändig feine Scheibchen duftender weißer Trüffel auf“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/panorama/reportage/reportage-essen-wie-gott-in-deutschland_aid_150269.html Anna-Patricia Kahn und Amos Schliack: &amp;#039;&amp;#039;Essen wie Gott in Frankreich&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Focus]] vom 23. Dezember 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter den Alt-68ern waren Joschka Fischer, [[Heiner Goebbels]], Daniel Cohn-Bendit und [[Tom Koenigs]] häufig als Gäste anzutreffen. Für Fischer, der auch regelmäßig Teilnehmer seiner Silvester-Dinner war, richtete er bereits 1987 die Hochzeitsfeier für dessen dritte Ehe (mit Claudia Bohm) aus. „Beim Autodidakten Klaus Trebes schlossen die einstigen Häuserkämpfer […] Bekanntschaft mit gehobener Esskultur, feinen Weinen und mediterraner Lebensart.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ahgz.de/news/Gastronom-Klaus-Trebes-ist-tot,200012185808.html Barbara Goerlich: &amp;#039;&amp;#039;Gastronom Klaus Trebes ist tot&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf in: [[Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 zog das Gargantua in neue Räume in der [[Die Welle (Frankfurt am Main)|Frankfurter Welle]], mitten im Frankfurter [[Frankfurter Bankenviertel|Bankenviertel]], unweit der [[Alte Oper|Alten Oper]]. 2013 wurde das Restaurant von der Witwe wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastronomischer Publizist ==&lt;br /&gt;
Trebes hatte sich als Autodidakt durch Lektüre und auf seinen Reisen durch praktische Erfahrungen ein umfangreiches Fachwissen erworben. Von Januar 1996 bis Juni 1999 schrieb er in der legendären Magazinbeilage der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ-Magazin|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (dem &amp;#039;&amp;#039;FAZ-Magazin&amp;#039;&amp;#039;) eine ganzseitige, wöchentliche Kolumne, in der er seine Rezepte verriet und Küchen- und Getränkeratschläge erteilte. Er wurde dadurch rasch bundesweit bekannt und mit [[Wolfram Siebeck]], [[Gert von Paczensky]] oder [[Vincent Klink]] zur Runde der deutschen Küchenphilosophen gezählt. Weitere Beiträge schrieb Trebes für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Woche (1993–2002)|Die Woche]]&amp;#039;&amp;#039;, für &amp;#039;&amp;#039;[[Merian (Reisemagazin)|Merian]]&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;SZ-Magazin&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039; und weitere Publikationen. Von 2010 bis zu seinem Tod schrieb Trebes in der Gastronomiezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;foodhunter&amp;#039;&amp;#039;. 2007 erhielt er einen Lehrauftrag an der [[Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule|Städelschule]] in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.staedelschule.de/kochwerkstatt.html Internetseite &amp;#039;&amp;#039;Kochwerkstatt&amp;#039;&amp;#039;] der Städelschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trebes, der sich bereits [[Bypass (Medizin)|Bypass-Operationen]] unterzogen hatte, starb an einem Herzleiden. Er wurde auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rezepte aus dem Gargantua.&amp;#039;&amp;#039; Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1996, ISBN 3-352-00690-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karpfen oder Kaviar. Die neuen Rezepte aus dem Gargantua nebst Auskünften aus Küche und Leben in sechsundsiebzig Kapiteln.&amp;#039;&amp;#039; Keyser, München 1998, ISBN 3-87405-243-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wo der Pfeffer wächst. Geschichten und Rezepte um Gewürze und Kräuter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Insel-Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039; 2705). Insel-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2003, ISBN 3-458-34405-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0871623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=114898022|VIAF=35173000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trebes, Klaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koch (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Essen und Trinken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Hochschule für Bildende Künste Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trebes, Klaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Koch, Restaurantbesitzer und gastronomischer Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teuschnitz]], [[Frankenwald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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